Der Ghostbusters Reboot stand von Anfang an nicht unter einem guten Stern. Wie seine Kritiker, nimmt inzwischen auch Regisseur Paul Feig kein Blatt mehr vor den Mund, wenn es darum geht, die negativen Reaktionen auf sein Ghostbusters-Reboot zu umschreiben. In einem Interview mit Daily News fand Feig, der durch Brautalarm und Spy bekannt wurde, deutliche Worte für all jene, die seinen Film anhand eines einzigen Trailers und diverser Promobilder verurteilen. „Die Nerd-Kultur beinhaltet einige der grössten Arschlöcher, die ich bislang in meinem Leben getroffen habe,“ wusste er zu berichten. „Das bezieht sich besonders auf die zahlreichen Attacken während der vergangenen Monate.“ Damit dürfte er auf jene Bewegung abzielen, die dazu aufrief, seinen Ghostbusters-Trailer vorsätzlich zum am schlechtesten bewerteten Filmclip aller Zeiten zu voten – mit Erfolg. Aber auch die Kritik, er habe Saturday Night Live-Star Leslie Jones lediglich als Quoten-Farbige unter Vertrag genommen, wollte Feig nicht unkommentiert lassen: „Es interessiert mich nicht im Geringsten, welche Hautfarbe oder Form jemand hat. Letztlich ist der Comedy-Faktor entscheidend und ob jemand das Zeug dazu hat, die Leute zum Lachen zu bringen.“ Sein Ziel sei lediglich gewesen, eine Geschichte zu erzählen, die man so noch nicht gesehen hat oder eine Geschichte zu erzählen, die es so vielleicht schon gab, aber noch nicht auf diese Weise. Am 28. Juli dürfen wir uns selbst ein Bild davon machen, ob Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Kate McKinnon und Leslie Jones den alten Geisterjägern das Wasser reichen können…

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Marshmallow Man Reacts to GHOSTBUSTERS Trailer