Es ist ein zutiefst beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass sich der Staat und seine mediale Verlängerungsschnur unermüdlich um unser Wohl kümmern. Eine Fürsorge, so selbstlos, so aufopferungsvoll, dass sie sich praktischerweise gleich selbst finanziert. Durch uns. Für uns. Gegen uns. Aber natürlich nur zu unserem Besten.
Andreas Thiel stellt die unhöfliche Frage, wer hier eigentlich wem dient. Eine Frage, die man in einem gesunden System gar nicht stellen müsste. Denn in einer idealen Welt wäre die Antwort klar: Die Medien dienen dem Volk. Punkt. Stattdessen scheint die Realität eher einem umgekehrten Abonnementmodell zu gleichen. Das Volk zahlt. Die Medien senden. Und Kritik wird als Fehlfunktion betrachtet, nicht als Grundrecht.
Die staatlich alimentierte Presse präsentiert sich dabei gerne als moralische Aufsichtsbehörde über genau jene Bevölkerung, die ihre Existenz finanziert. Wie ein Butler, der sich irgendwann entscheidet, dass der Haushalt ohne ihn völlig verloren wäre und deshalb beginnt, dem Hausherrn vorzuschreiben, wie er zu denken, zu fühlen und zu sprechen hat. Alles natürlich im Namen der Stabilität. Und der Verantwortung. Diese beiden Worte sind das mediale Äquivalent eines Pflasters auf einer offenen Wunde: Es sieht fürsorglich aus, löst aber nichts.
Man spricht gerne von Vertrauen. Vertrauen in Institutionen. Vertrauen in Narrative. Vertrauen in jene, die behaupten, nur unser Bestes zu wollen. Und während dieses Vertrauen beschworen wird wie ein religiöses Ritual, bleibt eine unangenehme Beobachtung bestehen: Wer wirklich dient, muss nicht ständig daran erinnern, dass er dient.
Vielleicht liegt die wahre Fürsorge nicht in der Kontrolle der Gedanken, sondern im Vertrauen in die Mündigkeit der Bürger. Doch Mündigkeit ist unbequem. Sie stellt Fragen. Und Fragen sind gefährlich. Nicht für das Volk. Sondern für jene, die behaupten, es zu beschützen.
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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!