Country Trash Punk Rock bieten die sieben Berliner von The BossHoss. 2004 in Berlin gegründet, interpretieren sie hauptsächlich bekannte Hits wie «Hey Joe», «Toxic», «Seven Nation Army», «Remedy» und «Ca Plane Pour Moi» zu rockigtrashigem Country-Rednecksound. Am Donnerstag, 22. November 2007 ist wohl im Hübeli Square Dance and Whiskey angesagt. YeeHaw! :-D
Die Ärzte veröffentlichen am 5. Oktober eine neue Single mit dem Titel «Junge», aus dem in Kürze erscheinenden neuen die Ärzte-Album «Jazz ist anders». Das Album entstand nach einer vier Jahre dauernden Pause.
«Junge» handelt vor allem von lauten Gitarren, gefärbten Haaren, Löchern in der Hose, Drogen und alternativen Lebensentwürfen. Das Video, in dem ein Junge zu einem Zombie mutiert und es blutig zur Sache geht, wird allerdings nicht in der ursprünglichen Form veröffentlicht. Die «zu harten Szenen» werden von einer Bela B.-Maus verdeckt. Über der Maus steht dann zum Beispiel der Satz: «Diese Szene würde ich meinen Kindern auch nicht zeigen.»
Hier die unzensierte Version :D Wer trotzdem Interesse an der zensierten Version haben sollte (mal ehrlich, wer will das schon?), kann dem Link folgen.
Die Ärzte Junge 2007 (unzensierte version)
Junge, warum hast du nichts gelernt? Guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto. Warum gehst du nicht zu Onkel Werner in die Werkstatt? Der gibt dir ‘ne Festanstellung, wenn du ihn darum bittest.
Junge – und wie du wieder aussiehst! Löcher in der Hose und ständig dieser Lärm. Was sollen die Nachbarn sagen? Und dann noch deine Haare, da fehlen mir die Worte. Musst du die denn färben? Was sollen die Nachbarn sagen? Nie kommst du nach Hause, wir wissen nicht mehr weiter.
Junge, brich deiner Mutter nicht das Herz. Es ist noch nicht zu spät, dich an der Uni einzuschreiben. Du hast dich doch früher so für Tiere interessiert, Wäre das nichts für dich? Eine eigene Praxis!
Junge – und wie du wieder aussiehst! Löcher in der Nase und ständig dieser Lärm! Elektrische Gitarren und immer diese Texte, Das will doch keiner hören! Was sollen die Nachbaren sagen? Nie kommst du nach Hause, so viel schlechter Umgang! Wir werden dich enterben! Was soll das Finanzamt sagen?
Wo soll das alles enden? Wir machen uns doch Sorgen! Und du warst so ein süsses Kind. Und du warst so ein süsses Kind. Und du warst so ein süsses Kind. Du warst so süss.
Und immer deine Freunde – ihr nehmt doch alle Drogen! Und ständig dieser Lärm! Was sollen die Nachbarn sagen? Denk an deine Zukunft, denk an deine Eltern. Willst du, daß wir sterben?
Ein Freitag auf Arbeit, 16 Uhr, Zvieri Pause. Vier gestandene Herren sitzen beisammen und philosophieren über Gott, die Welt, den Arbeitgeber, das kommende Wochenende – und Poker.
«Wow, hat jemand die World Championship mit 12 Millionen Preisgeld gesehen?» fragt der eine. «War cool, wie der schlussendliche Champion die Tische durchmarschiert ist und sich am Final Table den Pot geholt hat.» meint der andere. «12 Millionen, dass wär was…» sagt der Themengeber: «Mir würden 100’000 schon reichen, um einwenig sorgloser durch die Welt gehen zu können.» «Da reichen mir schon 10’000» sind meine Worte und ein einstimmiges Nicken durchgeht die Runde. «Aber ich würde auch 12 Millionen nehmen, so ist es dann auch nicht. Und Poker spiel ich auch meisterlich – nämlich, überhaupt und sowieso! Schon in der Schulzeit, in der Landschulwoche, in Schul- und Skilagern und auf Ausflügen, haben wir gepokert wie die Könige. Zwar damals nur um 10er, 20er und mit 5 Karten in den Händen, aber war doch recht erbaulich und für mich meist gewinnbringend.» Ich komm aus dem fabulieren und schwelgen gar nicht mehr raus.
Die tollen Kommentatoren bei den im Moment überall gezeigten Pokershows sind teilweise absolut neunmalklug und versuchen, Glück als Wissen und Können darzustellen. Dabei weiss doch jeder, dass es beim Pokern um Kombinationsgabe, Voraussicht, starke Nerven, viel Glück und einwenig Cleverness geht. Die Herren Sprecher dieser besagten Shows tun aber so, als wäre alles voraussehbar, jeder Schritt der Gegner mit Überlegung und Täuschung manipulier und lenkbar.
Doch so funktioniert es nicht, werte Klugscheisser in den Plüschsesseln! Man kann sich lange tausend Kartenkombinationen des Gegners durch den Kopf gehen lassen, geschickt mit dem Einsatz des Geldes spielen und (heraus)fordern, ordentlich bluffen und selbst gute Karten haben, ohne Glück geht das Spiel nicht lange gut und man findet sich schneller am Loser Table wieder, als einem lieb ist. Die Plauderpokerer (par)lieren an der Glotze aber bei jedem aufdecken der Karten in der Weltgeschichte rum. «Würde, hätte und täte! Wenn aber blablabla» – Tja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär ich schon lange Millionär.
Möchtegern schlau wird daher geredet, am TV, so wie in der Kantine. Doch in der Kantine ist es eher das Scharren des Vorderhufs eines Stiers vor dem Angriff. Da ist das Schlagen des Rads eines Pfaus ne einfältige und prunklose Angelegenheit. Bald sehen sich die vier, nach eigenen Angaben absolut hervorragenden Pokerspieler wieder. Leider fehlt noch das entsprechend gediegene Equipment, welches man aber problemlos im Poker Shop Schweiz erstehen kann.
Wie winfuture.de zu berichten weiss, haben die Akkus, welche man mit Urin laden kann, nun die Marktreife erreicht und stehen somit der Allgemeinheit zur Verfügung.
Die Batterien lassen sich auch mit andere Flüssigkeiten wie Bier (dieses kostbare Nass sollte man aber nur in äussersten Notfällen zur Energieerzeugung verschwenden), Apfelsaft und Cola aufladen. NoPoPo steht übrigens für Non-Pollution Power, wurde in Singapur entwickelt und das Produkt ist ab sofort in Japan erhältlich.
Na was sehen meine trüben Augen? Da ist auf espace.ch in einem Artikel zu lesen, dass die Rockerlegende Jimy Hofer die Schnauze voll hat und er sich «seine Stadt» nicht weiter kaputtmachen lasse.
«Wenn ich Stadtpräsident werde, müssen sich einige Damen und Herren ziemlich warm anziehen und sich auf etwas gefasst machen», sagt Jimy Hofer. «Dann wird nämlich wieder regiert und nicht mehr kompromisslet.» Klingt eigentlich sehr gut, die heutige Regierung kann man am ehsten mit Pest und Cholera vergleichen, man sagt ihr aber auch Rot-Grün. Die Bürgerlichen sind die Syphilis und Typhus und Krätze kann man meiner Meinung dem politischen Rest zuordnen.
Irgendwie krieg ich seit dem Lesen dieses Artikels so ein blödes Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht ;-)
Im Moment gibt es wenig zu lachen, dennoch sollte man es nicht ganz verlernen und nötigenfalls per kitzeln einwenig trainieren. Ist auch dieses Vorgehen nicht von Erfolg gekrönt, kann man sich immer noch Elmo besorgen, damit man sieht, wie es gehen könnte ;-)
Megadeth hat mit «Blessed are the dead» einen genialen Song herausgebracht, welchen ich niemandem vorenthalten will ;) Im übrigen ist die aktuelle CD «United Abominations» jedem Metalhead äusserst zu empfehlen!
Megadeth-Blessed Are The Dead
The great silent mirror, Under the stars and the moon Sounds of galloping horses On clouds of lightning thunder On dark and gathering storms To scorch the earth for many generations A new winter, worse than any Called the holy war
A white horse on the clouds of death A red war horse to end all wars A pale horse in pastilets led by A black horse with fam at his gails
The doctern of hatred Nation wil rise against nation Wash me in blood and let me be The first born of the dead A crown rider with arrows and bow A rare rider with a great firey sword Lakes come from the one called death Horror And Apocalypse Follows Moons two full horsemen ride again Their fathers kingdom, spun to kingdom come I hold fast to what I believe ‚Till I see my namestone Blessed are the dead
(Instrumental)
A white horse on the bowels of death A red war horse to end all wars A pale horse in pastilets led by A black horse with fam at his gails
The synagogue of satan Nation wil rise against nation Wash me in blood and let me be The first born of the dead A crown rider with arrows and bow A rare rider with a great firey sword Lakes come from the one called death Horror And Apocalypse Follows Moons two full horsemen ride again Their fathers kingdom, spun to kingdom come I hold fast to what I believe ‚Till I see my namestone Blessed are the dead
Die EU will die Online-Suche nach Anleitungen zum Bombenbau erschweren. Die entsprechenden Keywörter sollen gesperrt und Domains rasch vom Netz genommen werden können.
Gemeinsam mit Firmen wolle die EU-Kommission untersuchen, wie die Suche nach Begriffen wie «Bomben», «Töten», «Genozid» und «Terrorismus» eingedämmt werden könne, erklärte EU-Justizkommissar Franco Frattini. Als Verstoss gegen die Meinungs- und Informationsfreiheit betrachtet der Justizkommissar den angedachten Eingriff in das Internet nicht. «Offen gesagt, Leute zum Bombenbau anzuleiten hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun», sagte er. Das Recht auf Leben habe Vorrang. Es sei auch nicht geplant, Meinungsäusserungen oder historische Informationen zu diesem Thema zu sperren.
Dann wünsche ich den Herren mal viel Erfolg, beim sieben der Meinungsäusserungen, historische Informationen und den bösen Seiten im Netz und viel Spass beim Bauen der entsprechenden Filter und Zensiermöglichkeiten. Hey, Freude herrscht, wieder ein Projekt, bei dem Millionen verlocht werden um am Schluss gleichweit zu sein, wie am Anfang. Lustig, solche Grossgeister der westlichen Welt scheint es immer mehr zu geben…
«Leute die durch Geld und Kanonen vor der Wirklichkeit geschützt sind, hassen die Gewalt zu Recht und wollen nicht einsehen, das sie Bestandteil der modernen Gesellschaft ist und das ihre eigenen zarten Gefühle und edlen Ansichten nur das Ergebnis sind von Ungerechtigkeit, gestützt durch Macht.» George Orwell – Schriftsteller/Journalist – 1903 – 1950
UPDATE 25.9.07: Mittlerweile haben sich Vertreter des Branchenverbands eco und Googles dem EU-Kommissar Frattini einwenig erbarmt und ihn bei der offensichtlich zur Schau gestellten InkompetenzNachhilfe gegeben.
Spiegel online hat nen Test kreiert, wo sich Deutsche testen können, wieviel Schwyzerdütsch sie verstehen. In Anbetracht der näherrückenden Fußball-EM 2008 könnte dies zur Völkerverständigung beitragen ;-)
Und die Schweizer, die ein Orakel füttern wollen um zu analysieren, woher hier Schwyzerdütscher Dialekt kommt sind beim Chochichästli-Orakel bestens aufgehoben.
Nachdem die Schweiz letzten Freitag vom Independent als als das finstere Herz Europas dargestellt wurde, gehen diese Darstellungen einwenig weiter und stellen die Sache endgültig klar: Schurkenstaat Schweiz, der Moloch Schweiz. Die Schweiz, das Irak Europas!
Schön wie die Schweiz wegen der SVP, welche sonst dermassen auf Neutralität und andere Werte der Schweiz pocht, nun wegen ihrer Kampagne mit den weissen Schafen, die das schwarze Schaf aus der Schweiz «kicken», angeprangert wird. Das Plakat erinnere auf den ersten Blick an eine unschuldige Kinder-Zeichnung, entpuppe sich aber schnell als unheimliches Symbol eines neuen Rassismus «im Herzen einer der grössten und ältesten Demokratien der Welt», schreibt der seriöse Independent.
Der SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer, der kürzlich den Redaktor des Independent traf, reagiert unwirsch: «Er ist aus Senegal, da gibt es viel mehr Probleme, die gelöst werden sollten. Ich weiss nicht, weshalb er hierher kommt, anstatt die Probleme da zu lösen.»
Ein kleines Märchen für Autofans oder Freunde von Wortspielen. Nachfolgend der Anfang schriftlicher Form und die ganze Geschichte zum anhören:
Es war einmal im grossen dunklen Schilderwald ein verstecktes Wurzelholz, dort wohnte in einer klapprigen Rostlaube das Radkäppchen.
Radkäppchen versuchte gerade seit Stunden ein Paar Würste zu bruzzeln, aber sie wurden nicht gar.
«Mensch ist das vielleicht ein kühler Grill!», dachte sie, als es gerade an der Tür klopfte.
«Wer ist da?»
«Ich bin es, Kater Lysator.»
Wie gulli.de zu berichten weiss, ist im Internet das Buch «The Manipulation of Human Behaviour», welches einmal 1961 aufgelegt und seitdem niemals nachgedruckt wurde, als Volltext verfügbar.
Das Buch bezieht sich auf Forschungen des US-Militärs in den 50ern und befasst sich mit den Themen Befragung, Hirnwäsche oder Verhörtaktik. Kapitel wie «Die Effekte reduzierter Umweltstimulation auf menschliches Verhalten» oder «Der Gebrauch von Drogen bei Befragungen» lassen nur erahnen, wie heute im Namen der Terrorbekämpfung vorgegangen wird…
Seit einiger Zeit sind die Online-Office-Applikationen von Google, mit welchen man Texte und Tabellen erstellen und bearbeiten kann in deutsch verfügbar. Die Daten werden hierbei auf Googles Servern gespeichert und wie jeder weiss, sind Online-Anwendungen heikel, wenn es um Datenschutz geht.
Golem.de hat nun einmal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), bei welchen einer Nutzung zugestimmt werden muss, genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass mit der Zustimmung der AGB Google sich genehmigen lässt, alle über die Online-Textverarbeitung und -Tabellenkalkulation eingegebenen Daten für eigene Zwecke zu nutzen.
Nutzer von Googles Text und Tabellen können also kaum absehen, wo ihre Daten einmal landen, die sie in das Online-Office eingegeben haben. Vertrauliche Daten können somit in einer Werbekampagne von Google landen und Nutzer sollten sehr genau überlegen, welche Daten sie online verarbeiten wollen.
UPDATE 10.09.2007: Laut Golem.de distanziert sich heute Google von den eigenen AGB…
Gerade bin ich noch über einen Bericht der infoweek.ch gestolpert, welcher die Einkommensverhältnisse der Schweizer Software-Entwickler aufzeigt. Durchaus interessant, was in diesem Artikel berichtet wird, diesen ganz zu lesen lohnt sich auf alle Fälle.
Am Schluss des Artikels wird noch auf eine Tabelle verwiesen, welche ein Auflistung der Löhne im Vergleich zu unseren Nachbaren Deutschland und Österreich aufzeigt.
Ich mach mich nun mal auf die Socken um bei meinem Cheffe eine Lohnerhöhung zu verlangen :-)
Picidae (lat. für Specht) ist ein ein Schweizer Kunstprojekt von Mathias Jud und Christoph Wachter. Die beiden haben eine Methode entwickelt, wie die Internet-Kontrolle und -Zensur elegant umgangen werden kann:
Über den sogenannten pici-Server kann über eine Suchmaske eine beliebige Web-Adresse eingegeben werden. Der Server erstellt ein Bild der gewünschten Website und diese umgewandelte Bilddatei wird sofort im Browser präsentiert. Die Links bleiben nach dieser Umwandlung in ein Bild anklick- und somit nutzbar. Beim Klick öffnet sich die verlinkte Seite, welche auch wieder als Bild dargestellt wird.
Die (chinesische) Zensur sucht meist einzig nach verdächtigen Texten und heiklen Stichworten im Netz. Mit Picidae wird das Bild als eine Art Verschlüsselung benutzt, die Zensurfilter sind somit nicht mehr fähig, innerhalb eines Bildes den Text zu erkennen. Ich finde das Projekt verfolgt damit einen absolut genialen Ansatz und wie man selbst ausprobieren kann, funktioniert dies auch schon sehr gut :-)
Picidae funktioniert ohne zusätzliche Programme im Browser und verlangt vom Benutzer keine technischen Kenntnisse.
John Carpenter löste 1978 einen wahren Kult um die Hauptfigur Michael Myers aus und aus diesem Grunde wird es mittlerweile auch acht Teile der Geschichte um den legendären Mann mit der Maske geben.
Wie ich gehört habe, ist der Film nun hervorragend in den USA gestartet, was mich doch irgendwie freut, da Rob Zombie (Regisseur und Musiker) dieses Remake des Horror-Klassikers «Halloween» gedreht hat. Schon beim «Haus der 1000 Leichen» (2003) und deren Fortsetzung «The Devil’s Rejects» (2005) war er als Regisseur tätig und die Filme haben mir, sofern man diese ungeschnitten geniessen kann, doch gut gefallen.
Rob Zombie gegenüber Yahoo: «Ich kam auf die Idee, ein grundsätzliches Remake zu machen – kein tatsächliches Remake, sondern eine ausgedehnte Vorgeschichte, kombiniert mit einer Aktualisierung. Der Zuschauer kennt den Anfang der Geschichte, aber alles ist viel detaillierter. Ich dachte, das ist aufregender für Fans des Originals, weil es nicht die gleiche alte Geschichte ist und es wird aufregender sein für Leute, die das Original nie gesehen haben».
Nachdem ich diese Nacht schon absolut miserabel geschlafen habe und der Tag nun auch nicht besser zu schein seint, muss ich doch nun dieses Bild hier posten, denn so komm ich mir in etwa vor :-/
Nachdem es vor paar Jahren noch einige Anbieter in der Schweiz für Free SMS Service gab, sind dies heute doch sehr dünn gesät, resp kaum mehr zu finden.
Gestern habe ich mehr oder weniger per Zufall die Seite von futurebytes.ch besucht und dort über den Service von futuresms.ch gelesen. Klingt doch sehr gut und funktioniert nach der erwähnten Anmeldung auch wunderbar…bis jetzt ;-)
Wie infoweek.ch zu berichten weiss, hat die Schweiz mit 75% der Stimmen dem Vorschlag Office Open XML (ooXML) als Standard der ISO vorzuschlagen zugestimmt.
Der Ausgang dieser zweiten Abstimmung war für mich voraussehbar. 3/4 der Teilnehmer kamen im Auftrag von Microsoft, schliesslich wollte man es sich mit Redmond nicht verderben, nein, man wurde sicherlich noch «bekräftigt», an der Abstimmung teilzunehmen. Es ist erstaunlich, wie offen und unverfroren hier vorgegangen wird, um alles daran zu setzen, dass ein Standard zu Stande kommt. Offensichtlich kann eine einzelne Firma wie Microsoft um auf dem Markt überleben zu können, diesen nach ihrem Gusto manipulieren. Weder technische noch rechtliche Gegebenheiten oder die Abhängigkeit von einem Hersteller sind Hemmnisse für einen Standard. Vom gemachten Lobbyismus ganz zu schweigen.
Es ist zu befürchten, wenn OpenXML bald die letzten Hürden zum ISO Standard überwunden hat, dass das Open Document Format nach 2-3 Jahren in Vergessenheit geraten wird. Wie uns die Vergangenheit mehrfach gelehrt hat kann niemand daran glauben, dass zwei Standards eingehalten werden, wenn der eine Standard von einem Konzern mit 95% Marktanteil kommt. Zudem wenn man weiss, dass in der Informatik ja auch sonst nur selten überhaupt ein Standard mehr schlecht als recht eingehalten wird…
UPDATE: Naja, wenigstens scheint es die ISO selbst nicht sooo eilig zu haben, wie bei golem.de nachzulesen ist. Dann wird wohl Microsoft seinen Standard im Jahr 2008 «durchboxen».
Bela B., der Drummer der besten Band der Welt (die Ärzte ;-) ), hat auf seinem Solo-Album einen absolut genialen Song veröffentlich, welcher mir schon bei erscheinen des Albums sehr gefallen hat und mir damals, wie jetzt beim wiederhören nicht mehr aus dem Ohr geht:
Bela B. Versuchs doch mal mit mir
Wunderschön, so stehst du da Unendlich weit und doch so nah mir fehlt der Mut ich weiss nicht recht Ich kann nichts tun und mir wird schlecht
Das grosse Glück ist manchmal auch ganz klein Und manchmal übergibt es sich Ein bisschen Kotze kann doch auch ganz niedlich sein Nur ich glaub‘ so siehst du das nicht
Wie kann ich dir nur imponieren? Was muss ich tun, was muss passieren? Das was du suchst, ist heut‘ nicht hier Versuch es doch mal – mit mir
Das große Glück ist manchmal auch ganz klein Und echte Liebe kennt keinen Preis Sie ist wahrhaftig, ehrlich, pur und rein Und manchmal riecht sie ein bisschen nach Schweiss
All die Schönen und Perfekten, das hier ist nicht ihr Revier Millionäre, Architekten, die sind alle heut‘ nicht hier Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir
All die Schönen und Geleckten, das hier ist nicht ihr Revier Nimm doch mal einen Defekten, der passt eh besser zu dir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Ey Mädchen, ick bin der Mann für dir
Zwei absolut geniale Sketche von madTV über die Politik von Apple und über Steve Jobs mit seinen Produktpräsentationen. Zwei der lustigsten Clips überhaupt, wenn man den ganzen Hype um das iPhone mal betrachtet :-)
Hier das Video des kleinen Mannes aus Schaumstoff! Das Lied hat man vermutlich schon gehört aber das Video? Ich hatte zumindest Spass daran, es zu gucken :-)
Le petit bonhomme en mousse - Jordi Bertran - LE PLUS GRAND CABARET DU MONDE
Es existieren mittlerweile jenste Nanny-Sendungen, egal ob darin überforderte, meist alleinerziehende, Mütter und Väter oder Tierhalter vorkommen, es geht dabei eigentlich immer um dasselbe, die Zöglinge werden zu sehr verhätschelt und inkonsequent wird jeglicher Dickkopf zugelassen. Zulange kann der Nachwuchs oder das anvertraute Tier machen, zu was es gerade Lust oder eben keine hat. Dies geht offensichtlich solange, bis dem Erziehenden irgendwann – die Einsicht grenzt beinahe an Wunder – die ganze Sache dermassen über den Kopf wächst, dass Hilfe gebraucht und gesucht wird, welche sich exhibitionistisch veranlagte Menschen zum Beispiel bei einem Fernsehsender und anfangs erwähnter Nanny finden.
Toll zu sehen, wie weit einem die lange Zeit hochgelobte antiautoritäre Erziehung gebracht hat. Grenzenlosen Spass ohne Rücksicht auf Verluste. Brave new world. Nicht das man in der heutigen Welt schon früh genug auf das eigene materielle Wohlergehen getrimmt wird, nein, jedem Kleinkind und Vieh wird der Trotzkopf gelassen oder gar durch unvermögendes Handeln noch unterstützt. Hallelujah! Die Medien präsentieren heute der Gesellschaft immer mehr Geschichten über sogenannte Kampfhunde, 13 jährige Vergewaltiger und massiven Verletzungen unter sich kloppenden Jugendlichen. Jugendgewalt ist heute ein gängiger Begriff und ein Politikum. Und all meine lieben und netten Mitmenschen gucken mit grossen, treuherzigen Augen aus der Wäsche und diskutieren die abstrusesten Massnahmen: Hunderassen werden verboten und das Strafgesetzbuch soll dahingehend verändert werden, dass die «unflätigen» Rotzlöffel schneller und härter bestraft und «böse» Hunde eingeschläfert werden sollen. Prima, alles wieder in Butter. Wie ging noch der alte Spruch – ach ja – was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Ist doch praktisch, wenn man alle Verantwortung an Staat und Gesellschaft abtreten kann.
Zurück zu den sogenannten Reality-Shows, eine der vielen TV-Supernannies schlägt im aktuell gezeigten Fall mit kleenem Trotzkopf als Massnahme vor, den Buben für 3 Minuten auf der Toilette einzusperren, falls er wieder mal tut und lässt was er will, egal was ihm wiederholt gesagt und zu was er angewiesen wird. Die Mutter hängt an den Lippen der Nanny und nimmt den Tipp dankbar auf und gesagt getan. Der Knabe hat wie es scheint noch nie im Leben Grenzen gesteckt bekommen. Die Mum erklärt nun erst, wie es ab sofort läuft und dass das nicht befolgen von Anweisungen ab sofort eine Auszeit im Badezimmer bedeutet. Der Junge soll nach nem Moment seinen Kleiderschrank einräumen, was aber absolut nicht klappt und nun ist die Mutter gefordert, endlich etwas konsequent durchzuziehen und steckt den Sturkopf ins WC – SCHNITT – grosse Einblendung des WC-Ente Logos und eine sympathische Stimme lässt verlauten: «Supernanny wird ihnen präsentiert von WC-ENTE!».
Ich will auch mit der WC-Ente gross «bis unter den Rand, wo herkömmliche Mittel versagen» reinemachen….
Hehehe, es gibt im Web also schon nix, was es nicht gibt. Hier kann man sich als gestandener Mann die eigene IP-Adresse von einer weiblichen Stimme vorstöhnen lassen :-) Zudem werden weitere Infos, wie Betriebssystem usw. auf der Seite ausgegeben. Leider wird aber nur die IP gestöhnt und sind wir ehrlich, so ne Internetadresse – naja, da kann man sich gescheiteres vorstellen, weswegen ein Mädel ins stöhnen kommt ;-)
Dr Ariel Shamir und Shai Avidan von der israelischen Efi-Arazi-Schule für Computerwissenschaften und Software-Entwicklung arbeiten an einer neuen Technik zur Skalierung von Bildern. Im Video sieht das ganze also äusserst effektiv und sehr gut aus! Es wird erst anhand einer Webseite erläutert, wie der Text sich dort zum Beispiel dynamisch an die Grösse des Fensters anpasst. Was ähnliches haben die Herren für Bilder angestrebt.
Der Algorithmus sucht Bilder nach Bereichen mit der sogenannt «geringsten Energie», also dem schwächsten Kontrast und den wenigsten Bilddetails ab. Dies ergibt «unwichtige» Pixelpfade, die beim Skalieren entfernt oder erweitert werden. So behalten die wichtigen Figuren im Bild ihre Skalierung. Ein knapp viereinhalb Minuten langes Video verdeutlicht die Vorgehensweise der Software. Zudem erläutert Dr. Shamir auf seiner Homepage die Technik in einem 20 Megabyte großen PDF.
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Der kürzeste Weg ist nicht der möglichst gerade, sondern der, bei welchem die günstigen Winde unsere Segel schwellen; so sagt die Lehre der Schifffahrer.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!