Die gefährlichste Religion hat keinen Gott, keine Bibel und keinen Himmel – sie heisst «Staat». Ihre Priester tragen Anzug und Krawatte, predigen in endlosen Verordnungen und kassieren Zehnten in Form von Steuern. Der Tempel? Parlamente. Die Gläubigen? Fast alle.
Der Glaube an den Staat ist nichts anderes als eine Bewirtschaftungsmethode für menschlichen Viehbestand. Kühe haben ihre Weide, Bürger haben ihre Demokratie. Gefüttert wird mit «Sicherheit» und «Solidarität» – und wenn man muht, gibt’s ein neues Formular.
Vernünftige Prinzipien? Nachweise? Fehlanzeige. Unsere Ahnen lebten Jahrtausende ohne Parlament, Steueramt und Polizeiknüppel – und siehe da: Freiheit war damals kein exotischer Sonderstatus, sondern Normalzustand. Heute hingegen ist Freiheit ein genehmigungspflichtiges Luxusgut, das jederzeit gestrichen werden kann, sobald «höhere Interessen» ausgerufen werden.
Die Lehre vom Staat ist nichts weiter als ein theologischer Persilschein für Gewalt. Denn wenn ein Mensch dein Eigentum raubt, heisst das Diebstahl. Wenn der Staat dasselbe tut, heisst das «Steuererhebung». Und wenn du dich wehrst? «Rechtsbruch». Praktisch, nicht?
Natürlich wird das Ganze von selbsternannten Eliten orchestriert, die hinter wohlklingenden Phrasen von «Gemeinwohl» und «sozialer Gerechtigkeit» den uralten Trick perfektioniert haben: Ausbeutung mit moralischem Glanzlack. Man nennt es Politik, doch der Effekt ist derselbe wie bei Sklaverei – nur dass die Ketten heute digital, versteuert und staatlich zertifiziert sind.
Warum rennt ihr eigentlich immer noch brav zur Wahlurne? Ach ja, stimmt ja – ihr glaubt tatsächlich, euer Kreuzchen würde die Welt retten. Spoiler: Es kommt noch viel dicker. Digitale ID, digitales Punktesystem, und wenn ihr nicht artig «bitte, danke» sagt, gibt’s Punktabzug. Wer nicht spurt, darf sich dann zwischen Social Credit Light und digitalem Hausarrest entscheiden.
Und das Beste? Ihr klatscht dazu noch Beifall. «Demokratie» nennt ihr das. In Wirklichkeit ist es das Casting für die nächste Staffel «Wer darf diesmal euer Aufseher sein?».
Jeder könnte was tun. Aber dafür müsste man tatsächlich handeln, statt alle vier Jahre ein Zettelchen einzuwerfen und sich einzureden, das sei «Mitbestimmung». Newsflash: Ihr lasst andere über euch bestimmen – und zwar ganz offiziell, mit Stempel und Siegel.
Fangt endlich an, den Zirkus ernst zu nehmen. Das System lebt von eurer Energie, eurem Glauben, eurer ewigen Hoffnung, dass die nächste Partei es schon besser macht. Ohne diese Energie? Zack – Kartenhaus eingestürzt. Aber klar, weiterträumen: Vielleicht gibt’s ja bald Bonuspunkte fürs besonders gehorsame Wählen…






«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.








