Eine Erinnerungshilfe für Julian Reichelt: Die grosse Liebe zum Impfstoff – eine Romanze mit Gedächtnislücken
Es gibt Liebesgeschichten, die gehen unter die Haut. Und es gibt solche, die gehen unter die Haut, ins Muskelgewebe und direkt ins kollektive Gedächtnisloch. Diese hier gehört eindeutig zur zweiten Kategorie.
Am Anfang stand der Glaube. Kein religiöser, nein, ein wissenschaftlicher Glaube. Man glaubte, dass es Nebenwirkungen geben könnte, «aber das ist ja bei jedem Stoff so». Klingt vernünftig. Realistisch. Fast menschlich. Doch dann kam der nächste Satz: Man wusste, dass der Impfstoff funktioniert. Man wusste, dass es keine dramatischen Nebenwirkungen gibt. Man wusste alles. Und wenn man alles weiss, benötigt man bekanntlich keine Zweifel mehr. Zweifel sind nur etwas für Menschen ohne Pressekonferenz.
Besonders beruhigend war die Feststellung, dass wir «ausdrücklich nicht die Versuchskaninchen» waren. Versuchskaninchen sind ja bekanntlich immer die anderen. Die, die man später in Dokumentationen zeigt, während Experten mit ernster Stimme sagen: «Damals wusste man es noch nicht besser.» Aber dieses Mal wusste man es ja besser. Ganz sicher. Absolut sicher. Wissenschaftlich sicher.
Und dann kam die grosse Romanze. «Ich liebe Impfstoff. Ich liebe Impfstofferfinder.» Das ist kein medizinisches Statement mehr, das ist eine Liebeserklärung. Romeo hatte Julia, moderne Gesellschaften haben ihre pharmazeutischen Heilsbringer. Man hätte fast erwartet, dass jemand einen Ring überreicht und «bis dass der Tod euch scheidet» flüstert.
Natürlich gab es keinen gesellschaftlichen Druck. Nein. Niemand wurde gedrängt. Es war nur zufällig der «einzige Ausweg». Und Lehrer sollten sich impfen lassen. Nicht unbedingt, weil sie es wollten, sondern weil es ihre «Pflicht» sei. Pflicht ist ein schönes Wort. Es klingt freiwillig, nur ohne die Möglichkeit, nein zu sagen.
Und dann, Jahre später, kommt die überraschende Wendung. Der Impfstoff verdient aus heutiger Sicht «nicht einmal den Namen Impfstoff», weil er niemanden immunisiert habe. Das ist ungefähr so, als würde man feststellen, dass ein Regenschirm eigentlich nie gegen Regen gedacht war, sondern gegen Hoffnung.
Doch die grösste Leistung ist nicht die Wissenschaft. Es ist das Gedächtnis. Die Fähigkeit, gleichzeitig alles gewusst und nichts behauptet zu haben. Gleichzeitig überzeugt und nie überzeugt gewesen zu sein. Gleichzeitig verliebt und nie emotional.
Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: Es war nie ein Irrtum. Es war eine Liebesgeschichte. Und wie bei jeder grossen Liebe stellt man erst hinterher fest, dass man die Warnzeichen gesehen hat. Man hat sie nur Impfstoff genannt…
Eine Erinnerungshilfe für Julian Reichelt: Die grosse Liebe zum Impfstoff – eine Romanze mit Gedächtnislücken
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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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