Die Menschen haben die unangenehme Neigung
An alles zu glauben
Zu schauen und nicht zu sehen
Zu hören, aber nicht zu verstehen
Dem Haben hinterherlaufen, ohne zu wissen, warum
Und sich in endlosen Zyklen vergeblich zu erschöpfen
Die Goldmacher haben das Rezept
Damit die Trächtigkeit des Eies ohne Schlüpfen fortgesetzt werden kann
Und dass der Blinde in der Finsternis bleibt
Um den bösen Egregoren als Festmahl zu dienen
Die Kontrolle der Massen ist eine Wissenschaft, die sich zwischen namhaften Personen arrangieren lässt
Die Baumeister haben das richtige Maß des Kompasses
Und die Regel wird seit langer Zeit weitergegeben
Die Arbeiterinnen pflücken den heiligen Nektar
Um den Souverän der Königin zu füttern
Die Hohepriesterin, die Mutter der Fruchtbarkeit
So werden die Menschen in Knechtschaft gehalten
Des königlichen Wissens beraubt, das ihn ausmachen würde
Ein Prinz dieser Welt
Und um ihren Platz an der Sonne nicht zu verlieren
Auf uns haben die Götter des Pantheons ein Auge
Während dieser Zeit
Unermüdlich verfolgen sie
Ihre Suche nach dem Gral, dem Stein der Weisen
Praktizieren ihre Dogmen, ihre unheilvollen Riten
Ihre Hingabe stinkt nach Tod
Krönt das Blut der unterdrückten Gerechten
Doch in Wirklichkeit waschen sie ihre Hände in Unschuld
Sie wissen, dass alles nur Täuschung ist
Illusion, um uns daran zu hindern
die Kreise des Lichts zu erreichen
Siehe
Der Kreis der Jahrhunderte ist geschlossen
Die Schlange wird ihren Schwanz nicht mehr fressen
Der Bann des Kreises ist gebrochen
Das Heulen ihrer Agonie hallt wider
Bis an die Enden der Welten…
La fin d’Ouroboros
Les humains ont cette fâcheuse tendance
A croire en n’importe quoi
Regarder et ne pas voir
Entendre mais ne pas comprendre
Courir après l’avoir sans savoir pourquoi
Et s’épuiser en vain dans les cycles sans finLes faiseurs d’or ont la recette
Pour que se poursuive la gestation de l’œuf sans éclosion
Et que dans l’obscurité l’aveugle demeure
Pour servir de festin aux égrégores maléfiquesLe contrôle des masses est une science arrangeable entre notable
Les bâtisseurs ont la juste mesure du compas
Et la règle est transmise depuis fort longtempsLes ouvrières vont à la cueillette des nectars sacrés
Afin de nourrir la souveraine la reine
La grande prêtresse mère de la féconditéAinsi le peuple est tenu en esclavage
Privé de la connaissance royale qui ferait de lui
Un prince de ce monde
Et pour ne pas perdre leur place au soleil
Sur nous les dieux du Panthéon ont l’œilPendant ce temps
Sans relâche ils poursuivent
Leur quête du Graal pierre philosophale
Pratique leurs dogmes leurs rites funestes
Leur dévotion empeste la mort sur
La couronne le sang des justes réprimésMais en réalité ils s’en lavent les mains
Ils savent que tout n’est que tromperie
Illusion afin de nous empêcher
D’atteindre les cercles lumineuxVoici que
La boucle des siècles est bouclée
Le serpent ne mangera plus sa queue
Le sortilège du cercle est rompu
Le hurlement de son agonie retentie
Jusqu’aux extrémités des mondes…– Lou Marchand, 14. März 2022


«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








