Die Art, wie der Moderator Louis Klamroth (Boyfriend von Luisa, der Klima Jeanne d‘Arc) Frau Wagenknecht wie ein Kleinkind massregelt, ihr ins Wort fällt und sich autoritär vor ihr aufbaut, ist mit das arroganteste, was ich je im Fernsehen gesehen habe. Zum Inhaltlichen: Das Erste, was in einem Krieg stirbt, ist die Wahrheit. Das ist nicht nur ein Bonmot. Kriegsverbrechen, wenn man sie denn so nennen mag, da der gesamte Krieg ein Verbrechen ist, haben es in der Regel an sich, erst nachträglich vollumfänglich bekannt zu werden.

Welche Zahlen erfragt denn die UN aktuell beim russischen Aggressor? Kann sie Zahlen von ukrainischen Racheakten in rückeroberten Gebieten überhaupt in Erfahrung bringen? Der Krieg geht seit 2014 und selbstverständlich haben auch Asow-Bataillone russische Frauen vergewaltigt. Wie Wagenknecht sagt: Krieg heisst, auf beiden Seiten geschehen Kriegsverbrechen. Mit Sicherheit finden seitens russischer Soldaten mehr Vergewaltigungen statt, da sie sich auf ukrainischem Territorium befinden. Aber es gibt dort auch eine grosse russischsprachige Bevölkerung. Werden Gebiete rückerobert, werden Kollaborateure bestraft, etwa durch Fesseln an Laternenmaste und öffentliches Auspeitschen. Die Videos kursieren seit Kriegsbeginn im Netz und sind nur sichtbarer Teil der «Gegenrevanche» bei Rückeroberungen. Natürlich wird auch da vergewaltigt. Krieg, Tod und Vergewaltigung gehen Hand in Hand. Solange Waffen sprechen, wird vergewaltigt. Erst mit Waffengewalt eine bessere Verhandlungsbasis zu erkämpfen heisst, diese mit abertausenden weiteren Toten und Vergewaltigungen auf beiden Seiten zu bezahlen.

Bereits im Juli ’22 Kriegsverbrechen inkl. Vergewaltigungen auf BEIDEN Seiten festgestellt. Auf diese UN-Quelle berief sich Wagenknecht, konnte sie jedoch, anders als der Moderator, nicht in der Sendung präsentieren. Dies ist keine Gesprächssituation und Beweisführung auf Augenhöhe. Darüber hinaus hat die UN-Sonderbeauftragte Vergewaltigungen von ukrainischer Seite her nicht ausgeschlossen, sie hat lediglich konstatiert, dass hierfür der UN keinerlei Beweise vorlägen. Das ist eine völlig andere Aussage als «Das hat nicht stattgefunden». Somit hat Klamroth Wagenknecht nicht widerlegt, sondern nur behauptet, selbiges mit besagtem Einspieler getan zu haben. Als sie etwas dazu erwidern will, lässt Klamroth sie nicht ausreden und wendet sich einer anderen Person zu. Dies ist das Gegenteil von fair. Auffällig ist auch, wie koordiniert die Interaktion zwischen Klamroth und Göring-Eckardt wirkt: Wagenknecht redet von Kriegsverbrechen, Göring-Eckardt verengt auf Vergewaltigungen – und wie auf Kommando bringt Klamroth einen Einspieler, in dem es NUR um Vergewaltigungen geht. Wenn DAS die Zukunft der Meinungsvielfalt in Deutschland sein soll – die einzigen kritischen Stimmen von Gewicht werden in demokratiesimulierenden Talkshows 4:1 in rhetorische Fallen gelockt, um sie vermeintlich der Lüge zu überführen – sehe ich für dieses Land schwarz, pechschwarz!

Die inszenierte Empörung der Medien
Die inszenierte Empörung der Medien

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