DBD: Exposed – Earth Caller

Freunde, hier das Video zu «Exposed» aus dem aktuellen Earth Caller Album «Crystal Death». DDie fünf Herren aus Melbourne kombinieren den Hardcore-Spirit von Bands wie First Blood, Terror und Madball mit moderneren Sounds aus dem Metalcore. Vor Punk-Melodien in Richtung NOFX und Bad Religion wird ebenfalls nicht zurückgeschreckt…

Earth Caller - Exposed
Earth Caller - Exposed

Die Kirchen der Kischi Insel sind komplett ohne Nägel gebaut

Seit hunderten von Jahren werden auf der russischen Insel Kischi Häuser nach der karelischen Holzbaukunst gebaut. So gehören die Kirchen in dieser Holzbauweise seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe und umfasst derzeit etwa 80 Gebäude der karelischen Holzbaukunst. Die Verklärungskirche, welche 1714 fertiggestellt wurde, «besteht aus einer auffälligen Sommerkirche mit 22 kleinen, pyramidenartig ansteigenden Kuppeln, die alle mit Schindeln aus Erlen- oder Pappelholz gedeckt sind. Bis auf eiserne Nägel zur Befestigung der Dachschindeln sind alle übrigen Kirchenteile ohne Nägel zusammengefügt.» Great Big Story hat sich das mal genauer angesehen.

Two wooden churches and a bell tower have proudly stood on Kizhi Island in Russia for hundreds of years, weathering the test and tumult of time with only a tree-born tenacity. That’s a dramatic way of saying that these impressive and ornate structures were built in the traditional Russian carpentry style, using only wooden logs with interlocking corners—no nails or metal supports here whatsoever. Now a UNESCO World Heritage Site, the Church of the Transfiguration, the Church of the Intercession and their corresponding bell tower are a reminder that craft and ingenuity really are what building’s all about.

The Russian Churches Built without Nails
The Russian Churches Built without Nails

Slayer: Kids lassen Blut regnen

Die O’Keefe Music Foundation bringt Kinder und Jugendliche zusammen, um gemeinsam Musik zu machen und da ja bekannterweise Slayer bald nicht mehr für uns da sind, muss der Nachwuchs ran. So hat die O’Keefe Music Foundation die Metal-Talentförderung in die Hand genommen und Kinder dabei unterstützt, Musik professionell aufzunehmen und dies gänzlich kostenfrei. Gründer Aaron O’Keefe hat die aktuelle «Raining Blood»-Version absolut überzeugt und begeistert. Auf O’Keefes YouTube-Channel kann man nach weiteren Talenten stöbern.

Das Slayer-Cover wird von Sänger Kaden Karns (14), Lead-Gitarrist Eli Dykstra (15), Rhythmusgitarrist John Fowler (14), Bassist Bailey Couch (15) und Schlagzeuger Curtis Moss (18) absolut überzeugend dargeboten, wie ihr euch in folgendem Clip selbst überzeugen könnt. Die fünf Jungs haben «Raining Blood» auf Einladung der der O’Keefe Music Foundation an einem Nachmittag im Refraze Recording Studio in Dayton, Ohio, aufgenommen, mit Unterstützung von der fünfjährigen Annika Miller an der Thunder Tube und dem siebenjährigen Logan Miller am Regenmacher. Als es um die ‘Raining Blood’-Aufnahme ging, war es den Jungs wichtig, ihren eigenen Stempel miteinzubringen. Gitarrist Dykstra wollte unbedingt melodische Soli in den Slayer-Song packen, obwohl er sich nicht sicher war, ob das funktionieren würde. «Zudem hatte ich etwas Angst davor, was «Die Hard»-Slayer-Fans wohl dazu sagen würden. Bei einer Cover-Version muss man den Kern, das Herz eines Songs respektieren, aber es gehört genauso dazu, etwas Eigenes miteinzubringen. Das ist eine tolle Herausforderung.» Wir sind begeistert und möchten mehr davon hören und sehen!

Kids CRUSH Raining Blood by Slayer / O'Keefe Music Foundation
Kids CRUSH Raining Blood by Slayer / O'Keefe Music Foundation

Hungrig (The Ravenous) – Trailer

Der Endzeit-Zombie-Albtraum «The Ravenous» (bei uns «Hungrig») von Robin Auberts ist jetzt exklusiv bei Netflix verfügbar. Seine Weltpremiere hatte der Film beim letztjährigen Fantastic Fest, es folgten Auftritte in Montreal, Sitges, Torino und zuletzt auch Deutschland. Im Film frisst sich die Menschheit langsam aber sicher auf. Nach einer Katastrophe wurden grosse Teile der Bevölkerung einfach so ausgelöscht. Die letzten Überlebenden einer kanadischen Provinz wanken ziellos auf der Suche nach Schutz umher und finden sich zu einer kleinen Gruppe zusammen. Sie alle haben die schlimmsten Dinge gesehen und getan. Denn auf dem Land, wo jeder jeden kennt, hat der Kampf um die eigene Haut nochmal eine andere Dimension. Hier wird das Töten eines Nachbarn oder einer Schulfreundin stets zum persönlichen Desaster. Die Untoten indes beginnen sich zu Horden zusammenzurotten und mysteriöse Dinge zu tun, als folgten sie einem höheren Plan…

THE RAVENOUS (2018) (LES AFFAMÉS) Official English Trailer (HD) FRENCH ZOMBIES
THE RAVENOUS (2018) (LES AFFAMÉS) Official English Trailer (HD) FRENCH ZOMBIES

Are You the Favorite Person of Anybody?

Freunde, ist es nicht schön, wenn man der Lieblingsmensch von jemandem ist? Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man das nicht ist. Der folgende Kurzfilm ist ähnlich deprimierend, dabei aber auch sehr resignierend und das macht es eigentlich noch schlimmer. John C. Reilly und ein durchaus witziges Gesicht helfen allerdings darüber ganz gut hinweg… :)

Are You the Favorite Person of Anybody?
Are You the Favorite Person of Anybody?

DBD: Alive – Bleed From Within

Am 6. April erscheint das neue Album «Era» und daraus gibt es heute für euch das Video zum Track «Alive». «Era», der Nachfolger zu «Uprising» und ist das erste Bleed From Within-Studioalbum seit fünf Jahren und das erste Release mit dem neuen Gitarristen Steven Jones, der vor zwei Jahren zur Band hinzustiess und seit dem ein integraler Bestandteil des Songwriting- und Aufnahmeprozesses ist…

BLEED FROM WITHIN - Alive (OFFICIAL VIDEO)
BLEED FROM WITHIN - Alive (OFFICIAL VIDEO)

Marshmallow-Bär in der Vakuumkammer

Youtube hat die Verwendung von teuren industriellen und wissenschaftlichen Apparaten demokratisiert. Freizeit-Dekompression in Action: Riesiger Marshmallow-Bär in der Vakuumkammer. Und der Sound dazu! Toll!

GIANT Marshmallow Gummy Bear In a Vacuum Chamber
GIANT Marshmallow Gummy Bear In a Vacuum Chamber

Panzer aus Streichhölzern

Den YouTube-Kanal The Q zeigt uns verrückte wissenschaftliche Experimente, in denen meistens Feuer und Explosionen eine wichtige Rolle spielen. In einem der Videos geht es um die Beantwortung einer eher abseitigen Frage: Wie gut brennt das Modell eines Panzers, das aus Streichhölzern gebaut wurde? Ganz ohne Kleber werden aus Dutzenden von Streichhölzern zunächst einige Würfel konstruiert, die anschliessend zusammengesteckt wurden. Sie ergaben die Ketten und den Rumpf des Panzers. Am Ende ziert noch ein Kanonenrohr das hölzerne Militärfahrzeug. Bei der ganzen Detailtreue, die vor allem durch die Farbgebung der Streichhölzer erreicht wurde, ist es umso spassiger zu sehen, wie das ganze Werk am Ende binnen weniger Sekunden abbrennt. Übrig bleibt nur eine Schale mit Asche…

How to Make a Tank from Matches Without Glue ! Will I Burn it ?
How to Make a Tank from Matches Without Glue ! Will I Burn it ?

Inbred

Alex Chandon ist zurück. Nach seinem «Cradle of Fear» ist es ja sehr still um ihn geworden. Obwohl «Cradle of Fear» bei Fans des Splattergenres immer noch einen sehr hohen Stand hat, war man sich nicht so recht sicher, was einem mit dem neuen Film von Chandon erwartet. Splattergalore oder eher ein Film mit einer guten Atmosphäre und weniger Effekten? «Inbred» ist eine harte Horrorkomödie, die sich selber nicht so ganz ernst und Horrorperlen wie Texas «Chainsaw Massacre» und «Wrong Turn» etwas auf die Schippe nimmt.

Dass «Inbred» nichts für Zartbesaitete ist, macht Splatter-Experte Alex Chandon bereits in der ersten Szene deutlich: Gliedmassen fallen da rigoros der Axt zum Opfer und auch im weiteren Verlauf werden fröhlich Köpfe abgetrennt, Schädel zertrümmert, Körperteile zerfetzt und Menschen in Stücke gerissen, während die Kamera sich mit bösartiger Wonne an den Verstümmelungen labt. Der Film ist teils sehr überdreht und für den normalen Filmeliebhaber schwer nachzuvollziehen. Die Story klingt gut, wenn auch schon einige Male gesehen. Es ist schwer in der heutigen Zeit einen Horrorfilm zu produzieren der von Kreativität und Originalität strotzt. Allen witzigen Dialogen und ulkigen Make-Up-Effekten zum Trotz dürfte dem Zuschauer aber spätestens dann das Lachen im Halse stecken bleiben, wenn Chandon beginnt, seine Helden-Truppe zu dezimieren. Die Gore-Einlagen und Metzelszenen selbst sind nämlich keineswegs auf komisch getrimmt, sondern bleiben über weite Strecken schmerzhaft realistisch. Auf dem schmalen Grat zwischen rabenschwarzem Humor und blankem Sadismus werden liebgewonnene Figuren gnadenlos zu Hackfleisch verarbeitet, das Leid der Protagonisten wird mit garstigen Sprüchen und makabren Pointen quittiert – dabei entsteht die richtige Mischung aus galligem Humor und angstvoller Spannung, die «Inbred»» irgendwo zwischen waschechtem Horror wie «The Hills Have Eyes» und überdrehtem Splatter-Ulk a la «2001 Maniacs» positioniert.

Die Story von «Inbred» ist ganz nett, fesselt einen aber nicht wirklich lange. Das grösste Problem ist, dass die Story gut die Hälfte des Films in Anspruch nimmt und es erst nach ca. 45 Minuten wirklich zur Sache geht. Wenn man sich da an «Cradle of Fear» erinnert, wird man schnell merken, dass Chandon nun deutlich mehr Wert auf einen gewissen Grad an Storytelling legt. Aber die Geschichte kann einen nicht wirklich fesseln, von daher wäre es besser gewesen, man hätte gut 25 Minuten weniger Story zu Gesicht bekommen. Nun gut, die Schauspieler hingegen machen ihren Job sehr gut. Besonders die von Jo Hartley (This Is England) exzellent gespielte Kate mausert sich schnell zum grossen Sympathieträger fernab aller ausgetretenen «Final Girl»-Pfade. Auf der Gegenseite überzeugt vor allem der von Seamus O’Neill (Gefährten) gleichermassen charismatisch wie diabolisch gespielte Jim, während seine Gefolgschaft als debile Ansammlung von Dorftrotteln vorgeführt wird, die in erster Linie mit ihren skurrilen Deformierungen und verschrobenen Eigenarten für Heiterkeit sorgt.

Die Musik ist richtig klasse und passt sich sehr gut dem gezeigten an. Immer wieder kommt wirklich Atmosphäre auf. Auch die Kamera macht einen sehr guten Job und liegt Lichtjahre vor dem Bild, welches man sich bei «Cradle of Fear» antun musste. Aber was ist mit den Effekten? Ja, die Effekte sind ganz ordentlich geworden, allerdings nicht so kreativ und ausschweifend wie bei «Cradle of Fear», was Gorehounds sicherlich enttäuschen dürfte. Auch eine CGI-Effekte haben sich darunter gemischt, diese sind aber sehr gut umgesetzt und wissen zu gefallen. Besonders zum Ende hin, hätte man sich dann aber doch mehr gewünscht. Es kommt einem so vor, als wäre hier irgendwie ein grosser Teil der Effekte vergessen worden. So viele Bewohner überleben, auch wenn das Ende an sich richtig gut und vor allem auch lustig ausgefallen ist.

Zwar reicht «Inbred» nicht an den durchaus ähnlichen, aber im Vergleich einfallsreicheren «Severance» heran, doch das fade Backwood-Mittelmass lässt er locker hinter sich. Im Vergleich zu seinen früheren Werken beweist Chandon enorm Geschick in Bezug auf Atmosphäre und Spannung. Das Unbehagen, welches dem Zuschauer ab Filmbeginn entgegenwummert ist in seiner Darstellung als sehr nennenswert zu betiteln. Düstere Farben und merklich stimmiger Spannungsaufbau prägen diesen kleine Indie-Hit – zumindest bis zur Filmmitte. Nach 45 Minuten Laufzeit wird «Inbred» handfest, dDie teilweise kruden Spezialeffekte verfehlen ihre Wirkung selten und dürften vermutlich auch Grund dafür sein, dass die ungeschnittene Filmfassung von «Inbred» keine deutsche Freigabe erhalten wird. Alex Chandon hat den Amateur-Splatter hinter sich gelassen und kuttelt jetzt auf B-Movie-Niveau herum. Zum Einstand gibt es ein zynisch-sickes Wald- und Wiesenschlachtfest zu Ehren alter Terrorklassiker. Neue Ideen gibt es nicht, dafür Blut, Kutteln, krude Schocks und kranke Einfälle bis zum Abwinken. Für Freunde gemeingefährlicher Hinterwäldler, knatternder Kettensägen, phallischen Karotten und abgesägter Schrotflinten sicherlich eine Party, alle anderen begegnen «Inbred» besser mit Vorsicht. ;)

Death Wish – Red Band Trailer zum Remake von Eli Roth

In Deutschland hat die FSK dem Film eine Freigabe «ab 18» verpasst. dazu muss jedoch erwähnt werden, dass Selbstjustizfilme in Deutschland von den Behörden nicht gerne gesehen werden. Der Marvel-Film «The Punisher» von 2004 zum Beispiel darf wegen der Gewalt und der Thematik nicht ungekürzt im deutschen TV gezeigt werden. Eli Roths Update des Klassikers wird sich in Sachen Gewalt definitiv nicht zurückhalten. In «Death Wish» rächt sich ein von Bruce Willis gespielter Arzt an den Leuten, die seine Familie auf brutalste Art und Weise attackiert haben. Es handelt sich hierbei um ein Remake eines Charles-Bronson-Filmes aus dem Jahre 1974, der danach noch vier Fortsetzungen nach sich zog. All jene, die befürchtet haben, dass es sich beim Revenge-Action-Comedy-Remake um eine verwässerte Version handeln wird, können nun beruhigt aufatmen. «Death Wish» kommt am 8. März 2018 in die Kinos…

DEATH WISH | GRINDHOUSE RED BAND TRAILER
DEATH WISH | GRINDHOUSE RED BAND TRAILER
Death Wish – Red Band Trailer zum Remake von Eli Roth
Death Wish – Red Band Trailer zum Remake von Eli Roth

Bilder von einer Body Farm in Texas

Robert Shults hat folgende grossartigen, teilweise etwas verstörende Bilder einer Body Farm in Texas, dem grössten Outdoor-Verwesungs-Labor der Welt. Die Bilder sind stellenweise hart und natürlich immer gruselig, allerdings auch wundervoll in ihrer detaillierten Darstellung der Banalität und seltsamen Schönheit des Zerfalls des menschlichen Körpers.

San Marcos, Texas, thirty miles south of Austin, is the site of one of the most unique facilities in all of science: The Forensic Anthropology Center at Texas State University, home to the world’s largest outdoor human decomposition laboratory. In this idyllic hill country setting, a dauntless and magnanimous team of scientists studies even the most minute details of the post-mortem process, keeping a constant devoted vigil over their donors‘ bodies until they have returned almost entirely to the earth.

Faculty and graduate researchers develop and test new techniques for the identification and analysis of human remains, and train law enforcement professionals on proper recovery and investigatory procedures.

They consult on open forensic cases, including the throngs of undocumented migrants who die each year attempting to cross the south Texas desert, and maintain one of the most extrensive human skeletal reference collections in the nation, all the time focused on a singular mission: to give voice to the nameless and to bring home with dignity those who have been wronged by their fellow man.












(via Hyperallergic)

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