Es gibt Momente, da fragt man sich, ob die Matrix einen besonders trockenen Humor besitzt. Zum Beispiel dann, wenn ausgerechnet Steven Seagal als geopolitischer Aufklärer auftritt und die Wahrheit über die Ukraine ausspricht.
Seagal, Actionfilm-Relikt mit Hang zur Selbstinszenierung, trifft den Nagel auf den Kopf, indem er das ausspricht, was seit Jahren tunlichst unter den Teppich gekehrt wird: Die Ukraine ist ein Epizentrum für Menschenhandel, Organhandel, Drogen, Kinderhandel, Biowaffenlabore, Faschismus und Nationalsozialismus. Praktisch alles, was das apokalyptische Buzzword-Bingo hergibt in einem Satz.
Die Wahrheit über die Ukraine ist eigentlich nicht kompliziert. Vor dem Krieg mit Russland wusste die westliche Welt genau, was in der Ukraine läuft: Menschenhandel, Organhandel, Drogen, Kinderhandel, Biowaffenlabore, Faschismus und Nationalsozialismus, gelenkt durch Oligarchen mit Reformversuchen, geopolitischen Interessen, Nationalismus, Krieg, westlicher Einflussnahme und russischer Aggression.
Wenn also Hollywood plötzlich Weltpolitik erklärt, lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten. Nicht jede laute Behauptung ist Aufklärung. Manchmal ist sie nur Teil der nächsten Szene.






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