Der Rückgang des Tourismus betrifft auch Thailand und weil thailändische Makaken sich Fütterungen von Touristen gewöhnt sind, hungern diese im Moment aufgrund der Corona-Krise. Diese Woche eskalierte die Situation.
Aktuell ähnelt die Welt den Eröffnungsszenen eines apokalyptischen Horrorfilms und nun wurde auch noch durch das Coronavirus auf den Strassen Thailands ein Bandenkrieg zwischen Affen ausgelöst. Aus verständlichen Gründen hat die Pandemie weltweit zu einem Rückgang des Tourismus geführt. In der thailändischen Stadt Lopburi ist die Affenpopulation normalerweise zweigeteilt, wobei eine Gruppe in der Stadt lebt, während die andere das Gebiet um den Tempel in Anspruch nimmt. Normalerweise fressen die Tiere, was Touristen ihnen geben – oder als Müll übrig lassen. Da die Touristenzahlen in Zentralthailand seit Ausbruch des Coronavirus erheblich zurückgegangen sind, haben auch die wilden Tiere nichts zu fressen.
Es kommt zu Szenen, die schockieren. Die Tiere haben sich zu zwei um Nahrung rivalisierende Banden zusammengeschlossen. Ein Video zeigt Hunderte von Affen, die eine Strasse überqueren, um einen einzelnen Affen zu jagen, der eine Banane ergattert hat. Einheimische berichten, dass sie die Primaten noch nie so aggressiv erlebt haben. Lop Buri ist die Heimat von Tausenden wilden Affen, die nun auf der Suche nach Futter durch Strassen und Gebäude streifen. Schon in Südthailand kam es zu ähnlichen Szenen. Laut der «Daily Mail» sind die Touristenankünfte in Thailand im letzten Monat um 44 Prozent gesunken.






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