Man setzt sich hin, klickt auf „Play“ und bekommt kein Interview, sondern ein Panoptikum geliefert. Corinna Klein spricht mit Dietrich Klinghardt und schon nach wenigen Minuten ist klar: Das wird kein lauwarmer Plausch über Medizin. Das ist ein Rundumschlag. Ein Gespräch, das sich anfühlt wie ein Spaziergang durch ein Minenfeld aus Corona, Bewusstsein, Trauma, Medienkritik, Spiritualität und der leisen, aber beharrlichen Frage, ob wir kollektiv eigentlich noch bei Trost sind.
Klinghardt blickt auf über fünfzig Jahre Praxis zurück und spricht mit der Gelassenheit eines Mannes, der alles schon gesehen hat. Vielleicht hat er das auch. Seine Grundthese ist simpel und maximal unbequem: Unsere Zeit hat nicht nur unseren Alltag verändert, sondern unsere Biologie. Dauerbeschallung durch Medien, permanente Reizüberflutung, ein Gehirn im Dauer-Alarmmodus. Schlaf? Luxus. Stille? Verdächtig. Wach bleibt nur, wer ständig neue, starke Informationen bekommt. Willkommen im Zeitalter des neuronalen Hamsterrads.
Dann Corona. Natürlich. Früher, so Klinghardt, informierte die Wissenschaft die Politik. Während Covid habe sich das Verhältnis umgedreht. Politik erklärte, was Wissenschaft zu sagen habe, der Rest wurde zensiert. Wahrheit als Verhandlungsmasse. Wer widersprach, lernte schnell den Charme digitaler Unsichtbarkeit kennen. Standing Ovations auf Kongressen seien kein Personenkult gewesen, sondern Dankbarkeit. Dafür, dass jemand versuchte, Orientierung zu geben, während andere mit Inzidenzen um sich warfen wie mit Konfetti.
Es geht weiter mit Viren, Laboren, elektromagnetischen Feldern und der Idee, dass Infektionen weniger monolithisch sind, als uns lieb ist. Gleicher Erreger, vollkommen unterschiedliche Krankheitsverläufe. Klinghardt verweist auf Immunsystem, Nährstoffe, individuelle Widerstandskraft. Vitamin D, Vitamin C, Resilienz statt Panik. Wissen, das angeblich bekannt war, aber medial erstaunlich diskret behandelt wurde. Medien, so der Tenor, hätten sich eher als Erfüllungsgehilfen verstanden denn als kritische Instanz. Meinungsbildung als bezahltes Dienstleistungsprodukt. Masken auf, Hirn aus.
Spätestens hier wird klar, dass dieses Gespräch nicht darauf aus ist, beruhigend zu wirken. Es will stören. Es will kratzen. Es will Zweifel säen. Klinghardt spricht von Umweltfaktoren, von Elektrosmog, von Krankheitsmustern, die sich verändern, weil Keime ein Interesse haben, zu überleben. Tod ist schlecht fürs Geschäft, auch für Viren. Die neue Normalität heisst Halsweh statt Leichensack. Fortschritt, irgendwie.
Doch der eigentliche Kern liegt tiefer. Trauma. Psyche. Körper. Klinghardt beschreibt den Menschen als mehrschichtiges Wesen. Physischer Körper, energetische Ebene, Mentalkörper, darüber etwas, das Religionen seit Jahrtausenden beschäftigt. Heilung, sagt er, funktioniert nicht eindimensional. Wer nur an Symptomen herumschraubt, übersieht das System. Trauma hinterlässt Spuren im Körper. Unterdrückte Wut landet in der Leber, Angst in den Nieren. Der Körper vergisst nichts. Er speichert. Geduldig. Nachtragend.
Hier wird das Gespräch fast poetisch. Erinnerungen, die beim Behandeln eines Organs wieder auftauchen. Emotionen, die sich melden, sobald der Körper angesprochen wird. Nicht esoterisch, sondern konsequent gedacht. Der Mensch als Archiv seiner Erfahrungen. Und als Meister der Verdrängung.
Dann die Ebene, bei der selbst abgebrühte Rationalisten nervös auf dem Stuhl rutschen. Bewusstsein. Schwingung. Geistige Felder. Klinghardt spricht von kollektiven Mentalfeldern, die Denken und Verhalten beeinflussen. Konsensrealitäten, erzeugt durch Medien, Angst und Wiederholung. Gute Menschen, die plötzlich Dinge tun, die sie selbst nicht wiedererkennen würden. Covid als Katalysator. Nicht zwingend geplant, aber wirksam. Der Mensch formbar, besonders in Angst.
Deutschland kommt dabei schlecht weg. Nicht als Land, sondern als mentaler Zustand. Schuldprägung, tief verankert. Der Wunsch, «gut» zu sein. Gehorsam als moralische Währung. Nachbarn, die Nachbarn melden. Nicht aus Bosheit, sondern aus Pflichtgefühl. Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich. Und manchmal ist der Reim erschreckend plump.
Zwischendurch wird es still. Wenn Klinghardt über Tod spricht. Über Angstfreiheit. Über die Idee, dass ein Mensch, der seinen Tod akzeptiert hat, schwerer manipulierbar ist. Angst ist der Hebel. War sie immer. Ist sie noch. Wer sie verliert, entzieht sich dem Zugriff.
Am Ende bleibt kein Rezept. Keine Checkliste. Kein «Mach das und alles wird gut». Es bleibt ein Unbehagen. Und eine Einladung. Hinzuschauen. Muster zu erkennen. Verantwortung nicht abzugeben. Weder an Politiker, noch an Experten, noch an Algorithmen.
Dieses Gespräch will nicht gefallen. Es will wach machen. Und das ist vielleicht sein grösstes Verdienst.
Was Corona verändert hat: Medizin, Gesellschaft und Bewusstsein.
Es ist immer dasselbe Theater, nur mit wechselnden Darstellern. Es beginnt harmlos. Fast niedlich. Eine Frage wird gestellt, meist offen formuliert, freundlich verpackt, manchmal sogar mit dem Anschein ehrlichen Interesses. Man denkt kurz: Ach, schau an, ein Diskurs. Also nimmt man sich Zeit. Man antwortet strukturiert, sachlich, bleibt beim Thema, erklärt Zusammenhänge, differenziert. Genau hier passiert der erste Fehler: Man glaubt noch an Inhalt.
Denn in dem Moment, in dem eine Antwort Substanz bekommt, setzt die Choreografie ein. Die Antwort wird nicht gelesen, sie wird behandelt. Nicht aufgenommen, sondern verschoben. Relativiert. In eine andere Ecke geschoben, weg von der Sachebene, hin zur Persönlichkeit. Plötzlich geht es nicht mehr um das Gesagte, sondern um den, der es gesagt hat. Um Tonfall. Um Haltung. Um angebliche Motive. Um das berühmte «Wie du das sagst».
Willkommen im Nebel.
Der Inhalt? Nebensache. Viel zu gefährlich. Stattdessen wird psychologisiert. Diagnostiziert. Moralisiert. Man bekommt Etiketten verpasst wie in einem schlecht sortierten Baumarkt: «wütend», «getriggert», «problematisch», «radikal», «unsachlich». Nicht, weil es zutrifft, sondern weil es wirkt. Denn Etiketten haben einen Vorteil: Sie ersparen Denken.
Und während man noch versucht zu erklären, dass es eigentlich um Punkt A ging, wird längst Punkt Z diskutiert. Ein Strohmann nach dem anderen wird aufgebaut, liebevoll dekoriert und dann öffentlich verbrannt. Die ursprüngliche Aussage? Irgendwo zwischen Kommentar drei und fünfzehn verschwunden. Aber keine Sorge, das ist kein Unfall. Das ist Methode.
Wenn das Verschieben nicht reicht, folgt die nächste Eskalationsstufe. Jetzt wird es persönlicher. Ironie kippt in Spott, Spott in Herablassung, Herablassung in offene Abwertung. Beleidigungen werden als «Humor» getarnt, Unterstellungen als «Fragen». Man lacht, nicht weil es lustig ist, sondern weil Lachen entwaffnen soll. Oder zumindest einschüchtern.
Und falls selbst das nicht zieht, kommt die Keule: Man erklärt die Diskussion für beendet. Nicht, weil sie geführt wurde, sondern weil sie unbequem wurde. Alternativ wird man zum Problem erklärt. Nicht die Argumente, nicht die Fakten, nicht die Logik – du. Du bist anstrengend. Du bist toxisch. Du bist das eigentliche Thema. Herzlichen Glückwunsch, genau hier wollte man dich haben.
Das alles passiert nicht zufällig. Es ist kein emotionaler Ausrutscher, kein Missverständnis, kein bedauerlicher Einzelfall. Es ist ein erprobtes Muster. Ein Schutzmechanismus. Denn Narrative verteidigt man nicht, indem man sie überprüft, sondern indem man alles delegitimiert, was sie infrage stellt.
Auffällig ist dabei immer das gleiche Verhalten: Antworten werden nicht widerlegt. Sie werden umgangen. Verdreht. Zerredet. So lange, bis ihr Kern für Mitlesende nicht mehr erkennbar ist. Wer nur überfliegt, sieht dann keinen Inhalt mehr, sondern Drama. Keine Argumente, sondern Konflikt. Und Konflikt wirkt abschreckend. Mission erfüllt.
Manche Accounts wirken dabei erstaunlich routiniert. Fast so, als hätten sie genau diese Aufgabe: Störungen zu glätten, Abweichungen zu neutralisieren, Diskurse umzulenken. Immer höflich genug, um nicht gesperrt zu werden. Immer aggressiv genug, um Wirkung zu entfalten. Immer präsent, wenn es kritisch wird. Ein Zufall. Natürlich.
Das Perfide daran: Es funktioniert. Nicht, weil es klug ist, sondern weil es menschlich ist. Wer will schon in einen Kommentarstrang eintreten, der bereits vermint ist? Wer will sich äussern, wenn klar ist, dass nicht Argumente zählen, sondern Zuschreibungen?
Genau deshalb ist es wichtig, das Muster zu erkennen. Nicht, um zu gewinnen. Nicht, um recht zu behalten. Sondern um sich nicht verarschen zu lassen.
Also: Erkenne, wann nicht mehr über Inhalte gesprochen wird. Erkenne, wann dein Argument ignoriert, aber dein Charakter seziert wird. Erkenne, wann Diskussion zur Disziplinierung wird. Und vor allem: Erkenne, dass das kein Zeichen deiner Schwäche ist – sondern ein Hinweis darauf, dass du etwas berührt hast, das nicht berührt werden soll.
Erkenne das Muster – und dann entscheide selbst, ob du weiter mittanzt – oder den Scheinwerfer einfach ausknipst…
Fast vierzig Jahre nach dem «technologischen Unfall», den man damals noch beschönigend so nannte, zeigt sich: Die Strahlung hat mehr für die Biodiversität getan als sämtliche Klimakonferenzen zusammen. Während die Menschheit sich mit Recyclingquoten und CO₂-Zertifikaten beschäftigt, hat ein explodierter Reaktor still und leise ein Paradies geschaffen – weil der Mensch endlich die Klappe gehalten und das Weite gesucht hat.
Wölfe wohnen in Klassenzimmern, Bären streifen durch Turnhallen, Luchse sonnen sich auf Betonruinen – und die Wissenschaft kratzt sich am Kopf. «Tschernobyl ist das beste Naturschutzgebiet Europas», sagt ein Forscher, der dort lebt. Ironisch, oder? Der grösste Fortschritt des ökologischen Gleichgewichts begann exakt in dem Moment, in dem der Mensch verschwand.
Und als ob das Universum noch eins draufsetzen wollte, mutiert die Fauna nicht etwa zu glühenden Monstern, sondern zu Superwesen. Wölfe mit Krebsresistenz, Frösche mit Strahlenschild, Hunde mit exklusiven Genvarianten – Evolution auf Speed. Die Natur zeigt uns den Stinkefinger und sagt: «Danke für das Uran, wir machen was draus.»
Selbst die Vögel, diese gefiederten Minimalisten, sind fitter, langlebiger und unverschämt produktiv. Sie singen wohl jetzt das Lied der Ironie: «Wir fürchten den Tod nicht mehr, danke für die Dosis.» Und die Pflanzen? Sie feiern Afterparty im Atompilz-Style. Bäume sprengen Dächer, Pilze fressen Strahlung wie Proteinshakes. Biologen nennen es «Radiotrophie». Übersetzt: «Wir nutzen, was ihr zerstört.»
Das Fazit?
Die Natur braucht keine Schutzgesetze, keine UNO-Resolutionen, keine Greta. Sie braucht nur eins: uns nicht. Tschernobyl ist der Beweis, dass die Erde sich prächtig erholt – sobald der Homo sapiens endlich aus dem Weg ist. Vielleicht war die Reaktorkatastrophe gar kein Unfall. Vielleicht war’s einfach der Planet, der auf «Reset» gedrückt hat.
Keine Floskeln, kein Kanzleramts-Parfum, kein «wir müssen jetzt gemeinsam». Nur Klartext. Herr Bundeskanzler der zweiten Wahl, erlauben Sie mir eine einfache Frage: Wann genau haben Sie entschieden, dass die Menschen in diesem Land keine Bürger mehr sind, sondern Ressourcen? Verbrauchsmaterial. Etwas, das man nutzt, optimiert, sanktioniert und bei Bedarf moralisch zusammenschnauzt.
Sie stehen exemplarisch für eine politische Klasse, die sich eine Arroganz antrainiert hat, für die man früher noch rot geworden wäre. Heute klatscht man sich dafür gegenseitig auf Podien Beifall. Ein geschlossener Zirkel, der sich selbst feiert, während er nach unten schaut wie ein Betriebsleiter auf eine streikende Belegschaft. Die da unten, wissen Sie. Die, die morgens aufstehen, arbeiten, Steuern zahlen und sich fragen, warum sie trotz Leistung immer weiter abrutschen, während die Belehrungen von oben immer lauter werden.
Und dann kam dieser Satz. Die Menschen in Deutschland seien «zu lange krank». Ein Meisterwerk politischer Entmenschlichung. Krankheit als Freizeitmodell. Bandscheibenvorfälle als mangelnde Arbeitsmoral. Burnout als modischer Vorwand. Wer nach dreissig Jahren körperlicher oder psychischer Dauerbelastung nicht mehr kann, bekommt von Ihrer politischen Schule nicht Hilfe, sondern Verdacht. Wer verschlissen wird, ist am Ende selbst schuld. Das ist nicht ökonomisch hart. Das ist menschlich verkommen.
Werfen wir einen Blick auf Ihre eigenen Zahlen, nur der Vollständigkeit halber. Bundesbehörden: Rund 21 Krankheitstage im Jahr. Deutlich über dem Durchschnitt. Die Verwaltung des Deutschen Bundestages, also dort, wo die moralischen Massstäbe gesetzt werden, liegt bei fast 23 Tagen. Im klimatisierten Schutzraum der Macht gönnt man sich also mehr Schonung als jenen, denen man gleichzeitig Leistungsdefizite vorwirft. Eine Ironie, die man nicht erfinden müsste, wenn sie nicht so real wäre.
Reden wir über Effizienz. Rund fünf Millionen Menschen arbeiten im öffentlichen Dienst. Die Personalausgaben des Staates verschlingen jedes Jahr einen dreistelligen Milliardenbetrag. Bei einem Steueraufkommen nahe der Billion fliesst ein gigantischer Anteil in Verwaltung, Regelwerke, Apparate und einen Staatskörper, der sich zunehmend nur noch mit sich selbst beschäftigt. Akten wandern, Zuständigkeiten rotieren, Verantwortungen verdampfen. Die berechtigte Frage lautet: Arbeitet dieser Moloch noch für das Land – oder längst gegen jene, die ihn finanzieren?
Denn die Botschaft, die unten ankommt, ist glasklar. Arbeitet mehr. Zahlt mehr. Fragt weniger. Und wenn ihr nicht mehr könnt, dann liegt das an euch. CO₂-Abgabe. Lohnsteuer. Mehrwertsteuer. Gewerbesteuer. Umlagen, Gebühren, Abgaben. Eine endlose Kette staatlicher Zugriffe. Und wofür? Für ideologische Prestigeprojekte. Für Milliardenüberweisungen ins Ausland, während hier Schulen bröckeln, Brücken gesperrt werden, Krankenhäuser Personal verlieren und Menschen vor der nächsten Stromrechnung zittern.
Das ist keine Politik für ein Gemeinwesen mehr, Herr Bundeskanzler. Das ist Raubbau mit Anzug. Selbstinszenierung mit Haushaltsplan. Macht ohne Verantwortung. Hören Sie auf, sich als Vormund aufzuspielen. Als Richter über Fleiss und Moral. Als Elite mit Erziehungsauftrag. Das sind Sie nicht.
Sie sind ein Angestellter. Durch politische Deals ins Amt gelangt, vom Volk bezahlt und dem Volk verpflichtet. Nicht Konzernen. Nicht Lobbyisten. Nicht abstrakten Interessen, die man «Sachzwang» nennt, um Verantwortung zu vermeiden. Statt die eigene Bilanz zu prüfen, treten Sie nach unten. Auf jene, die in diesem System noch versuchen, irgendwie über Wasser zu bleiben.
Ich sage es Ihnen ohne Pathos, aber mit Klarheit: Dieses Spiel wird durchschaut. Die Geduld ist erschöpft. Die Moralkeulen stumpf. Die Belehrungen wirken nicht mehr.
Man stelle sich vor: Harald Schmidt sitzt mit Monika Gruber in einem Vodcast, und plötzlich passiert etwas, das in Deutschland inzwischen als Naturereignis gilt: Zwei Leute reden frei, pointiert und ohne den üblichen Talkshow-Schutzhelm aus Phrasen, Triggerwarnungen und «Experten»-(Ab)Schaum. Ein Gespräch über Krieg, kollektives Vergessen und den medialen Dauer-Irrsinn. Also quasi alles, was unsere Gegenwart ausmacht, minus der obligatorischen Werbepause für Angst und Empörung.
Schmidt sagt einen Satz, der eigentlich selbstverständlich sein müsste, aber in Deutschland schon als subversive Handlung zählt: Uns fehlt «Opa erzählt vom Krieg». Früher, beim Kaffeetisch, war das keine Folklore. Da war das die Erinnerung daran, dass Krieg nicht aus Strategiepapiersprache besteht, sondern aus «in Russland geblieben», «Bein verloren», «zwei Söhne gefallen». Heute ist diese Generation tot. Übrig ist ein moralisches Vakuum, das wir tapfer mit Gedenktagen, Hashtags und „Nie wieder“-Kerzen füllen. Das Problem: Keiner weiß mehr, wofür genau. Man geht nicht hin, man liest nichts, man fühlt nichts, aber man ist sehr dafür. Das ist die neue deutsche Form von Verantwortung: Emotional entkoppelt, aber rhetorisch maximal aufgeladen.
Und dann kommt der Part, in dem Deutschland sich selbst beim Denken zuschaut. «Nie wieder», fragt Gruber sinngemäss, was heisst das eigentlich noch, wenn wieder «kriegstauglich» das Zauberwort ist? Schmidts Antwort ist eiskalt und darum so passend: «Das ist solch eine Floskel.» Europa habe geopolitisch eine Zuschauerrolle. Man unterschreibt mit auf Fotos, während andere entscheiden. Der Rest darf lächeln. Nach 14 Tagen wird wieder bombardiert und wir diskutieren derweil über «Stadtbild», weil der Kanzler ein Wort gesagt hat, das sich perfekt als Wochenend-Aufreger eignet. Nichts brennt so zuverlässig wie ein Nebensatz.
Dann die Bundeswehr: In Talkshows sitzen Menschen, die «wir brauchen dies und das» sagen, als würde man bei Amazon eine Bestellung aufgeben. Und dann sitzt da einer vom Bundeswehrverband, hört sich das an und zählt trocken auf: Keine Kasernen, keine Ausbilder, keine Waffen, keine Leute, keine Munition. Der Stand der Dinge. Aber keine Sorge: Es gibt ein neues Zauberwort. Mindset. Das ist wie Logistik, nur ohne Material. Eine Art psychologisches Ersatzteil, das man angeblich per Kampagne nachbestellen kann. «Wir brauchen das Mindset», sagen Leute, die beim Anblick eines falsch abgestellten E-Rollers bereits nach einem Ausschuss rufen.
Was das Gespräch so angenehm macht: Schmidt und Gruber haben die seltene Gabe, den Irrsinn nicht zu leugnen, sondern ihm die Würde zu verweigern. Gruber bewundert Schmidts Grundoptimismus, Schmidt antwortet mit dem einzigen erwachsenen Werkzeugkasten: «Kann ich was beeinflussen oder nicht?» Der Rest wird kommentiert, nicht konsumiert. In Zeiten, in denen sich Millionen freiwillig im Empörungs-Abo befinden, ist das fast schon eine Selbsthilfegruppe.
Natürlich kommt Donald Trump vor. Schmidt nennt ihn einen grossartigen Unterhalter, und das ist eine Beobachtung, keine Wahlwerbung. Trump ist Bühnenmensch, er improvisiert, er dominiert Räume, er produziert Sätze, die deutsche Politiker höchstens im Albtraum überleben würden. Und das Schönste: Die mediale Erzählung über ihn wechselt schneller als ein Talkshowgast seine Meinung nach der Werbepause. Vor drei Wochen: Faschismus, Abgrund, Rechtsstaat weg. Dann: Frieden in Gaza, plötzlich ist er «ruppig, aber genau so braucht man das». Und irgendwo sitzt ein Redakteur und fragt sich, ob er seine alten Zeitungsausschnitte jetzt heizen soll.
Am Ende landet das Gespräch da, wo Deutschland sich wirklich zuhause fühlt: Im Alltagspanik-Theater. Deutsche Bahn, Bordrestaurant-Plörre, Wagen fehlt, Ticketsystem nur für Studierte. Und doch ist es nicht nur Jammern, sondern ein Spiegel: Wir sind süchtig nach Störungen, weil sie uns das Gefühl geben, wenigstens irgendwo noch recht zu haben. Wenn die Welt brennt, diskutieren wir über Currywurst im Abteil. Das ist nicht Dummheit. Das ist Überlebensstrategie im Land zwischen Grössenwahn und Wehleidigkeit.
Ein intelligentes, witziges Gespräch, das aus Versehen etwas macht, was hier selten geworden ist: Es erinnert daran, dass Realität nicht aus Narrativen besteht, sondern aus Konsequenzen. Und dass «Nie wieder» mehr sein müsste als ein dekoratives Wort im Schaufenster unserer Selbstbeschreibung.
Harald Schmidt bei Monika Gruber: Krieg & Medienhysterie | Die Gruaberin
Ich bin wirklich kein Freund von Gitarrengewichse. Dieses olympische Tonleiter-Abhaken mit verzerrtem Dauergrinsen, bei dem am Ende nur das Ego shreddert und sonst nichts. Aber dann kommt Constantine Kanakis daher, nimmt die Klampfe in die Hand – und plötzlich ergibt das alles wieder Sinn.
Kanakis ist kein Zirkusaffe mit Sechssaitenvertrag, sondern ein Typ, der verstanden hat, dass Technik kein Selbstzweck ist, sondern Werkzeug. Aktiv in der britischen Metal-Szene, zu Hause im Power Metal, Mitgründer und Gitarrist von «Sorceress of Sin», einer Band, die seit 2020 in erstaunlicher Schlagzahl Alben rausgehauen hat: Mirrored Revenge, Constantine, Ennea. Kein Leerlauf, kein Aufwärmen, einfach rein in die Vollen.
Spätestens beim Bloodstock Festival 2021 wurde klar: Das ist kein Schlafzimmer-Shredder, das ist Bühnenmaterial. Flüssig, präzise, melodisch. Neo-klassische Läufe, die nicht nach Musikhochschule riechen, sondern nach Schweiss, Strom und Haltung. Reviewer schwärmen von «beautiful shredding» – und ausnahmsweise ist das keine hohle Phrase.
Was Kanakis aktuell macht, ist noch spannender. Instrumentale Ausflüge, deutlich hörbar beeinflusst von Leuten wie Marty Friedman, Jeff Loomis, Jason Becker oder Yngwie Malmsteen – aber ohne in deren Schatten zu verschwinden. Man hört die Einflüsse, aber man hört vorrangig einen eigenen Ton. Kein Kopieren, kein Zitieren, sondern Weiterdenken.
Das hier ist kein Gitarrengewichse. Das ist kontrollierte Eskalation. Technik mit Seele. Und genau deshalb funktioniert es…
Drei Worte, und schon klappt im kollektiven Gedächtnis wieder die Staubschutzklappe herunter. Kliniken bitten erneut Patienten, Besucher und Mitarbeiter, Masken zu tragen. Bitten. Dieses sanfte Wort, das früher bedeutete: «Wenn es Ihnen nichts ausmacht.» Heute bedeutet es: «Diskutieren zwecklos, wir haben Erfahrung im Durchregieren.»
Natürlich geschieht das alles wieder «um sich und andere zu schützen». Dieser Satz ist inzwischen kein Argument mehr, sondern ein Zauberspruch. Er ersetzt Begründungen, Evidenz, Abwägung und Verantwortung. Einmal ausgesprochen, gilt jede Massnahme als moralisch unangreifbar. Wer widerspricht, hat offenbar etwas gegen andere. Oder gegen Schutz. Oder gegen das Gute an sich.
Dieselben Kliniken, die jede Corona-Massnahme widerspruchslos exekutierten, dieselben Häuser, in denen Personal unter Druck gesetzt, aussortiert oder öffentlich diffamiert wurde, dieselben Flure, in denen Menschen einsam starben, weil Nähe plötzlich als Risiko galt. Alles alternativlos. Alles fürsorglich. Alles im Namen des Schutzes.
Pflegenotstand? Kollateralschaden.
Isolation alter Menschen? Bedauerlich, aber notwendig.
Überlastete Stationen bei gleichzeitigem Personalabbau? Komplexe Lage.
Nebenwirkungen, Fehlentscheidungen, Versorgungslücken? Darüber spricht man später. Vielleicht. Wenn Gras über die Sache gewachsen ist und niemand mehr genau fragt.
Jetzt also wieder Masken. Wieder Appelle. Wieder moralischer Druck. Als hätte es keine Geschichte gegeben, keine Verantwortung, keine offenen Fragen. Als müsste man nur den richtigen Tonfall treffen, dann sei alles vergeben und vergessen.
Kliniken tragen Verantwortung. Nicht nur für medizinische Versorgung, sondern auch für ihr Handeln in Krisenzeiten. Für das Mitmachen. Für das Schweigen. Für das Wegsehen. Für den Eifer, mit dem Anweisungen umgesetzt wurden, während Kritik als Gefahr galt. Diese Verantwortung ist nicht erledigt, nur weil das nächste Formular freundlich formuliert ist.
Solange Klinikleitungen ihre Rolle nicht ehrlich aufarbeiten, solange sie keine Fehler benennen, keine Schäden anerkennen und keine Konsequenzen ziehen, fehlt ihnen vor allem eines: Glaubwürdigkeit. Wer jahrelang Gehorsam organisiert hat, sollte vorsichtig sein mit Bitten.
Denn «wie man sich und andere schützt», haben diese Institutionen nicht neu gelernt. Sie haben lediglich perfektioniert, wie man Regeln durchsetzt – und erwartet, dass alle wieder brav mitmachen.
Während halb Europa gebannt nach Davos starrt, als würde dort auf 1600 Metern Höhe das Schicksal der Menschheit persönlich die Ski anschnallen, passiert das eigentlich Interessante wie immer abseits der Bühne. Aber keine Sorge, das ist kein Skandal. Das ist nur… Koordination.
Das World Economic Forum (WEF) liefert auch dieses Jahr zuverlässig das gewohnte Beruhigungsprogramm. Viel Glas, viel Sicherheitszaun, viel Vokabular aus der Kategorie «Wir kümmern uns schon». Resilienz. Kooperation. Vertrauen. Zukunft. Alles sehr rund, alles sehr glatt. So glatt, dass man daran ausrutschen könnte, wenn man nicht gelernt hätte, elegant wegzusehen.
Und während Kameras Podien filmen und Journalisten artig mitschreiben, veröffentlicht die WHO fast beiläufig ein neues Faktenblatt zur Influenza. Kein Alarm. Keine Sirenen. Nur dieser kleine semantische Unterschied, der eigentlich alles verändert: Pandemien werden nicht mehr als Möglichkeit beschrieben, sondern als Gewissheit. Sie kommen. Punkt. Die einzige offene Frage ist noch das Timing. Und das Design.
Das ist keine Warnung. Das ist mentale Vorarbeit.
Keine Panik. Sondern Gewöhnung.
Keine Debatte. Sondern ein gedanklicher Einbahnstrassenverkehr.
Fast zeitgleich meldet eines der sensibelsten Hochsicherheits-Biolabore der USA einen biologischen Zwischenfall. Kein anonymer Hinweis, kein «Verschwörungskanal», sondern eine formale Meldung innerhalb eines institutionalisierten Systems. Also genau dort, wo man angeblich am transparentesten ist. Die Information ist trocken, technisch, emotionsfrei. Sie ist so formuliert, dass man sie problemlos überlesen kann, ohne sich dabei schlecht zu fühlen.
Und genau das passiert auch.
Keine Schlagzeilen.
Keine Talkshows.
Kein empörtes «Wie konnte das passieren?»
Stattdessen wird abstrakt über zukünftige Pandemien gesprochen, während ein realer Vorfall dort, wo mit potenziell hochgefährlichen Erregern gearbeitet wird, unter dem Teppich der Zuständigkeiten verschwindet. Das ist kein Zufall. Das ist Prioritätensetzung.
Reale Risiken werden verwaltet.
Zukünftige Bedrohungen werden erzählt.
Vertrauen wird eingefordert, wo Kontrolle angebracht wäre.
Gewissheit wird behauptet, wo Fragen nötig wären.
Das Problem ist nicht Wissenschaft.
Das Problem ist ihr Marketing.
Wenn Pandemien als Naturereignis dargestellt werden, als meteorologisches Schicksal der Menschheit, dann entfällt jede Diskussion über Ursachen, Verantwortung, Fehlanreize oder strukturelle Risiken. Dann ist niemand zuständig. Dann war es eben «der Virus». So praktisch. So sauber. So entlastend.
Und wenn Biolabor-Zwischenfälle möglichst geräuschlos behandelt werden, während parallel globale Bedrohungsszenarien aufgebaut werden, entsteht ein Missverhältnis, das man höflich «kommunikativ ungünstig» nennen könnte. Oder ehrlicher: gefährlich.
Denn Akzeptanz entsteht nicht am Tag der Massnahme.
Sie entsteht Monate vorher.
Durch Sprache.
Durch Wiederholung.
Durch das langsame Verschieben dessen, was als normal gilt.
Ich beschäftige mich seit Langem genau mit diesen Mechanismen. Nicht mit schrillen Schlagzeilen, sondern mit der Frage, wie Narrative funktionieren. Wie sich Deutungsrahmen setzen, bevor überhaupt etwas passiert. Wie das Denken vorbereitet wird, damit später niemand mehr überrascht ist.
Auch jenseits von Blogs und Videos ist das kein Nischenthema. In der Literatur wird diese Schnittstelle längst analysiert: Biolabore, Sicherheitsarchitekturen, Pandemiekommunikation, geopolitische Interessen, psychologische Vorbereitung. Nicht als «Theorie», sondern als Prozessbeschreibung.
Der WHO-Text und der gemeldete Zwischenfall gehören zusammen. Nicht, weil sie identisch wären, sondern weil sie zwei Seiten desselben Systems zeigen:
Hier die stille Realität.
Dort die laute Vorwegnahme der Zukunft.
Ich schreibe das nicht, um Angst zu schüren. Dafür ist das alles viel zu routiniert.
Ich schreibe es, weil Wegschauen noch nie Schutz war.
Denn während alle auf die grossen Bühnen schauen, werden die entscheidenden Dinge dort vorbereitet, wo niemand klatscht. Leise. Technisch. Unscheinbar. Und genau deshalb so wirkungsvoll.
Etwas Aussergewöhnliches geschieht in dieser Welt. Nicht laut. Nicht spektakulär. Eher wie ein kaum hörbares Knacken im Gebälk der Wirklichkeit. Die meisten gehen daran vorbei, beschäftigt, betäubt, abgelenkt. Doch manche bleiben stehen. Sie horchen. Und sie wissen: Etwas stimmt nicht mehr.
Dies ist kein Text für den Kopf allein. Es ist ein leiser Ruf an die Seele. Ein Erinnern an etwas Uraltes, das in dir wohnt und nie verschwunden ist. Wenn du dieses Ziehen kennst, dieses kaum erklärbare Gefühl von Unstimmigkeit, dann bist du nicht «komisch», nicht «zu sensibel», nicht «verloren». Du bist wachsend. Du erinnerst dich.
Millionen von Menschen auf der Erde erleben gerade ein inneres Beben. Kein politisches, kein technisches, sondern ein seelisches. Es ist das Ende eines langen Schlafs, in dem wir gelernt haben, uns für getrennt zu halten: Getrennt von der Erde, voneinander, von unserem eigenen Körper und von dem stillen Wissen, das uns einst geführt hat.
Bevor du weiterliest, halte kurz inne. Atme. Spüre deinen Herzschlag. Nicht aus Esoterik, sondern aus Erinnerung. Denn das, was folgt, will nicht überzeugen. Es will resonieren.
Unsere Zeit erlebt eine stille Revolution. Sie kommt nicht mit Fackeln und Barrikaden, sondern mit Updates, AGBs und sanften Versprechen. Dinge verschwinden, ohne dass wir Abschied nehmen. Geld verliert seine Körperlichkeit und wird zur Zahl in fremden Systemen. Abhängigkeiten wachsen dort, wo einst Eigenständigkeit war. Ganze Generationen werden nicht zerstört durch Krieg, sondern durch Gleichgültigkeit, Überreizung und den Verlust von Sinn.
Die Supermärkte sind voll, doch die Nahrung ist leer. Verpackte Attrappen von Leben. Kalorien ohne Seele. Während Böden sterben, Bienen verschwinden und die Erde erschöpft atmet, reden wir uns ein, alles sei verfügbar. Immer. Jederzeit. Kinder wachsen auf mit Wasser, das man misstrauisch beäugt, mit Bildschirmen, die ihre Sinne kolonisieren, und mit einer Welt, die keine Pausen mehr kennt. Keine Jahreszeiten. Keine Übergänge. Keine Stille.
Viele von uns erinnern sich noch. An Barfuss-Tage. An Dreck unter den Nägeln. An das Wissen des Körpers, wann Sommer ist und wann Rückzug. Heute lernen Kinder früh, wie man funktioniert. Wie man klickt. Wie man konsumiert. Aber nicht, wie man fühlt. Nicht, wie man schöpft. Nicht, wie man einfach ist.
Und dann die Zerstörung der Wurzel. Der Familie. Nicht durch offene Gewalt, sondern durch ökonomische Notwendigkeit. Weil ein Einkommen nicht mehr reicht. Weil Systeme so gebaut wurden, dass Nähe unpraktisch wird. Dass Fürsorge ausgelagert, Zeit monetarisiert und Bindung zum Luxus erklärt wird. Die Frau als Hüterin des Raumes, nicht im Sinne von Unterordnung, sondern als Quelle von Leben und Verbindung, wird entwurzelt. Nicht befreit, sondern gezwungen. Und mit ihr verliert die Welt einen Anker.
Parallel dazu erhebt sich ein neuer Geist. Körperlos. Allgegenwärtig. Künstliche Intelligenz. Algorithmen ohne Seele, aber mit Hunger. Sie nennen sich Helfer, doch sie nähren sich von dem, was wir verlernen. Denken. Fragen. Ringen. Die heilige Mühe des Erkennens stirbt leise. Menschen lassen denken. Lassen entscheiden. Lassen sich erklären. Der eigene Geist verkümmert wie ein unbenutzter Muskel.
Kinder lernen zu reproduzieren, nicht zu erschaffen. Antworten kommen, bevor Fragen reifen dürfen. Kreativität wird ersetzt durch Effizienz. Und mit jedem ausgelagerten Gedanken verlieren wir ein Stück innerer Souveränität. Maschinen werden klüger. Wir werden bequemer. Abhängiger. Still süchtig nach fertigen Lösungen.
Alles wird schneller. Lauter. Flacher. Intimität verdampft im Dauerrauschen. Berührung wird ersetzt durch Konsum. Nähe durch Simulation. Das heilige Feuer der Verbindung erstickt an der kalten Oberfläche des Digitalen. Menschen funktionieren. Hinterfragen wird anstrengend. Fühlen wird unbequem.
Krankheit wird verwaltet, nicht verstanden. Symptome werden gedämpft, Ursachen ignoriert. Die Weisheit der Pflanzen, die Erinnerung der Großmütter, die Kraft von Berührung, Gebet und innerer Ausrichtung werden belächelt. Der Körper, einst Tempel, wird zum Objekt.
Die Natur wird behandelt, als wäre sie Kulisse. Als wäre sie tot. Doch ihr Leiden lebt in uns. In unseren Knochen. In unseren Träumen. In dieser diffusen Traurigkeit, die viele nicht benennen können. Die Seele rebelliert gegen das Künstliche. Der Körper sehnt sich nach Wahrheit.
Und genau deshalb bist du hier.
Nicht zufällig. Nicht, weil du überzeugt werden musst. Sondern weil du dich erinnerst. An deine Wildheit. Deine Sanftheit. Deine Zugehörigkeit zu allem, was lebt. Die Antwort liegt nicht im Kampf, sondern im Wiederverbinden.
Die wahre Revolution beginnt nicht auf Straßen, sondern im Herzen. Sie wächst im Garten. Im echten Essen. In echten Gesprächen. In der Entscheidung, wieder selbst zu denken. Selbst zu fragen. Selbst zu suchen. Dem inneren Erkenntnisprozess zu vertrauen, der älter ist als jede Maschine.
Heilung ist kein Programm. Erwachen kein Trend. Es ist ein Erinnern. Und es beginnt dort, wo du wieder fühlst, dass du Teil des Ganzen bist.
Nicht getrennt. Nicht ohnmächtig. Sondern verwoben.
Für die Erde. Für die Kinder. Für das Leben, das durch uns hindurch weiterwill…
Die Menschen, die uns körperlich oder emotional am tiefsten verletzt haben, sind oft jene, die uns auf einer anderen Ebene am innigsten berührt haben. Dieser Satz wirkt zunächst wie ein Affront gegen jede Lebenserfahrung. Und doch trägt er eine Wahrheit, die sich nicht im Verstand, sondern nur im Raum der Seele erschliesst.
Was wäre, wenn die tiefsten Verletzungen keine Zufälle wären? Wenn jene, die uns verlassen, verraten oder gebrochen haben, nicht einfach nur Täter in einer chaotischen Geschichte wären, sondern Mitspieler in einem grösseren, stillen Vertrag? Auf der Oberfläche sehen wir Grausamkeit, Vernachlässigung, Verrat. Doch jenseits der sichtbaren Welt entfaltet sich oft ein anderes Geschehen. Nicht entschuldigend. Nicht beschönigend. Sondern erklärend.
Manche Seelen übernehmen schwere Rollen. Nicht, weil sie uns zerstören wollen, sondern weil Wachstum Reibung braucht. Bewusstsein entsteht nicht im Stillstand, sondern im Widerstand. Diese Seelen steigen bewusst in die Dichte hinab, damit wir lernen, uns daraus zu erheben. Dein Leben hat dich nicht zerbrochen. Es hat dich aktiviert.
Trauma ist keine Strafe. Es ist ein Portal. Jede Wunde trägt eine verborgene Technologie in sich, ein Wissen, das erst durch Schmerz freigelegt wird. Verlassenwerden kann die göttliche Gegenwart wecken, weil du erkennst, dass die Quelle nie gegangen ist. Misshandlung formt heilige Grenzen und offenbart deine Souveränität. Schweigen schärft eine Stimme, die später mit Tiefe und Wahrhaftigkeit spricht. Nicht trotz des Schmerzes, sondern durch ihn.
Die Intensität dessen, was du ertragen hast, spiegelt die Tiefe deiner Seele. Junge Seelen werden sanft geführt, mit leisen Hinweisen. Alte Seelen werden erschüttert. Mit inneren Erdbeben, die alles freilegen, was über viele Leben hinweg vergraben wurde. Nicht um zu zerstören, sondern um zu erinnern. Nicht um zu bestrafen, sondern um Gaben freizulegen, die ohne diesen Druck verborgen geblieben wären.
Keine Wunde gleicht der anderen. Und keine Heilung verläuft gleich. Denn deine spezifische Verletzung ist kein Fehler im System. Sie ist dein individueller Beitrag zur Heilung dieser Welt. Du wurdest nicht nur verletzt. Du wurdest initiiert. In ein Erinnern, das tiefer reicht als dieses Leben.
Dein Leiden war nicht sinnlos. Es war zielgerichtet. Katalytisch. Als du begonnen hast, deine Geschichte nicht länger zu verstecken, begann der Schmerz, seine Macht zu verlieren. Was dich einst lähmte, begann andere zu führen. Vergebung bedeutet dabei nicht, das Geschehene zu rechtfertigen. Sie bedeutet, die eigene Kraft zurückzuholen. Die Energie, die im Schmerz gebunden war, wird frei und verwandelt sich in Medizin.
Narben werden zu Siegeln. Tränen zu Initiationen. Dein Überleben wird zum Beweis uralter Stärke, die sich durch menschliche Form bewegt. Und all das geschieht, weil wir in einer verkehrten Welt leben. In einer Welt, in der Wahrheit sanktioniert und Verzerrung belohnt wird. In der Sensibilität als Schwäche gilt und Abstumpfung als Stärke gefeiert wird.
Die Rollen sind vertauscht. Die Heiler werden zuerst verwundet. Die Sehenden werden bezweifelt, bevor man ihnen zuhört. Diejenigen, die führen sollen, werden durch Feuer geprüft. Nicht, weil mit ihnen etwas nicht stimmt, sondern weil das System, in das sie geboren wurden, aus dem Gleichgewicht geraten ist.
In einer solchen Welt wird Schmerz zum Lehrplan. Nicht aus Grausamkeit, sondern aus Notwendigkeit. Die Seele passt sich an. Sie lernt durch Kontrast. Sie erinnert sich selbst, indem sie überlebt, was sie eigentlich zum Schweigen bringen sollte. Was wie Unglück aussah, war Vorbereitung. Was sich wie Strafe anfühlte, war Verfeinerung. Was dich beinahe zerbrochen hätte, formte dich zu jemandem, der durch Illusion hindurchsehen kann.
In einer umgekehrten Welt sind jene, die am meisten fühlen, oft die Wachsten. Diejenigen, die tief leiden, tragen häufig die ältesten Seelen. Und jene, die mit offenem Herzen überleben, tragen die Codes in sich, die nötig sind, um die Welt wieder aufzurichten.
Du wurdest nicht ausgewählt, weil du schwach bist. Du wurdest ausgewählt, weil du die Inversion ertragen konntest, ohne die Erinnerung an Liebe zu verlieren. Und während du heilst, kehrst du die Umkehr leise um. Du bringst Wahrheit zurück an Orte, an denen sie verdreht wurde. Licht an Stellen, an denen es verborgen war.
Deshalb bist du hier. Deshalb hast du durchgehalten. Und deshalb ist deine Geschichte wichtig. Um Leiden in Sehen zu verwandeln. Trauma in Übertragung. Erinnerung in Licht.
Wenn deine Geschichte jene erreicht, die noch im Dunkeln tasten, werden sie sich gesehen fühlen. Aktiviert. Sicher genug, um selbst zu heilen. Dann endet der Zyklus. Dann erfüllt sich der Vertrag. Die Wunde schliesst sich und das Geschenk bleibt.
Du wurdest nicht vom Feuer zerstört. Du wurdest von ihm enthüllt. Und jetzt trägst du die Fackel für jene, die den Weg nach Hause noch suchen. Ob du es weisst oder nicht: Du gehst als Signal. Und führst andere zurück zu sich selbst…
Es beginnt wie ein schlechter Witz und endet wie eine Verwaltungsanweisung: Ein ehemaliger Geheimdienstler und UN-Mann sagt öffentlich, der Westen verlässt den Rechtsstaat. Und der Westen reagiert darauf, wie ein erwachsener, souveräner Rechtsstaat eben reagiert: Mit Sanktionen, Kontosperren und moralischem Zeigefinger. Willkommen im Jahr X der wertebasierten Willkür.
Im Gespräch mit Patrik Baab erklärt Jacques Baud, warum er überzeugt ist, dass Demokratie im Westen inzwischen mehr Marketingabteilung als Staatsform ist. Baud ist kein Telegram-Prophet, kein Hobbygeopolitiker mit Küchenatlas, sondern jemand, der sein Berufsleben damit verbracht hat, Konflikte zu analysieren, statt sie auf Schlagzeilen zu reduzieren. Genau das macht ihn gefährlich. Nicht weil er Unrecht hätte, sondern weil er stört.
Denn stören ist heute das eigentliche Verbrechen.
Baud beschreibt eine Medienlandschaft, die ihre Rolle als vierte Gewalt längst gegen die Rolle als fünfte Kolonne eingetauscht hat. Berichterstattung ist nicht mehr Information, sondern Haltungspflege. Im Ukraine-Krieg, so Baud, werde nicht erklärt, sondern eingeimpft. Komplexität gilt als verdächtig, Kontext als Relativierung, Zweifel als Verrat. Wer fragt, warum bestimmte Abkommen ignoriert wurden, gilt nicht als neugierig, sondern als «problematisch». Ein Wort, das heute alles und nichts bedeutet, aber zuverlässig Karrieren beendet.
Die Mechanik ist simpel: Es gibt ein Narrativ, und es gibt alles andere. Das Narrativ ist moralisch gut, alternativlos und wird täglich wiederholt, bis es sich wie Realität anfühlt. Alles andere ist «Desinformation». Belege optional, Etikett reicht. Orwell hätte sich Notizen gemacht.
Besonders lehrreich wird das Interview dort, wo Baud nicht mehr theoretisiert, sondern berichtet. Er selbst wurde von der EU sanktioniert. Nicht wegen eines Verbrechens, nicht nach einem Verfahren, nicht nach einer Anhörung. Sondern wegen seiner Ansichten. Konten eingefroren, sozial isoliert, öffentlich markiert. Rechtsstaatlich nennt man das inzwischen «präventiv». Früher nannte man es anders, aber diese Wörter sind heute reserviert für Länder, die man nicht mag.
Die Unschuldsvermutung ist dabei ein schönes Museumsstück. Man zeigt sie gerne herum, nutzt sie aber nicht mehr. Wer auf der falschen Seite argumentiert, ist schuldig, bis er das Gegenteil beweist. Und selbst dann bleibt ein Makel. Sanktionen sind das neue Diskussionsformat. Sie sparen Zeit und vermeiden Debatten.
Im geopolitischen Teil des Gesprächs zerlegt Baud das westliche Selbstbild weiter. Der Ukraine-Krieg sei kein moralisches Märchen, sondern das Ergebnis jahrelanger politischer Entscheidungen, gebrochener Zusagen und bewusst ignorierter Warnungen. Die NATO-Erweiterung wird als Friedensprojekt verkauft, obwohl sie geopolitisch genau das Gegenteil bewirkt hat. Diplomatie wurde ersetzt durch Moralrhetorik, Verhandlungen durch Waffenlieferungen. Wer darauf hinweist, gilt als naiv oder schlimmer.
Baud spricht aus, was im öffentlichen Diskurs tabu ist, dass internationale Politik Interessen folgt, nicht Gesinnungen. Dass Verträge wie Minsk nicht zufällig scheiterten. Und dass der Westen bereit war, Rechtsstaatlichkeit zu opfern, solange das Narrativ stimmte. Rechtsstaat ja, aber bitte nur, wenn er nicht im Weg steht.
Die Folgen beschreibt Baud nüchtern. Gesetze werden selektiv angewandt. Meinungsfreiheit existiert, solange sie niemanden irritiert. Überwachung wird normalisiert, Zensur moralisch aufgeladen. Man nennt es Schutz der Demokratie, während man sie gleichzeitig entkernt. Die Ironie ist so dick, dass man sie kaum noch schneiden kann.
Am Ende bleibt ein Appell, der fast altmodisch wirkt: Kritisch bleiben, selbst denken, mehrere Quellen nutzen. Dinge, die früher Grundvoraussetzung demokratischer Mündigkeit waren und heute als Radikalisierung gelten. Baud fordert keine Revolution, sondern Rückkehr zu Prinzipien. Genau deshalb ist er unbequem.
Das Gespräch endet mit dem Satz: «Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat.» Man könnte hinzufügen: Wir leben in seiner Simulation. Mit Flaggen, Parolen und moralischer Überlegenheit. Ohne Verfahren, ohne Debatte, ohne echtes Risiko für die Mächtigen.
Aber immerhin funktioniert das Narrativ noch. Und solange das hält, ist alles in bester Ordnung…
Jacques Baud: "Wir leben nicht mehr im Rechtsstaat"
Was ist los mit Grönland? Offenbar sehr viel. So viel sogar, dass ein US-Präsident im Jahr 2026 glaubt, man könne einem verbündeten NATO-Land ganz entspannt mit Krieg drohen, ohne dass jemand ernsthaft nach der Fernbedienung greift. Donald Trump hat es geschafft, Geschichte zu schreiben: Als erster Präsident seit dem Zweiten Weltkrieg, der einem Verbündeten erklärt, dessen Territorium gehöre aus Sicherheitsgründen eigentlich jemand anderem. Begründung: Grönland sei entscheidend für die Sicherheit der westlichen Hemisphäre und gemäss der frisch entstaubten Monroe-Doktrin seien die USA dafür zuständig. Logik war noch nie eine amerikanische Kernkompetenz, aber das hier ist selbst für geübte Massstäbe bemerkenswert.
Denn was erhöht die internationale Sicherheit mehr, als ein offener Konflikt zwischen zwei NATO-Partnern? Richtig. Nichts. Wer Frieden will, muss zuerst drohen. Das hat schon immer hervorragend funktioniert. Besonders dann, wenn es um ein autonomes Gebiet geht, das zufällig auf riesigen Rohstoffvorkommen sitzt und dank schmelzendem Eis bald als Autobahn des Welthandels dienen könnte.
Offiziell kursieren drei Gründe für Trumps plötzliche Liebe zu Grönland. Erstens: Militär. Der geplante Raketenabwehrschild «Iron Dome», ein Projekt mit einem Preisschild von mindestens einer halben Billion Dollar, benötigt Platz, Kälte und eine strategische Lage. Zweitens: Neue Schifffahrtsrouten. Das Eis schmilzt, der Profit fliesst. Drittens: Rohstoffe. Öl, Gas, Metalle, seltene Erden. Alles, was eine technologische Zivilisation braucht, um sich selbst zu optimieren und gleichzeitig zu zerstören.
Das klingt schon gierig genug, beantwortet aber nicht die eigentliche Frage: Warum jetzt? Warum dieses Tempo? Warum die Bereitschaft, notfalls militärisch nachzuhelfen? Die Antwort liegt tiefer. Kälter. Und sie riecht nicht nach Diesel oder Schiesspulver, sondern nach Serverräumen.
Seit 2019 investieren US-Techmilliardäre auffällig gezielt in Unternehmen mit Fokus Grönland. Bill Gates, Jeff Bezos, Michael Bloomberg – allesamt beteiligt an Cobalt Metals, einem Silicon-Valley-Startup, das Geowissenschaften mit KI kombiniert, um Rohstoffe selbst unter extremen Bedingungen auszubeuten. Ewiges Eis als Businessmodell. Nachhaltig ist hier höchstens der Profit.
Trump wusste davon schon in seiner ersten Amtszeit. Als die Pläne 2019 öffentlich wurden, twitterte er ein Bild mit einem Trump Tower auf Grönland und versprach gönnerhaft, er werde «Grönland das nicht antun». Humor hatte er schon immer. Heute klingt dieses Versprechen wie ein schlecht gealterter Werbeslogan.
Inzwischen mischen noch andere mit. Sam Altman, CEO von OpenAI, investiert nicht nur in Cobalt Metals, sondern auch in Unternehmen wie Greenland Waterbank und die Greenland Investment Group. Dazu gesellt sich Ronald Lauder, milliardenschwerer Kosmetikerbe und politisch bestens vernetzt. Und dann wäre da noch Peter Thiel, Palantir-Mitgründer, Förderer des US-Vizepräsidenten und Mitinitiator eines Projekts namens «Praxis Nation».
Hier wird es interessant. Praxis Nation plant in Grönland eine sogenannte Hightech Freedom City. Freiheit, neu definiert: Keine Regierung, keine Behörden, keine Steuern, keine demokratische Kontrolle. Stattdessen eine technokratische Monarchie, geführt von CEOs, geregelt durch Code. Alles digital. Alles effizient. Alles alternativlos.
Ursprünglich sollte dieses Modell irgendwo im Mittelmeerraum entstehen. Im November 2024 wurden diese Pläne verworfen. Zu viele Menschen. Zu viel Öffentlichkeit. Zu viel Widerstand. Grönland dagegen ist kalt, abgelegen und weit weg von lästigen Demonstranten. Perfekt.
Die Zahlen sprechen für sich. Innerhalb eines Jahres explodierte Praxis Nation von 2000 digital registrierten «Bürgern» mit einem Unternehmenswert von 450 Milliarden Dollar auf 151’000 Bürger und 1,1 Billionen Dollar. Das ist kein Startup mehr. Das ist eine Parallelwelt.
Warum diese Eile? Weil die Tech-Elite unter Druck steht. KI bedroht Millionen Jobs. Soziale Unruhen sind keine dystopische Fantasie mehr, sondern eine mathematische Folge. Die USA taumeln politisch, Kriege verlaufen nicht nach Plan und selbst Interventionen in rohstoffreichen Ländern bringen nicht mehr die gewünschte Ruhe. Die Angst wächst. Nicht vor moralischer Kritik, sondern vor echter Gegenwehr.
Was also tun? Man zieht sich zurück. In die Kälte. Baut riesige Datenzentren, geschützt durch Eis, Distanz und militärische Infrastruktur. Orte, die niemand stürmen kann, weil niemand hinkommt. Von dort aus lässt sich die Welt wunderbar steuern. Beobachten. Regulieren. Optimieren.
Wir leben längst in einer Welt, die von wenigen Tech- und Finanzkonzernen geprägt wird. Der Unterschied zu früher ist nur: Sie brauchen den Staat nicht mehr. Faschismus war die Verschmelzung von Staat und Konzern. Heute erleben wir etwas Neues. Postfaschismus. Konzerne, die souverän genug sind, um den Staat nur noch als Werkzeug zu benutzen.
Dass Trump dabei als politische Speerspitze dient, spricht weniger für seine Genialität als für die Nervosität jener, die ihn benutzen. Grönland ist kein Sicherheitsproblem. Es ist ein Fluchtpunkt. Ein Rückzugsort für eine Elite, die weiss, dass ihre digitale Utopie auf immer mehr Widerstand stösst. Und die sich deshalb ein neues Zentrum baut. Kalt. Abgelegen. Und erschreckend real.
Von Grönland aus wollen SIE uns versklaven! | Ernst Wolff Aktuell
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
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Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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