Sandmind, gegründet 2022 irgendwo zwischen portugiesischer Atlantikluft und einer vermutlich sehr lauten Garage, liefern mit ihrem Debüt «13 Pragas Infernais» genau das, was der Titel verspricht: Keine Wellnessmusik, sondern eine musikalische Plage biblischen Ausmasses.

Das Konzept ist herrlich grössenwahnsinnig. Während andere Bands über Liebeskummer oder das Wochenende im Club singen, greifen Sandmind direkt nach antikem Ägypten, Flüchen, Göttern und göttlichem Zorn. Wenn schon Heavy Metal, dann bitte mit Sandsturm, Pest und göttlicher Abrechnung. Die Songs wirken wie ein Soundtrack für eine Apokalypse, bei der jemand beschlossen hat, dass Gitarrenriffs die beste Übersetzung für göttliche Strafen sind.

Musikalisch setzen sie auf klassische Metal-DNA: Schwere Riffs, drückender Rhythmus und Vocals, die eher nach Kriegserklärung als nach Gesangsunterricht klingen. Genau das funktioniert. Die Hooks sind gross, die Atmosphäre dicht, und man spürt sofort, dass hier jemand die alte Schule des Metals ernst nimmt. Kein glattpolierter Streaming-Pop, sondern der Sound eines Bandscheibenfreundlichen Riffgewitter.

Dass das Ganze komplett auf Portugiesisch gesungen wird, macht die Sache sogar noch besser. Man versteht vielleicht nicht jedes Wort, aber Metal funktioniert ohnehin nach einem einfachen Prinzip: Wenn es episch klingt, ist es wahrscheinlich episch. Der ironische Höhepunkt: Während viele junge Bands erst mal versuchen, irgendwo zwischen TikTok und Spotify zu überleben, steigen Sandmind direkt mit Göttern, Plagen und Mythologie ein.

SANDMIND - Múmia (Official Music Video)
SANDMIND - Múmia (Official Music Video)

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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