Das trifft doch zu fast 100% auf die politischen Vorreiter der aktuellen Regierung der sogenannten Industrieländer zu. Sie behaupten, im Besitz der Fakten zu sein, stellen das Kollektiv über die Individuen, verteufeln Andersdenkende und sprechen denen, die nicht mitmachen, ihre Grundrechte ab!
Trotz dieser Unterschiede lassen sich Gemeinsamkeiten feststellen, wie sie für den modernen politischen Extremismus typisch sind:
- Extremisten verfügen über ein geschlossenes Weltbild, das weder reflektiert noch fortentwickelt wird. In ihrem quasireligiösen Politikverständnis glauben sie, unfehlbar im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein.
- Aus diesem Absolutheitsanspruch heraus entwickeln sie ein Freund-Feind-Raster, das die Welt holzschnittartig in Gut und Böse einteilt und keine Differenzierung zulässt, um die als «Feinde» Gebrandmarkten kompromisslos zu bekämpfen.
- Nicht der Einzelne, sondern die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt. Individuelle Freiheitsrechte werden den Interessen des Kollektivs untergeordnet.
- Extremisten haben ein Bild vom Menschen, wonach nicht alle Menschen über die gleiche Würde verfügen (Artikel 1 GG).
Dieser Auszug stammt übrigens aus dem Niedersächsischer Verfassungsschutzbericht 2021, Seite 17. Ist das der Notanker, damit sie nachher behaupten können, nicht die «Wichswichtel» und «Querdullies» hätten im Zentrum ihrer Aufmerksamkeit gestanden, sondern die «Coronisten» und «Massnahmenfetischisten»?


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