„Greasly Strangler“ ist die Sorte Troma-Trash, die Troma nie hinbekommen hat. Der Film ist ein Test der Grenzen seines Publikums, eine absichtliche Erniedrigung des guten Geschmacks, eine Übung in Masochismus. „The Greasy Strangler“ ist in all seiner trashigen Abartigkeit, in der fettige Pizza-Mampfs mit doppelt Käse Löcher in Gesichter geschlagen und Augen über Lagerfeuer gegrillt werden, ein völlig einzigartiges Kunst-Machwerk voller knallbunter Brillanz und der gigantische Pimmel schlabbert dabei die ganze Zeit prominent in der Bildmitte, gut sichtbar durch den pink-transparente Disco-Dress und umgeben von haufenweise schwarzgekräuseltem Schamhaar. Ergänzt wird das Ganze durch den absurdestem Splatter und Dialoge, die sich in minutenlangen Loops um dieselben absurden Gags drehen und deren absichtlichen Anti-Pointen. Und irgendwo in seinem Plot um ein Beziehungsdreieck steckt eine klassische griechische Tragödie, nur eben nicht in shakespearschem Versmass dargeboten, sondern ganz tief in ein Faß voller Fett getunkt. Freak-Cinema at it’s best!

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