Chaosaddiction haben wieder zugeschlagen – zweite Single draussen, und sie heisst «Lovesick». Klingt erstmal nach Taschentuch und Kerzenschein. Falsch gedacht. Das Ding hiess intern «Neck Breaker». Und ja, dein Nacken weiss, warum. Der Song startet eiskalt. Minimalistisch. Fast höflich. So als würde er fragen: «Alles gut bei dir?» Und dann kommt dieser Riff. Schwer. Erdrückend. Als hätte jemand die Betondecke vom Proberaum gelöst und dir direkt auf den Schädel gekippt. Du könntest theoretisch in Deckung gehen. Praktisch nickst du. Headbangen ist hier kein Hobby, es ist Naturgesetz.

Mid-Tempo? Schon. Aber so groovend, dass es verdächtig nach einem entfernten Cousin von Down riecht – irgendwo zwischen Bourbon Street und Schweiss. Und wenn der Refrain anrollt, schimmert da diese Gojira-DNA durch, als hätte jemand das Monster kurz angeleint und dann wieder losgelassen. Das Ende? Jam-Session-Energie pur. Wie 90 Prozent des Albums. Kein klinisch berechnetes Outro, sondern ein kollektiver Rausch, perfekt zum Feuerzeug-Hochhalten oder um komplett in einer Sound-Trance zu versinken.

Textlich? Klassiker. Ex-Partnerin oder Ex-Partner, der nicht zurückkommt, aber auch nicht verschwindet. Emotionaler Poltergeist. Man will schreien: «Spuk woanders!» Aber stattdessen schreibt man einen Song und dreht die Amps auf elf. «Kintsugi» mischt frühen 90er-Groove mit Thrash-Schärfe und einem Schuss Death Metal. Machine Head trifft Pantera, Sepultura nickt zustimmend, Fear Factory zieht die Augenbraue hoch. Release am 28. März über Mosher Records. Helm auf. Nacken warm machen.

CHAOSADDICTION - LOVESICK
CHAOSADDICTION - LOVESICK

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.

Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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