Es ist soweit: Unsere grosse Stunde, das Finale der Zivilisation. Alles taumelt, als hätte die Menschheit einen Wodka zu viel gekippt und beschlossen, auf einer Rasierklinge Ballett zu tanzen. Millionen Jahre Evolution – nur damit wir hier landen: Mit Selfiesticks in der einen und Klimaanlagen in der anderen Hand, Kriegen um Öl und der heiligen Überzeugung, dass ein Herz-Emoji im Chat echte Liebe ersetzt. Applaus, Homo sapiens, du hast’s geschafft.
Der alte Mythos sagt: Der Phönix steigt aus der Asche, und eine neue Welt entsteht. Klingt schön, kitschig, fast Instagram-tauglich. Aber mal ehrlich: Unser Phönix wird in einem explodierenden E-Bike-Akku verrecken, lange bevor er die Flügel ausbreiten kann. Und das «neue Reich»? Wahrscheinlich ein globales Einkaufszentrum mit implantierten Bezahlchips, in dem du gezwungen wirst, vegane Plastik-Würstchen aus dem 3D-Drucker zu kauen.
Chaos – unser treuer Kumpel – ist längst eingezogen. Es liegt neben uns auf dem Sofa, flüstert den Politikern ihre täglichen Lügen ins Ohr und mampft genüsslich unsere letzten Illusionen weg. Alles ist Theater, wir die unbezahlten Statisten. Wir klatschen, wenn Bomben auf Städte krachen, wir jubeln, wenn Preise durch die Decke gehen und wir sollen dankbar sein, wenn man uns ein Pflaster auf den offenen Bruch klebt.
Und das Schöne? Chaos lügt nicht. Es sagt klar: «Ich will dich fressen.» Ehrlicher als jede Regierung, ehrlicher als die nächste Predigt über «Liebe» von Leuten, die Kriege segnen.
Von «Welt am Abgrund» zu reden ist fast niedlich. Nein, wir sind längst über die Klippe gesprungen, kopfüber, und starren hoffnungsvoll nach unten – vielleicht wartet ja ein Trampolin. Spoiler: Beton.
Also warten wir: Auf den grossen Knall. Vielleicht ein neuer Krieg, vielleicht ein Blackout, vielleicht ein Virus oder einfach nur der Moment, in dem jemand den Stecker zieht. Währenddessen beruhigen uns die Clowns in Anzügen: «Keine Angst, wir wissen, was wir tun.» Dieselben Genies, die Freiheit mit Überwachung verwechseln und Frieden mit Bombenteppichen buchstabieren.
Vielleicht brauchen wir genau das: Den grossen Reset – nicht die Marketing-Version von Davos, sondern den echten, schmutzigen Zusammenbruch. Wenn die Kathedrale der Dummheit einstürzt, der Tempel des Konsums brennt und die Throne der Politiker zu rostigem Schrott verfallen. Vielleicht, wenn nur noch nacktes Überleben bleibt, können wir uns erinnern, dass Menschen mehr sind als Steuergläubige, Datenpakete oder Kreditkarten auf Beinen.
Vielleicht heben wir dann den Blick – weg vom Smartphone, hoch zum Himmel. Vielleicht.
Oder aber, und das ist wahrscheinlicher: Wir bleiben, was wir sind. Affen im Anzug, stolz auf ihre goldene Krone – die bei Licht betrachtet nichts anderes ist, als glänzende Scheisse.
«Ich habe mein Leben lang Gift von Menschen ferngehalten. Jetzt wurde Gift als Heilmittel verkauft – und ich schweige nicht länger.» ist das prägnante Zitat des ehemaligen Chef-Toxikologen des Pfizer-Konzerns mit interessanter Vita, die umfassendes Wissen und langjährige Erfahrung aufzeigt. Geschätzt 20 Millionen Todesfälle hat es weltweit nach der Verabreichung der Corona-Immunisierungsversuchen gegeben.
Kaum einer spricht davon, kaum einer hat Beweise vorliegen, dass die beteiligten Pharmariesen sehr genau wussten, dass man die Menschheit in einen weltumspannenden Menschenversuche trieb, für nicht regelkonform zugelassene, genetisch modifizierende als auch giftige Produkte und dass das Leiden und Sterben so vieler dabei von ihnen bewusst in Kauf genommen wurde und weiterhin in Kauf genommen wird.
Dr. Helmut Sterz, der Pharma-Insider klagt jetzt mit seinem Buch: «Die Impf-Mafia» genau das an. Höre ein Gespräch von Eva Schmidt mit Dr. Helmut Sterz. Zunächst wollte sie von ihm wissen, was ihn als junger Mann zum Tierarztstudium trieb, um dann als Toxikologe Tierexperimente in Forschungslabors zu begleiten.
Gift als Heilmittel verkauft - Interview mit Pfizer Ex-Chef-Toxikologe Dr. Helmut Sterz
Ich bin nun mal ein eher melancholischer Typ. Wenn Sie wollen, dass ich fröhlichere Musik mache, dann müssten Sie mich erst einmal in einen fröhlicheren Menschen verwandeln.
– Chris Rea, 1951 – 2025
Mit ihm verlässt einer der letzten ganz grossen Musiker nun für immer die Bühne. Ruhe in Frieden Chris und danke für all die schönen Songs, die du uns geschenkt hast…
Manchmal begegnet dir ein Mensch, der stellt sich hin und sagt: «Ich will hier gar nicht diskutieren, wer gut oder böse ist. Ich will nur Chronologie.» Und du denkst: Endlich. Ein Erwachsener im Raum. Einer, der nicht sofort moralische Konfetti-Kanonen abfeuert, sobald das Wort «Ukraine» fällt. Jacques Baud ist so einer. Schweizer Oberst a. D., früher strategischer Nachrichtendienst, später in internationalen Kontexten unterwegs, UNO-NATO-Umfeld, Afrika, Afghanistan, humanitäre Entminung, Doktrin-Kram. Klingt nach jemandem, der zumindest schon mal mehr gesehen hat als Talkshow-Studios und Hashtags.
Sein Markenzeichen im Vortrag: Der nüchterne, neutrale Blick. Nicht «Punkte zählen», nicht «Gut gegen Böse», sondern: Chronologie, Daten, rechtliche Einordnung. Und dann setzt er noch einen drauf: Er arbeite ohne russische Quellen, sondern nur mit westlichen und ukrainischen Angaben. Damit auch ja niemand sagen kann: «Der hat bestimmt in Moskau einen Gutschein für Borschtsch bekommen.» Das ist die Sorte Absicherung, die du in unserer Zeit brauchst, bevor du überhaupt einen Satz über Krieg sagen darfst. Erstmal die rituelle Selbstreinigung: «Keine Sorge, ich habe das Böse nicht gelesen.»
Der Krieg beginnt nicht 2022. Und das ist für manche schon Gotteslästerung. Bauds Kernlinie ist simpel und zugleich maximal unerwünscht: Der Konflikt beginnt nicht 2022, sondern eskaliert seit 2014. Er setzt an beim Umbruch nach Maidan, der Sprachfrage, Protesten im Süden und Osten und der Entwicklung im Donbass. Er beschreibt, wie aus politischer Spannung militärische Realität wurde, wie paramilitärische Kräfte entstanden und wie sich die Fronten verhärteten. Das Problem ist nicht, dass diese Jahre kompliziert sind. Das Problem ist, dass sie nicht in die kindgerechte Erzählung passen, die wir uns seit 2022 so liebevoll an die Kühlschranktür gepinnt haben: «Da war Frieden. Dann kam der eine Böse und griff an. Ende.» Chronologie ist in einer moralischen Erregungskultur ungefähr so beliebt wie eine Steuerprüfung im Wellnesshotel.
Minsk: «Friedensabkommen» als Zeitkauf. Überraschung: Politik ist manchmal nicht ehrlich. Baud ordnet die Minsker Abkommen als vertagte Lösung ein. Nicht als romantische Friedensbrücke, sondern als Konstruktion, die den Konflikt eingefroren, nicht gelöst hat. Er verweist darauf, dass Minsk politisch garantiert war (Deutschland/Frankreich auf der einen, Russland auf der anderen Seite) und dass später Aussagen verschiedener Beteiligter darauf hindeuten sollen, Minsk sei vor allem genutzt worden, um Zeit zu gewinnen. Das ist natürlich ein unangenehmer Gedanke, weil er impliziert: Vielleicht war nicht alles eine reine Moraloper. Vielleicht war das geopolitische Schachbrett schon länger aufgebaut, als wir es im Fernsehen serviert bekamen.
OSZE-Daten: Wenn Zahlen plötzlich stören, nennt man sie «umstritten»
Spannend wird es bei Bauds Verweis auf OSZE-Beobachtungen, insbesondere die Zunahme von Beschuss/Ereignissen im Februar 2022. Er nutzt das als Baustein für seine These: Die Lage habe sich kurz vor dem 24. Februar zugespitzt, und das sei ein Teil des Kontexts, den man weglässt, wenn man den Konflikt erst mit dem russischen Einmarsch beginnen lässt. Hier passiert oft das übliche Wunder der modernen Debatte: Wenn Zahlen in die eigene Story passen, heissen sie «Fakten». Wenn sie stören, heissen sie «Narrativ», «Propaganda» oder «kann man so nicht sagen».
Der juristische Rahmen: R2P und Artikel 51. Klingt trocken. Ist es auch. Deshalb hört’s kaum jemand.
Baud erklärt seinen rechtlichen Deutungsrahmen mit Begriffen wie Responsibility to Protect (R2P) und Artikel 51 der UN-Charta (Selbstverteidigung bzw. kollektive Selbstverteidigung). Er baut daraus eine Argumentationskette: Anerkennung der Donbass-Republiken, Hilfeersuchen, daraus abgeleitete Legitimität. Ob man diese Ableitung akzeptiert oder nicht, ist eine zweite Frage. Aber es ist immerhin ein Versuch, rechtlich zu argumentieren, statt nur emotional. Und genau deshalb ist es gefährlich. Nicht für die Wahrheit, sondern fürs Fernsehen.
Die Ukraine ist nicht «ein Block». Und das ist der Teil, den Moral-Fans am meisten hassen.
Am Ende thematisiert Baud interne Bruchlinien innerhalb der Ukraine: Regionale Unterschiede, Sprachräume, Identitätskonflikte, unterschiedliche Widerstandswillen. Er sagt sinngemäss: Wer die Ukraine als monolithisches «ein Volk, ein Wille» erzählt, erzählt nicht die ganze Geschichte. Und natürlich ist das heikel. Nicht weil es automatisch falsch wäre, sondern weil jede Differenzierung sofort als Relativierung missverstanden wird. In unserer Kultur gilt:
Differenzierung = Verrat.
Kontext = Apologie.
Chronologie = falsche Seite.
Das ist kindisch, aber praktisch. Kindisch ist immer praktisch.
Der eigentliche Skandal: Er nimmt uns die bequeme Erzählung weg. Was an Bauds Vortrag provoziert, ist nicht zwingend jede einzelne These. Es ist der Stil: Er versucht, den Konflikt aus der moralischen Glaskugel rauszuholen und wieder in die Welt der Ereignisse, Interessen und Fehlerketten zu stellen. Und wenn du das machst, passiert etwas Unangenehmes:
Du merkst plötzlich, dass ein Krieg selten mit einem einzigen Satz erklärt werden kann. Und dass «Neutralität» nicht bedeutet, niemanden zu kritisieren, sondern: alle Seiten auszuhalten, ohne sofort in Stammeslogik zu kippen.
Am Ende bleibt eine simple, bittere Erkenntnis:
Vielleicht ist nicht «die andere Sicht» das Problem.
Vielleicht ist das Problem, dass wir nur noch eine Sicht ertragen.
Und jetzt entschuldige mich, ich muss kurz einen Arbeitskreis gründen: «Wie man unangenehme Komplexität wieder abschafft.»
Ukraine-Krieg ab 2014 erklärt: Schweizer Oberst a. D. Jacques Baud (ehem. Nachrichtendienst)
Lupus erythematodes ist keine klassische Autoimmunerkrankung, es ist ein Fragmentationssyndrom. Ein Kollaps der inneren Ordnung. Eine Entgleisung auf mehreren Dimensionen, die das Immunsystem zwingt, in einen chaotischen Dauerkrieg gegen sich selbst zu ziehen – nicht weil es «krank» ist, sondern weil es keine Wahrheit mehr findet, auf die es sich verlassen kann. Was als Entzündung an Haut, Gelenken, Nieren oder Gehirn beginnt, ist in Wirklichkeit das letzte Aufbäumen eines Systems, das seine Identität verloren hat.
Systemischer Lupus ist der totale Informationsverlust – auf Zellebene, im Gewebe, in den inneren Überzeugungen des Körpers. Die Selbst-Toleranz, das heilige biologische Vertrauen, ist kollabiert. Der Körper erkennt sich nicht mehr. Jeder Teil wird zur potenziellen Bedrohung. Die Abwehr richtet sich gegen DNA-Fragmente, Zellkerne, mitochondriale RNA. Ein interner Bürgerkrieg beginnt, mit Antikörpern als Waffen:
Anti-dsDNA
Anti-Smith
Anti-Phospholipid
Doch wo beginnt dieser Absturz?
Im Herzen steht das verlorene Signal zwischen Seele und Zelle. Viele Lupus-Betroffene tragen eine unbewusste Urwunde in sich – oft aus frühkindlicher Entwertung, Missbrauch, Verlassenheit oder systemischer Schuld. Der Körper hat gelernt, sich zu tarnen, zu unterdrücken, zu überanpassen. Diese innere Verleugnung wird biologisch. Die Zelle hört auf, sich als Teil eines Ganzen zu verstehen. Sie zerfällt in isolierte Fragmente, die vom Immunsystem als feindlich betrachtet werden. Parallel dazu spielt sich im Mikrobiom ein Drama ab:
Bacteroides-dominierte Dysbiosen
Histaminüberschüsse
zonulininduzierte Durchlässigkeit
Mykosen
Lektine, Gluten, Casein, toxische Fette – sie reizen die Darmschleimhaut, setzen Autoimmuntrigger frei. Im Blut zirkulieren Endotoxine (LPS), die über TLR4-Rezeptoren Immunzellen alarmieren. Die Leber wird überfordert, die Nieren belastet. Oxidativer Stress steigt, Glutathion sinkt, die DNA-Reparatur bricht ein. Und dann kommt das Sonnenlicht – bei Gesunden Quelle von Energie und Hormonbalance, bei Lupus ein Auslöser für Schübe.
Warum?
Weil UV-Licht bei Lupus-Patienten zur massiven Freisetzung von Zellkernbestandteilen führt, die das fehlgesteuerte Immunsystem dann angreift. Sonnenlicht wird zum Feind, weil der Körper in Fragmenten lebt – nicht im Ganzen. Im Hintergrund wirken virale Schattenmächte: Epstein-Barr, HHV-6, Herpes simplex, zellständig, reaktiviert durch Stress. Diese Viren hijacken das Immunsystem, manipulieren B-Zellen, stimulieren Autoantikörper – und erschöpfen den Körper bis ins Mark. Doch es ist nicht nur eine Infektion, nicht nur eine Immunantwort – es ist die Unfähigkeit, die eigene Wahrheit zu leben. Der Körper sagt: «Ich kenne mich nicht mehr.» Und beginnt, sich zu bekämpfen, um sich zu spüren.
Der schulmedizinische Irrtum – wenn man das System betäubt, statt zu verstehen
Lupus erythematodes gilt in der Schulmedizin als «unheilbare Autoimmunerkrankung», deren Ursache unbekannt ist und deren Verlauf unvorhersehbar bleibt. Die offizielle Strategie: Kontrolle – nicht Ursachenforschung. Die Symptome werden verwaltet, das Immunsystem systematisch unterdrückt – aus Angst, dass es sich erneut gegen den Körper wendet. Die Therapie beginnt fast immer mit Kortikosteroiden, die Entzündung und Immunaktivität unterdrücken. Prednisolon, Methylprednisolon – sie wirken schnell, aber flächendeckend. Sie drücken das Immunsystem in die Knie, senken TNF-α, IL-6, blockieren Botenstoffe. Gleichzeitig lösen sie Knochenschwund, Blutzuckerdysregulation, Nebennierenermüdung, Leberbelastung und psychische Verstimmungen aus. Der Preis der Linderung ist hoch – biologisch, hormonell, seelisch. Danach folgen oft Hydroxychloroquin, ein Malariamittel, das in die lysosomale Zersetzung von Zellen eingreift – und das Risiko für Retinopathien, Herzrhythmusstörungen und neurologische Dysbalancen mit sich bringt.
In schweren Fällen werden Immunmodulatoren wie Azathioprin, Mycophenolat oder Cyclophosphamid verordnet – allesamt Zytostatika, die Zellteilung hemmen und das Immunsystem weiter entwaffnen. Die Schulmedizin behandelt Lupus wie ein ausser Kontrolle geratenes Monster – dabei ist es ein System in Not. Kein einziger Therapieansatz berücksichtigt:
Die Rolle des Mikrobioms
Die virale Belastung durch Epstein-Barr
Die mitochondriale Erschöpfung
Die hormonelle Schieflage
Die traumatische Dissoziation
Die chronische Vergiftung durch Schwermetalle, Pestizide, Umweltchemikalien
Die Neuroinflammation und ihre Verbindung zur Psyche
Stattdessen wird das System noch weiter fragmentiert: Spezialisten für Haut, für Nieren, für Gelenke, für Psyche. Niemand sieht das Ganze. Niemand hört dem Körper zu. Niemand fragt: Warum hat er das getan? Und was völlig fehlt, ist der Glaube an Heilung. Lupus wird von Anfang an als unheilbar deklariert. Diese Botschaft brennt sich in die Zellkommunikation ein. Der Körper wird nicht eingeladen, sich zu regulieren – er wird gezwungen, sich zu fügen. Doch Biologie gehorcht nicht dem Dogma. Sie gehorcht nur der Wahrheit. Und genau dort setzt die alternative Heilung an.
Der Rückweg in die Integration – Heilung beginnt dort, wo Fragmente sich wieder finden
Die Heilung von Lupus beginnt mit einem Akt der Wahrhaftigkeit: Anzuerkennen, dass der Körper sich nie geirrt hat. Er hat nur reagiert – auf eine Überflutung von Reizen, auf toxische Informationen, auf eine Welt, in der er sich selbst nicht mehr finden konnte. Die erste Botschaft lautet: Stopp – Stillstand & Rückverbindung. Der Einstieg in die Heilung ist wie immer der Darm – denn dort beginnt die immunologische Fehlprogrammierung. Die Barriere muss versiegelt, die Erregung heruntergefahren, die mikrobiellen Muster transformiert werden. Ausschluss aller Lektine, Gluten, Casein, Nachtschattengewächse, Zucker, Zusatzstoffe. Entlastung des Immunsystems durch eine 4-6-wöchige Eliminationsdiät. Darmsanierung mit Huminsäuren, kolloidalem Silber, Oreganoöl, Myrrhe, Propolis. Aufbau der Flora mit präbiotischen Fasern (Akaziengummi, Flohsamenschalen), Probiotika, fermentierten Lebensmitteln. Stabilisierung der Schleimhäute mit L-Glutamin, Zink, Silizium, Aloe Vera, kollagenhaltigen Knochenbrühen. Gleichzeitig müssen die Mitochondrien regeneriert werden, denn bei Lupus finden wir fast immer eine zelluläre Energiekrise: NADH, Q10, PQQ, Alpha-Liponsäure, B-Vitamine, Magnesium, Astaxanthin. Entgiftung mit Chlorella, Bärlauch, Koriander, unterstützt durch Zeolith, kolloidales Germanium, Mariendistel, Löwenzahn. Vitalpilze: Reishi (Immunausgleich), Cordyceps (Nierenstärkung), Chaga (DNA-Reparatur), Hericium (Nervenschutz). Omega-3-Fettsäuren (aus Algen oder Wildfisch), um Entzündungen in der Tiefe zu modulieren. Kolloidales Gold, um die zelluläre Kommunikation zu reaktivieren, neuroimmunologische Muster zu harmonisieren. Silizium und MSM, um die Bindegewebe zu stabilisieren und die Kollagensynthese zu fördern.
Doch kein Lupus heilt ohne die emotionale Rückverbindung. Denn die Erkrankung entsteht dort, wo sich das Ich aufgibt, um zu überleben. Vagusnerv-Aktivierung durch Summen, Atemtechniken, Kälte, Waldbaden, manuelle Osteopathie. Trauma-Arbeit: Nicht analytisch, sondern körperlich – Somatic Experiencing, TRE, Frequenzfeld-Therapie. Emotionale Entladung von Wut, Schuld, unterdrückter Ohnmacht – nicht als Drama, sondern als energetische Reinigung. Wiederherstellung der Identität: Tägliche Spiegelarbeit, Aufrichtung, Ausdruck, Wahrheit sprechen. Frequenzarbeit mit Multiwellen-Oszillator, gezielt auf Thymus, Solarplexus, Zellkerne, mitochondriale Informationsfelder.
Die schulmedizinische Sicht sagt: «Du wirst damit leben müssen.» Die Wahrheit lautet: Du wirst dich erinnern müssen. Erinnern, wer du warst, bevor du dich zerteilt hast. Bevor du dich angepasst hast. Bevor dein System begann, dich selbst zu bekämpfen. Lupus heilt nicht durch Kontrolle – sondern durch Rückverbindung. Und dieser Weg beginnt mit einem Satz: Ich erkenne mich wieder.
Lupus ist kein Verrat des Körpers – er ist der Schrei einer Zelle, die vergessen hat, dass sie dazugehört. Heilung beginnt dort, wo du beginnst, dich wieder zu erinnern:
An deine Ganzheit, an deine Wahrheit, an deinen Platz im Leben.
– Rudolf Wagner
Während andere Glühwein kippen und sich auf Jahresrückblicke vorbereiten, lassen Scheitan ihr neues Album auf die Welt los. «Wine For a Tormented Soul». Schon der Titel tropft dunkel, schwer und verheisst keine Wellness-Meditation, sondern Musik für Nächte, in denen man lieber die Vorhänge zuzieht und den Verstärker aufdreht.
Die schwedischen Gothic-Rock-Metaller servieren acht Songs, die nicht gefallen wollen, sondern begleiten. Tracks wie «Carry Me Home», «Heaven Tonight» oder «Love n Death» kennt man bereits, aber jetzt stehen sie endlich dort, wo sie hingehören: Eingebettet in ein Album, das als geschlossenes Werk funktioniert. Kein Playlist-Futter. Keine Skip-Kultur. Sondern eine Reise, von der man am besten nicht zu früh zurückkommt.
Der Opener «A Kiss of Death» macht gleich klar, wo die Reise hingeht. Dunkel, dramatisch, mit dieser bittersüssen Schwere, die Scheitan seit jeher auszeichnet. Dazu gibt’s passenderweise auch ein Video. Weil manche Songs visuell zuschlagen müssen, damit man sie richtig spürt.
Mastermind Pierre Törnkvist erklärt den Kern des Albums ohne Marketing-Zuckerguss: Musik als Therapie. Als bester Freund, wenn das Leben beschliesst, dir ein paar gezielte Tiefschläge zu verpassen. Die letzten zehn Jahre waren für ihn kein Spaziergang. Ein enger Freund viel zu früh gegangen, der Vater plötzlich weg. Keine grossen Worte, kein Pathos. Nur Realität. Und genau das hört man diesen Songs an.
«Wine For a Tormented Soul» ist kein Album für gute Laune. Es ist ein Album für ehrliche Momente. Für Menschen, die wissen, dass Musik manchmal mehr kann als Ablenkung. Sie hält dich aufrecht, wenn sonst nichts mehr trägt. Vielleicht erklärt das auch, warum dieses Werk unbedingt auf Vinyl gehört. Schwarze Scheibe, Nadel runter, Welt aus. So funktioniert diese Musik am besten.
Scheitan wollen die neuen Songs so oft wie möglich live spielen. Gut so. Manche Platten müssen schwitzen, bevor sie wirklich leben. Dieses hier gehört definitiv dazu…
SCHEITAN - A Kiss of Death | Official video | #goth #gothmusic #gothicrock #gothicmetal
Die Schweiz hat viele Talente. Uhren bauen, Käse reifen lassen, Abstimmungen durchführen, bei denen am Ende alle beleidigt sind und trotzdem stolz darauf. Was sie offenbar auch kann: Aus einem Ausnahmezustand eine Produktlinie machen. Mit Upgrade-Paket. Und Wartungsvertrag.
Denn während man in anderen Ländern wenigstens so tut, als hätte man aus den letzten Jahren irgendetwas gelernt, steht bei uns das nächste Kapitel schon parat: Internationale Gesundheitsvorschriften (IGV), revidiertes Epidemiengesetz (EpG) und als Bonus-Track ein Gesundheitsabkommen mit der EU. Alles natürlich «geringfügig», «administrativ» und «von kleiner Tragweite». Also genau diese Formulierungen, die man immer dann hört, wenn etwas sehr wohl tragweitig ist, nur halt für die Bevölkerung unbequem.
Im EDU-Podcast erklärt Rechtsanwalt Philip Kruse, warum das Ganze nach «Willkür in Reinkultur» schmeckt. Und man muss nicht mal Jurist sein, um den Duft zu erkennen: Wenn ein System so gebaut wird, dass eine einzige Instanz den Notstand leichter ausrufen, länger halten und breiter ausdehnen kann, dann ist das keine Gesundheitsvorsorge. Das ist Machtvorsorge.
Notstand 2.0: Mehr Knöpfe, weniger Bremsen
Die IGV-Änderungen, so der Kern der Kritik, erweitern das Ermessen des WHO-Generaldirektors. Neues Label, neue Kategorie, mehr Spielraum: Neben dem «internationalen Gesundheitsnotstand» taucht eine «pandemische Lage» auf. Klingt wie ein Netflix-Genre, ist aber der rechtliche Hebel, mit dem Staaten in eine Art Dauer-Alarmbereitschaft gedrückt werden können. Und weil die WHO in der politischen Praxis als «Goldstandard» gilt, braucht es nicht mal eine formelle Anordnung. Ein «Vorschlag» reicht. So wie ein «Hinweis» vom Chef reicht, damit alle losrennen. Nur dass hier nicht Kaffeemaschinen entkalkt werden, sondern Grundrechte.
Besonders pikant wird’s bei den «massgebenden Gesundheitsprodukten». Die WHO darf künftig bestimmen, was in der Pandemie als relevant gilt. Und in dieser Produktliste stecken ausdrücklich Zell- und genbasierte Therapien. Also genau die Kategorie, bei der man bei gesundem Menschenverstand eigentlich «Langzeitdaten, bitte» sagen würde, bevor man sie als Standardlösung für ganze Bevölkerungen festschreibt. Stattdessen wirkt es eher wie: «Erst standardisieren, dann diskutieren.»
Testen bis der Abfluss glüht
Dann kommt das, was sich anhört wie Satire, aber leider als Pflicht formuliert wird: Permanente Testbereitschaft, 24/7. Im revidierten EpG soll der Bund Institutionen verpflichten können, bei der Überwachung mitzuwirken, unter anderem über Abwasseranalysen mittels genomischer Sequenzierung. Man muss sich das bildlich vorstellen: Das Land, das seine Demokratie liebt, scannt seine Kanalisation nach genetischen Restspuren, um daraus politische Notstandsentscheidungen abzuleiten.
Und ja: Abwasser-Monitoring kann epidemiologisch sinnvoll sein. Der Punkt ist aber nicht «Darf man Abwasser untersuchen?». Der Punkt ist: Wird daraus eine Entscheidungsbasis gemacht, die in der Praxis schwer überprüfbar, leicht politisierbar und extrem dehnbar ist? Denn wenn der Trigger für weitreichende Massnahmen nicht «nachgewiesene Krankheit» ist, sondern «irgendwas wurde detektiert», dann entsteht genau das, was Kruse «Willkür» nennt. Ein System, das jede beliebige Kurve zur Legitimation benutzen kann.
Impfen als Default-Einstellung
Das revidierte EpG trägt ausserdem eine auffällige Handschrift: Impfungen, Impfquote, Monitoring, Verpflichtung. Ärzte, Apotheker und Gesundheitsinstitutionen könnten verpflichtet werden, Impfungen durchzuführen; für bestimmte Gruppen könnten Impfungen obligatorisch erklärt werden. Das ist der Moment, in dem das Wort «informed consent» nicht mal mehr traurig im Eck sitzt, sondern aus dem Raum getragen wird.
Und hier wird es juristisch heikel, weil das Grundprinzip nicht «Impfung ja/nein» ist, sondern: Der Staat darf Menschen nicht in medizinische Massnahmen drücken, ohne volle Information, ohne freie Entscheidung, ohne Nachteile beim Ausstieg. Punkt. Gerade wenn Produkte unter Zeitdruck entwickelt und ausgerollt werden, ist die Schwelle für Zwang nicht «niedriger», sondern höher. Alles andere ist nicht «Public Health». Es ist eine Dressurübung mit Spritze.
Informationskontrolle mit Gütesiegel
Als wäre das nicht genug, kommt die nächste Schicht: «Risikokommunikation» und das Adressieren von «Missinformation» und «Desinformation». Wörter, die immer neutral klingen, bis man merkt, dass sie in der Praxis bedeuten: Wer bestimmt, was wahr ist? Wer markiert, was abweicht? Und wer sanktioniert?
Die Schweiz habe zwar einen Vorbehalt zu einem entsprechenden IGV-Anhang gemacht, heisst es. Schön. Ein Vorbehalt ist die Schweizer Version von «Ich habe Bedenken». Das Problem: Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Informationsdruck, Löschungen, Warnhinweise und algorithmische Drosselung auch ohne formelle Pflicht hervorragend funktionieren. Wenn die politische Kultur bereits reflexartig «Abweichung = Gefahr» denkt, dann ist die Rechtsgrundlage nur noch das Polster unter der Faust.
Und das hat demokratische Sprengkraft: Wenn die Bevölkerung Entscheidungen (persönliche und politische) auf einer kuratierten Informationslage treffen muss, dann ist das keine freie Willensbildung. Das ist gelenkte Navigation. Mit freundlichem UI.
Föderalismus: Zahlen dürfen die Kantone, entscheiden soll der Bund
Interessant ist, dass sich drei Kantone laut Text klar gegen die Revision stellen: Bern, Tessin, Obwalden. Bern, mit der Begründung, das EpG beschädige die kantonale Autonomie und öffne dem Bund Tür und Tor für «Schindluder» unter dem Vorwand der Pandemiebekämpfung. Übersetzung: Föderalismus wird zur Kulisse, während die Rechnung nach unten durchgereicht wird.
Das Muster kennen wir: Zentral entscheiden, dezentral umsetzen, kantonal zahlen, bürgerlich schlucken. Und wenn irgendwas schiefgeht, gibt es «keine finalen Zahlen», «geschwärzte Verträge» und «leider keine Zuständigkeit». Ein Verwaltungs-Perpetuum-Mobile.
Und dann wäre da noch die EU
Als Dessert kommt das Gesundheitsabkommen mit der EU: Zulassungen nicht mehr primär national, sondern europäisch; Pandemieentscheidungen stärker bei EU-Strukturen; Souveränität als Abo-Modell. Und als Symbolfigur hängt die Geschichte im Raum, dass milliardenschwere Impfstoffbeschaffung per SMS verhandelt wurde. Transparenz als modernste Form: «Vertrau mir einfach.»
Natürlich wird das alles verkauft als «Zusammenarbeit» und «Sicherheit». Es ist immer Sicherheit. Sicherheit ist der Joker, den man ausspielt, wenn Freiheit zu viele Fragen stellt.
Fazit: Der Staat als Versuchsanordnung
Der rote Faden ist simpel: Mehr Notstandskompetenz, mehr Test- und Überwachungsmechanik, mehr Impffokus, mehr Kommunikationskontrolle, weniger wirksame Rechtskontrolle, weniger echte Aufarbeitung. Und das Ganze nennt sich dann «Weiterentwicklung». Wie ein Software-Update, das plötzlich Admin-Rechte verlangt, den Zugriff auf deine Kamera, deine Kontakte und deine Entscheidungsfähigkeit.
Das ist nicht «Vorsorge». Das ist ein System, das sich die Option offenhält, wieder durchzuregieren, ohne sauber nachweisen zu müssen, was genau die Grundlage dafür ist und wer dafür haftet.
Und das Absurde: Ausgerechnet in der direkten Demokratie wird eine Architektur gebaut, die direkte Demokratie im Ernstfall elegant umkurvt. Man könnte es fast genial nennen. Wenn es nicht so unerquicklich wäre.
Denn am Ende geht’s nicht um «Pro» oder «Contra» zu einzelnen Massnahmen. Es geht um ein Grundprinzip: Wer Notstand kann, wird Notstand nutzen. Wer Standards setzt, setzt Macht. Und wer Informationsräume kontrolliert, kontrolliert die Wirklichkeit.
Willkommen im Gesundheitszeitalter 2.0. Jetzt neu: «Geringfügige Anpassungen» mit unbegrenzter Laufzeit…
Corona-Hammer: War alles GEPLANT? | EDU Podcast (Teil 3)
Weil Reformen zu schwierig sind, beschränkt sich die Politik darauf, die Bürger zu täuschen. Die grossangekündigte Bürgergeldreform entpuppt sich jedoch als Etikettenschwindel; alles bleibt wie es ist, es heisst nur nicht mehr Bürgergeld, sondern Grundsicherung. Das Ende des Verbrennerverbots ab 2035 wurde bejubelt: Doch tatsächlich bleibt das Verbrennerverbot bestehen und wird sogar noch vorgezogen. Finanzminister Lars Klingbeil behauptet, die Bundesregierung würde sparen: Die Wahrheit ist, dass man sich Prunkbauten, Prestigeobjekte und Wahlgeschenke leistet. Und Jens Spahn enthüllt: Die Corona-Schutzimpfung war nicht sicher, nicht effektiv und hat die Erwartungen nie erfüllt – und er wusste es. Trotzdem wird weiter geimpft, an der Bevölkerung «ausprobiert».
Und Kanzler Merz möchte «Schutztruppen» in die Ukraine schicken und täuscht die Bürger darüber, dass die Gefahr einer Kriegserklärung durch Russland dadurch exponentiell steigt. «Wir leben doch in fantastischen Zeiten. Noch nie wurden wir derart belogen, noch nie wurden wir derartig betrogen», kommentiert Roland Tichy dies. Die erlebte Realität und die Behauptungen der Politik passen nicht mehr aufeinander. Wer jedoch Politiker als «Märchenerzähler» betitelt, muss mit Strafverfahren und Haft rechnen.
Protzbauten, Kriegsspiele, Fakeimpfung: Wie Berlin die Bürger betrügt – Nichts stimmt, was sie sagen
Die letzten Tage wirkten wie ein stiller Spiegel, den das Leben unvermittelt vor viele Gesichter hielt. Nicht laut, nicht aggressiv, sondern einfach da. Und wie so oft zeigte sich: Nicht jeder erträgt sein eigenes Spiegelbild. Manche wenden sich ab, andere schlagen darauf ein, als liesse sich das Bild dadurch verändern. Sie hatten offenbar lange gewartet, um ihre innere Unzufriedenheit endlich abzuladen. Was folgte, war kein Dialog, keine Begegnung auf Augenhöhe, sondern Projektion. Worte, die nicht suchten zu verstehen, sondern zu entladen. Urteile, die sich als Klarheit tarnten, dabei aber nur ungelebten Schmerz offenlegten.
Und genau darin lag die Notwendigkeit dieses Moments. Denn nichts davon war persönlich. Es war kein Angriff. Kein Name, keine gezielte Spitze. Es war lediglich ein Aussprechen dessen, was vielen fehlt: Bewusste Wertschätzung. Für sich selbst. Für andere. Für Grenzen. Der entscheidende Unterschied zeigt sich genau hier. Konstruktive Gedanken sind willkommen. Reflektierte Kritik ist ein Geschenk. Sie öffnet Räume, vertieft Bewusstsein, lässt Wachstum entstehen. Doch Hetze, persönliche Angriffe und bösartige Unterstellungen sind keine Kritik. Sie sind der Schatten, der sich bemerkbar macht, wenn jemand sich selbst nicht sehen will.
Wer respektvoll spricht, wird gehört. Wer jedoch versucht, die eigene Unruhe auf andere zu werfen, spricht nicht über sein Gegenüber, sondern über sich selbst. Die Seele verrät sich immer. Nicht durch das, was sie sagt, sondern durch die Energie, aus der sie spricht. Diese Reaktionen haben eine stille Wahrheit offenbart. Manche Menschen warten nur auf einen Anlass, ihren Frust abzuladen. Manche nennen es «Klartext», wenn sie Grenzen überschreiten. Manche glauben, sie wüssten alles über dich, während sie ihre eigenen Muster nicht erkennen. Und manche verwechseln persönliche Angriffe mit Ehrlichkeit und Projektionen mit Wahrheit.
Radikale Selbstreflexion beginnt dort, wo man sich das eingesteht. Klarheit polarisiert. Bewusstsein ist unbequem. Worte, die aus innerer Ausrichtung kommen, treffen nicht jeden sanft. Sie berühren auch jene Stellen, die lange verdrängt wurden. Und genau deshalb reagieren manche so heftig. Nicht, weil sie angegriffen wurden, sondern weil sie sich selbst erkannt haben. Und das nicht ertragen konnten.
Mit dieser Erkenntnis lässt sich leben. Mehr noch: Man kann sie bewusst wählen. Denn es gibt einen klaren Unterschied zwischen Energie, die weiterführt und Energie, die nur entladen will. Erstere nährt. Letztere erschöpft. Die eine lädt zum Dialog ein, die andere sucht ein Ventil. Was sich in diesem Prozess verändert hat, ist nicht die Offenheit, sondern die Richtung. Es gibt keinen Drang mehr zur Rechtfertigung. Keine Erklärungspflicht. Keine Bereitschaft, Projektionen anzunehmen, die nie zur eigenen Geschichte gehörten. Wertschätzung bedeutet nicht, sich zum Auffangbecken fremder Themen zu machen. Sie bedeutet, bei sich zu bleiben. In Würde. In Klarheit. In Bewusstsein.
Diese Ereignisse haben etwas Grosses sichtbar gemacht. Menschen, die wenig geben, reagieren oft am lautesten, wenn Wertschätzung benannt wird. Menschen, die kaum reflektieren, reagieren am heftigsten, wenn ihre Schatten berührt werden. Und Menschen, die behaupten, dich zu kennen, reagieren am verletzendsten, wenn sie merken, dass sie dich nie wirklich verstanden haben. Das ist keine Enttäuschung. Es ist eine Bestätigung. Eine Einladung, klar zu bleiben. Bewusst zu bleiben. Offen zu bleiben für alles, was aus Wahrhaftigkeit entsteht. Und ebenso klar darin zu sein, wofür kein Raum mehr ist.
Denn spirituelle Reife zeigt sich nicht darin, alles zu ertragen. Sondern darin, zu wissen, was man nicht mehr tragen muss…
Man erinnert sich noch gut an die grossen Versprechen. Der Impfstoff, hiess es, werde schützen. Vor schweren Verläufen. Vor dem Schlimmsten. Vor allem. Umso irritierender wirkt rückblickend, wie gegenteilig manche Aussagen aus dem inneren Maschinenraum der Pandemie klingen. Aussagen, die weniger nach medizinischer Gewissheit klingen als nach nachträglicher Schadensbegrenzung. Oder nach dem berühmten Satz: Das haben wir so nie gemeint.
Plötzlich steht da die unbequeme Behauptung im Raum, der Schutz sei bestenfalls begrenzt gewesen. Nicht mehr Heilsbringer, sondern Hoffnungsträger mit Beipackzettel. Und während man sich noch fragt, wann genau diese Verschiebung der Erzählung stattgefunden hat, wird klar: Kommunikation war in dieser Krise mindestens so flexibel wie die Massnahmen selbst.
Was als solidarischer Akt verkauft wurde, empfinden Kritiker rückblickend als Zwangsregime mit moralischem Zeigefinger. Lockdowns, Ausgangssperren, Berufsverbote. Alles alternativlos, versteht sich. Und wer Zweifel äusserte, wurde nicht widerlegt, sondern aussortiert. Wissenschaftliche Debatte? Später vielleicht. Erstmal gehorchen.
Besonders pikant ist der Verdacht, dass hinter all dem weniger Gesundheitspolitik als vielmehr ein Geschäftsmodell stand. Ein extrem lukratives. Milliardenumsätze, global abgerechnet, abgesichert durch staatliche Verträge und politische Rückendeckung. Gewinne privatisiert, Risiken sozialisiert. Ein Klassiker.
Ob das alles so geplant war oder einfach nur so lief, wird man irgendwann historisch aufarbeiten dürfen. Vielleicht. Bis dahin bleibt ein schaler Nachgeschmack. Nicht, weil Fragen gestellt werden, sondern weil sie so lange tabu waren. Und weil Vertrauen bekanntlich schwerer wiederherzustellen ist als jeder Impfplan.
Jens Spahn: Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?
Der dritte Vorabtrack vom kommenden und angeblich letzten Album 2026 landet nicht sanft. Er landet wie ein Betonblock durch ein Kirchenfenster. Und danke an die Metal-Götter dafür. Wenn «I Don’t Care» und «Tipping Point» das Wiederfinden des klassischen Megadeth-Fletschens waren, dann ist dieser Song der Moment, in dem jemand die Tür aus den Angeln tritt und brüllt: «Zertrümmert die Gitarren, lasst das Shred beginnen.»
Der Einstieg trägt diese unverwechselbare Megadeth-DNA. Ein peitschender Riff, scharf wie Rasierdraht, direkt aus den magischen 80er teleportiert. So ein Riff, bei dem man denkt: Falls Dave das nicht schon geschrieben hätte, wäre er jetzt sauer, dass es jemand anderes getan hat. Es klingt vertraut, gefährlich und herrlich kompromisslos. Keine Ironie, kein Augenzwinkern. Nur Thrash.
Hier gibt es kein Fett. Keine Umwege. Keine «künstlerischen» Selbstverliebtheiten. Das ist destillierte Aggression. Reiner Adrenalin-Saft. Genau jene Art von «heavy, schnell und schweisstreibend», die Kritiker bei den letzten Singles gefeiert haben. Kurz gesagt: simpel, direkt, ein Nackenbrecher. Und ja, es zerreisst alles.
Dave Mustaines Gesang kommt mit dieser bekannten, scharfkantigen Spannung, die klingt, als hätte sie nie aufgehört zu knistern. Wie bei «Tipping Point», nur näher an der Haut. Persönlicher. Als würde man einem jüngeren Dave zuschauen, der zum ersten Mal eine Gitarre in die Hand nimmt und merkt, dass sechs Saiten hervorragend geeignet sind, um Wut, Ehrgeiz und Trotz zu bündeln. Und natürlich schwingt da dieses unterschwellige «Fickt euch alle» mit. An Kritiker, Zweifler, Ex-Freunde, alte Feinde. Das zieht sich wie ein roter Faden durch diese Phase. Zufall? Wohl kaum. Eher ein Motto.
Der Bass verdient eine eigene Opfergabe. Donnernd. Brutal. Ein metallisches Erdbeben im Tieffrequenzbereich. James LoMenzo verankert den Song mit einem Ton, der Beton verflüssigen könnte. Und dann ist da noch diese Gitarrenarbeit, dieses Verweben und Umkreisen, das so präzise wirkt, dass es fast telepathisch ist. Keine Show-Off-Spielereien, sondern echtes Zusammenspiel. Musiker, die einander auf Molekülebene verstehen.
Irgendwann passiert es. Du wirst es merken. Ein Wechsel, ein Umschalten, ein marschierender, dampfender Rhythmus, der direkt nach früher Kill-‚Em-All-Ära schreit. Rauer Granit, 80er-Jahre-DNA, aus demselben Felsen gehauen wie die Klassiker. Kein Wunder, wer da damals schon die Finger im Spiel hatte. Und trotzdem klingt es unverkennbar nach Megadeth. Die Soli sind da. Giftig, flüssig, messerscharf. Alles sitzt. Alles trifft. Und ja, der Fan in mir steht grinsend im Feuer. Laut. Glücklich. Voll dabei. Fuck yeah!
Megadeth - Let There Be Shred (Official Music Video)
Man sagte, es gehe um Kinder. Es geht ja immer um Kinder. Wenn ein Gesetz mit diesem Satz beginnt, weiss man: Am Ende wird ein ganz anderes Publikum zahlen. Am 25. Juli 2025 trat in Grossbritannien der Kinder-Sicherheitsteil des Online Safety Act in Kraft und das britische Internet machte, was es immer macht, wenn Politik Technik regulieren will: Es zerbrach laut und vorhersehbar.
Das Parlament wollte Minderjährige vor Pornografie, Selbstverletzungsforen und algorithmischem Mobbing schützen. Heraus kam eine Pflicht zur «hochwirksamen Altersverifikation» für praktisch alles, was theoretisch von unter 18-Jährigen angeklickt werden könnte. Bei Zuwiderhandlung drohten Bussgelder von bis zu zehn Prozent des weltweiten Umsatzes. Ofcom bekam die Zähne eines Finanzaufsehers – und biss sofort zu.
Binnen Stunden verlangte Reddit Gesichtsscans oder amtliche Ausweise für NSFW-Bereiche. Spotify sperrte explizite Texte und Videos hinter biometrische Checks. Pornhub schloss Grossbritannien ganz aus, sofern kein Ausweis hochgeladen wurde. Tausende Spotify-Konten wurden in den folgenden Tagen gelöscht. Sicherheit? Nein. Ein nationaler Content-Zaun war geboren.
Der erste Riss zeigte sich im Morgengrauen. Proton VPN verzeichnete Minuten nach Mitternacht einen Anstieg britischer Anmeldungen um 1400 Prozent. Google-Suchen nach «VPN UK» explodierten. Drei Wochen später erklärte die Kinderbeauftragte Dame Rachel de Souza bei BBC Newsnight, VPNs seien «ein absolutes Schlupfloch«. Ofcom legte nach und warnte Plattformen, jede Ermutigung zur Umgehung gelte als Pflichtverletzung. Die Botschaft war eindeutig: Ausweichen ist jetzt illegal. Das Gesetz, das Pornos sperrte, bereitete den Weg für deine digitale Identität.
Was man übersehen hatte: Teenager sind nicht dumm. Wer das Netflix-Passwort der Eltern knackt, leiht sich auch deren VPN. Der Rest ging gleich zu Tor. Die .onion-Spiegel der regulierten Plattformen wuchsen. Sicherheitsfirmen meldeten eine Verdopplung bis Verdreifachung des britischen Traffics in unmoderierte Schattenräume. Datenschützer zeigten, dass dort mehr Missbrauchs-, Selbstverletzungs- und Extremismusmaterial kursierte als zuvor. Extremismusmaterial war nicht verschwunden. Es war nur in Räume ohne Aufsicht umgezogen.
Das war kein Pech. Es war die logische Folge eines Gesetzes, das Millionen Menschen zwang, hochsensible Dokumente bei privaten Firmen hochzuladen, die keinerlei Pflicht zur Löschung hatten. Regierungszahlen zeigten ohnehin, dass fast die Hälfte der britischen Unternehmen jährlich Cybervorfälle erleidet. Der Staat hatte neue Honigtöpfe geschaffen – und war überrascht, dass Wespen kamen. Ironie des Jahres: Ein Gesetz zum Schutz der Jugend lieferte deren Ausweise frei Haus an Hacker.
Die Briten, sonst allergisch gegen Ausweise, zucken mit den Schultern. Die Jugend stimmt mit dem Browser ab: Musik über Tor, Chats in dunklen Ecken, Tipps gegen Gesichtserkennung. Der Kinderschutz hat sie dorthin getrieben, wo Moderation ein Gerücht ist und Raubtiere sich bedanken. Die Pointe ist brutal sauber.
Geschichte kündigt Wendepunkte selten an. Der Online Safety Act kam mit warmen Worten über Sorgfaltspflichten. Er könnte als Moment in Erinnerung bleiben, in dem Grossbritannien schlafwandelnd ein kontrolliertes Netz baute. Stein für digitalen Stein. Die Schlüssel liegen in Whitehall. Die Leaks waren Warnschüsse, VPN-Verbote das Werkzeug, die Wallet das Ziel. Was als Kreuzzug gegen Pixel begann, endet als System, das jeden Bürger von der Wiege bis zur Bahre begleitet. Wenn dein Ausweis, deine Miete und dein Arzttermin in einer Staats-App wohnen – nennst du das immer noch Kinderschutz?
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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