Sankt Billius, Schutzpatron der missverstandenen Milliardäre und Philanthropen, sieht sich als Opfer der Pandemie-Skeptiker. Tatsächlich und wie er schon in der Vergangenheit zeigte, ist er ein Narzisst im höchsten Masse und wir alle kennen den Spruch: «Du wirst niemals die Wahrheit von einem Narzissten hören. Du wirst eine Geschichte bekommen, in der er entweder der Held ist oder das Opfer. Aber niemals der Böse.» und genau dies haben wir hier einmal mehr. Doch der Täter spielt seine Opferrolle ganz schlecht. Vermutlich versteht er auch nicht, dass sich Menschen daran stören, wenn Grundrechte resp. die Verfassung im Müll landen. Er hat das Stiftungsvermögen in der Pandemie von 23 Mrd auf mittlerweile mehr als 46 Mrd erhöht, während sich alle Regierungen massiv verschuldet haben… aber dies nur so als Detail am Rande.
Da geht es ihm so wie mir. Ich versteh auch nicht alles. Wobei das versteh ich schon, dass er sich als Sündenbock sehen möchte. Ist er aber nicht. Denn der Sündenbock kann ja nix dafür. Gates aber schon. Wenn er es möchte, tun wir ihm den Gefallen, sehen das gerne so, wie er es uns unterjubeln will. Führen mit ihm zusammen das alttestamentarische Ritual der Sündenbock Austreibung durch. Lieber wäre mir allerdings ihn vor den internationalen Gerichtshof wegen Menschenrechtsverletzungen zitieren zu können.
Gates warnte früh und sprach sich immer wieder fürs Impfen aus: Multimilliardär und Microsoft-Gründer Bill Gates (66). «Diese Pandemie war eine Tragödie für jeden», sagt er im Interview mit dem «Tages-Anzeiger».
Laut Gates soll in drei Dinge investiert werden, in eine bessere Analyse von Krankheitsausbrüchen, in die Forschung und in die Gesundheitssysteme. «Man müsste ein Expertenteam schaffen, das sich mit nichts anderem als Infektionskrankheiten und Pandemie-Vorkehrung beschäftigen sollte», sagt er. Denn auch Militär oder Feuerwehr würden ständig üben, wie sie mit ihren Katastrophen umgehen sollen.
Im Kampf gegen die Pandemie seien typischerweise nur diejenigen Länder gut gewesen, die schon Erfahrung mit dem ersten gefährlichen Coronavirus Sars-CoV-1 gesammelt hatten.
In die Forschung sollte man laut Gates 10 bis 15 Milliarden Dollar pro Jahr stecken, um viel bessere Tests, Impfstoffe und Therapien zu erhalten.


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