Der Trailer zu «Joker» zeigt die Comic-Ikone so, wie wir sie noch nicht zu Gesicht bekommen haben, zerbrechlich, vom Leben gezeichnet und verzweifelt. Todd Phillips widmet sich der Ursprungsgeschichte hinter all dem Wahnsinn, den Arthur Fleck aka Joker über Gotham City und seine Bewohner bringen soll. Herausgekommen ist eine andere Art von Comicverfilmung, finsterer, experimenteller und vor allem preisgünstiger. Denn während Titel aus dem DC-Universum sonst problemlos Produktionskosten in Höhen von bis zu 200 Millionen Dollar verschlingen, kommt «Joker» mit einem vergleichsweise günstigen Preisstempel,»nur» 55 Millionen Dollar, daher.
«Joker» zeigt Joaquin Phoenix (Gladiator, Walk the Line) in seiner vielleicht anspruchsvollsten Rolle. Und auch der restliche Cast kann sich sehen lassen: Frances Conroy (American Horror Story), Robert De Niro, Bill Camp (Red Sparrow), Josh Pais (Ray Donovan), Shea Whigham (Kong: Skull Island), Zazie Beetz, Glenn Fleshler (True Detective) und Douglas Hodge spielen die Familie und Wegbegleiter von Arthur Fleck/Joker. Mit der nicht ganz einfachen Aufgabe, Jokers menschliche Seite zum Vorschein zu bringen, wurde Todd Philips (Hangover-Reihe, Stichtag, War Dogs) beauftragt, der zeigen will, dass er mehr als nur Komödien verfilmen kann.
Das erlaubt uns einen seltenen Blick hinter die bröckelnde Fassade eines der berüchtigsten Comic-Fieslinge aller Zeiten. Hilft uns «Joker» letztlich sogar, Mitgefühl und Verständnis für seine psychopathischen Anwandlungen zu empfinden? Das wird sich ab dem 17. Oktober 2019 im Kino zeigen…






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