Elon Musks Unternehmen für Gehirnimplantate, Neuralink, stellt einen Direktor für klinische Studien ein. Dies würde bedeuten, dass das ursprüngliche Ziel des Unternehmens, Chips in die Gehirne von Menschen zu implantieren, näher rückt. Diese Stelle ist für die Beaufsichtigung von Humanversuchen in klinischen Labors zuständig. Nach Musks eigenen Worten hat das Start-up des Tesla-CEOs ein Implantat entwickelt, mit dem sogar Affen allein durch ihren Verstand Videospiele spielen können.
Das Endziel der Entwicklung dieser Technologie wäre die Behandlung eines breiten Spektrums neurologischer Störungen wie Lähmungen. In der Stellenausschreibung heisst es, dass eine der Hauptaufgaben darin bestehen wird, «eng mit einigen der innovativsten Ärzte und Spitzeningenieure zusammenzuarbeiten». Das in Fremont, Kalifornien, ansässige Unternehmen erklärt ausserdem, dass der Bewerber auch mit «frühen Teilnehmern an der klinischen Studie von Neuralink» arbeiten wird.
Im vergangenen Dezember behauptete Elon Musk im Wall Street Journal, dass Neuralink hofft, sein Gerät irgendwann im Jahr 2022 in menschliche Gehirne implantieren zu können. Diese Vorhersagen wurden jedoch bereits 2019 mit dem gleichen Optimismus wie heute getroffen. Aber das Angebot dieser und anderer freier Stellen kann einen Eindruck vom Entwicklungsstand der vielversprechenden Technologie des bekannten Milliardärs vermitteln.
Genehmigung der Regierung steht noch aus
Nach Angaben von Bloomberg muss das Produkt vor seiner Markteinführung von der US Food and Drug Administration (FDA) durch einen «Machbarkeitstest» genehmigt werden. Laut der Website der US-Regierung, die die Fortschritte in den Labors verfolgt, hat Neuralink bisher noch keine Versuche am Menschen durchgeführt. Im vergangenen Jahr gab ein anderes Unternehmen, das an einer ähnlichen Technologie arbeitet, Synchron, bekannt, dass die FDA seine Machbarkeitsstudie genehmigt hat.
In diesem Sinne etabliert sich Elon Musk weiterhin als der Mann, der ein Vorher und ein Nachher in der Zukunft der Menschheit markieren wird. Diese Woche warnte er vor der Gefahr des «sechsten Aussterbens» und dass «jede Art auf dem Planeten in Gefahr ist». Seine Lösung für das Problem ist, wie er auf Twitter ausführte, dass die Menschheit allmählich beginnt, den Planeten Erde zu verlassen, weil die fortschreitende Ausdehnung der Sonne in unserem System eine Gefahr darstellt.

(via La Información)






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