Es beginnt beim Feuer. «Blotvegr» heisst der Opferweg und Bjorth & Kveld haben ihn als Lyrikvideo vertont. Kein Maschinengeflüster aus dem Rechenzentrum, sondern gespielte, gesungene, geatmete Musik von Menschen, die wissen, wofür sie den Kessel anheizen.

Der Text ist Ritual, keine Dichtung. Blóta til árs og friðar, geopfert wird für Jahr und Frieden, für Ernte, Glück und Gedeihen. Die Anrufung wandert weiter zu den Asen, zu Göttern und Wanen, zu Männern und Frauen, zu Zauber und Sippe. Immer dieselbe Formel, immer derselbe Schlag auf den Altarstein, bis die Wiederholung selbst zur Schwelle wird.

Dazwischen steht die Zusage, die keinen Trost benötigt: Von der Erde zum Himmel, durch das Feuer hindurch, führt der Weg in Odins Halle. Das ist kein Versprechen für Ängstliche, das ist eine Ansage. Das Rückgrat des Stücks liegt im Schluss. Dies ist der Weg, den die Ahnen gegangen sind. Dies ist der Weg, den wir gehen. Dies ist der Weg, den unsere Nachkommen gehen werden.

«Blotvegr» klingt nach nasser Erde, geharztem Holz und kaltem Eisen. Kein Museumsheidentum, kein Kostümfest mit Plastikhorn am Gürtel. Wer sich darauf einlässt, hört keine Unterhaltung, sondern eine Erinnerung daran, dass die alten Wege unter dem Asphalt weiterlaufen und niemanden fragen, ob er sie noch findet…

DBD: Blotvegr – Bjorth & Kveld
DBD: Blotvegr – Bjorth & Kveld

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Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen ;) Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.

Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.

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