Macher Andrea «Batandy» Gori verbindet in «Doom : The Golden Souls 2» die Spielmechanik von «Doom» mit der knallbunten Optik des Nintendo-Jump’n’Run-Klassikers. Dabei bewegt er sich rechtlich vermutlich auf der sicheren Seite, denn Gori vermeidet auf durchaus clevere Weise den Einsatz von Nintendo-Trademarks. Die an sich aktive und auch gnadenlose Rechtsabteilung des japanischen Konzerns dürfte es hier alles andere als einfach haben, einen Verstoss gegen Urheberrechte nachweisen zu können. «Doom: The Golden Souls 2» ist eine so genannte «Total Conversion Mod» für Doom 2, das bedeutet, dass die Modifikation nahezu alles neugestaltet und somit ein im Wesentlichen eigenständiges Spiel schafft. Die Spielelemente, die sich «Doom: The Golden Souls 2» von Super Mario World «leiht», sind die typischen Münzen, die gesammelt werden müssen, es gibt Flaggenmasten-Checkpoints und sogar eine Weltkarte, die die einzelnen Level verbindet. Benötigt wird für die Installation des Spiels «Doom 2», der Mod-Loader «GZDoom» und ein bisschen Installationsgeduld. Wer keine Erfahrung mit derartigen Doom-Mods hat, findet bei YouTuber IcarusLiv3s eine gute Anleitung, wie man ein Mod wie «Doom: The Golden Souls 2» einrichten kann.
Filmstudent Gil Vanroy hat ein grossartiges Mash-up-Video-Essay für Filmcalpel gemacht, das zeigt, wie stark sich die Originale von Hollywoods Taxonomie unterscheidet. Er hat Sam Raimis erste zwei Filme genommen und sie mit der jüngsten Iteration von Fede Alvarez gemixt. Vanroy geht durch zehn der bedeutendsten Plot-Elemente, die in allen drei Filmen zu sehen sind…
Sequels and prequels. Remakes and reimagings. Reboots and spin-offs. It seems that Hollywood is only creative anymore when it comes to finding new names to describe old movies made anew. The Evil Dead horror franchise is a case in point. Its different parts have a muddy lineage. So much so that three decades after its original release, some fans are still debating whether 1987’s Evil Dead II was a sequel or a remake. When the fourth feature film came out in 2013, things didn’t get any clearer (that movie has been called both a reboot and a continuation of the original trilogy).
Der Trailer zu «Mowgli» zeigt düstere Szenen und gibt Einblick in eine düstere Welt, welche von «Planet of the Apes»-Star Andy Serkis realisiert wurde. In der Neuverfilmung des Kinderbuchklassikers des britischen Autors Rudyard Kipling von 1894 ist das Waisenkind Mowgli einer brutalen Welt ausgesetzt. «Ich bin kein Mensch, aber ein Wolf bin ich auch nicht», sagt der als «Aussenseiter, Kämpfer und Legende» beschriebene Mowgli in einer Szene. Mowgli-Darsteller Rohan Chand spielt in der Mischung aus Live-Action und Trickfilm an der Seite von Tieren, die durch Motion-Capture-Technik erzeugt wurden. So vertont Benedict Cumberbatch den Tiger Shere Khan, Cate Blanchett wird zur Schlange Kaa, Christian Bale zum Panther Bagheera, Serkis selbst spielt den Bär Baloo. Dabei ist «Mowgli» viel dunkler als der Disney-Zeichentrickfilm von 1967 und als das jüngste «The Jungle Book»-Werk (2016) von Regisseur Jon Favreau, der die Geschichte in Anlehnung an Kiplings Vorlage allerdings auch schon etwas düsterer inszeniert hatte. «Mowgli» kommt im Oktober in unsere Kinos…
Im Rahmen der vierteiligen HBO-Dokumentationsreihe «The Defiant Ones» wurde auch beleuchtet, wie es zur grossen Entdeckung von Marshall Mathers aka Slim Shady alias Eminem kam. Und wie so oft, ist das «Entdecken» eher zufällig. So haben eigentlich andere Leute Eminem entdeckt und Dre schlicht davon erzählt, der dann aber wiederum das Potenzial für Grosses in diesem blau-äugigen Rap-Newcomer gesehen hat. Wie lang das alles schon wieder her ist… ein Stück Musikgeschichte!
Das fiktive «Korean Strange Plant Research Institute» hat den gemeinen Park-Hai (Parco Pistris) entdeckt und Polynoid hat ihn gefilmt. Das Tier verspeist arglose Regenwürmer und kann die Gestalt einer harmlosen Erdbeere annehmen – eine fleischfressende Erdbeere quasi…
Das Album «Deep Cuts & Rarities» vereint Coversongs verschiedener Bands und Künstler wie u.a. Doug Pinnick (King’s X), Mark Tremonti (Alter Bridge), Dave Rude (Tesla), John Conolly (Sevendust), Vixen, Lynch Mob und John Corabi (The Dead Daisies). Für euch gibts heute den Nazareth-Klassiker «Please Don’t Judas Me»…
Metal Church "Please Don't Judas Me" | Nazareth cover | (Audio)
Wie lässt man 30 Papierflieger ganz schnell hintereinander fliegen? Mit einer simplen Rampe, zu welcher The Q eine Bauanleitung veröffentlicht hat. Mit ein bisschen Pappe, Batterien, zwei kleinen Motoren und zwei CD/DVDs. Sind die doch noch für was gut…
DIY Semi-Automatic Paper Plane Launcher from Cardboard at Home
Eric Mercer hat sein Bong auf seine Drohne gestellt und fliegt mit den Dingern vor sich her, um sich dann einen ordentlichen Zug aus der Pfeife zu gönnen. Warum? Weil er es offensichtlich kann… ein grosses Zeitalter steht uns bevor!
He’s a 23-year-old working in Maine’s cannabis industry who’s grown a sizable following of marijuana aficionados on platforms like YouTube and Instagram. When he’s not honing his cannabis craft, he enjoys things like playing guitar and hiking.
For Mercer, his internet presence really started off with comparably smaller (and sometimes questionable) stunts: dabbing and ripping a bubbler simultaneously, dousing concentrates in hot sauce and inhaling the very bad combination (it was “stupid little thing I did a while back… a little on the spicy side, but to be honest, it wasn’t as bad as you’d think,” he told Marijuana Moment), and creating and smoking out of a “potato rig” or head of cabbage.
But then, around March 2017, he stepped up his game, integrating drone technology into his smoking routine.
Ein bisschen «Duell» von Steven Spielberg, ein bisschen «Jeepers Creepers», in «Wrecker – Death Truck» legen sich zwei naive Schönheiten mit einem mordlüsternen Truckfahrer an, der die beiden quer durchs Nirgendwo hetzt. Der Film kommt nicht annähernd an die Vorbilder heran, vermag aber dennoch zu unterhalten.
Die Geschichte beschränkt sich darauf, dass sich die düsenden Damen und der Truck wahlweise gegenseitig überholen und ständig ziemlich dicht aufeinander auffahren. Mit fiesen Psychotricks versucht der Trucker die Girls in den Tod zu treiben. Die beiden Hauptdarstellerinnen kreischen sich mehr schlecht als recht durch ein Drehbuch, das von jemanden zu Papier gebracht wurde, der nicht sonderlich erfahren im Schreiben von Horrorgeschichten ist. Nur so lässt sich erklären, weshalb in diesem Strassenduell Dinge passieren, die sich mit logischem Menschenverstand nicht erklären lassen. «Duell» bringt es auf den Punkt, denn die Drehbuchschreiber Evan Tylor (fungierte ebenso als Produzent) und Michael Bafaro (gleichzeitig Regisseur) haben mit ihrem Horror-Thriller eine Light-Version des Kult-Streifens von Steven Spielberg auf Zelluloid gebannt, dem all jene Zutaten fehlen, die einst Spielbergs Highway-Hatz zum Erfolg verholfen haben.
Statt mit schwindelerregenden Überholmanövern und elektrisierender Hochspannung zu unterhalten, quält der Streifen mit unerbittlicher Langeweile, hysterischem Hühnergeschrei und sinnbefreiten Handlungsverläufen. Dazwischen langweilt der Film mit ewig langen Aufnahmen der Landstrasse, des Tachos und des roten Mustangs, den die Frauen fahren. Die beiden Hauptpersonen sind hochgradig unsympathisch, heulen hysterisch herum, machen dumme Sachen, reissen verschreckt im Scheinwerferlicht die Augen auf und murmeln «Oh mein Gott». Dabei passiert aber die ganze Zeit gar nichts. Den ersten halbwegs coolen Schockeffekt gibt es nach sage und schreibe 56 Minuten. Ausserdem ist «Wrecker» derart schlampig gefilmt, dass sich der Auspuff biegt. War eben noch der Berg links von der Strasse und rechts das Tal – ist es plötzlich alles umgekehrt. Aber egal, merkt ja keiner. Verändert sich in jeder Einstellung deutlich sichtbar die Geschwindigkeit der Autos? Sind wir gerade zum siebten Mal an derselben Raststätte vorbeigefahren? Ändert sich ständig die Farbsprache des Filmes? Auch Wurst, Hauptsache der Mustang sieht toll aus und brummt schön laut. Und noch mal den Fuss auf dem Gaspedal reingeschnitten und die Tachonadel flippt aus. Hurra!
In dem Asphalt-Filmchen «Wrecker» geht alles drunter und drüber. Flache Charaktere, miese Dialoge, dumme Handlungsverläufe und kaum Spannung. Das ist nicht gerade das, was man von einem Film erwartet, in dem Protagonisten bei mindestens 100 Kilometer pro Stunde über schmale Strassen gejagt. «Wrecker» ist die wohl bedeutungsloseste und überraschungsärmste Highway-Hatz, die man bisher zu sehen bekommen hat, obwohl Filme wie «Duell» und «Joyride» gezeigt haben, wie man es richtig macht. «Wrecker» kopiert fleissig, aber nicht sonderlich klug. Da genügt es letztendlich auch nicht mit deftigen (und zugegeben unerwarteten) Schocks Helfer in den Filmhimmel zu treiben, um vom desaströsen Flickwerk ablenken zu können. «Wrecker» ist ein enttäuschendes Katz- und Mausspiel über staubige Strassen, das so übel inszeniert wurde, dass eine unfreiwillige Komik nicht von der Hand zu weisen ist.
Losgelöst von den Fesseln des amerikanischen Fernsehens kehrt Matt Groening nun mit einer animierten Serie zurück, die sich direkt und ausschliesslich an Erwachsene richtet. In «Disenchantment» darf geflucht, getrunken und geliebt werden. In der neuen Fantasy-Serie begleiten wir die trinkfeste Prinzessin Bean auf Eskapaden mit ihrem Kobold Elfo und ganz persönlichen Dämon Lucie. Auf der Reise durch das mittelalterliche Königreich Dreamland begegnen sie wilden, gefährlichen Kreaturen wie Harpyien, Gespenstern, Ogern, Imps, Trollen oder Walrossen, aber natürlich auch jede Menge menschlicher Idioten. «Disenchantment» handle von «Leben, Tod, Liebe, Sex und davon, wie man in einer Welt voller Idioten trotz allem weiter lacht.» Zum englischen Sprechercast gehören Abbi Jacobson (Bean), Nat Faxon (Elfo), Eric Andre (Luci), John DiMaggio, Billy West, Maurice LaMarche, Tress MacNeille, David Herman, Matt Berry, Jeny Batten, Rich Fulcher, Noel Fielding und Lucy Montgomery. Die Serie geht am 17. August bei Netflix auf Sendung und aktuell sind vorerst zwei Staffeln mit jeweils zehn Folgen geplant.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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