Katzen zum ersten Mal im Schnee

Freunde, bestimmt kennt ihr das Prinzip von Schnee, es ist halt so kaltes Wasser, dass es sogar gefroren zur Erde fällt und jeglichen Untergrund sehr glatt macht. Dass wissen diese Katzen, die zum ersten Mal im Schnee spielen und sich darüber freuen, nicht. Noch nicht…

Kittens Discovering Snow For The First Time
Kittens Discovering Snow For The First Time

Ghost Dog – Der Weg des Samurai

«Ghost Dog – Der Weg des Samurai» ist ein wahrlich brillantes Actiondrama mit einem mehr als hervorragenden Soundtrack. In «Ghost Dog – Der Weg des Samurai» macht Jim Jarmusch Forest Whitaker zur Killermaschine. Der Film ist eine Art «Zeitlupenthriller», bei dem der Weg das Ziel ist. Der Film gleitet ebenso wie seine Hauptfigur dahin und lässt eine bruchfreie Bild-und-Ton-Sinfonie entstehen. Eine ungewöhnliche Mischung aus Poesie und Trash in der Machart von Tarantinos «Pulp Fiction». Jim Jarmuschs ebenso unorthodoxe wie atmosphärische Meditation über den Tod bietet ein absolut betörendes Kinoerlebnis – poetisch, musikalisch, mafiös.

Eigentlich schert sich Jim Jarmusch keinen Deut um die Geschichte, sondern interessiert sich vielmehr für die Schönheit ihrer Gesten, den rhythmisch schwingenden Gang des massigen Ghost Dog, seine weissen Handschuhe, den Klang zuschnappender Autotüren und die Sounds aus den Musikanlagen der geklauten Wagen. Das Spiel der Rituale generiert eine Ode an die Schönheit des Killerhandwerks und an die Sinnlichkeit des Kinos. Der Film hat eine enge Bindung zum Hip Hop. So wurde der komplette Soundtrack vom Wu-Tang-Clan-Gründer RZA komponiert und es sind auch weitere Songs des New Yorker Rappers und Produzenten im Film zu hören. Darüber hinaus haben RZA und andere Mitglieder aus dem Umfeld des Wu-Tang-Clans kurze Gastauftritte. Der Club «Liquid Swords», der in einer Szene kurz zu sehen ist, verdankt seinen Namen einem Album des Rappers «The GZA GZA», welches ebenfalls von RZA produziert wurde. Der Running Gag im Film, dass der Mafiosi Sonny Valerio ein grosser Fan der Gruppe Public Enemy ist, basiert auf einen Artikel über inhaftierte Mafiosi, die im Gefängnis ihre Vorliebe für Hip Hop entdeckten, den der Regiesseur Jim Jarmusch zuvor gelesen hatte.

Zwei Stunden verbringen wir in der Welt des «Ghost Dog», einem Profikiller, der um sich selber in dem dreckigen Randbezirk der urbanen Metropole der Neuzeit eine Art modernen Samurai kreiert. Gespielt von einem wirklich starken Forest Whitaker entwickelt sich hier eine ebenso faszinierende wie zunächst unrealistisch wirkende Figur. Jedenfalls wird manch einer sich schon erstmal wundern, wenn ein Schwarzer in einer Gegend wie aus Eminems «8 Mile» beschliesst, sein Dasein als professioneller Mörder nach dem Samurai Kodex zu verbringen. Umso erstaunlicher, dass es Jarmusch tatsächlich gelingt, einen Film zu drehen, dem es gerade zum Ende hin kein bisschen an Glaubwürdigkeit mangelt und der beängstigend authentisch wirkt. Begleitet vom nahezu immer präsenten, simplen wie grossartigen und vor allem passgenauen Soundtrack entwickelt sich ein spannendes, ungewöhnliches und vor allem interessantes Portrait über den etwas anderen Serienkiller. Philophische Ansätze und die Coolness eines Tarantinos reichen sich dabei die Hand und erreichen eine wirklich aussergewöhnliche Mischung, die den Film für den ein oder anderen sicher einfach nur skurril wirken lässt, für andere aber zu einem wunderschönen Stück Independent Kino sind.

Jim Jarmusch und seinen Filmen nähert man sich am besten über drei Begriffe: Minimalismus, Independent und Postmoderne. Denn wie bei kaum einem anderen Regisseur tragen sie alle die typischen Erkennungszeichen seines Stils – die reduzierten Dialoge, endlos langen Einstellungen und handlungsarmen Plots. Und doch gleicht kein Film dem anderen, zu vielschichtig sind die sorgsam gesetzten Details, zu komplex seine filmischen Baupläne. Die zahllosen Referenzen an Literatur, Kino und Popkultur, so wie der narrative Faden, der sie alle in gewisser Weise miteinander verbindet. Geradezu exemplarisch für dieses Prinzip der Kontinuität und Weiterentwicklung steht «Ghost Dog – Der Weg des Samurai», der sowohl thematisch als auch stilistisch an Jarmuschs apokalyptisches Western-Epos (Dead Man) erinnert. Wie gewohnt konzentrierte sich Jarmusch auch diesmal ganz auf seinen Hauptdarsteller, Forest Whitaker (Der letzte König von Schottland, Platoon). Und das aus gutem Grund, denn mit seiner emotionalen Präsenz und physischen Stärke spielt Whitaker so gut wie nie zuvor und erzeugt dabei eine Atmosphäre, wie sie eindringlicher kaum hätte sein können.

Es ist bemerkenswert, mit welchem Geschick Jarmusch Versatzstücke aus verschiedenen Genres und Kulturtraditionen immer wieder aufs Neue miteinander verknüpft, gleichzeitig aber die Gesamtgestaltung zu keinem Moment aus den Augen verliert. Doch nicht nur inhaltlich – etwa durch Ghost Dogs Adaption der Samurai-Identität – sondern auch auf formaler Ebene stehen Thematik und Ästhetik in ständigem Austausch. Ebenfalls eine wichtige Rolle erfüllen diverse Zitate und Referenzen, wie der Ausschnitt eines «Itchy & Scratchy»-Cartoons, in dem sich der lokale Streit über die Gewaltspirale in einen symbolischen Weltkrieg potenziert. Jarmusch unterbricht an diesen Stellen zum einen den Handlungsfluss, setzt reflexive Ruhepunkte, zum anderen überzeichnet er den inneren Konflikt bis ins Groteske und deutet zugleich den weiteren Verlauf des Geschehens voraus. Am Ende ist es der bedingungslose Glaube an den Ehrenkodex, aus dem das Drama des Films entspringt. Denn wie seine Identität als Samurai, die Ghost Dog über den Wert des eigenen Lebens stellt, beruht auch der Racheplot gegen die Mafia auf dem fatalen Missverständnis, Louie hätte ihm damals aus Überzeugung und nicht aus reinem Selbstschutz das Leben gerettet. Die Wahrheit ist: Die Wirklichkeit ist immer nur ein Konstrukt, eine Fülle von Einzelheiten, die je nach Wertetradition und eigenem Interesse unterschiedlich gedeutet wird. In dieser Erkenntnis liegt Jarmuschs eigentliche Botschaft, sie bedingt den gegenseitigen Respekt im Pluralismus der Kulturen. Einfach ein toller Film, der sich traut andersartig zu sein.

Kevin allein zu Haus mit Blut

YouTube Nutzer BitMassive hat sich mal ein paar Szenen aus Kevin allein zu Haus vorgenommen und das Gezeigte angemessen mit Blut angereichert…

Home Alone With Blood #1 - Pipe
Home Alone With Blood #1 - Pipe

Habe mich eh schon immer gefragt, wie das wohl ausgesehen hätte, wenn die Fallen wirklich verletzen würden. So ganz kindertauglich ist das dann allerdings nicht mehr… ;)

Home Alone With Blood #2 - Shovel
Home Alone With Blood #2 - Shovel

The Year in Movies: 2016 Cinema Supercut

Schöner Supercut zu den Blockbustern des letzten Jahres von den Screen Junkies:

We know, we know: it’s not an Honest Trailer. BUT – As we here at Screen Junkies take a few days off to celebrate with our families, we’re bringing you the best of the best of 2016 Cinema in one epic Supercut! From superheroes to animation to horror and beyond, get all nostalgic about this year as a big thank you from all of us!

The Year in Movies: 2016 Cinema Supercut
The Year in Movies: 2016 Cinema Supercut

Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen

Die Kunstwerke von Nick Smith vermitteln sie dem Betrachter ein leicht voyeuristisches Gefühl, da man nur erahnen kann, was man sieht. Wie durch einen Vorhang gefiltert, sieht man in der Serie «Paramour» leicht bekleidete oder gar nackte Damenkörper. Den Pixel-Look erhalten die Bilder dadurch, dass Nick die Farbtöne über Pantone-Karten zusammenstellt, «Colour-Chip» nennt der britische Künstler diese Technik, mit der er nicht nur dem weiblichen Körper huldigt, sondern vorher schon bekannte Werke der Kunstgeschichte wie die Mona Lisa nachgestellt hat.

You can judge a book by its cover, or you can take a closer look and discover other dimensions. Paramour isn’t objectification; it’s celebration of the female form, and of love and desire.

Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
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Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
Pixelige Pantone-Porträts von sexy Damen
(via fubiz)

Kodoku: Meatball Machine – Trailer

Im Splatterfilm «Kodoku: Meatball Machine» fliegen die Fetzen – und die Eingeweide. In der langersehnten Fortsetzung von «Meatball Machine» wartet Regisseur Yoshihiro Nishimura (Tokyo Gore Police) mit Unmengen an Kunstblut und verrückten Kostümierungen für seine nach Gewalt lechzenden Figuren – unter anderem: Eihi Shiina – auf…

映画 『蠱毒 ミートボールマシン』 予告編 Kodoku Meatball Machine Trailer
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Die schönsten Flüche von Sascha dem Brummi-Fahrer

Sascha, der Star der hiesigen LKW-YouTube-Szene, filmt seine Fahrten und stellt sie anschliessend auf seinen Kanal. Hier eine überraschend unterhaltsame Compilation seiner besten Fluch-Szenen. Und meine Fresse, er hat jeden Grund zum Fluchen…

Die schönsten Flüche von Sascha dem Brummi-Fahrer
Die schönsten Flüche von Sascha dem Brummi-Fahrer

Bodies

Unterhaltsamer Kurzfilm von Broken Toaster mit viel schwarzem Humor. Wenn alte Freunde sich endlich mal wieder treffen, kann das schon ein bisschen seltsam ausfallen. Vor allem, wenn eine Schaufel und ein duselig herum faselnder Klappspaten involviert sind… Der etwas andere Freundschaftsgefallen…

Bodies
Bodies

DBD: Healed By Metal – Grave Digger

Am 13. Januar veröffentlichen Grave Digger ihr neues Album «Healed By Metal». Zum Titeltrack haben die Gladbecker ein erstes Video online gestellt und darin gibt es eine Menge leichtbekleideter Damen und den Tod zu sehen…

GRAVE DIGGER - Healed By Metal (Official Video) | Napalm Records
GRAVE DIGGER - Healed By Metal (Official Video) | Napalm Records

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