Du bist wach.
Du bist sensibel.
Du fühlst alles.
Manchmal wünschst du dir, du würdest nicht alles fühlen.
Aber du tust es.
Die Tiefen der Einsamkeit.
Die Höhen der Freude.
Manchmal hat man das Gefühl, dass es zu viel ist.
Manchmal träumt man davon, sich zu betäuben.
Es ist viel, so nah am Leben, so nah am Tod, so nah an sich selbst zu leben.
Aber dann wird dir klar, dass das Betäuben des Schmerzes auch die Freude betäuben würde.
Und du weigerst dich, gefühllos zu sein wie die anderen.
Also gehst du mit offenem Herzen, den ganzen Tag, jeden Tag, jeden verdammten Tag.
Grosses Leid pflügt sich durch.
Glückseligkeit, die wie ein Wasserfall herabstürzt.
Unfähig, es abzuschalten.
Unfähig zu rennen.
Wohin würdest du rennen?
Es gibt nur dich.
Du und dein rohes, gebrochenes, offenes Herz.
Du und der Nervenkitzel und die Angst, einen weiteren Tag am Leben zu sein.
Noch einen ganzen Tag!
Empfindlich für das kleinste Flackern oder Flattern der Erfahrung.
Für den Windhauch in deinem Gesicht.
Das gesprungene Glas in dem alten Fenster.
Das Spinnennetz im Halbdunkel.
Das Zusammenziehen und Ausdehnen eines jeden heiligen Atems.
Ein Morgen, der in den Nachmittag übergeht.
Ein Geheimnis oder ein Versprechen, das gehalten wurde oder nicht.
Ein Plan zerbröckelt in glänzendes Unwissen.
Du wirst diese Intensität annehmen, ja.
Du wirst dich auf dieses Leben einlassen, ja.
Du wirst diesen Weg gehen, natürlich.
Auch wenn du oft daran zweifeln wirst.
Es gibt keinen anderen Weg für dich.
Du fühlst alles.
Du bist sensibel.
Du bist wach.
Und unsere laute Welt braucht dich, jetzt mehr denn je…

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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