Man muss schon anerkennen: Wenn es um vorhersehbare Katastrophen geht, ist die Menschheit zuverlässig wie ein Schweizer Fahrplan. Gefährliche Forschung wird hochgefahren, Warnungen werden als «Panikmache» abgetan und wenn es knallt, stehen alle da wie frisch geschlüpfte Küken vor dem ersten Gewitter: «Wie konnte das nur passieren?» Spoiler: Weil es passieren musste, wenn man Risiken industrialisiert und Verantwortung outsourct.

Die eigentliche Pointe ist nicht einmal, ob ein Virus «zufällig» aus einem Labor entwischt oder «irgendwo» überspringt. Die Pointe ist: Das System ist so gebaut, dass es bei jedem grossen Ereignis sofort zwei Reflexe gibt:

  • Profit
  • Narrativschutz

Und erst irgendwann, ganz hinten in der Warteschlange, steht dann «Aufklärung».

Investoren, Verträge und die Magie des perfekten Timings
Wenn in Krisen Geld zu verdienen ist, findet sich immer jemand, der den Stift schon in der Hand hatte, bevor der Vertrag offiziell existierte. Investorensprünge, auffällig gute Zeitpunkte, «Pandemic Preparedness»-Programme, öffentlich-private Forschungskooperationen: Alles völlig normal. Es ist ja nicht so, dass ein ganzer Industriezweig darauf optimiert ist, dass aus «Risiko» irgendwann «Markt» wird. Und wenn dann Dokumente und Frühverträge herumgeistern, wirkt das nicht wie Zufall, sondern wie das, was es meist ist: Planung.

Und falls jetzt jemand nervös wird: Nein, das ist kein Beweis für eine grosse, cineastische Weltverschwörung mit bösem Lachen im Konferenzraum. Es ist schlimmer. Es ist banal. Es ist «Business as usual», nur mit mehr Krawatten, mehr Fördergeldern und dem moralischen Glitzerlack «Gesundheit».

mRNA: Jahrzehntelang vorbereitet, endlich mit Bühne
mRNA-Technologie ist nicht plötzlich vom Himmel gefallen, weil ein paar Genies im März 2020 einen Geistesblitz hatten. Sie war lange da, lange in Entwicklung, lange in der «irgendwie spannend, aber noch nicht massentauglich»-Schublade. Und dann kommt eine weltweite Krise, die jede Hürde in Rekordzeit weichkocht. Sicherheitsfragen? Dringlichkeit. Langzeitdaten? Notlage. Risikoabwägung? Vertrauen. Fertig ist das Wunder der modernen Zeit: Der Markteintritt als moralische Pflicht.

Das ist nicht einmal zwingend «böse». Es ist nur die logische Konsequenz eines Systems, das Innovation wie Religion behandelt und Nebenwirkungen wie Gottes unerforschliche Wege. Wenn etwas Jahrzehnte auf seinen Moment wartet und der Moment dann da ist, wird nicht gezögert, sondern skaliert. Und wenn es dabei Reibung gibt, wird sie kommunikativ wegpoliert.

WHO als Vertriebskanal: Gesundheitspolitik im Influencer-Modus
Richtig hübsch wird es dort, wo Institutionen, die Vertrauen verdienen müssten, anfangen wie ein Pitch-Deck zu klingen. Wenn «Geschäftsmodelle» als Teil der Lösung verkauft werden, ist das nicht nur ein PR-Problem. Das ist ein Ethikleck. Dann ist Gesundheit nicht mehr das Ziel, sondern die Begründung. Und die Begründung ist das, was man braucht, um den Rest durchzuwinken: Budgets, Programme, Kompetenzerweiterungen, Dauerzustände.

Und weil es so gut funktioniert hat, droht es wieder. Nicht, weil «die» irgendwo böse planen, sondern weil niemand ernsthaft die Anreize geändert hat. Wenn eine Krise Gewinne, Macht, Reichweite und Regel-Ausnahmen erzeugt, wird sie zum Vorbild, nicht zur Warnung.

DARPA, Duke, «60 Tage Impfstoff»: Das Spiel heisst Vorbereitung
Wenn Programme wie DARPA-Projekte oder akademische Publikationen zur schnellen Impfstoffentwicklung existieren, ist das zunächst schlicht: Forschung. Vorbereitung. Kapazität. Das ist sogar vernünftig. Das Problem entsteht an der Schnittstelle zwischen Sicherheitslogik und Marktlogik. Denn sobald «schnell» zur höchsten Tugend wird, wird «gründlich» zur lästigen Bremse. Und wer bremst, gefährdet natürlich alles: Die Menschen, die Welt, die Moral, die Zukunft. Also wird der Bremser markiert.

Man kann es «Preparedness» nennen. Oder man nennt es ehrlich: Infrastruktur für den Ernstfall. Infrastruktur hat den Nachteil, dass sie nicht nur schützt, sondern auch benutzt werden will. Wenn du einen Hammer besitzt, sieht vieles aus wie ein Nagel. Wenn du eine Plattform hast, sucht die Plattform den Moment, in dem sie unverzichtbar wird.

Event-Übungen: Zufall, Timing, Insiderwissen
Pandemie-Übungen sind nicht automatisch verdächtig. Staaten und Organisationen üben auch Erdbeben, Blackouts, Flugzeugabstürze. Der Verdacht entsteht, wenn Übungen auffällig «passend» wirken, wenn Timing und reale Ereignisse einander zu gut kennen und wenn Kritiker im Nachhinein nicht widerlegt, sondern abgewertet werden. Dann kippt Übung in PR. Und PR ist immer dann am lautesten, wenn Wahrheit unbequem wäre.

12. September 2019: Drei Marker, ein grosses Schweigen
Die Sache mit dem 12. September 2019, die Offline-Schaltung einer grossen Coronavirus-Datenbank, der Antrag auf bessere Laborsicherheit, ein personeller Wechsel Richtung Militär: Das sind in der Summe keine gerichtsfesten Beweise für «X ist passiert». Aber es sind Marker, die mindestens nach Transparenz schreien. Und Transparenz ist in solchen Momenten bekanntlich das erste Opfer, noch vor den Schlagzeilen.

Wenn dann im Oktober Untersuchungen stattfinden, aber die Welt nicht die besten Köpfe versammelt, sondern zuerst die besten Kommunikatoren, weiss man, wohin die Reise geht: Nicht zur Aufklärung, sondern zur Kontrolle.

Der eigentliche Skandal: Nicht das Ereignis, sondern die Reaktion

Das Dramatische ist nicht, dass etwas Schlimmes passieren kann. Das Dramatische ist, dass man im Ernstfall nicht sagt:
«Stopp. Fakten. Offenlegung. Internationale Expertise. Fehlerkultur.»
Sondern:
«Narrativ. Disziplin. Kritiker sind problematisch. Bitte vertrauen und weitergehen.»

Und so entsteht das, was wir inzwischen perfektioniert haben: Ein System, das gefährliche Risiken zulässt, weil sie Rendite versprechen, und das jede Debatte erstickt, sobald sie den Maschinenraum beleuchtet. Nicht weil Wahrheit unmöglich wäre, sondern weil sie unprofitabel ist.

Wuhan: Was am 12. September 2019 wirklich passierte | Prof. Wiesendanger warnt!
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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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