Szekeres: «Bin überrascht, dass selbst unter Ärzten impfskeptische Kollegen sind» (21.03.2022)

Die coronamaßnahmenkritische Partei MFG, die vom ORF gerne zu Unrecht als «Corona-Leugner-Partei» diffamiert wird, hat den Einzug in die Wiener Ärztekammer und sogar den Platz 4 geschafft. Ärztekammerpräsident Szekeres ist völlig überrascht darüber, dass vor allem sehr viele niedergelassene Ärzte die Partei gewählt haben…

Szekeres: "Bin überrascht, dass selbst unter Ärzten Impfskeptiker sind" (21.03.2022)
Szekeres: "Bin überrascht, dass selbst unter Ärzten Impfskeptiker sind" (21.03.2022)

Ukraine: „Das Kriegsmotiv“ (Rubikon I 22.03.2022)

Im Rubikon Exklusivgespräch diskutieren der Publizist Mathias Bröckers, der Mitherausgeber des Multipolar-Magazins Stefan Korinth, der Ökonom Professor Christian Kreiß und der Oberstleutnant a. D. Jürgen Rose mit Walter van Rossum über den Krieg in der Ukraine.

Ukraine: „Das Kriegsmotiv“ (Rubikon I 22.03.2022)
Ukraine: „Das Kriegsmotiv“ (Rubikon I 22.03.2022)

Brief eines Bewohners aus Butscha

«Dies wurde mir von meinem Freund aus Kiew, Pater Roman, geschickt. Der Priester musste mittlerweile mit seiner Familie fliehen»:

Guten Tag. Ich bin ukrainischer Staatsbürger und wohne in Kiew. Wir wurden am 12. März aus Butscha evakuiert.

Unser Haus (mit 250 Wohnungen) wurde komplett geplündert. Die ukrainische Presse machte russische Soldaten für die Plünderung von Butscha verantwortlich, und die Menschen glaubten ihr…. Aber eine Woche ist vergangen und die einzelnen Nachbarn, die noch im Haus wohnen, flüstern, nachdem sie auf die Gesundheit ihrer Kinder und alle Heiligen geschworen haben, dass sie entsetzt sind über das Chaos, das sie gesehen haben und sagen die Wahrheit…

Die Russen zogen am 30. März aus Butscha ab. Und am 31., abends, begannen die Plünderungen. Eine Brigade von mehr als 10 Personen in Zivilkleidung arbeitete, wurde aber rund um die Uhr von ukrainischen Militär bewacht und befehligt. Nachts, im Schein von Fackeln.

Sie haben unser Haus drei Tage lang ausgeraubt (31., 1. und 2. April). Bis auf vier Wohnungen wurde in alle eingebrochen und geplündert. Alle wissen davon, aber sie schweigen. Selbst diejenigen, deren Angehörige bei den Streitkräften und der Polizei dienen, schweigen! Es herrscht tierische Angst! Die Frauen verbeugen sich, wenn sie angesprochen werden, weinen mit Angst in den Augen und sagen mit zitternder Stimme ‚Danke‘. Diese Reaktion kommt daher, dass sie wissen, dass diejenigen, die als «pro russisch» gehalten werden, sofort und ohne Vorwarnung getötet werden.

Gestern wurden in Butcha vier der sechs Leichen identifiziert, die im Keller eines Nachbarhauses gefunden wurden. Zwei von ihnen entpuppten sich als Türmonteure und zwei als Schlosser! Dies ist die Beseitigung von Zeugen, Plünderern, die drei Tage lang für die Armee-Befehlshaber gearbeitet hatten! (Einschlagen von Wohnungstüren)

Auch unsere Familie hat (oder besser gesagt hatte) eine Datscha in einem grossen Dorf in der Nähe von Kiew. Ich rief einen Nachbarn an. Das Dorf ist zerstört, jedes 3. Haus. Viele Menschen wurden evakuiert. Nur diejenigen, die eine Kuh hatten, blieben übrig.

Unser Dorf wurde von ukrainischen Einheiten geplündert, die sofort nach dem Rückzug der russischen Truppen einrückten! Zehn Tage. In alle Häuser wurde eingebrochen und gestohlen! Die Menschen sind still. Ein Nachbar fuhr mit seinen kleinen Enkelkindern nach Malin zu seiner Tochter und liess die Kuh und die Hühner in der Obhut einer Nachbarin… Die Nachbarin sah, dass ‚unsere‘ Leute die Möbel aus seinem Haus holten und rannte zu ihnen: ‚Hey, Leute, was macht ihr denn da, wir sind doch unsere eigenen Leute!‘ Sie haben sie gleich hinter dem Zaun erschossen… Und ihren Ehemann auch!

Warum haben sie Oma Masha umgebracht? Ihre ungemolkenen Kühe muhten drei Tage lang, weil die Nachbarn Angst hatten, die Hütte auch nur zu verlassen, um auf die Toilette zu gehen und auf den Topf gingen… Am dritten Tag erbarmten sich die ‚Krieger des Lichts‘ und schnitten den armen Kühen die Kehle durch… Die Militäreinheit, die in unser Dorf kam, bestand aus 70-80 Personen. Und alle haben geplündert und gemordet!

Glauben Sie, dass es in der Ukraine Faschismus gibt? Nein, es ist kein Faschismus… Faschisten haben ihre eigenen Leute nicht ausgeraubt oder getötet! Das ist grimmiger Satanismus, sinnlos und gnadenlos! Sie sind nicht ‚unsere‘, sie sind nicht menschlich! Sie können nicht übersehen haben, dass es noch Menschen im Dorf gibt… auch wenn sie in ihren Hütten sitzen und sehen, was ihr seit zehn Tagen mit unserem Dorf anstellt! Die Nachbarn sehen eure Verbrechen… Bastarde.

In Butscha leben noch etwa 3000 Menschen, in unserem Dorf etwa 40. Die Menschen haben alles gesehen, sie wissen alles und werden alles erzählen! Sie werden doch nicht alle Zeugen ihres wilden Satanismus töten, oder? Und selbst wenn sie zurückkommen, werden sie nicht alle umbringen! Sie können die Menschen nicht töten…

Brief eines Bewohners aus Butscha

Beweis: Das Blutbad von Butscha wurde von der Ukraine verübt

Das Massaker von Butscha wurde von der Ukraine verübt, um NATO und Europa in den Krieg gegen Russland hineinzuziehen. Hier ist der Beweis! Die ukrainische Polizei hat gefilmt, wie sie am 2. April 2022 in Butscha eingerückt ist. Es ist kein einziger Tote zu sehen und auch die Menschen erzählen nichts von dem angeblichen Massaker der russischen Armee, die laut offiziellen Angaben die Stadt bereits am 30. März 2022 verlassen hat. Auf den Fotos westlicher Medien sieht man außerdem, dass die Opfer weiße Armbinden tragen. Diese nutzen russische Soldaten als Erkennungsmerkmal. Die Toten solidarisierten sich also mit Russland und das war ihr Todesurteil. Diese Menschen mussten für ukrainische Propaganda sterben!

Beweis: Das Blutbad von Butscha wurde von der Ukraine verübt
Beweis: Das Blutbad von Butscha wurde von der Ukraine verübt

Der Faschismus ist wieder da!

Was mit der Ausgrenzung, Diffamierung, Häme, Hetze und Hass gegen die Umgeimpften begann, wird nun gnadenlos mit Mitbürgern russischer Abstammung weitergezogen. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergej Netschajew, hat die zunehmende Diskriminierung von russischstämmigen Personen in Deutschland verurteilt: «Starke Signale der deutschen Regierung an die lokalen Behörden – Stadt-, Kommunal- und Regionalverwaltungen – sind notwendig, um diese Diskriminierung zu beenden. Dutzende, wenn nicht Hunderte» Anrufe von Betroffenen seien bei der Botschaft eingegangen. Diskriminierung würden Personen in Bezug auf ihre Nationalität oder wegen der russischen Sprache erfahren, so auch Kinder. Am 2. März 2022 erstellte die russische Botschaft in Deutschland eine Feedback-Email-Adresse sos@russische-botschaft.de. Via diese Email können Landsleute Informationen über Fälle von Mobbing, Belästigung, Drohungen, Angriffen oder physischer Gewalt senden. In nur drei Tagen erhielten sie mehrere hundert Nachrichten. Darunter (die Namen der Opfer werden aus Sicherheitsgründen nicht genannt):

  • Wuppertal: Natalia wurde von ihren Nachbarn als «putinsche Faschistin» bezeichnet und empfohlen, sie solle sich aus Deutschland scheren.
  • München: Prof. Dr. Ostrud Steinlein, Direktorin des LMU Klinikums, verbreitete eine Stellungnahme, in der sie sich weigerte, russische Patienten zu behandeln.
  • Es werden Hassbriefe an Russen gemeldet, die aufgefordert werden, „die Koffer zu packen und nach Moskau abzuhauen“. Die Deutschen schreiben, die Russen würden nie zu Deutschen werden, die Integration bei Russen würde nicht gehen und ihr Platz „sei Archipel Gulag“.
  • Hamburg: Anna, Direktorin einer russischsprachigen Schule, wurde von einem aggressiven Passanten gestoßen und auf die Fahrbahn gestürzt.
  • Evgenia teilt mit, dass eine Gruppe ukrainischer LKW-Fahrer auf Facebook aufruft, den in Deutschland lebenden Russen „einen Besuch abzustatten“, und in Chats ihre Hausadressen mit Standortdaten verbreitet.
  • München: Maria, Musikerin, wurde von einer Einwohnerin während des Auftritts gefragt, ob sie keine Angst hätte, festgenommen zu werden, weil sie Russin sei.
  • Irina, eine in Deutschland lebende vierfache Mutter, wird als Faschistin beschimpft, weil sie Russin ist.
  • Inna und ihre Familienangehörigen werden von ihren deutschen Nachbarn als „dreckige Russen“ beschimpft.
  • Viktoria teilt mit, dass ihre Tochter zum Weinen gebracht wurde, als man sich im Politik-Unterricht an einer deutschen Schule zu Russland, russischen Bürgern und zum Konflikt in der Ukraine russophob äußerte. Nach dem Unterricht begannen die Mitschüler das Mädchen in Messenger-Diensten zu mobben und forderten sie auf, Farbe zu bekennen.
  • Elena teilt mit, dass ihr Sohn (9) von seinen Gleichaltrigen gemobbt wird, weil er Russisch spreche und deshalb ein Feind sei.
  • Bad Nauheim: Swetlana teilt mit, dass ihr Sohn, Schüler, Lehrerfragen zum „Krieg in der Ukraine“ „richtig“ beantworten musste, um eine gute Note im Zeugnis zu bekommen.
  • Es werden Fahrzeuge mit russischen Kennzeichen beschädigt.

Eine Schande ist das! Gibt es überhaupt kein objektives Denken und Handeln mehr, keine Besinnung mehr, keinen gesunden Menschenverstand? Nur noch blinder Aktivismus und Häme, Hetze und Hass? Alina ist entsetzt bezüglich der Russophobie in Deutschland (und nicht nur in Deutschland). Ich auch. Sehr!

Der Faschismus ist wieder da!
Der Faschismus ist wieder da!

Wenn wir uns nicht für unsere Rechte einsetzen, geht die Würde verloren und unsere Würde ist nicht verhandelbar

Der Juraprofessor kam zur ersten Vorlesung und fragte sofort nach dem Namen eines Älteren aus der letzten Reihe:
– Wie heissen Sie?
– Mein Name ist Nelson.
– Nelson, verschwinden Sie aus meiner Vorlesung und kommen Sie nie wieder!
Nelson war verwirrt. Der Professor kam auf ihn zu, so stand er auf, packte seine Sachen zusammen und verließ traurig den Saal.
Alle waren verängstigt und empört, aber niemand sprach.
– Sehr gut! Fangen wir an. Wozu sind Gesetze da? fragte er.
Die Studenten hatten immer noch Angst, aber langsam fingen sie an, die Frage zu beantworten.
– Ordnung in unserer Gesellschaft zu haben.
– Nein!
– Damit die Menschen für ihre Taten bezahlen müssen.
– Nein! Weiß jemand die Antwort auf diese Frage?
– Damit der Gerechtigkeit Genüge getan wird, sprach eine junge Frau schüchtern.
– Endlich! Die Gerechtigkeit! Aber was ist Gerechtigkeit?
Alle fingen an, sich über die Einstellung des Mannes zu ärgern. Sie antworteten jedoch weiter.
– Um die Rechte der Menschen zu schützen.
– In Ordnung, aber weiter?
– Gutes von Schlechtem zu unterscheiden, Gute Taten zu belohnen.
– Okay, also beantworte diese Frage: Habe ich richtig gehandelt, als ich Nelson des Saales verwiesen habe?
Alle schwiegen, niemand antwortete.
– Ich möchte eine einstimmige Antwort!
– NEIN! Sie antworteten einstimmig.
– Können wir sagen, dass ich Unrecht begangen habe?
– Jawohl!
– Und warum hat niemand von euch etwas dagegen unternommen?
Warum wollen wir Gesetze und Regeln, wenn wir nicht den Willen haben, diese zu praktizieren?
Jeder von Ihnen ist verpflichtet, sich zu äußern, wenn er Zeuge einer Ungerechtigkeit wird.
Alle. Also bleibt nie wieder still!
Jetzt geht und holt Nelson rein, er ist schliesslich euer Professor.
Ich komme aus einer anderen Zeit und bin nur Nelson’s Gast.
«Wenn wir uns nicht für unsere Rechte einsetzen, geht die Würde verloren und unsere Würde ist nicht verhandelbar!»

Wenn wir uns nicht für unsere Rechte einsetzen, geht die Würde verloren und unsere Würde ist nicht verhandelbar

Auch Blick setzt sich als Kriegstreiber in Szene

Blick Chefredaktor Christian Dorer hat es nicht so mit der Neutralität, daher veröffentlichte er diesen Kommentar in «seiner» Zeitung:

In einem solchen Streit darf die Schweiz nicht neutral bleiben – und sie ist es auch schon lange nicht mehr: Selbst im Kalten Krieg gehörte unser Land klar zum freien Westen. Russlands Angriff gilt nicht nur einer friedlichen Demokratie, sondern der gesamten freiheitlichen Welt. Auch und ganz besonders gilt er der Schweiz als Inbegriff der bürgerlichen Freiheit. Deshalb kann es in diesem Fall keine Neutralität geben! Die Schweiz muss selbstverständlich jede Sanktion des Westens mittragen. Alles andere wäre nicht Neutralität, sondern Unterstützung Russlands.

Sowas zu Papier zu bringen ist in meinen Augen schlicht Kriegstreiberei und Russland lächelt schlicht und ergreifend über die sogenannten Sanktionen, da diese für das Land absolut keine Probleme darstellt, auch wenn unsere Medien etwas anderes sagen. Mit den Sanktionen tun wir nicht Putin weh, oder stoppen den Krieg, nein, wir schiessen uns selbst ins Knie und dies plus die galoppierende Inflation als Resultat der unverhältnismässigen Corona-Massanhmen und der damit verbundenen Staatverschuldungen und der Gelddruckerei der Nationalbank. Dies interessiert aber schlicht und ergreifend kein Mensch, denn was die Presse nicht berichtet, existiert nicht und falls sie doch berichtet, ist Putin oder der Virus Schuld. So einfach ist das!

PS: Laut Pandora Papers gehört der ukrainische Präsident Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj zu den korruptesten Staatführern der Welt.

Auch Blick setzt sich als Kriegstreiber in Szene

Unabhängige Gerichte? Schweizer Rechtsstaat wird durch Politik korrumpiert

Wer sich in letzter Zeit gefragt hat, ob unsere Gerichte unabhängig sind, stellt sich diese Frage ganz offensichtlich zurecht! Eine ehemalige Staatsanwältin aus dem Baselland bestätigte mir mit Aussagen von ihren ehemaligen Berufskollegen bei sporadischen Treffen, dass die Staatsanwälte und Richter «Weisungen von oben» (d.h. Kantons- und Regierungsrat sowie Bundesgericht und Bundesrat) erhalten hätten, in Sachen Coronamassnahmen, wie z.B. die Maskenpflicht, diese um jeden Preis durchzusetzen, Klagen abzuweisen, zu entkräften und damit eben nicht Recht zu sprechen, obschon von Anfang an klar war, dass eine Maskenpflicht rechtmässig eigentlich nicht durchzusetzen ist!

Auf die Frage hin, warum denn die Staatsanwälte und Richter sich nicht zusammengetan, dagegen gehalten und auf ihre Unabhängigkeit bestanden hätten, antwortete die ehemalige Staatsanwältin lapidar, dass ein Statthalter, Richter dann nach 4-6 Jahren einfach nicht mehr von seiner Partei gewählt würde, wenn er sich dagegen aussprechen würde. Richter und z.B. Bundesrichter müssten einer Partei angehören und werden von dieser über das Parlament mit der Bundesversammlung gewählt. So werden also die lukrativen Posten in der Schweiz verteilt!

Als Gegenleistung müsse der Richter dann 10-15% seines Salärs an seine Partei abgeben, die ihm zu diesem Job verholfen hat. So finanzieren sich also die Parteien. Damit ist klar erwiesen, dass Richter noch nie unabhängig waren und dies nur auf dem Papier so ist und dem leichtgläubig und naiven Volk als unabhängiges Gericht verkauft wird. Corona hat dieses Unrecht nun klar zu Tage gefördert. Damit ist auch klar, dass eine Aufarbeitung aller Coronamassnahmen ein Traum bleiben wird, da gar kein politisches Interesse an einer Aufarbeitung besteht und vor allem weil uns in Zukunft nun andere, noch grössere Probleme beschäftigen werden!

Dies ist ein Affront und Skandal an alle Leidträger, welche wirtschaftliche und gesundheitliche Schäden durch diese unmenschlichen, übertriebenen und letztlich unwirksamen Massnahmen erlitten haben und sogar mit ihrem Tod dafür bezahlen mussten. Wie zum Beispiel das Unrecht, welches sich in den Altenpflegeheimen mit der Isolation der Alten bis in deren Tod abgespielt hat. Es wird Zeit, dieses höchst korrupte System, mit all diesen Systemtätern, zu verlassen!

Unabhängige Gerichte? Schweizer Rechtsstaat wird durch Politik korrumpiert

DBD: Loveletting – Ville Valo

HIM-Frontmann Ville Valo hat eine brandneue Single mit Namen «Loveletting» inklusive Musikvideo veröffentlicht. Nach der Debüt-EP «Gothica Fennica Vol. 1» vor zwei Jahren hat Ville Valo nun sein erstes Soloalbum «Neon Noir» für Anfang 2023 angekündigt. Der Release wird mit einer grossen Tour gefeiert, welche den früheren Sänger von HIM auch in unsere Breiten führt…

VV - Loveletting
VV - Loveletting

Selenskyj spricht Klartext zum Nazi-Regiment ASOW

Der US-Fernsehsender Fox News zeigt, wie die übrigen westlichen Medien, die unbequeme Wahrheit nicht. Deshalb wurde einer der wichtigsten Teile des Interviews mit Selenskyj aus der Sendung herausgeschnitten. Der Moderator Bret Baier fragte Selenskyj nach den Folterpraktiken des Nazi-Regiments Asow, woraufhin Selenskyj antwortete: «Sie sind, was sie sind…» – kann man nicht lakonischer und vor allem nicht klarer sagen. Amüsiert hat mich seine danach nachgeschobene Erklärung, die inhaltlich ungefähr lautet: Die sind ja jetzt keine freilaufenden Nazis mehr, jetzt sind sie Teil der ukrainischen Armee. Sehr beruhigend!

Selenskyj spricht Klartext zum Nazi-Regiment ASOW
Selenskyj spricht Klartext zum Nazi-Regiment ASOW

Zitat des Tages

Es ist schwierig, nicht von einer Welle der Wut überwältigt zu werden, wenn man an Krieg denkt. Das schreckliche Gefühl, das man bekommt, ist, dass Krieg nichts löst und dass es genauso katastrophal ist, einen Krieg zu gewinnen, wie ihn zu verlieren.
– Agatha Christie, 1890 – 1976, britische Schriftstellerin

Zitat des Tages

Extremisten im Ukraine-Krieg: Welche Rolle das Asow-Regiment spielt (ntv I 19.03.2022)

Im Krieg gegen Russland kämpft auch das als ultranationalistisch bis rechtsextrem geltende Asow-Regiment an der Seite der ukrainischen Streitkräfte. Die russische Propaganda nutzt das für ihre Zwecke. Doch welchen Einfluss hat die Gruppe tatsächlich?

Am 8. März veröffentlichte das belarussische Oppositionsmedium Nexta auf Twitter zwei Bilder, welche die Ankunft einer Waffenlieferung der NATO im ukrainischen Charkiw zeigen sollen. Darauf zu sehen ist eine Gruppe bewaffneter Männer in Militärmontur, die sich um einen Raketenwerfer versammelt haben. Deutlich sichtbar prangt auf dem Oberarm eines Kämpfers die Wolfsangel-Rune, ein Emblem, das auch von Teilen der Waffen-SS genutzt wurde. Es ist auch das Erkennungssymbol des Regiments Asow. «Als Erstes wurde das Asow-Regiment mit den neuen Waffen vertraut gemacht», schreibt Nexta dazu.

Asow kämpft auf Seite der Ukraine im Krieg gegen Russland. Aktiv ist sie vor allem in der belagerten Hafenstadt Mariupol. Am Dienstag teilte der ukrainische Generalstab auf Facebook mit, Asow habe eine Einheit der russischen Truppen besiegt. In ihrem eigenen Telegram-Kanal postete Asow Fotos zerstörter russischer Militärfahrzeuge. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Bilder nicht. Auf Twitter schrieb der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk: «Diese mutigen Kämpfer verteidigen ihre Heimat, vor allem die belagerte Stadt Mariupol.»

Das Regiment gehört der ukrainischen Nationalgarde an und ist somit dem Innenministerium des Landes unterstellt. Die Kämpfer gelten als ultranationalistisch bis rechtsextrem. Russlands Kriegspropaganda, die ihren Angriff mit einer «Entnazifizierung» der Ukraine rechtfertigt, spielt das in die Karten. Nachdem die russische Armee kürzlich eine Geburtsstation in Mariupol attackiert hatte, behauptete Russland, das Gebäude sei von Asow-Kämpfern als Lager genutzt worden. Eine Aussage, der die Vereinten Nationen widersprachen.

Gegründet wurde die Miliz als Bataillon Asow, benannt nach ihrer Herkunftsregion am Asowschen Meer, von nationalistischen Politikern im Jahr 2014. Sie entstand als eine von mehreren Freiwilligenmilizen, die damals an der Seite der ukrainischen Streitkräfte gegen die prorussischen Separatisten im Osten des Landes kämpften. Angesichts der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und des Konflikts im Donbass war der ukrainischen Regierung jede Unterstützung recht. Tatsächlich konnte die Miliz damals militärische Erfolge verbuchen. In Mariupol unterstützte die Miliz im Juni 2014 eine Offensive der Nationalgarde, in deren Folge Separatisten aus der Stadt vertrieben wurden und die Ukraine die Kontrolle über die Region wiedererlangte.

Im Oktober 2014 wurde die Gruppe Asow schließlich in den ukrainischen Heimatschutz eingegliedert und blieb unter dem Befehl des Innenministeriums vor allem in und um Mariupol militärisch aktiv. Laut der UN-Menschenrechtsorganisation OHCHR sollen Anhänger des Regiments auch für Kriegsverletzungen in der Region verantwortlich sein. So hätten Kämpfer im Mai 2014 eine Frau für mehrere Stunden gefoltert. Auch in den nachfolgenden Jahren taucht das Regiment Asow im Zusammenhang mit Menschenrechtsverletzungen in den Berichten auf. Darüber, wie das Regiment im aktuellen Konflikt vorgeht, gibt es keine gesicherten Informationen.
Vom Bataillon zur Bewegung?

Mit den Jahren hat Asow es geschafft, das ursprüngliche Freiwilligenbataillon zu einer breiteren Bewegung auszubauen. «Es handelt sich um eine heterogene rechtsextreme Bewegung, die gerne eine Minderheit von Neonazis und Anhängern politischer Gewalt, wie groß auch immer sie ist, in ihren Reihen hat», sagt der kanadische Journalist Michael Colborne, der kürzlich ein Buch über Asow veröffentlicht hat, dem Recherchenetzwerk «Belltower News». Asow als Ganzes lehne die liberale Demokratie ausdrücklich ab. Zudem wende sich die Bewegung gegen eine Gleichberechtigung von ethnischen Minderheiten oder der LGBTQ-Community, so Colborne.

Der politische Arm von Asow, die Partei «Nationalkorps», zeichnete in den vergangenen Jahren für die Vernetzung von Rechtsextremen in ganz Europa verantwortlich – auch nach Deutschland, etwa zur Kleinpartei «Dritter Weg». In der politischen Parteilandschaft der Ukraine sei der «Nationalkorps» aber völlig unbedeutend, sagt der Extremismusforscher Alexander Ritzmann ntv.de. Er berät unter anderem das Counter Extremism Project Berlin in Strategien gegen extremistische und terroristische Akteure. Ein Zusammenschluss von mehreren Parteien der radikalen Rechten in der Ukraine scheiterte bei den Parlamentswahlen im Jahr 2019 an der Drei-Prozent-Hürde, lag also noch unter dem europäischen Durchschnitt. Für Ritzmann zeigt das: «Es ist okay für die ukrainische Bevölkerung, dass Asow gegen die russische Aggression kämpft, aber sie wollen sie nicht in der Politik.»

Rund 2000 Kämpfer soll das Asow-Regiment Schätzungen zufolge stark sein, angesichts Hunderttausender Soldaten und Reservisten in der Ukraine eine geringe Zahl. Dennoch hat Asow in der Region Mariupol seit der Belagerung von 2014 einen gewissen Stellenwert, der aus ukrainischer Sicht auch ihren Einsatz legitimiert. Dazu kommt die militärische Not. «Die Ukraine ist existenziell bedroht. Deswegen lässt man alle kämpfen, die kämpfen können», erläutert Ritzmann. Der Fokus liege nicht auf der Motivation der Kämpfer, sondern auf ihren Fähigkeiten.

Zumindest nach außen tritt das Asow-Regiment seit der Eingliederung in das Innenministerium gemäßigter auf, Nazi-Insignien wie die «Schwarze Sonne» verschwanden aus der öffentlichen Darstellung. Ob es sich tatsächlich deradikalisiert hat, sei von außerhalb schwer zu betrachten, so Ritzmann. «Vielleicht gab es auch eine Anweisung von oben, wo gesagt wurde: Das ist schlecht für das Image.» Natürlich seien bei Asow noch immer Neonazis und Rechtsextreme aktiv, sagt der Experte. «Das Asow-Regiment kann meinem Verständnis nach aber gar nicht mehr viel machen, ohne dass das vom Innenministerium angeordnet ist.» Eben diese Eingliederung erlaube es Asow jedoch auch, als Teil der Heimatverteidigung Zivilisten auszubilden oder, wie auf den Bildern von Nexta zu sehen, Waffenlieferungen zu empfangen.

Allein die Ergebnisse der Wahlen von 2019 zeigen aus Ritzmanns Sicht, dass der Vorwurf Präsident Putins, in der ukrainischen Regierung seien Nazis, lediglich in der Welt der russischen Propaganda funktioniert. «Putin kann nicht sagen, eine Partei, die rund zwei Prozent bekommen hat, sei eine Bedrohung und deswegen muss ich meine Armee da reinschicken», so der Experte. Im Vergleich mit der Ukraine sei die Zahl der Rechtsextremen in Russland sogar signifikant größer. «Dort gibt es etwa 150 rechtsextreme Organisationen und geschätzt 50.000 Rechtsextreme. Social-Media-Kanäle prorussischer Separatisten sind voller antisemitischer Kommentare und Memes», erklärt Ritzmann.

Tatsächlich sollen auch von russischer Seite aus Extremisten im Ukraine-Krieg mitmischen. Geheimdienstberichten aus den USA und Großbritannien zufolge soll sich die Wagner-Gruppe im Land aufhalten, mit dem Auftrag, den ukrainischen Präsidenten Selenskyj zu töten. Dmitri Utkin, der mutmaßliche Gründer der Söldner-Einheit, die für Kriegsverbrechen in Konflikten weltweit verantwortlich gemacht wird, gilt als bekennender Neonazi. Das scheint für Moskau jedoch kein Problem zu sein.

Extremisten im Ukraine-Krieg: Welche Rolle das Asow-Regiment spielt (ntv I 19.03.2022)
Extremisten im Ukraine-Krieg: Welche Rolle das Asow-Regiment spielt (ntv I 19.03.2022)

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