Wenn Journalisten sich mit hetzerischen Parolen geistiger Züchtigung bewaffnen, die rhetorische Polit-Uniform zur Einschüchterung gegen unwillige Zivilisten anziehen und sich zu politischen Erfüllungsgehilfen der Regierung machen, scheinen offenbar fragwürdige und abgedroschene Rufmordmethoden im unappetitlichen eristischen Auftrag unliberaler und agitativer «political correctness» nach süddeutscher Art, nicht mehr weit. Nilz Melzer, UN-Berichterstatter über Folter, der unter anderem für die allgemeine Pressefreiheit und die Freilassung derer Kollegen – von Julian Assange – kämpft, muss nun auch noch deutsche prominente Pressevertreter an die eigenen Pflichten aus dem deutschen Pressegesetz und an den Pressekodex erinnern und sie in die Schranken und hinter die rote Linie der Inhumanität und Radikalität verweisen, wenn es um die Auslegung des Menschenrechts von Zivilsten und politisch unzulässiger und verwerflicher Sanktionen bei friedlichem zivilen Ungehorsam, auch bezüglich Polizeigewalt gegen friedliche Demonstranten geht? Scheinbar soll es so etwas nur in Belarus und Moskau geben, Kritik am politischen Umgang mit der zivilen Demonstrationsfreiheit in hiesigen Landen soll hingegen nicht abgedruckt werden.

Polizei schiesst mit scharfer Munition auf Demonstranten

Ein unglaublicher und zugleich verwerflicher Vorgang: Denn Melzer’s Gegendarstellung zu seiner Person und seiner Kritik der deutschen Politik und deren Umgang mit zivilem, friedlichen Protest dazu, wurde in dieser Gazette, als seine Antwort und nach deren redaktioneller Pflicht aus §11 PresseG, ausdrücklich verweigert und nicht abgedruckt – stattdessen die politischen «Zügel» angezogen und die narrative Peitsche verbaler Kriegsführung ausgepackt. Was bitte würde diese Redaktion dann als nächstes viral verbreiten wollen, dann, wenn dann Schusswaffen gegen friedliche, unbewaffnete Spaziergänger verwendet würden, wie von einigen Amtsträgern schon angeordnet? Etwa auch noch rufen:

Erschiesst sie, die Feinde der Grundrechtseinschränkungen, alle Kollaborateure und den UN-Berichterstatter gleich mit dazu! Die Lufthoheit der Freiheit, wer demonstrieren darf und wer nicht, gehört allein der Regierung!

Polizist zur Pandemie: Es könnte morgen vorbei sein, wenn die Leute nur ihre Angst verlieren würden!

Ich erinnere: Prof. Dr. Nils Melzer ist der UN-Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen über Folter, unter anderem in Europa – und zudem ist er auch noch Rechtswissenschaftlicher und Völkerrechtler! Diese Journalisten sollten sich schämen! Was ist bloss aus Euch geworden, dass Ihr verbal auf Menschen und deren Menschenrechtsverteidiger spuckt? Was für ein Skandal! Mässigt Euch! Es ist übrigens die selbe Redaktion, die scheinbar freischaffende Kollegen im Pressewettbewerb aus der Bundespressekonferenz mobben möchten und damit die Pressefreiheit, Berufsfreiheit und Meinungsfreiheit unterdrücken würden, nur weil diese Kollegen von Berufswegen originär unbequeme Fragen stellen und stattdessen nicht salutierend die politideologischen Hacken zusammengeschlagen haben.

Ein Auffrischungskurs über Grund- und Menschenrechte, z.B. zur Versammlungsfreiheit, Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit, Schutz der Ehre, Diskriminierungsverbot und aber auch über die tatsächliche Aufgabe von Journalismus, das ist für einige deutsche Reporter und Redaktionen hierbei wirklich sehr empfehlenswert – falls ein Blick ins deutsche GG, EMRK, ICESCR, ICCPR, VStGB und den deutschen Pressekodex nicht mehr genügt. Das alles wäre uns mit Heribert Prantl in dieser Redaktion nicht passiert, der das deutsche Grundgesetz immer hoch gehalten hat und es immer noch tut.

«In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.«, sagte einst Kurt Tucholsky über die Faschisten. Bis Ende des 2. Weltkrieges gab es keine UN-Berichterstatter mit internationalen Befugnissen und das machte Totalitarismus in Deutschland einst möglich. Übrig blieben nur wenige zivile Ungehorsame, die dem damalig ideologischen Massaker von deutscher, nach Hass stinkenderer, Politpropaganda standhielten. Corona scheint als politische Abrissbirne der demokratisch, freiheitlichen Grundordnung und Meinungszensur herhalten zu sollen. Seien wir also froh, das wir Menschen wie Nils Melzer haben und er immer wieder bei unsäglichen Entwicklungen mahnend einschreitet. Hier, also, nun die Gegendarstellung des UN-Sonderberichterstatters über Folter, auf diesem Wege – welche, wenn ihr es denn wollt, per Teilung den Weg in die Medien finden wird:
https://twitter.com/NilsMelzer/status/1486698976955052033

Genau was hier vorgeht ist ein Musterbeispiel für «Journalismus» der letzten zwei Jahre und dies ist leider nicht auf einzelne Länder begrenzt, diese Populismus getarnt als Berichterstattung findet weltweit statt. Die unsägliche Entwicklung in grossen Teilen der Presse, die Schmutzverursacher zu schützen und zu legitimieren anstelle deren Skandale aufzudecken, nimmt in den letzten Jahren massiv an Fahrt auf und es ist gruselig, in welchem Tempo zivilisatorische Errungenschaften abgeschmolzen werden. Die aktuell vielbenannte «Radikalisierung» geht ganz klar von solchen Presseerzeugnissen aus – und wird von der Bevölkerung gespiegelt. Wir erleben grade ein Musterbeispiel wie man Häme, Lügen und Hetze Hass sät, dies ganz im Sinne von «Divide et Impera». Wir Schweizer haben aber die Möglichkeit, der Politik und Behörden zu untersagen, dass die Pressehäuser noch mehr Geld erhalten, um weiter regierungstreue Propaganda zu betreiben! Darum ein klares NEIN zum Mediengesetz!

Polizist zur Pandemie: Es könnte morgen vorbei sein, wenn die Leute nur ihre Angst verlieren würden!


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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

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