China tritt so aggressiv auf wie nie. Präsident Xi Jinping hat sich gerade zum Führer auf Lebenszeit ernennen lassen, er lässt Raketen Richtung Taiwan schiessen und muslimische Minderheiten in Umerziehungslagern verschwinden. Schon jetzt leben tausende Chinesen in Deutschland, die geflohen sind vor der mächtigsten Hightech-Diktatur der Welt.
Uiguren, Demokratie-Aktivisten aus Hongkong, Künstler und Medienschaffende: Für sie ist Deutschland ein sicherer Hafen – der jetzt allerdings bröckelt. Denn der «lange Arm Chinas» greift neuerdings auch nach Dissidenten hierzulande. Laut dem Bericht der Menschenrechts-Organisation Safeguard Defenders betreibt China überall auf der Welt ein illegales Netz sogenannter Übersee-Polizeistationen. Versteckt in Räumlichkeiten von China-Restaurants, Kulturvereinen oder auch komplett ortsunabhängig überwacht das Netzwerk von überzeugten Patrioten im Dienst der kommunistischen Partei (KP) so chinesische Exilanten. Das Ziel: Niemand, der sich gegen China stellt, soll sich sicher fühlen.
Mehr als 200’000 Chinesen weltweit wurden so in den vergangenen Jahren zur «freiwilligen Rückkehr» in die Heimat «überredet»; oft mit Erpressung mithilfe der Geiselname Angehöriger in China. Die Reporter Toria Laurel und Jan Stremmel begeben sich auf diese Spur und erfahren zu welch drastischen Mitteln das illegale Netzwerk greift, um chinesische Exilanten in permanenter Angst zu wiegen. Wie lebt es sich unter ständiger Bedrohung? Und wer sind die Täter?

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