China tritt so aggressiv auf wie nie. Präsident Xi Jinping hat sich gerade zum Führer auf Lebenszeit ernennen lassen, er lässt Raketen Richtung Taiwan schiessen und muslimische Minderheiten in Umerziehungslagern verschwinden. Schon jetzt leben tausende Chinesen in Deutschland, die geflohen sind vor der mächtigsten Hightech-Diktatur der Welt.

Uiguren, Demokratie-Aktivisten aus Hongkong, Künstler und Medienschaffende: Für sie ist Deutschland ein sicherer Hafen – der jetzt allerdings bröckelt. Denn der «lange Arm Chinas» greift neuerdings auch nach Dissidenten hierzulande. Laut dem Bericht der Menschenrechts-Organisation Safeguard Defenders betreibt China überall auf der Welt ein illegales Netz sogenannter Übersee-Polizeistationen. Versteckt in Räumlichkeiten von China-Restaurants, Kulturvereinen oder auch komplett ortsunabhängig überwacht das Netzwerk von überzeugten Patrioten im Dienst der kommunistischen Partei (KP) so chinesische Exilanten. Das Ziel: Niemand, der sich gegen China stellt, soll sich sicher fühlen.

Mehr als 200’000 Chinesen weltweit wurden so in den vergangenen Jahren zur «freiwilligen Rückkehr» in die Heimat «überredet»; oft mit Erpressung mithilfe der Geiselname Angehöriger in China. Die Reporter Toria Laurel und Jan Stremmel begeben sich auf diese Spur und erfahren zu welch drastischen Mitteln das illegale Netzwerk greift, um chinesische Exilanten in permanenter Angst zu wiegen. Wie lebt es sich unter ständiger Bedrohung? Und wer sind die Täter?

Chinas illegale Übersee-Polizei mitten in Deutschland?
Chinas illegale Übersee-Polizei mitten in Deutschland?

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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