Am Mittwoch, den 16. Februar, wurde das Gesetz 21.422 veröffentlicht, welches die «Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt aufgrund von Mutationen oder Veränderungen des genetischen Materials» verbietet. Die Bestimmung legt die Mechanismen für die Durchführung von «genetischen Untersuchungen» fest. In Chile ist die Diskriminierung von Mutanten und genetisch veränderten Menschen jetzt gesetzlich verboten. Die kuriose Verordnung wurde von Senator Alejandro Navarro Brain eingebracht, einstimmig verabschiedet und am Mittwoch, den 16. Februar 2022, im Amtsblatt veröffentlicht.
Das Gesetz Nr. 21.422 verbietet die Diskriminierung von Mutationen oder Veränderungen des genetischen Materials in der Arbeitswelt und verbietet im Gegenzug «eine Bescheinigung oder einen Test zu verlangen, um zu überprüfen, dass der Arbeitnehmer keine derartigen Veränderungen oder Mutationen in seinem menschlichen Genom hat». Das Gesetz besagt, dass «kein Arbeitgeber die Einstellung von Arbeitnehmern, ihre Unkündbarkeit oder die Verlängerung ihres Vertrags oder die Beförderung oder Mobilität in ihrem Arbeitsverhältnis davon abhängig machen darf, dass keine Veränderungen oder Änderungen in ihrem Genom vorgenommen werden». Das Gesetz legt auch fest: Der Arbeitnehmer kann seine freie und informierte Zustimmung zu Gentests geben. Werden solche Untersuchungen vom Arbeitgeber verlangt, so trägt dieser die Kosten. Gesundheitseinrichtungen und Labors, die diese Art von Untersuchungen durchführen, sowie Arbeitgeber, die Zugang zu diesen Informationen haben, müssen alle Sicherheitsmassnahmen ergreifen, um die Privatsphäre der Arbeitnehmer zu schützen und die vertrauliche Behandlung der Daten zu gewährleisten. Der Arbeitnehmer hat stets das Recht auf Zugang zu den Informationen, die sich aus einem Gentest ergeben.
Warum verbietet Chile die Diskriminierung von Mutanten und genetisch veränderten Personen? Wer sind diese Personen und was ist der Grund für diese Bestimmung? Welche neue Entwicklung rechtfertigt diese Initiative? Das chilenische Gesetz erinnert an die merkwürdige argentinische Gesetzgebung vom letzten Jahr, die sich auf die Rechte von «menschlichen Personen» beruft. Dies ist der rechtliche Auftakt zu einer Unterscheidung zwischen «menschlichen Personen» und «transhumanen Personen». Genetisch veränderte Personen gehören den Eigentümern der Technologie und haben nicht die gleichen Rechte wie «menschliche» Personen. Das Gesetz 21.422 nimmt eine dunkle Zukunft vorweg, die wir noch nicht kennen. Diese Verordnung stellt einen grossen logischen Kontrast dar. Einerseits schützt das System die Rechte von genetisch veränderten Menschen (eine Folge der Covid-Gen-Therapie, auch fälschlicherweise Impfung genannt, wie die auf einem Londoner Gipfel versammelten Ärzte schon früh warnten), die Privatsphäre ihrer Daten und das Recht, am Arbeitsplatz nicht diskriminiert zu werden. Andererseits ist in vielen Ländern die Diskriminierung von ungeimpften Personen, förmlich festgeschrieben, ihr Recht auf Zurückhaltung ihrer medizinischen Daten wird verletzt und ihr Ausschluss vom Arbeitsplatz ist gesellschaftsfähig.



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