Der Pfad durch Schatten – Mondfeuer als Bote der Zeitenwende

Heute Nacht schreibt der Himmel Prophezeiungen.
Fünf Stunden lang wandert der Mond durch den Schatten –
und zweiundachtzig Minuten lang entflammt er als Blutmond,
leuchtend in tiefem Rot und Kupfer.
Wo er spricht:

  • Afrika & Europa – bereits bei Aufgang verfinstert
  • Asien & Australien – Mitternacht bis zum Morgengrauen des 8. September
  • Pazifische Inseln – klarer Himmel
  • Amerika – unsichtbar, aber nicht abwesend

Denn Prophezeiungen sind nicht an das Sehen gebunden.
Der Blutmond bewegt sich durch deinen Körper,
ob deine Augen ihn sehen oder nicht.
Das ist nicht nur Astronomie.
Es ist Erinnerung.
Eine Probe für das Erwachen, das über uns geschrieben steht.
Der Blutmond brennt am Himmel.
Und ebenso das kollektive Herz.
Liebe, Licht und unendliche Evolution.

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Das Ende der Privatsphäre

Rob Braxman nutzt sein umfangreiches Wissen über Cybersicherheit und Technologie, um dem öffentlichen Wohl zu dienen. Datenschutz ist ihm wichtig. Er warnt vor digitaler Manipulation, Desinformation und Massenüberwachung. Ausserdem diskutiert er alternative Kommunikationsmodi, insbesondere mit Schwerpunkt auf Prepper. Er diskutiert Amateurfunk, SDR, QRP-Modi und digitale Modi beim mobilen Betrieb und ist ein lizenzierter Amateurfunker der General Class. Er ist ein erfolgreicher Softwarearchitekt und hat viele Unternehmenssysteme aufgebaut. Ausserdem hat er eine Open-Source-Social-Media-App namens Brax.Me entwickelt.

Warnung! - Das Ende der Privatsphäre - Rob Braxman
Warnung! - Das Ende der Privatsphäre - Rob Braxman

Würden Sie für Deutschland kämpfen?“ – O-Töne zum neuen Wehrdienst-Gesetz

Die Bundesregierung hat ein neues Wehrdienst-Gesetz auf den Weg gebracht. Begründet wird der Schritt mit einer wachsenden Bedrohung durch Russland. Die Meinungen zu dem neuen Projekt sind gespalten: Während die einen darin eine Gefahr sehen, dass junge deutsche Männer demnächst in den Krieg geschickt würden, meinen die anderen, in der jetzigen Form habe das Gesetz keine abschreckende Wirkung…

„Würden Sie für Deutschland kämpfen?“ – O-Töne zum neuen Wehrdienst-Gesetz | NDS
„Würden Sie für Deutschland kämpfen?“ – O-Töne zum neuen Wehrdienst-Gesetz | NDS

DBD: White Eyes (Reborn) – Klogr

Die italienische Alt-Metal-Band Klogr präsentiert «White Eyes», eine neu interpretierte Version eines der Tracks ihres Debütalbums «Till You Decay» aus dem Jahr 2011. Nach wochenlangem Schweigen – unterbrochen nur durch einen Countdown in den sozialen Medien – kehrt die Band mit einer kraftvollen Neuinterpretation eines ihrer bekanntesten Songs zurück.

Die neue Version zeichnet sich durch heruntergestimmte Gitarren (7-saitig in Drop A) aus und wird durch elektronische Elemente wie Loops und Synthesizer bereichert, die an die klangliche Ausrichtung ihres jüngsten Albums «Fractured Realities» anknüpfen. Das Video, das jetzt auf dem YouTube-Kanal der Band zu sehen ist, zeigt Rusty (Gründer, Gesang und Gitarre), Crivez (Gitarrist seit 2018), Jonatan (Schlagzeuger auf den letzten beiden Tourneen) und Luca Marchi (Bassist während der letzten Europatournee der Band im April). Die Band wird mit Katatonia und Evergrey auf einer ausgedehnten Herbst-/Wintertournee in Europa unterwegs sein, bleibt dran!

KLOGR - WHITE EYES (REBORN) - OFFICIAL MUSIC VIDEO
KLOGR - WHITE EYES (REBORN) - OFFICIAL MUSIC VIDEO

E-ID: Datenschützer ignoriert, Wirtschaft hofiert

Natürlich soll diesmal alles anders sein. Der elektronische Identitätsausweis – die E-ID, über die am 28. September abgestimmt wird – wird diesmal nicht vom «bösen Privatsektor», sondern vom lieben Staat herausgegeben. Daten sollen angeblich brav auf dem Handy liegen und das Projektteam gibt sich «transparent» und «partizipativ». Ein Digitalmärchen wie aus dem Lehrbuch.

Blöd nur: Beim Datenschutz ist das Märchen schon wieder vorbei. Die Schweizer Datenschutzbeauftragten haben in der Vernehmlassung dicke rote Karten gezeigt – und der Bund? Hat sie elegant ignoriert. Denn was zählen Fachleute, wenn es um den grossen Umbau zur «digitalen Schweiz» geht?

Erstens: Biometrisches Gesichtsbild
Die Datenschützer fragen sich: Wieso bitte muss ein biometrisches Gesichtsfoto für ein Login ins Internet auf der ID gespeichert sein? Antwort Bund: Weil wir es können. Also wird ein hübsches Video deines Kopfes produziert und jahrelang beim Fedpol gehortet. Kritiker wie die Piratenpartei warnen: Daraus bastelt man perfekte 3D-Modelle für Gesichtserkennung – Baustein für ein Sozialkreditsystem.

Zweitens: Die AHV-Nummer
Die Datenschützer: «Brauchen wir nicht.» Der Bund: «Doch, ist praktisch.» Natürlich, praktisch für Behörden und Firmen, die dich eindeutig identifizieren wollen. Die AHV-Nummer als Generalschlüssel für alles – willkommen im administrativen Schlaraffenland.

Drittens: Die Überidentifikation
Analoges Leben: Am Schalter ein Ticket kaufen, fertig. Digitales Leben: Name, Alter, Geschlecht, Adresse, Telefonnummer, Mail. Und das alles, nur um eine Bahnkarte oder ein Konzertbillet zu kriegen. Datenschutz? Luxus. Hauptsache, Ticketcorner weiss, dass du nicht nur Bier, sondern auch Adele magst. Die Datenschützer wollten verbindliche Schranken: Daten nur, wenn nötig – nicht speichern, nicht weitergeben. Der Bundesrat: «Ach, wir publizieren einfach ein paar Beispiele und schauen dann mal.» Das ist nicht Regulierung, das ist Kaffeesatzlesen.

Viertens: Fehlende Datenschutzfolgeabschätzung
Risiken? Folgen? Analysen? Ach was, das Projekt lief ja schon, als das neue Datenschutzgesetz in Kraft trat. Also: Keine Pflicht, keine Lust. Später kam dann doch eine Risikobeurteilung – Ergebnis: Ups, wir brauchen wohl eine Datenschutzfolgeabschätzung. Termin: Frühjahr 2026. Aber die Abstimmung ist 2025. Perfektes Timing!

Ein kleiner Lichtblick
Immerhin: Anfangs sollte die E-ID Nutzerprofile zulassen, «Unverknüpfbarkeit» erst später. Nun, im Juni, die frohe Botschaft: Man habe es doch schon jetzt geschafft, keine Profile zu generieren. Grossartig! Ein Feature, das selbstverständlich sein sollte, wird als Errungenschaft verkauft.

Das grosse Ziel: Digitale Transformation (aka Wirtschaftsförderung)
Der Bundesrat gibt offen zu: Mit der E-ID soll nicht bloss ein Ausweis geschaffen werden, sondern die digitale Verwandlung der Schweiz. Ambitionslevel: Maximum. Damit erfüllt man brav die Wünsche von Economiesuisse & Co. – auch wenn die Vernehmlassung anderes nahelegte. Die E-ID soll ein «Ökosystem des Vertrauens» werden. Heisst konkret: Auch Telcos, Webshops und andere Geschäftsfreunde dürfen mitmischen. Ein Ökosystem des Vertrauens also – für alle, nur nicht für dich.

Fazit: Datenschützer monieren, warnen, appellieren – und der Bund winkt durch. Was bleibt, ist eine E-ID, die mit grossen Worten verkauft wird, in Wahrheit aber eine schöne neue Datenökonomie eröffnet. Dein Gesicht, deine AHV-Nummer, dein Alltag – alles vernetzt, optimiert, profitabel. Willkommen in der Schweiz 4.0: gläsern, praktisch, unvermeidbar.

E-ID: Datenschützer ignoriert, Wirtschaft hofiert

EPG-Revision: Freiheit abgeschafft

Am 20. August 2025 flatterte der Ergebnisbericht zur Teilrevision des Epidemiengesetzes (EpG) auf den Tisch: 180 Seiten geballte Bürokratie, gespickt mit Rückmeldungen, die eines klarmachen – diese Revision ist ein einziges Pulverfass. Von Zwangsquarantäne über digitale Freiheitsentzüge bis hin zur staatlich sanktionierten Zensur: Alles dabei. Kritik gibt’s reichlich, Konsequenzen? Keine.

Der Verein WIR sagt: Hände weg, solange nicht endlich die Corona-Plandemie samt Fehlentscheidern aufgearbeitet ist. Aber in der Schweiz ist Selbstkritik ungefähr so beliebt wie Steuererhöhungen vor Wahlen – also gar nicht. Und genau deshalb muss man die 14 Todsünden des EpG beim Namen nennen:

Die 14 Todsünden des Epidemiengesetzes (EpG)
1. Ausnahmezustand auf Knopfdruck – Art. 6 (alt) & Art. 6b–6c (TR)
Der Bundesrat darf jederzeit «besondere» oder «ausserordentliche» Lagen ausrufen. Heisst übersetzt: Demokratie pausiert, Grundrechte im Standby-Modus.

2. Macht ohne Ende – Art. 6–7 (alt)
Einmal Notstand, immer Notstand. Kein Enddatum, keine Begrenzung. Willkommen im Dauer-Ausnahmezustand – oder wie man es auch nennen könnte: All-you-can-eat für Machtpolitiker.

3. Viren freisetzen – ganz legal! – Art. 24 (alt), neu Art. 26 (TR)
Ja, richtig gelesen: Krankheitserreger dürfen zu Forschungszwecken freigesetzt werden. In der Schweiz nennt man das «Fortschritt», international: Wahnsinn.

4. Impfpass durch die Hintertür – Art. 49b (TR neu)
Offiziell «Nachweisregelungen», praktisch Eintrittsbillett ins gesellschaftliche Leben. Ohne QR kein Bier, kein Konzert, kein Leben. Willkommen in der Kontrollgesellschaft.

5. Grundrechte unter Vorbehalt – Art. 40 (alt & TR)
Veranstaltungen verbieten, Schulen dichtmachen, Maskenzwang – und neu noch mehr Spielzeuge für die Behörden. Grundrechte? Nett, aber nur solange Bern sie erlaubt.

6. Big Pharma first – Art. 44–44b (TR neu)
Milliardenverträge für Konzerne, bezahlt vom Steuerzahler. Gewinne privatisiert, Risiken sozialisiert. Der Bürger ist nur noch wandelnder Geldautomat.

7. Zensur legalisiert – Art. 9 & Art. 83 (alt/TR)
Bund = offizieller Wahrheitsminister. Wer widerspricht, verbreitet «Desinformation». Deutungshoheit: staatlich garantiert, Kritik: wegmoderiert.

8. Föderalismus ausgehebelt – Art. 6d (TR neu)
Kantone sind nur zuständig, wenn Bern nichts anderes sagt. Föderalismus light: süss, aber ohne Wirkung.

9. Gesundheitsdiktatur vernetzt – Art. 50a (TR neu) & Art. 54 (alt)
Die Schweiz bindet sich brav an WHO & EU, ohne Volksentscheid. Souveränität wird zur nostalgischen Erinnerung – wie Telefonzellen.

10. Dauerhafte Datensammelei – Art. 12 (alt) & Art. 24, 24a (TR neu)
Gesundheitsdaten, Impfdaten, Bewegungsprofile – alles schön gesammelt, ohne klare Löschfristen. Wer nichts zu verbergen hat, wird hier fündig.

11. Keine Aufarbeitung, nur Verschärfung – Teilrevision 2024/25
Die alten Fehler (Lockdowns, Zertifikate, Impfkampagnen) werden nicht reflektiert, sondern ins Gesetz einzementiert. Lernen verboten.

12. Impfpflicht durch die Hintertür – Art. 22 (alt)
Keine allgemeine Impfpflicht, nur «Pflicht» für bestimmte Berufsgruppen. Faktisch heisst das: Friss oder verliere deinen Job.

13. Quarantäne auf Verdacht – Art. 35 (alt)
Schon der blosse Verdacht reicht, um Menschen wegzusperren. Beweislastumkehr deluxe: Bürger sind schuldig, bis sie ihre Ungefährlichkeit beweisen.

14. WHO-Notstandsautomatik – Art. 6 (alt) & Art. 6 TR
WHO ruft Notlage aus – Schweiz springt im Gleichschritt. Nationale Eigenständigkeit? Erledigt.

Fazit:
Die EPG-Revision liest sich wie ein Drehbuch für den permanenten Ausnahmezustand. Demokratie wird hier nicht geschützt, sondern filetiert. Wer das Gesetz verhindern will, muss es an der Urne tun – sonst wird die Schweiz zur WHO-Filiale mit Dauerabo auf Panikmodus.

EPG-Revision: Freiheit abgeschafft

ZDF nennt Woke-Kritik NAZI-Strategie?!

Heute schauen wir uns die ZDF-Aspekte-Sendung «Wut auf Woke» an. Statt eine echte Debatte zu führen, wird Kritik an Woke reflexartig in die rechte Ecke gestellt. Gio zeigt euch, warum diese Art von Berichterstattung nicht verbindet, sondern spaltet – und was das mit Cancel Culture, Symbolpolitik und fehlender Neutralität im ÖRR zu tun hat…

ZDF nennt Woke-Kritik NAZI-Strategie?!
ZDF nennt Woke-Kritik NAZI-Strategie?!

Freiwilligkeit

Wie bekloppt muss man eigentlich sein, sowas immer wieder und wiederzuwählen? In «Unserer Demokratie» ist Zwang die neue Freiwilligkeit. Genau mein Humor 😂

„Freiwilligkeit“
„Freiwilligkeit“

Ab Herbst droht der Mega-Blackout – Deutschland stürzt ins Dunkel

Die frohe Botschaft, auf die niemand gewartet hat, kommt jetzt direkt ins Wohnzimmer, aufs Smartphone und in die Steckdosenleiste neben dem Generator: Willkommen im offiziell ausgerufenen Strom-Notstand. Herzlichen Glückwunsch, Deutschland – Level «Dritte Welt» freigeschaltet.

Ab Oktober gilt: Kerze an, OP abbrechen, Tiefkühlpizza auftauen, aber bitte per Taschenlampe. Denn Netzbetreiber Amprion teilt mit: «Wir können nichts mehr garantieren, ausser Chaos.» Krankenhäuser dürfen schon mal anfangen, ihre OP-Pläne mit Würfeln zu erstellen. Bestseller 2025: «Mein Blinddarm im Stromausfall – Tipps für den humorvollen Abschied». Chirurgen werden zu Schamanen und wer Pech hat, erlebt seinen Herzklappen-Eingriff als romantisches Candlelight-Dinner mit Defibrillator-Ausfall.

Supermärkte werden neuerdings nach Reststromlage geöffnet. Kühltruhen im Halbtagsbetrieb: vormittags gefrorene Hähnchen, nachmittags Hühnereintopf. Das neue Konzept nennt sich «Surprise-Shopping» – du weisst nie, ob dich Schokolade oder Schimmelkultur erwartet. Bonus: Einkaufswagen mit eingebautem Survival-Kit.

Fabriken? Stillstand. Deutschland 4.0 macht den Rückschritt ins Jahr 1800. Statt Dieselmotoren surren Grillen, statt Fliessbandarbeit gibt’s Lagerfeuerpädagogik. Romantisch, ja – bis man merkt, dass niemand mehr Pferde besitzt und Kerzen längst Exportware sind. Aber hey: Improvisation ist doch eine deutsche Tugend, oder?

Die Politik verspricht natürlich: «Alles unter Kontrolle.» Übersetzung: Niemand hat auch nur den Hauch einer Ahnung, aber die PR-Abteilung hat Dienst. Minister schwärmen von «kontrollierten Abschaltungen» als Wellness-Massnahme. Endlich entschleunigen! Bücher lesen, reden, Lagerfeuer – mit Holz, das selbstverständlich längst nach China verschifft wurde.

Experten erinnern: Das Stromnetz gleicht einem Praktikanten nach drei Tagen ohne Schlaf – schon ein Föhn oder Wasserkocher und der ganze Landkreis ist offline. Lösung der Bundesregierung: Kerzenpflicht ab 18 Uhr (nur bio, versteht sich), Solarkocher statt Gasherd (anderenfalls Terrorverdacht) und natürlich: Heldenstatus für alle, die im Dunkeln frieren. Stromverbraucher sind unsolidarische Egoisten – frierende Menschen sind die neuen Nationalhelden.

Und wenn’s im Winter richtig kracht? Wenn tagelang Kühlschrank, Bankautomat, Heizung und Handy tot sind? Dann mutiert der Exportweltmeister zur Netflix-entwöhnten Steinzeitkommune. Und irgendein Politiker wird live ins Mikro lächeln: «Niemand hat die Absicht, Deutschland in den Blackout zu schicken.» Während hinter ihm die letzte Glühbirne ausgeht…

Ab Herbst droht der Mega-Blackout – Deutschland stürzt ins Dunkel

Motivationsrede für Überlebende des Alltags – oder: Wie man weitermacht, wenn man schon längst keinen Bock mehr hat

Herzlichen Glückwunsch, du lebst noch. Das allein ist schon eine Leistung, wenn man bedenkt, dass die Welt da draussen mit jedem Atemzug versucht, dich zu zermahlen. Aber keine Sorge – du bist nicht hier, um zu jammern. Du bist hier, um dir klarzumachen, dass Aufgeben sowieso keine Option ist. Warum? Weil die Alternative schlicht noch beschissener ist.

Denk dran: Deine wahre Stärke liegt nicht darin, nie auf die Fresse zu fliegen. Nein, sie liegt darin, wieder aufzustehen, obwohl du eigentlich am liebsten liegenbleiben und Netflix die Verantwortung für dein Leben übergeben würdest. Stärke bedeutet, dass du nach dem hundertsten Schlag ins Gesicht aufstehst, dir das Blut vom Mundwinkel wischst und sagst: «War das schon alles?» – obwohl du genau weisst, dass die Antwort lautet: «Nein, das war erst das Warm-up.»

Die Welt wird dir zuflüstern: «Gib auf, mach’s dir bequem, sei normal, iss Tiefkühlpizza und halte die Klappe.» Und du? Du musst in diesem Moment die Grösse haben, innerlich zu brüllen: «Fickt euch alle, ich geh weiter!» – nicht, weil es Spass macht, sondern weil es die einzige Waffe ist, die du hast.

Und bitte, hör auf, auf Gerechtigkeit zu hoffen. Niemand schuldet dir irgendetwas. Nicht das Leben, nicht deine Freunde, nicht mal deine verdammte Kaffeemaschine, die immer dann den Geist aufgibt, wenn du sie am meisten brauchst. Wenn du also wartest, dass dich jemand rettet, dann kannst du dich gleich bequem in die Ecke setzen und anfangen, Wurzeln zu schlagen.

Die Wahrheit ist: Dich werden nicht deine Feinde verraten. Die sind immerhin ehrlich, die mögen dich nicht und zeigen’s dir. Das ist fast schon romantisch in seiner Klarheit. Verraten wirst du von denen, die in deiner Nähe grinsen, dir auf die Schulter klopfen und gleichzeitig das Messer hinterm Rücken wetzen. Aber auch das ist ein Geschenk: Denn in dem Moment lernst du, dass du selbst deine einzige Festung bist. Und dass man auf die meisten «Verbündeten» so viel geben kann wie auf ein Politiker-Versprechen.

Jetzt fragst du dich vielleicht: «Warum überhaupt weitermachen, wenn doch alles so ist?» Ganz einfach: Weil du’s kannst. Weil du trotz allem immer noch atmest, denkst, fühlst, und weil allein die Tatsache, dass du dich weigerst, aufzugeben, eine einzige, gigantische Ohrfeige für dieses System ist, das dich kleinhalten will.

Also geh weiter. Mit wackelnden Knien, mit pochendem Herzen, mit brennender Seele. Geh weiter, auch wenn du eigentlich schreien willst, weil die ganze Scheisse zu viel ist. Geh weiter – nicht, weil dich jemand dafür beklatscht (Spoiler: wird keiner tun), sondern weil genau in diesem unscheinbaren, unspektakulären «Trotzdem» deine wahre Grösse liegt.

Und wenn du irgendwann da stehst, auf deinem Berg aus durchgestandenen Katastrophen, gebrochenen Herzen und bitteren Niederlagen, dann wirst du merken: Du bist nicht unbesiegbar. Aber du bist verdammt schwer kaputtzukriegen. Und das ist tausendmal mehr wert.

Also: Hör auf zu warten, dass es leicht wird. Es wird nicht leicht. Es wird schlimmer. Aber du wirst härter. Und am Ende lachen nur die, die nicht aufgegeben haben.

Und ja, du wirst müde sein, und ja, es wird wehtun – aber eines verspreche ich dir: Wenn du durchhältst, wirst du dich selbst irgendwann anschauen und sagen: «Na, alter Bastard, wir haben’s denen gezeigt.»

Die gesamte System wird fallen…

Motivationsrede für Überlebende des Alltags - oder: Wie man weitermacht, wenn man schon längst keinen Bock mehr hat
(via Rafael Maier)

Ich habe mich geirrt – es kommt schlimmer als erwartet – Thilo Sarrazin im Interview

Im exklusiven Gespräch mit Thilo Sarrazin zieht der Erfolgsautor und ehemalige Politiker 15 Jahre nach der Veröffentlichung von «Deutschland schafft sich ab» Bilanz. Er spricht über die Neuauflage seines Buches, bewertet Angela Merkels Politik und deren Folgen, ordnet die aktuelle Lage Deutschlands ein und diskutiert über Migration, Demografie, Bildung, Wirtschaft und die Zukunft des Sozialstaates.

Denn: 15 Jahre nach «Wir schaffen das» und 10 Jahre nach Merkels «Wir schaffen das»-Grenzöffnung, ist Thilo Sarrazin pessimistisch. Die Situation heute ist schlimmer, als er sich vorstellen wollte, als er sein erstes Buch schrieb. Egal ob Migration, Demografie, Wirtschaft oder Gesellschaft – die Probleme sind bekannt, doch die Politik handelt nicht.

"Ich habe mich geirrt - es kommt schlimmer als erwartet" | Thilo Sarrazin im Interview
"Ich habe mich geirrt - es kommt schlimmer als erwartet" | Thilo Sarrazin im Interview

E-ID: Der Freifahrtschein für Überwachung und Datenhandel

Kleine Erinnerung: Am 28. September 2025 stimmen wir darüber ab, ob dein Pass künftig als Profitquelle und Tracking-Anker taugt. Das nennt sich dann «Digitalisierung». Ich nenne es: Datenabverkauf mit Staats­siegel. Wer gerne gläsern lebt – nur zu. Alle anderen: Jetzt gegenhalten.

Worum’s wirklich geht
Big Tech bekommt den Steilpass auf deine Passdaten. Offiziell «Innovation», praktisch Profiling in Vollzeit: Verhalten, Käufe, Bewegungen – modelliert, monetarisiert, manipuliert. Datenschutz? Eher Deko. Solange die Architektur löchrig ist, bleiben deine sensiblen Daten Angriffsfläche – für Hacker, Datenhändler und sonstige «Ökosystem-Partner». Freiwillig? Klar, so wie «freiwillig» war, ohne QR nicht in den Zug zu steigen. Ein echtes Recht auf Offline? Fehlanzeige. Missbrauch? Die Infrastruktur ist Sozialkredit-kompatibel. Wer die Schiene baut, darf sich nicht wundern, wenn später Züge darauf fahren.

Die „Benefits“ – aus dem Marketing, nicht aus der Realität

  • «Bequemer Zugang» – ja, für Unternehmen zu deinen Daten
  • «Mehr Sicherheit» – solange nichts schiefgeht (aka bis zum ersten Leak)
  • «Modern und europäisch» – weil Überwachung moderner wirkt

Unsere Mindestgarantien – oder es ist ein Nein

  • Passdaten nur, wenn’s das Gesetz zwingend verlangt. Kein „weil’s praktisch ist“, kein «könnte nützlich sein»
  • Keine eindeutigen Kennungen quer über Dienste hinweg (Unlinkability). Wer dich überall wiedererkennt, betreibt Personenverfolgung, nicht Service
  • Kompletter Open-Source-Code. Sicherheit durch prüfbaren Code, nicht durch PowerPoint
  • Recht auf ein Offline-Leben. Ohne E-ID einkaufen, reisen, Verträge abschliessen – ohne Nachteil
  • Ausdrückliches Verbot von Sozialkreditsystemen. Keine «Score»-Ökonomie via Hintertür

Deine Wahl
Ja zum Bürgerrecht, nein zum Datensklavenvertrag.
Ja zu funktionierender Digitalisierung, nein zu Identitäts-AdTech.
Wer Freiheit behalten will, zahlt besser nicht mit seinen Passdaten.

Fazit: Diese Vorlage schafft eine Infrastruktur, die Überwachung wirtschaftlich macht. Ohne harte Garantien bleibt die E-ID ein Risikoprodukt – für deine Privatsphäre, für die Demokratie. Also: Nein einlegen. Danach bauen wir eine E-ID, die uns dient – nicht denen, die an uns verdienen.

E-ID: Der Freifahrtschein für Überwachung und Datenhandel

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