Dank den Unternehmerberater, die keine Ahnung von Unternehmertun haben, hat sich der Kundenservice längst zu einer Kundenkontaktverhinderungs-Institution entwickelt. Da ich inzwischen Übung habe, die versteckten Mailadressen oder Telefonnummern zu finden, kann ich meistens trotzdem in Kontakt treten. Die Unternehmer ärgern sich zwar dann oft, dass da ein Kunde die Frechheit besitzt, über einen eigentlich internen Weg zu stören, aber das ist mir völlig egal.

Noch schlimmer ist es, wenn man auf ein Mail antwortet und merkt, dass der faule Sack am anderen Ende nicht willens ist, das Mail zu lesen. Peinlich ist aber, dass es genügt, unanständig in der 72er-Schaltung zu schreiben und sich das Unternehmen erst dann bequemt sich mit dem Kunden zu beschäftigen. Ich find es degoutant, dass man unanständig werden muss, um gehört zu werden und das betrifft übrigens 90 % aller Unternehmer, mit Ausnahme des Kleingewerbes! Die wissen noch, was ein Kunde ist. Eine der wenigen Ausnahmen ist auch die Swisscom. Von den allermeisten Banken rede ich gar nicht, das Wort Kunde existiert in ihrem Vokabular nicht.

Kundenkontaktverhinderung


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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