Ab kommender Woche kann über das «Via Portal» des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine E-Vignette gelöst werden. Dadurch entfällt das Anbringen der physischen Vignette am Auto.
Damit man von dieser neuen Dienstleistung des Bundes «profitieren» kann, muss man sich einmalig zentral registrieren. Es werden dabei nur minimale persönliche Daten gespeichert und es findet kein Tracking oder dergleichen statt, so wird versichert.

Spätestens seit den letzten drei Jahren sollte man gelernt haben, dass Beteuerungen des Bundes nicht zu trauen ist. Sind die persönliche Daten erst einmal erfasst, so lässt sich allerlei damit anstellen, wie z.B. das Verknüpfen mit anderen vom Bund verwalteten Systeme für die Datenhaltung. Damit lässt sich in Zukunft wunderbar ein (totalitärer) Überwachungsstaat installieren, inkl. Social Credit System.

Für mich kommt deshalb die E-Vignette nicht in Frage. Ich werde auch weiterhin die physische Vignette verwenden und diese selbstverständlich auch weiterhin bar am Postschalter oder anderswo erwerben. Anfang Jahr wurde bei Autobahneinfahrten die Vignettenpflicht von der Polizei kontrolliert. Beim langsamen Vorbeifahren haben die auf die Scheibe geschaut und dann einem weiter gewunken. Künftig müsste dann jeder anhalten und sein Handy zücken? Falls ja, Achtung, Schlüssel vom Zündschloss ziehen bevor ihr das Handy zückt… ☝️😎

E-Vignette: Ein weiterer Schritt zum Überwachungsstaat


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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