David Fincher sorgte vor zehn Jahren mit seinem Konzept zum Animationsfilm «The Goon» für Aufsehen. Modrige Zombies und ein verrücktes Duo, das sich ihnen entgegenstellt kam gut an. Trotzdem drohte sein Vorhaben lange Zeit an der Finanzierung zu scheitern. Nun meldete sich Blur Studios (das gefragte FX-Studio von Deadpool’s Tim Miller) mit einem interessanten Update zurück, die Storyboard-Animationen, Synchronisation, Musik und Sounddesign konnte fertiggestellt werden und mit dieser Grundlage konnten die Produzenten und das Studio endlich vom Potenzial von «The Goon» überzeut und die nächste Phase der Entwicklung einleitet werden. Bei den produzierenden Unterstützern handelt es sich um 20th Century Fox und Peter Chernin’s The Chernin Group (Planet der Affen, Red Sparrow). Prestigeträchtige Partner, mit denen die Umsetzung endlich gelingen soll. Clancy Brown spricht die Rolle des Goon und Paul Giamatti die des Frank. Und darum geht es:
Eigentlich wollten die Zombies ja nur die Macht in der Stadt an sich reissen, aber da waren auch noch die Vampire, die Monster, die Mutanten und die Mafia, die das Gebiet schon unter sich aufteilten. Und die Jungs vom FBI mischten auch irgendwie mit. Kurz: Es war ein heilloses Chaos. Aber zum Glück gibt es den Goon. Er ist hässlich. Er ist fies. Er hat eine grosse Wumme und einen kleinen Sidekick. Er hat einen Boss namens Labrazio. Und er räumt auf mit den Horrorplagen, die ihn davon abhalten, in Ruhe sein Bier in Nortons Pub zu trinken.






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








