Nick Augusto war von 2009 bis 2014 Schlagzeuger bei Trivium. Nun hat das Ex-Mitglied seine eigene Band «Corrosion» aus der Taufe gehoben. Zusammen mit Sänger/Bassist Tommy Hjelm (Insense) und den Gitarristen Christopher Cussell (Before The Mourning) und Martin Rygge (Insense) präsentiert Augusto den neuen Song «Machine Says No»…
Fans müssen sich noch bis zum Start der neuen Folgen von «Game of Thrones» ein paar Tage gedulden, denn die fünfte Staffel läuft erst ab dem am 12. April beim amerikanischen Kabelsender HBO an, zum Warmwerden gibts für euch schon jetzt das neue Mixtape zur Serie.
Auf «Game of Thrones Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2» finden sich auch Beiträge einiger Metalbands. So steuern Anthrax «Soror Irrumator» bei, Killswitch Engage sind mit dem Track «Loyalty» vertreten, Mastodon mit «White Walker» und schliesslich Mushroomhead mit «Among The Crows». «Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2» ist die zweite Sammlung von exklusiven Songs, inspiriert von der Serie und durchzogen von Samples aus «Game of Thrones». Musikalisch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Genres HipHop und Metal. Nachfolgend könnt ihr euch die 15 Songs starke Tracklist anhören und bei gefallen auch gleich kostenlos runterladen.
Selten passt ein Video besser zum Namen unserer Kategorie WTF! als dieses. Da schmeisst ein Dude ein nigelnagelneues iPhone 6 in die Pfanne und kippt ordentlich Cola dazu und schaut zu, wie die Brühe zu blubbern beginnt…
I decided to drop a brand new iPhone 6 in some boiling Coca-Cola. The results made my house smell like smoke for 2 hours. I would NOT recommend trying this at home! Enjoy the test!
Die am Mittwoch im Naturhistorischen Museum Bern eröffnete Sonderausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!» lüftet eine heimliche Affäre der Paläontologie: Die Leidenschaft für harte Rock Musik. Nein, bei der Ausstellung werden nicht die versteinerte Überreste dahingeschiedener Rock-Grössen ausgestellt, sondern Fossilien, die allesamt den Namen bedeutender Rock- und Metalbands tragen. Am letzten Mittwoch wurde eine bislang unbekannte Seeigel-Art auf den Namen «Paracidaris eluveitie» getauft und mit einem Akustik-Konzert der Schweizer Folk-Metaler gewürdigt.
Als Kind besucht man das Naturhistorische Museum meist in Begleitung von Mitschülern und Lehrperson, dann macht man meist eine längere Pause bis später, wenn man selber Kinder hat, man sich wieder im Museum einfindet. Dazwischen, in der Zeitspanne zwischen Kindsein und Elternsein, ist ein Museumsbesuch eher selten. Wie lockt man Nicht-Kinder und Nicht-Eltern ins Naturhistorische Museum? In dem man diese Zielgruppe auf eine etwas andere Art und Weise anspricht, als ein Museum dies sonst tut. Es gibt Wissenschaftler, die neuen, bislang unbekannten Tierarten Namen geben, die einen Bezug auf den Fundort oder die Form haben. Und es gibt Wissenschaftler, die widmen eine neue Art ihrem liebsten Rockstar. Offenbar gibt es gerade in der Paläontologie eine Menge Wissenschaftler, die nicht nur Fossilien lieben, sondern mit derselben Leidenschaft der Rockmusik frönen – der harten Rockmusik. Die Sonderausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe» präsentiert 36 Dinosaurier und andere Fossilien, welche die Namen von Bands oder Sängern aus der Rockszene tragen. So haben AC/DC, Lemmy von Motörhead, Ramones, Beatles, Rolling Stones und die Sex Pistols ihren Platz in der Erdgeschichte eingenommen.
Die Ausstellung wurde erstmals im Geomuseum in Faxe, Dänemark gezeigt. Dort sorgte sie für weltweites Aufsehen, gerade in der Metal-Szene. Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) hat die Ehre, die Ausstellung als erstes Haus ausserhalb Skandinaviens zu zeigen. Inzwischen hat die Ausstellung prominenten Zuwachs erhalten: Das kürzlich entdeckte Fossil eines Urahns der Flusspferde, das aufgrund seiner vollen Lippen nach Mick Jagger benannt wurde, wird zum ersten Mal mit einer Rekonstruktion und Skelett-Resten zu sehen sein. Eine substanzielle Erweiterung erfuhr die Ausstellung aber durch das Naturhistorische Museum Bern selbst: Die Paläontologen des NMBE widmen eine bislang unbekannte Seeigel-Art der Band Eluveitie. Bei «Paracidaris eluveitie» handelt es sich um einen 160 Millionen Jahre alten, kürzlich im schweizerischen Jura (Auenstein, AG) entdeckten Stachelhäuter, der mit den Ornamenten seines Gehäuses an die Verzierung keltischer Gegenstände erinnert. Beim Bandnamen Eluveitie handelt es sich ja bekanntermassen um die etruskische Form des keltischen Wortes Helvetios (Der Helvetier).
Die Ausstellung wurde stilvoll im Skelettsaal des Museums mit einem akustischen Konzert von Eluveitie eingeläutet, welche bei dieser Gelegenheit ihre «eigene» Fossilart erhalten haben, welche ihnen in Form eines Modells des Fossils übergeben wurde. Die Kombination von Museum und Metal-Konzert hat mich im Vorfeld äusserst gereizt. Doch funktioniert das mit einem Acoustic-Gig? Funktioniert Pagan-Metal ohne Metal? Nein, tut es nicht! Schade musste man einer eigentlich tollen Live-Band an diesem Abend beim Scheitern zu sehen. Eluveitie waren leider beim experimentieren zu wenig mutig. Nur die Elektrogitarren durch Acoustik-Klampfen zu ersetzen war definitiv zu wenig kreativ. Die ganze Dynamik ihrer Songs ging verloren, was blieb waren Klangbilder die immer gleich klangen. Nix mit wildem Haareschütteln und harten Gitarren! Für den Museums-Gig hat die achtköpfige Winterthurer Truppe ein Akustik-Set einstudiert und im Halbkreis sitzend präsentiert. Den Song «The Call Of The Mountains» hat Sängerin und Drehleiher-Spielerin Anna Murphy auf Berndeutsch gesungen, was speziell für diesen Abend einstudiert wurde und das Ganze noch etwas rausriss. Manchmal funktionieren Songs nur, wenn sie wie bei Eluveitie durch Gegensätze getragen werden – leider haben diese Gegensätze gefehlt.
NMBE präsentiert: Paläontologe Bernhard Hostettler & der Eluveitie-Seeigel
Ausser dem 160 Millionen Jahre alten Seeigel, der fortan den Namen der erfolgreichen Folk Metaler tragen wird, bietet das Museum mit dem originalen «Metal Heart», das als Cover auf Accepts gleichnamigen 1985-er Album verewigt ist, noch ein ganz besonders Ausstellungsstück für Metalfans. Die Ausstellung «Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!» dauert bis zum 31. Mai. Das Rahmenprogramm umfasst Konzerte, Vorträge sowie unkonventionelle Führungen. Letztere laufen unter dem Namen «Stage Dive» und bieten den Besuchenden die Möglichkeit, nicht nur in den wissenschaftlichen Aspekt des Themas einzutauchen, sondern auch passende Musik zu hören und an der Bar zu verweilen. Neben den Konzerten wird samstags und sonntags ein Plattenladen von Rathouse Records in der Ausstellung geöffnet sein.
Drei Jahre nach «Cat vs Dog: A Trick Contest» sind Nana und Kaiser zurück und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen. Haben die Ratten das Zeugs dazu, die Trophäe für den besten Trick mit nach Hause zu bringen?
Hier eine schöne Parodie, welche Star Wars Episode VII (The Force Awakens) mit Super Smash Bros mixt, um so «Smash Wars: The Triforce Awakens» zu erschaffen…
Der folgende Kurzfilm ist Augenzucker und eine experimentelle Studie über die visuellen Künste:
Nova is an experimental study of the visual arts technique slit scan with a particular focus on emphasising its spacial and temporal properties. The slit scan image is created using video footage of bioluminescent deep sea creatures, particularly Comb Jellyfish. These creatures acted as a source of inspiration for the form and animation. The resulting structure resembles a surreal organism that is locked into an ever-increasing state of perpetual growth, decay and transformation.
Heute für euch die schwedische Death-Metal-Band «Unleashed» mit der ersten Single «Where Is Your God Now?» von ihrem aktuellen Studioalbum «Dawn Of The Nine», welches am 24. April erscheinen wird. «Unleashed» zählen mit ihrer Mixtur aus Melodie und Brutalität als die Ur-Gesteine des Viking-Death Metal schlechthin. Auch nach 26 Jahren Bandgeschichte sind ihre Riffs immer noch Geschosse, ihre Refrains episch und dies verbindet sich zu kompromissloser Härte mit Hymnen an Odin.
UNLEASHED - Where Is Your God Now? (OFFICIAL LYRIC VIDEO)
Zwei Jahre nach ihrem Debüt melden sich «Gloomball» mit «The Quiet Monster» zurück. Das zweite Album der Newcomer aus Deutschland ist etwas härter als der Vorgänger und groovt und rifft nach allen Regeln der Kunst. Das Rad haben die fünf Jungs zwar nicht neu erfunden, aber das, was sie machen, machen sie gut. Gloomball reihen sich ohne Probleme in die Riege der Bands ein, die es verstehen eingängige Melodie bzw. Songs zu schreiben, dabei verbinden sie die Moderne mit klassischem Material so geschickt, dass man selbst nach dem dritten Durchlauf nicht weiss, wo man die Jungs einordnen soll. Aber eines ist klar, «The Quiet Monster» geht definitiv direkt in die Blutbahn.
Mit ihrem im April 2013 mehr als nur hörenswerten Debütalbum sorgten die deutschen Newcomer «Gloomball» für frischen Wind in der deutschen Rock- und Metal-Szene. «The Distance» machte die fünfköpfige Band um Frontmann Alen Ljubic mit einem Schlag international bekannt. Die anschliessenden Tourneen und Konzerte unter anderem mit «Eat The Gun», «Motorjesus», «Eisbrecher» oder «Saltatio Mortis» verstärkten noch den Eindruck, dass sich hier eine Band auf den Weg gemacht hat, von der man in Zukunft noch hören wird. Und tatsächlich steht nun das zweites Album «The Quiet Monster» stolz zur Veröffentlichung bereit und dokumentiert eine unverkennbare Weiterentwicklung. Das zweite Album schliesst stilistisch nahtlos an das starke Debütalbum an, geht aber kompositorisch und textlich einen Schritt weiter.
Die zwölf neuen Songs erweisen sich als noch abwechslungsreicher und dynamischer, die Texte aus Ljubics Feder als reife Reflektionen seiner Gedanken und Gefühlswelt. Gleich zu Anfang fällt auf, dass die Jungs rund um Frontmann Alen Ljubic wesentlich direkter, abwechslungsreicher und rauer zu Werke gehen, als dies noch bei «The Distance» der Fall war. Grundlage des neuen Albums ist die stabil geblieben Besetzung von Gloomball. Wie schon auf «The Distance» verteilen sich die künstlerischen Kräfte gleichmässig auf Ljubic, die Gitarristen Björn Daigger und Jossi Lenk, auf Bassist Basti Moser und Schlagzeuger Danny Joe. Im Vergleich zum Debüt basieren die Songideen von «The Quiet Monster» diesmal auf den Schultern aller Bandmitglieder. Eine Prise Southern Rock der Marke «Anti-Mortem», die wiederum manchmal nach «Pantera» tönen, einen ordentlichen Schuss «Godsmack» oben drauf und das Ganze mit feinster «In Flames»-Würze abgeschmeckt – fertig ist der «Gloomball».
GLOOMBALL - Straight To Hell (official lyric video)
Besonders «Godsmack» scheinen bei den Jungs einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn gerade das nach dem Intro «The Quiet…» eröffnende «Monster» könnte ebenso aus deren Feder stammen. Typische Gloomball- Rock-Kracher wie «Straight To Hell» oder «Towards The Sun» dokumentieren die grosse Energie dieser Band, sowie ihre Fähigkeit, Dynamik und Eingängigkeit in eine ausgewogene Balance zu bringen. Spätestens mit dem leicht an ruhige «In Flames» erinnernden «All Beauty Dies» nimmt das neue Langeisen monstermässig an Fahrt auf, und Gloomball präsentieren uns eine sehr gelungene Achterbahnfahrt. Während das wuchtige «Sirens (Die Alone)» kräftig nach vorne schiebt, verbreitet «One More Day» eine angenehme Melancholie. Mit «Sullen Eyes» zeigen sich Gloomball erstaunlich derbe und heavy, ein schwermetallischer Groove-Track mit – wie Ljubic es nennt – «für uns ungewöhnlich bösem Feeling.» Ähnlich experimentell, wenn auch in anderer stilistischer Ausrichtung, zeigt sich der Track «Blood Red World», bei dem Gloomball neue Wege beschreiten, mit Chören arbeiten und am Ende des Songs sogar mit Streichern experimentieren. Mit dem abschliessenden «Blue Is Turning Into Gray» gibt es einen etwas ungewöhlich anmutenden Track, der aber genau durch seine etwas andere Ausrichtung ein facettenreiches Album gelungen zu Ende bringt.
Apropos Chöre: Namhafte Unterstützung bei den BackgroundVocals fanden die Musiker in den Songs «Monster» und «Blue Is Turning Into Gray» durch Matthias Hechler von den deutschen Gothic-Metallern Crematory. Erwähnt werden sollten auch die erneut gelungenen Texte aus der Feder von Alen Ljubic. Schon auf «The Distance» hatte der Gloomball-Frontmann seine durchdachten Storys in passende Worte verpackt, diesmal sind seine Themen sogar noch ein tück persönlicher. Wie etwa in «Monster», dem Album-Opener, mit seiner markanten Textzeile «light the world up be the monster, I will never break and I know I can take this monster.» Ljubic: «Ich arbeite gerne mit Metaphern, und irgendwie gibt es kleine Monster ja in uns allen, es kommt nur darauf an, ob man sie positiv oder negativ nutzt.» Ljubics Texte haben Tiefgang und Aussagekraft, ohne dabei kryptisch oder abgehoben zu wirken. «Ich möchte natürlich, dass mein Anliegen von jedem verstanden wird, um meine Ideen und Sichtweisen weitergeben zu können.»
Wie der Albumtitel suggeriert, kommt hier das Monster auf leisen Sohlen angeschlichen, um einen umso stärker zu erschrecken. Dementsprechend entfaltet der Longplayer sein ungemeines Potenzial und seine ungeahnte Vielseitigkeit nach und nach sowie mit jedem Hören ein bisschen mehr. Unterm Strich haben Gloomball auch auf ihrem zweiten Werk soweit alles richtig gemacht. Zwar fehlt noch ein kleines Quäntchen, um aus «The Quiet Monster» ein wahres Biest zu machen, aber wenn die Musiker so weitermachen, dann sollte dem bald nichts mehr im Wege stehen. «The Quiet Monster» ist ein gutes Album auf altbekannten Pfaden, mit etlichen Höhepunkten, aber auch 2-3 Nullrunden. Der Gesamteindruck ist überwiegend positiv und damit bekommt das Album eine klare Empfehlung. Fans von groovendem Alternative Metal bekommen hier ein gelungenes Fressen.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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