Wie man einen Koffer hackt
Freunde, wenn ihr das nächste Mal so ein bescheuertes Schloss an eurem Koffer anbringt, werdet bestimmt an das folgende Video denken…
Freunde, wenn ihr das nächste Mal so ein bescheuertes Schloss an eurem Koffer anbringt, werdet bestimmt an das folgende Video denken…
Hier der Clip zu «Fixated On Devastation», dem Opener des aktuellen Langspielers «Wrong One To Fuck With»der Death-Metaller «Dying Fetus»…
Chris Pritchard macht seit sechs Jahren Timelapse-Aufnahmen und hat durch die zeitaufwendige Technik gelernt, auch mal zu entschleunigen. Von Los Angeles über Tokio, Sydney oder auch die Mojave Wüste – in Skylight fasst er seine schönsten Momente zusammen und teilt sie mit uns. Weitere Aufnahmen von Pritchard gibt es auf dessen Instagram-Profil zu sehen.
Whether in the city or a rural area, surrounded by nature or man-made things, there is but one constant – the sky. Regardless of our lifestyle or surroundings, the sky is always there above us to put on a show.
Alt sind wir geworden. Wir die Fans – und auch die wilden Rock-Helden Axl Rose, Duff McKagan und Slash, drei der fünf wichtigsten Figuren des Line-ups der achtziger Jahre, welche gestern zum ersten Mal seit 1993 wieder auf der Bühne vereint waren. Die Herren, alle mittlerweile zwischen 51 und 55 Jahre alt, wollen im Rahmen der Tournee bis Ende Jahr 118 Shows abgespult haben. Guns N‘ Roses spielten im Zürcher Letzigrund ein langes Konzert und liessen ein markiges Stück Rockgeschichte wiederaufleben.
Was schon vor dem Stadion auffiel, war die womöglich höchste Fan-Shirt-Dichte der Welt. Selbst die jungen Fans, die die Blütezeit der Band nicht miterlebt haben, trugen Schwarz, Knarren und Rosen. Eine reine Nostalgie-Veranstaltung war das Konzert aber definitiv nicht. Klar, die meisten Besucher waren Ü40 und waren da, um den Soundtrack ihrer Jugend zu hören und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch offenbar gibt es auch eine junge GnR-Fangeneration, die erst nach der Trennung der Band Mitte der Neunzigerjahre mit ihrer Musik in Kontakt gekommen ist. Die Band schafft es also auch heute noch, neue Fans dazu zu gewinnen.
Die Show im Zürcher Letzigrund war die fünfte von insgesamt 19 Europa-Konzerten auf der grossen Guns N’-Roses-Reunion-Tour, welche Rose, McKagan und Slash offensichtlich selbst für undenkbar gehalten hatten, wie der Tour-Titel «Not in this Lifetime» selbstironisch andeutet. Die Musiker, die früher berüchtigt für Drogen- und Gewaltexzesse und für ihre Unzuverlässigkeit waren, hatten sich Mitte der Neunziger zerstritten – bis sich die Band in diesem Frühling überraschend wieder zusammentat. Wieder mit auf der Bühne ist auch der langjährige Pianist Dizzy Reed, der Gitarrist Izzy Stradlin und der Schlagzeuger Steve Adler aus der Originalbesetzung fehlen und wurden durch Richard Fortus und Frank Ferrer ersetzt. Obwohl die Band in den letzten 20 Jahren immer wieder abgeschrieben wurde, bewies sie gestern, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört und nach wie vor ordentlich Dampf unter der Haube hat. Die Amerikaner spielten eine fast dreistündige, übergangslose Show, die keine Langeweile aufkommen liess. Nach rund 70 Shows in beiden Amerikas sitzt das Programm.
Nach den jüngsten Terror-Meldungen wurden für die erste grosse Schweizer Stadionshow die Sicherheitsstandards noch einmal verschärft und so kreisten abwechslungsweise drei Helikopter über dem Letzigrund. Auch waren zum Beispiel keine grösseren Taschen und Rucksäcke zugelassen, sondern nur Kosmetik- und Bauchtäschchen die nicht grösser als ein A5-Blatt sein durften. Jede und jeder wurde einzeln abgetastet und viele mussten dreimal anstehen, erste beim Eingang, wo man weggewiesen wurde, dann bei den Schliessfächern für die verbotenen Gegenstände hinter dem Stadion und dann wieder beim Eingang. So haben es die IS-Terroristen geschafft, den Lebensstil in der Schweiz zu verändern, obwohl sie hier bisher keinen Anschlag verübt haben. Die Bombe am Konzert von Ariana Grande in Manchester hat eine psychologische Druckwelle ausgelöst, die bis in den Letzigrund reichte. Leider wird offensichtlich der gesunde Menschenverstand bei Seite gelassen, denn die absolute Sicherheit gibt es nicht. Hat es nicht und wird es nie geben. Wenn tatsächlich von einer Terror-Gefahr auszugehen ist, wäre die Menge vor dem Stadion das einfachste Ziel, wie die Anschläge vor dem Fussballstadion in Paris zeigten, dort detonierten die Bomben im Aussenbereich…
Das erste Drittel des Konzerts hatte ein wenig den Charakter eines Aufwärmprogramms, für die Band wie für das Publikum. Während es allmählich dämmerte und der volle Mond über dem Stadion in die Höhe stieg, nahm die Intensität der Veranstaltung zu und brach bis zuletzt nicht mehr ab. Alles war da, der Zylinder, die Doppelhalsgitarre und das um die Hüfte des Sängers gewickelte Karohemd. Seit den besten Tagen der Band sind fast drei Jahrzehnte vergangen, nun stehen sie wieder da, auf der Bühne im vollen Zürcher Letzigrund und es fühlte sich fast an wie einst. Die Posen und die Gitarrensoli sind wie damals, als die Jungs aus Los Angeles für einen Moment die grösste Rockband der Welt waren. Über 25 Songs spielten GnR an diesem Mittwochabend, darunter alle grossen Hits, angefangen bei «Welcome To The Jungle» über «You Could Be Mine» zu der Ballade «November Rain» bis hin zum grossen Finale mit «Paradise City». Ins Set mischte die Band aber auch einige Songs von dem 2008 erschienenen, letzten Guns N‘ Roses-Album «Chinese Democracy». Nebst eigenen Songs spielten GnR auch zahlreiche Covers, darunter «Black Hole Sun» in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Soundgarden-Frontmann Chris Cornell.
Duff McKagan sieht richtig gut und gesund aus, was man von ihm in der Vergangenheit nicht so kannte. Bei Axl Rose beeindruckte, wie gut seine in tiefen Lagen kratzende, in hohen Lagen scheuernde Stimme hielt. Und Slashs Soli sind eh episch. Sie zitierten Chuck Berry, die Filmmusik von «The Godfather» und Pink Floyd und kamen selbst dann noch nicht an ihr Ende. Das Konzert dauerte über zweieinhalb Stunden, liess keinen Hit aus und bot trotzdem auch ein paar weniger bekannte Nummern. Slash behielt seine Brille den ganzen Abend auf, wechselte aber die Gitarre bei jedem Song und erfüllte, was man von ihm erwartete. Das berühmte Gitarrenriff von «Sweet Child O‘ Mine» kam aber leider ohne die funkelnde Eleganz des Originals und das ausladende Solo in «November Rain» klang irgendwie leer. Ähnliches gilt für die ganze Band. Dass Richard Fortus eigentlich besser Gitarre spielt als Slash, interessiert auch niemanden, weil er nicht Slash ist. Für dass eine Reunion des Kerns über 20 Jahre lang undenkbar schien und bei jeder Gelegenheit auf Lebzeiten ausgeschlossen wurde, war das Dargebotene aber grossartig. GnR ist in dieser Besetzung keine Gruppe von alten Freunden, sondern ein Haufen zerstrittener Sturköpfe, die sich des Geldes wegen und Dank einer gewissen Altersweisheit zusammengerauft haben und diese Rolle absolut professionell spielen. Wer da Lust oder Leidenschaft erwartete, war definitiv am falschen Ort.
So sinkt im Verlauf des Konzerts allmählich die Freude über die Rückkehr der Band. Axl wechselte Lederjacken, Shirts und Hüte mehr, als es vermutlich Lady Gaga oder Madonna je getan haben, Mega-Oversize-Ringe funkeln an seinen Händen und als er die Sonnenbrille ablegt, zeigt sich, dass er Kajal trägt. Dass es Axl auch mit über 50 Jahren immer noch drauf hat, hat er bei seinem Gastspiel als Sänger von AC/DC bereits letzten Sommer eindrücklich bewiesen. Für die 120 Franken Eintritt müssen auch Rocklegenden wie Guns N’ Roses mehr bieten als nur Musik und so leuchteten Totenschädel, Graffiti, Rauch und Rockstars in Überlebensgrösse auf drei riesigen Screens und immer wieder knallte das Feuerwerk. Für das Material braucht es 24 Trucks, die direkt neben dem Stadion parkiert waren. Mammut-Tour und ein paar Wohlstandskilos zum Trotz sind die Herren in Topform. Axl sprintet rum, flucht so oft er kann und zeigte bereits im ersten Song den Mittelfinger. Slash kann noch immer tief in die Knie gehen und spielt seine Soli am vordersten Rand der Bühne, in jedem Song und minutenlang, was Axl für kurze Verschnaufspausen und besagte Kleiderwechsel nutzte.
Guns N‘ Roses spielten wuchtig, aber ohne Leidenschaft. Sie spielten lange, aber ohne Lust. Doch GnR erreichen auch einen beeindruckenden Moment der Grösse, als sie «Black Hole Sun» von Soundgarden spielten. Sie erinnerten damit an den Sänger dieser Band, Chris Cornell, der sich kürzlich das Leben nahm und sie erinnerten an die Jahre von 1992 bis 1994, als sie von Grunge-Bands wie Soundgarden von der Hauptbühne gefegt wurden. Sie tun es als Veteranen, als Überlebende des Rochbusiness, die der Toten gedenken. Chuck Berry, Chris Cornell, aber auch Prince, Gregg Allman, Pink Floyd und AC/DC, sie alle wurden in der einen oder anderen Weise mit einer Coverversion geehrt. Guns N‘ Roses haben vor 25 Jahren den Moment dominiert und diesen fachgerecht verschwendet. Doch die Illusion ist aufgebraucht. Heute scheinen sie sich als Teil der Geschichte zu akzeptieren, als eine historische Band. An diesem Abend konnte man für viel Geld nochmals in die 90er eintauchen. Wie es damals war, weiss man ja auch nicht mehr genau – so viel wurde verklärt. Dennoch eine schöne Zeitreise in die Vergangenheit, in welcher die Mittfünfziger ein markiges Stück Rockgeschichte wiederaufleben liessen und einen offensichtlich vorhandenen Appetit auf Rekonstruktion bedienten.
Setlist:
Looney Tunes
The Equalizer (Harry Gregson-Williams Song)
Encore:
You Know My Name (Chris Cornell Song)
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Dieses Domizil setzt eindeutig neue Maßstäbe, was Leben in der Natur und vorallem in Baumhäusern angeht. Ein Traum mitten im Wald. Hätten wir die Wahl, würden wir es wie Foster Huntington und seine Freunde machen.
Direkt in der Columbia River Gorge begannen sie, sich zwei Baumhäuser, eine Skate Bowl und sich einen Badezuber zu bauen, der mit Holz beheizt wurde. Das Projekt begleiteten sie auf ihrer Seite und auf Instagram (Superschön!). Die Aufnahmen sind für mobile Naturromantiker die reinste Wonne.
Hier die vielleicht schönsten Gartenlichter, die ihr je gesehen habt und das beste daran: man kann sie ziemlich einfach selber machen. Kommenden Sommer scheint im Garten ein anderes Licht. So viel ist mal klar!
Sprichwörter und Redewendungen gibt es erstaunlich viele, die auch übersetzt international komplett identisch sind oder zumindest inhaltlich sehr ähnlich, wie «Zwei Fliegen mit einer Klappe» und «Two bird with one stone» oder dann gibt es wieder welche, die Länder oder Regionen/Sprachen komplett für sich haben. Illustrator Paul Blow hat elf Sprichwörter ausgemacht, illustriert und vor allem übersetzt – sprachlich wie inhaltlich. Die etwas wackelige Übersetzung des «Bären Aufbindens» lässt mich allerdings daran zweifeln, ob nun wirklich alle anderen so gemeint sind, wie sie beschrieben werden, aber die meisten machen schon irgendwie Sinn. Weitere Arbeiten Blows gibt es auf dessen Website und seinem Instagram-Profil zu sehen.











(via Viking Blog)
Zum Track «The Plague That Stalks The Darkness» habt die Grindcore-Supergroup «Lock Up» ein Lyric-Clip veröffentlicht. Der Song stammt aus dem Album «Demonization» , welches seit März in den Regalen steht…
In einer Sekunde kann selbst auf einem nicht so schnellen Motorroller eine Menge passieren…
Freunde, habt ihr gewusst, dass es farblose Regenbogen gibt? Diese heissen Nebelbogen und (wie der Name schon sagt) tritt dieses Phänomen nicht bei Regen, sondern im Nebel auf. Die Farben sind zwar vorhanden aber so schwach, weil die winzigen Wassertröpfchen im Nebel viel kleiner sind, als zum Beispiel Regen-Tropfen. Dem britischen Fotograf Melvin Nicholson ist es während eines Spazierganges im Rannoch Moor in Schottland gelungen, ein Foto dieses Phänomen zu schiessen!

(via Bored Panda)
Mit dem Nervous System Infinite Galaxy Puzzle wird man nie fertig, wenn man selber es nicht will. Fast so unendlich wie das Universum. Mit Astronaut und Space Shuttle.
The infinity puzzles are a new type of jigsaw puzzle inspired by topological spaces that continuously tile. Because of that, they have no fixed shape, no starting point, and no edges. They can be assembled in thousands of different ways.
Bereits seit dem 24. März läuft in Italien in den Kinos der neuer Film mit dem 77-Jährigen Terence Hill «La chiamavano Maryam». Im Film schlüpft Mario Girotti, so Hills bürgerlicher Name, in die Rolle des Bikers Thomas. Der ist auf einem Selbstfindungstrip und beschliesst, eine Reise mit dem Motorrad von seiner Heimat Italien nach Spanien zu unternehmen. Auf seiner Odyssee trifft er auf die junge Lucia (Veronica Bitto) – und diese Begegnung lässt Thomas‘ Trip in einem anderen Licht erscheinen. Für «La chiamavano Maryam» stand Terence Hill nicht nur vor der Kamera, der Film ist auch sein persönliches Baby, da er bei dem Streifen Regie führte. Für das Roadmovie drehte Hill vor Ort in Almería im südspanischen Andalusien. Wann und in welcher Form «La chiamavano Maryam» hierzulande zu sehen sein wird, ist unbekannt. Vermutlich wird es eine Direct-to-DVD-Fassung, da der Film wohl eher ein Independent-Streifen ist. Schön zu sehen, dass Terence Hill auch mit 77 noch nicht verlernt hat, wie man die eine oder andere Schelle verteilt…