Mit dem Vergeben ist das so eine Sache, es passiert schnell und wohl zu oft, dass wir uns von Wohlfühlium-Sprüchen verleiten lassen und uns einbilden, wir hätten vergeben. Denn dann können wir, weil wir den Schmerz in Wahrheit einfach noch weiter weggesperrt haben, gefühlsmässig wieder diesen Menschen öffnen. Und werden vielleicht auch wieder geliebt und wir haben wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Doch der Schein kann trügen. Auch wenn wir «Verständnis» dafür haben, dass sie so und so waren und es nicht besser konnten… trotzdem schwelt der Schmerz und die Wut weiter in uns.
Zuerst muss der ganze Schmerz raus. Er muss sich entladen, wie auch immer das ablaufen mag. Ja, und es darf auch laut, direkt, ungeschönt sein. Hauptsache authentisch, wahrhaftig, echt. Schliesslich haben sie dir diesen Schmerz zugefügt. Und das hat dich leiden lassen. Vielleicht dein ganzes Leben schon. Dann darf das auch mal gesagt werden! Und diesen Schmerz müssen und dürfen sie auch mal aushalten. Was ist dieser kleine Stich, den du ihnen zumutest, im Vergleich zu deinem verkackten Leben? Und in dem Moment darfst und musst du auch mal alle Konzepte und Sichtweisen einfach aussen vor lassen, dass man die Sache auch aus einer anderen Perspektive betrachten kann. Das kann später kommen. Und das tut hier, in diesem Prozess, nichts zur Sache.
Es befreit ungemein, einfach mal den ganzen Dreck zurückzugeben, den man sich aufgeladen hat – sich hat aufladen lassen. Sich abzugrenzen und mal zu sagen: «Du kannst den ganzen Scheiss wieder zurücknehmen, den ich für dich jahrelang getragen habe. Räum bei dir selber auf. Schliesslich bist du aus genau dem Grund hier. Es ist nicht mein Job, dies für dich zu tun». Vor allem dann, wenn sie das Spiel noch immer mit dir treiben und vor allem, wenn du es immer noch mit dir machen lässt: Dich immer wieder duckst, dich anpasst, schöntust, brav bist, dich in die eigentlich schon längst verlassene Söhnchen- oder Töchterchenrolle hineindrücken lässt und schön duckig kuschst.
Schluss. Aus. Basta!
Und wenn sie weiterspielen wollen, dann sollen sie dies gefälligst mit sich selber tun. Und wenn sie heulen müssen, dann sollen sie heulen. Wenn es etwas in ihnen bewegt, umso besser…

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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