Cashewnüsse wachsen in einer giftigen Schale, die Urushiol enthält – denselben Stoff, der auch in Giftefeu vorkommt. Der Kontakt mit rohen Cashewschalen verursacht schwere Verätzungen und allergische Reaktionen. Die Pflanze schreit förmlich: «Iss das nicht!» Und trotzdem hast du sie gegessen, weil jemand herausgefunden hat, dass man sie gewinnbringend verarbeiten kann. Und so funktioniert es:
Vietnam und Indien produzieren 90 % der weltweiten Cashewnüsse. Die Verarbeitung erfolgt fast ausschliesslich von Hand, da Maschinen die giftige Schale nicht entfernen können, ohne die Nuss zu zerstören. Die Arbeiterinnen verdienen überwiegend 2 bis 3 US-Dollar pro Tag.
Sie sitzen 8 bis 10 Stunden am Tag und knacken Cashewschalen mit kleinen Hämmern oder primitiven Pressen. Das Urushiol gelangt an ihre Hände, Arme und ins Gesicht. Die Verätzungen sind allgegenwärtig. Ihre Hände entwickeln dauerhafte Narben, rissige Haut und schmerzhafte Wunden, die nie vollständig abheilen.
Die Fabriken stellen keine angemessene Schutzausrüstung zur Verfügung, da diese teuer ist und die Produktion verlangsamt. Manche Arbeiterinnen tragen Plastiktüten über den Händen. Die meisten haben nicht einmal das.
Die Cashewnüsse enthalten nach dem Schälen noch Spuren von Urushiol. Deshalb werden sie bei hohen Temperaturen geröstet, um das Gift zu neutralisieren. Dabei entstehen giftige Dämpfe, die die Arbeiter den ganzen Tag in schlecht belüfteten Anlagen einatmen. Atemwegserkrankungen sind weitverbreitet.
Die Arbeiter entwickeln chronische Kopfschmerzen, Augenreizungen, Hauterkrankungen und allergische Reaktionen, die sich im Laufe der Jahre durch die Exposition verschlimmern. Es gibt keine Gesundheitsversorgung. Keine Entschädigung für Verletzungen. Keine Arbeitsplatzsicherheit.
Diese Ausbeutung existiert, weil Cashewnüsse ein profitables Exportgut sind und westliche Konsumenten billige Nüsse wollen, ohne zu fragen, woher sie kommen oder was mit den Menschen passiert, die sie verarbeiten.
Dein «gesunder pflanzlicher Snack» erforderte, dass verarmte Frauen chemische Verbrennungen und Atemwegsschäden erlitten, damit du Nüsse essen konntest, die industriell verarbeitet werden mussten, um dich nicht zu vergiften. Du mischt sie in dein veganes Studentenfutter und bezeichnest es als ethische Ernährung…

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«Dravens Tales from the Crypt» bezaubert seit über 15 Jahren mit einer geschmacklosen Mischung aus Humor, seriösem Journalismus – aus aktuellem Anlass und unausgewogener Berichterstattung der Presse Politik – und Zombies, garniert mit jeder Menge Kunst, Entertainment und Punkrock. Draven hat aus seinem Hobby eine beliebte Marke gemacht, welche sich nicht einordnen lässt.
Mein Blog war niemals darauf ausgelegt Nachrichten zu verbreiten, geschweige denn politisch zu werden, doch mit dem aktuellen Zeitgeschehen kann ich einfach nicht anders, als Informationen, welche sonst auf allen anderen Kanälen zensiert werden, hier festzuhalten. Mir ist dabei bewusst, dass die Seite mit dem Design auf viele diesbezüglich nicht «seriös» wirkt, ich werde dies aber nicht ändern, um den «Mainstream» zu gefallen. Wer offen ist, für nicht staatskonforme Informationen, sieht den Inhalt und nicht die Verpackung. Ich habe die letzten 2 Jahre genügend versucht, Menschen mit Informationen zu versorgen, dabei jedoch schnell bemerkt, dass es niemals darauf ankommt, wie diese «verpackt» sind, sondern was das Gegenüber für eine Einstellung dazu pflegt. Ich will niemandem Honig ums Maul schmieren, um auf irgendwelche Weise Erwartungen zu erfüllen, daher werde ich dieses Design beibehalten, denn irgendwann werde ich diese politischen Statements hoffentlich auch wieder sein lassen können, denn es ist nicht mein Ziel, ewig so weiterzumachen
Ich überlasse es jedem selbst, wie er damit umgeht. Gerne dürfen die Inhalte aber auch einfach kopiert und weiterverbreitet werden, mein Blog stand schon immer unter der WTFPL-Lizenz.
Es fällt mir schwer zu beschreiben, was ich hier eigentlich tue, DravensTales wurde im Laufe der Jahre Kulturblog, Musikblog, Schockblog, Techblog, Horrorblog, Funblog, ein Blog über Netzfundstücke, über Internet-Skurrilitäten, Trashblog, Kunstblog, Durchlauferhitzer, Zeitgeist-Blog, Schrottblog und Wundertütenblog genannt. Was alles etwas stimmt… – und doch nicht. Der Schwerpunkt des Blogs ist zeitgenössische Kunst, im weitesten Sinne des Wortes.
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