Ich weiss nicht, was mit meinen Freunden los ist. Journalisten, Psychologinnen, Geisteswissenschaftler, aber auch Biologinnen, Architekten. Einstige Punks. 80-er-Jahre-Bewegte. Hausbesetzerinnen. Rote Fabrik. AJZ. Sie sind alle auf Linie. Glauben. Fest an den Staat. Glauben der Tagesschau und dem Tagi. Die Grünen und die Linken, Die Republik und die WoZ. Unbrauchbar. Sie verlangen nach immer mehr Massnahmen. Nach noch mehr Impfstoffen. Und zwar sofort. Staatshörig. Und die Jungen erst. Sie tun mir leid. Mit ihren Masken, die sie auf den abgelegensten Strässchen der Städtchen tragen. Wie eine Monstranz. Seht her, ich bin gehorsam. Die Jugend rebelliert nicht. Das schmerzt.

Die Verlockungen der Pandemie

Mir sagt man früher, ich sei eher Links angesiedelt mit meinen Ansichten. Jetzt bekomme ich Support von der SVP. Ich weiss nicht, was mit meinen Freunden los ist. Sie wollen nicht, dass ich recherchiere. Der Bund und die Medien verbreiten doch keine Lügen. Ob ich nicht an die Wissenschaft glaube? Sie wollen nicht, dass ich sie auf Widersprüche aufmerksam mache. Oder dann kennen sie die Zahlen. Und impfen sich doch. Gerade aus Solidarität.

Sie wisse alles, ja, die Zahlen stimmen nicht, nein, es sei keine Pandemie, sagt meine Bekannte. Sie wisse, dass der Lockdown nicht nötig wäre. Aber sie will, dass es aufhört. Sie habe sich geimpft. Nicht, um sich selbst zu schützen. Aus Solidarität mit den Künstlern, den Restaurantbesitzern. Die Bekannte ist Geisteswissenschaftlerin. Auch sie. Was ist los mit meinen Freunden? Die PR-Maschinerie der Pharmaindustrie und BigTech hat ganze Arbeit geleistet. Die einen packen sie bei der puren Angst vor Ansteckung. Die andern beim Helfersyndrom. Ob nun eher egoistisch oder altruistisch motiviert – niemand entflieht dem PR-Tsunami. Fast niemand.

Solidarität. Ich habe das im März 2020, als der erste Lockdown über uns niederbrach, auch kurz gespürt: Dieses grossartige Wir-Gefühl. Wir müssen uns jetzt schützen, wir müssen jetzt alle Oberflächen desinfizieren, wir müssen jetzt weniger Autofahren, unsere Füsse dürfen kaum mehr die Erde berühren. Wir müssen gesund bleiben. Wir grüssen einander nicht beim Spazierengehen. Wir schauen weg. Weil wir einander so sehr lieben.

Von Anfang an habe ich recherchiert, denn die Mächtigen haben sich noch nie um das «Wohlbefinden» oder wirklich um die Gesundheit ihrer Bevölkerung gekümmert und die ganze Sache kam mir von Beginn weg seltsam vor. Bei den Alternativen Medien traf ich auf Virologen, Ärztinnen, Juristen, Sozialpsychologinnen, denen ich glauben konnte. Sie lieferten Daten und Zusammenhänge, die die Massenmedien nicht recherchierten.

Fast alle meine Freunde aber schwelgen immer noch im Wir-Gefühl oder sind ganz eingekapselt in der Angst. Gefallen sich auf der rosa Wolke der Solidarität, binden sich das himmelblaue Maskenband der Nächstenliebe um, mäandern zwischen der gelben Angst vor dem Virus und der blauen Verlockung von Reisen mit dem grünen Impfpass. Da hat es die Aufklärung, das Geschäft des Entzifferns und Einordnens der Ereignisse, schwarz auf weiss, schwer. Aber dieses Geschäft der Aufklärung haben wir doch Seite an Seite gelernt und betrieben, meine Freunde und ich, wie kann man sich nun so blenden lassen?

Text Inspiration: Emilia Marchese


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