Man gönnt sich ja sonst nichts. Kaum schreibt man ein paar unbequeme Sätze ins Internet, fühlt sich irgendwo jemand berufen, den digitalen Stecker ziehen zu wollen. Hacker haben versucht, meinen Blog stillzulegen. Still. Leise. Am besten ohne grosses Aufsehen. So richtig demokratisch eben.
Sie haben es versucht. Sie haben sogar ein bisschen Schaden angerichtet. Ein paar Dateien zerlegt, hier und da Chaos gestiftet, vermutlich mit dem befriedigenden Gefühl, «dem Systemkritiker mal ordentlich einen reinzudrücken». Spoiler: Hat nicht geklappt.
Denn dummerweise gibt es Backups. Und Monitoring. Und Menschen, die wissen, was sie tun. Blöd gelaufen für die Tastatur-Rambos aus dem Kellerbüro.
Der Angriff wurde frühzeitig erkannt, gestoppt und zum Anlass genommen, einmal gründlich aufzuräumen. Alles neu aufgesetzt. Altes Gerümpel raus. Sicherheitslücken dicht. Backup eingespielt. Und siehe da: Mein Blog steht jetzt stabiler da als vorher. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet der Versuch, mich zum Schweigen zu bringen, hat dieses Projekt technisch besser gemacht.
Danke dafür.
Was mich an der Sache amüsiert: Niemand hackt Blogs, die belanglos sind. Niemand investiert Zeit, Energie und kriminelle Kreativität, um Rezepte für Bananenbrot oder Kalenderweisheiten zu sabotieren. Angegriffen wird, was stört. Was kratzt. Was Fragen stellt, wo lieber Ruhe wäre.
Und genau deshalb lasse ich mich nicht unterkriegen.
Nicht von digitalen Angriffen. Nicht von Einschüchterungsversuchen. Nicht von der Illusion, man könne unbequeme Gedanken einfach löschen wie eine Datei. Wer glaubt, kritische Stimmen verschwinden, nur weil man Server attackiert, hat das Internet so wenig verstanden wie menschliche Sturheit.
Dieser Blog ist zurück. Aufgeräumter. Härter. Widerstandsfähiger.
Und falls sich jemand fragt, ob sich solche Aktionen lohnen: Sie sorgen vor allem dafür, dass ich weitermache. Mit noch weniger Geduld für Bullshit und noch mehr Lust, genau dort zu schreiben, wo es offenbar weh tut.
Wir lesen uns… und allen anderen, wünsch ich ein gepflegtes:

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Psst, folge uns unauffällig!
«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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