Ab kommender Woche kann über das «Via Portal» des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine E-Vignette gelöst werden. Dadurch entfällt das Anbringen der physischen Vignette am Auto.
Damit man von dieser neuen Dienstleistung des Bundes «profitieren» kann, muss man sich einmalig zentral registrieren. Es werden dabei nur minimale persönliche Daten gespeichert und es findet kein Tracking oder dergleichen statt, so wird versichert.
Spätestens seit den letzten drei Jahren sollte man gelernt haben, dass Beteuerungen des Bundes nicht zu trauen ist. Sind die persönliche Daten erst einmal erfasst, so lässt sich allerlei damit anstellen, wie z.B. das Verknüpfen mit anderen vom Bund verwalteten Systeme für die Datenhaltung. Damit lässt sich in Zukunft wunderbar ein (totalitärer) Überwachungsstaat installieren, inkl. Social Credit System.
Für mich kommt deshalb die E-Vignette nicht in Frage. Ich werde auch weiterhin die physische Vignette verwenden und diese selbstverständlich auch weiterhin bar am Postschalter oder anderswo erwerben. Anfang Jahr wurde bei Autobahneinfahrten die Vignettenpflicht von der Polizei kontrolliert. Beim langsamen Vorbeifahren haben die auf die Scheibe geschaut und dann einem weiter gewunken. Künftig müsste dann jeder anhalten und sein Handy zücken? Falls ja, Achtung, Schlüssel vom Zündschloss ziehen bevor ihr das Handy zückt… ☝️😎


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