Währenddessen in Frankreich, erscheinen Schlagzeilen, die ganz klar zeigen, wie menschenverachtend, pervers und sadistisch in den politischen Kreisen gedacht wird. So kann man zum Beispiel in Le Parisien nachlesen:
«Emmanuel Macron ist entschlossen, nicht geimpfte Menschen «anzupissen».
Der Staatschef nahm in einem Interview mit den Lesern von Le Parisien-Aujourd’hui en France kein Blatt vor den Mund. Um den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu gewinnen, will er denjenigen, +++ die sich hartnäckig weigern, sich impfen zu lassen, das Leben zur Hölle machen. +++
Der Ton zwischen den lmpfgegnern und der Regierung wird immer schärfer. Während die Exekutive im Parlament über den Gesetzentwurf berät, der den Gesundheitspass in einen Impfpass umwandeln soll, und die Stimmung aufgeheizt ist, hat Emmanuel Macron selbst in einem Interview mit Lesern der Zeitung Le Parisien den Finger in die Wunde gelegt. «In der Demokratie sind Lügen und Dummheit der schlimmste Feind», sagte der Staatschef, während sich in ganz Frankreich seit Monaten lmpfgegner versammeln, um ihre Ablehnung von lmpfungen zu demonstrieren.»
Seine Äusserungen sorgten in der Nationalversammlung für einen Eklat.
Ebenfalls im Le Parisien findet sich folgender Artikel:
«Die Ungeimpften anpissen»:
Debatte über Impfpass nach Äußerungen von Emmanuel Macron ausgesetzt.
Nach einer ersten überraschenden Unterbrechung in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Stärkung der Instrumente zur Bewältigung von Gesundheitskrisen in der Nacht nach unserem Interview mit dem Präsidenten erneut gestoppt.
Es steht nun fest, dass bei der Prüfung des Gesetzentwurfs zur Einführung des Impfpasses nichts wie geplant ablaufen wird. Selten war die Atmosphäre im Palais Bourbon so elektrisiert. Dies ist eine direkte Folge des Interviews, das der Präsident der Republik mit unseren Lesern geführt hat und das am Dienstagabend auf unserer Website veröffentlicht wurde.
Die Oppositionspolitiker konnten die Worte von Emmanuel Macron nicht ertragen, die er an die Franzosen richtete, die bis heute noch keine einzige Impfdosis erhalten haben. «Die Ungeimpften, ich habe große Lust, sie anzupissen», sagte Emmanuel Macron in unserer Kolumne.
Die Debatten in der Nationalversammlung, die in der vergangenen Nacht durch mehrere Sitzungsunterbrechungen gestört wurden, wurden erneut durcheinander gewirbelt. Der ohnehin schon sehr angespannte Austausch über den Impfpass wurde sehr schnell von den Worten des Präsidenten überlagert.
«Ein Präsident kann nicht so reden, wie er geredet hat», sagte Christian Jacob, Vorsitzender der Republikaner. «Ich kann einen Text, der darauf abzielt, die Franzosen „anzupissen“, nicht gutheißen. Der Kommunist und Präsidentschaftskandidat Fabien Roussel fragte seinerseits nach den «tatsächlichen Absichten der Regierung». Ist der Gesetzentwurf über den Gesundheitspass «ein Text, um die Franzosen mehr „anzupissen“? oder weniger?», fragte er.
Und die Tische der Nationalversammlung klapperten, als Olivier Véran das Mikrofon ergriff. Der Gesundheitsminister, der von den Kommunisten angesprochen worden war, hämmerte nun unter Buhrufen auf den Nutzen von Impfungen ein. Schließlich wurde er vom Sitzungsleiter unterbrochen, der die Situation für unhaltbar hielt und die Sitzung zum zweiten Mal in Folge unterbrach.
Die Abgeordneten der Opposition verlangten schließlich sogar Erklärungen und forderten das Erscheinen des Premierministers Jean Castex. Wir warten seit eineinhalb Stunden… Es ist unglaublich, eine Erfahrung, die ich seit meinem ersten Mandat im Jahr 2007 nicht mehr gemacht habe», berichtete der LR-Abgeordnete Philippe Gosselin. Der Garant der Einheit der Nation sollte solche Äußerungen nicht machen, das ist des Amtes des Präsidenten nicht würdig. Das ist eine institutionalisierte Provokation».
Um kurz vor 2 Uhr morgens konnten die Debatten in der Versammlung schließlich wieder aufgenommen werden, aber die Wut in den Reihen der Opposition war immer noch groß. Der Abgeordnete Damien Abad verurteilte sofort die «vorsätzlichen, kindisch zynischen» Äußerungen des Staatspräsidenten… Bevor er erneut das Erscheinen des Premierministers forderte und eine weitere Unterbrechung beantragte. Diese wurde vom Sitzungsleiter zu Recht gewährt. Schließlich verkündete der Abgeordnete Marc Le Fur, der die Debatte leitete, um 2 Uhr morgens die Schließung der Sitzung. Die Sitzung soll am Mittwoch um 15 Uhr fortgesetzt werden. Die Stimmung ist sehr angespannt.
Es scheint, als wolle man hier die Lage eskalieren lassen. Macron gehört zur «Young global leaders» Initiative des WEF: Leere, charakterlose Hüllen mit psychischem Knacks (dieser hier lässt sich bis heute von seiner ehemaligen Lehrerin wahrscheinlich den Hintern versohlen) und ohne Substanz werden rhetorisch und charismatisch trainiert, biedern sich zunächst bei der Bevölkerung an (siehe Merkel, Arden, Trudeau oder Kurz) und werden so in der Krise weiterhin als Wohltäter wahrgenommen und nicht als die gelenkten Marionetten, die sie sind. Wie sehr soll die Lage eskalieren? So sehr, dass Macron schiessen lassen muss? Um «die Ordnung zu wahren»? Eine Provokation des Volkes, um gegen das Volk härter vorzugehen? Halte ich für absolut denkbar. Wahrscheinlich! Eine Umkehr, ein Einlenken, eine Beendigung der Plandemie sähe anders aus…


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