Ihr habt einen Fehler gemacht und wollt euch nicht wirklich entschuldigen? Kein Problem! Ich hab euch mal so aufgeschrieben, wie es Politiker und andere «Verantwortungsträger» so machen, dass sie am Ende wie der wahre Held dastehen:

  1. Semantische Verschiebung: Beginne mit «Es tut mir leid, wenn sich jemand verletzt gefühlt haben sollte…“. Damit implizierst Du, dass die Schuld bei den anderen liegt, die möglicherweise unangemessen oder überempfindlich reagiert haben.
  2. Strategisches Nebulositätsprinzip: Vermeide konkrete Details darüber, was genau passiert ist. Bewusste Vagheit schafft einen Schutzschild gegen direkte Kritik und lässt Raum für spätere Interpretationen. Je weniger Du sagst, desto weniger kann gegen Dich verwendet werden.
  3. Passive Verantwortungsvermeidung: Verteile die Schuld so breit wie möglich, um sie zu verdünnen. Dies vermeidet die direkte Übernahme von Verantwortung. Verwende dabei das Passiv. Mit „Fehler wurden gemacht» statt «Ich habe einen Fehler gemacht“ sorgst Du für Distanz.
  4. Schuld-Externalisierung: Mache andere für Deine Entscheidungen verantwortlich. «Aufgrund der Umstände» oder «Basierend auf den Informationen, die mir zu der Zeit zur Verfügung standen» sind gute Phrasen, um von Deiner eigenen Schuld abzulenken.
  5. Affektive Simulationsstrategie: Zeig falsches Mitgefühl und betone, dass Du die Gefühle der Person «verstehst». Zum Beispiel: «Ich kann nachvollziehen, wie Sie sich fühlen müssen». Dies erweckt den Anschein von Empathie, ohne tatsächlich Verständnis oder Reue zu zeigen.
  6. Selbstheroisierungs-Geste: Verweise auf vergangene gute Taten oder Absichten, um von der aktuellen Situation abzulenken. Sätze wie «Meine bisherige Bilanz spricht für sich» können helfen, vom aktuellen Problem abzulenken und den Fokus zu verschieben.
  7. Familien-Schutzschild-Strategie: Stelle Deine Familie in den Vordergrund und betone, wie sehr sie unter der Situation leiden. Erkläre, dass sie das wahre Opfer sind und dass Du alles tun wirst, um sie zu schützen. Dies lenkt ab und erzeugt Sympathie bei deinem Publikum.
  8. Proaktive Fortschrittsproklamation und symbolische Wiedergutmachungsinitiative: Verspreche, dass es in Zukunft besser wird: Auch wenn du keine konkreten Pläne hast, wie Du das erreichen willst. Wenn nötig, biete eine symbolische Geste an, z.B. eine Spende für wohltätige Zwecke.
  9. Responsivitäts-Minimierung: Vermeide es, dich direkt bei den Betroffenen zu melden. Eine allgemeine öffentliche Erklärung reicht völlig aus. So vermeidest Du direkte Konfrontationen und hältst den Schaden in Grenzen. Und «irgendwann muss ja auch mal Schluss sein», oder?
  10. Universelle Imperfektions-Relativierung: Wenn alles andere fehlschlägt, erinnere alle daran, dass niemand perfekt ist und Fehler nun einmal passieren. Wer kann schon von sich behaupten, nie daneben gelegen zu haben? Also, warum all die Aufregung?

Wahre Helden tun so etwas nicht, denn dies ist nicht wirklich etwas erstrebenswertes, einfach die Verantwortung abzuschieben und sich aus allem herauszuwinden. Ich bin mir sicher, ihr könnt das besser. Diese Aufstellung sollen euch nur die Prinzipien zeigen, wie Menschen agieren, um ihre eigene Haut zu retten…

Die Kunst sich nicht zu entschuldigen - In zehn Schritten zur perfekten Nonpology


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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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