Portland bietet ein wunderbares Beispiel, wie man mit den Opfern von Kapitalismus, Globalismus und den Corona-Lockdowns umgehen soll: Man verbietet ihnen das campen im Stadtgebiet. Ein hervorragendes Beschäftigungsmodell. Wenn Du jetzt täglich damit beschäftigt bist in die Stadt und zurück zu laufen kommst Du schon weniger auf dumme Gedanken. Aber man bietet Dir auch Hilfe an: Du kannst, wenn Du Dich bereit erklärst, Dich auf Deine geistige Gesundheit hin untersuchen lassen. Und man hilft Dir mit Süchten. Sie bauen sogar sechs neue Zeltstädte. Extra für Dich und die anderen «seltenen Fälle». Ausserhalb der Stadt. Mit Klo. Und so.

Favela-Bau im reichsten Land der Welt. Wenn das mal Schule macht. Vielleicht fliegt man ja jemand aus einem Drittwelt-Land ein der erklärt, wie man aus den Flatterzelten mit Wellblech etwas stabiler konstruiert. Oder man schaut sich die Camps in Australien nochmal näher an. Die hatte man ja auch recht flott ausserhalb jeder Zivilisation aus dem Boden gestampft. Das eigentlich Verrückte an der Sache ist, dass man mit dem Geld, das man gerade in Raketen und Munition bei uns um die Ecke aufrauchen lässt, so gut wie jedem Betroffenen – nicht nur in Portland sondern in der gesamten USA – ein kleines Häuschen hätte hinstellen können. Und nicht bloss ein Dixi-Klo. Zwischen die mitgebrachten Zelte.

2030. Dir wird nichts gehören. Und Du wirst glücklich sein. Gut, sie schubsen Dich halt rum… Aber… glücklich.

Endlich macht mal jemand was gegen Obdachlosigkeit!


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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