Nach George Orwells weltberühmtem Roman Animal Farm drehten die Regisseure Halas und Batchelor einen unterhaltsamen, ironischen und nachdenklichen Zeichentrickfilm, der zum Klassiker wurde. Die Tiere der Manor Farm wollen nicht mehr länger von dem grausamen Bauern Jones schlecht behandelt und ausgebeutet werden. Sie verjagen ihren Herrn und betreiben ihre Farm von nun an selbst. Alle Tiere sind gleich lautet der Wahlspruch ihrer Revolution. Aber einige Tiere sind gleicher! meinen die Schweine und errichten zunächst unmerklich, dann mit offener Gewalt eine neue Schreckensherrschaft.
Wasser predigen und selbst Wein saufen, Kritiker werden als Systemfeinde gebrandmarkt, unumstößliche Gesetze werden willkürlich von einer Minderheit verändert, die Arbeitenden werden ausgenommen wie die Weihnachtsgänse…kommt das jemand irgendwie bekannt vor? Der Film bezieht sich auf den Sozialismus unter Stalin, das Kann man so in jeder offiziellen Rezension nachlesen. Es gibt keinen Grund dem Film seine ursprüngliche Intention durch Orwell zu nehmen und ihn zu verallgemeinern, der Sozialismus und sein menschenverachtendes, totalitaristisches Wesen kommt zeitgeschichtlich ohnehin zu gut weg, für die zig Millionen Toten.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.









Wem in der sozialistischen Demokratie dämmert, dass einer Farm voller Tiere, die nicht in ihrer naiven Bequemlichkeit gestört werden wollen, möglicherweise ein guter Bauer besser täte, der mag sich einmal Gedanken über «Demokratie – Der Gott der keiner ist» von Hans-Hermann Hoppe Gedanken machen.