Freya Jobbins macht aus altem Spielzeug neue Kunst. Der südafrikanische Künstlerin, welche heute in Autralien lebt fertigt aus Puppenteilen neue Gesichter, die sowohl an Frankenstein als auch an die berühmten Werke des Spätrenaissance-Malers Giuseppe Arcimboldo erinnern. So bastelt sie aus zerstückelten Blondinen und muskulösen Plastikmännern monströse Gesichter und die irritierenden Köpfe sind alles Unikate. Auch aus Ninja-Turtles und Autoreifen lassen sich eigenwillige Frisuren kreieren und auf einem anderen Kopf nisten Spongebob, Dinosaurier und Schlangen. Auch Batman sieht aus, als hätte er eine Botox-Behandlung hinter sich, was bei soviel Barbie-DNA auch nicht weiter verwundert.
Mich erinnern die Bilder ein wenig an die Typen, die bei den Puppen ihrer Schwestern die Köpfe abgedreht oder die Haare abgeschnitten haben. Oder beides zusammen. Es darf natürlich spekuliert werden, was mit denen falsch gelaufen ist – heute sitzen sie in den Chefetagen. Das mit Freya was nicht stimmt, wage ich hier allerdings zu bezweifeln, Künstler haben ja sowieso eine gewisse Narrenfreiheit. Gruselig sehen die Dinger dennoch aus.



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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








