Super Zero: Badass Journey Into Zombie Awesomeness

Spassiger Kurzfilm über einen krebskranken Typen, der zum Badass Zombie Killer wandelt und so die letzte Hoffnung der Menschheit wird…

Super Zero: A Badass Journey Through a World of Awesomenss - Short Film
Super Zero: A Badass Journey Through a World of Awesomenss - Short Film

Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 15 – Promo und Sneak Peak

Nach den zurückliegenden vergleichsweise ruhigen Episoden bot die letzte, 14. Episode eine willkommene Abwechslung für all diejenigen, die die blutige und gewalttätige Zombie-Action der Vergangenheit vermissten. Doch war man im Anschluss dieser Episode schon fast irgendwie wütend ob der unsäglichen Dummheit und Dreistheit so mancher Bewohner der Alexandria Schutzzone. Angesichts der allein in dieser Episode zur Schau getragenen Naivität und Feigheit einzelner Bewohner scheint es ja geradezu ein Wunder, dass diese Community so lange bestehen konnte.

Vorschau "The Walking Dead" Staffel 5, Episode 15 - Promo und Sneak Peak

In der 14. Folge «Spend» mussten wir uns von gleich zwei Serienfiguren verabschieden: Deannas Sohn Aiden, der in seinem Eifer versehentlich eine Granate hatte hochgehen lassen, woraufhin er bei lebendigem Leibe von Walkern gefressen wurde, sowie dem armen Noah, den «dank» Aidens einstigem Kompagnon Nicholas dasselbe fürchterliche Schicksal ereilte. Unterdessen war Abraham in Alexandria zum Leiter des Bautrupps befördert worden, während Carol die schockierende Entdeckung machte, dass der Camp-Arzt und Alkoholiker Pete Anderson offenbar seine Frau Jessie und seinen Sohn Sam misshandelt. Zur gleichen Zeit war Father Gabriel zu Deanna geeilt, wo er Rick & seine Gruppe als «gefährlich» bezeichnete und ihr dringend davon abriet, ihnen zu vertrauen. Da Maggie diese Unterhaltung allerdings mithörte, dürfte es wohl nicht lange dauern, bis die anderen aus der Gruppe von diesem Verrat erfahren. Bleibt nun also die Frage, wie Deanna auf Gabriels Worte reagieren wird – vor allem, wenn sie erfährt, dass ihr eigener Sohn getötet wurde.

Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 15 – Promo und Sneak Peak
Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 15 – Promo und Sneak Peak

Das Promo-Video zu Episode 15 «Try» beginnt mit einer Szene, die sich offensichtlich auf dem Friedhof der Alexandria Schutzzone abspielt. Dort sehen wir Deanna und Rick vor vier (!) Gräbern stehen, woraufhin sich Deanna mit beinahe provokant fragendem Gesichtsausdruck zu Rick umdreht und dicht vor ihm stehenbleibt. Ohne auch nur ein Wort zu sagen scheint ihre Botschaft an Rick klar zu sein: Du trägst eine Mitschuld am Tod meines Sohnes! Daraufhin hören wir allerdings Ricks Stimme sagen: «Die wissen doch überhaupt nicht, was sie tun. Ihre Regeln? Die befolgen wir erst gar nicht. Keine einzige von ihnen.» Währenddessen sehen wir Michonne, die ihre Polizei-Uniform auf ihr Bett legt, sowie anschliessend eine schnellere Reihe von Bildern, wo wir u.a. Daryl sehen, der auf einer Art Suchtrip ausserhalb der ASZ unterwegs sein muss. In Folge 14 hatten wir ihn auf seinem Motorrad gesehen, wie er, gefolgt von Aaron im Auto, die ASZ verliess, so dürften sich die beiden also eventuell auch in der kommenden 15. Folge noch «draussen» aufhalten.

Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 15 – Promo und Sneak Peak
Vorschau «The Walking Dead» Staffel 5, Episode 15 – Promo und Sneak Peak

Ebenso sehen wir, wie Deanna mit zornigem Blick ein Blatt Papier verbrennt und vermutlich Rick seine Waffe zieht. Wird es in der kommenden Episode also schon zum Showdown zwischen Rick & Deanna kommen oder handelt es sich hier wieder einmal nur um ein cleveres Aneinanderfügen von Szenen? Daraufhin schreit Deannas Ehemann, Reg, laut ihren Namen, woraufhin wir Rick und auch Carl, gemeinsam mit Edin, sehen, wie sie erschrocken auf etwas zulaufen, bevor wir Glenn sehen, der – gefolgt von Nicholas – ebenfalls rennt, als ob es um sein Leben ginge. Gepaart mit Bildern von Sasha im Glockenturm, die offenbar gerade auf eine junge Frau zielt, scheint sich in dieser vorletzten Folge wieder so einiges Unheil anzubahnen. Denn das Leben innerhalb der Mauern wird dem Leben ausserhalb immer ähnlicher und die Gruppe muss erkennen, dass ein behütetes und beschütztes Leben wohl doch nicht möglich ist…

Du bist nicht der, der du denkst, du bist!

Du denkst bestimmt, dass du dich selbst kennst, aber das folgende Video wird alles verändern…

You're Not What You Think You Are
You're Not What You Think You Are

Volkswagen Kombi Last Wishes

Der Bulli stammt aus einer Zeit, in der Strömungskanäle Karosserien noch nicht zu Tode geschliffen haben und in der man Autos noch lieb haben durfte. Folgender Kurzfilm verneigt sich liebevoll und wir wünschen viel Spass beim Schwelgen.

Volkswagen Kombi Last Wishes
Volkswagen Kombi Last Wishes

DBD: Serpents On Parade – Angelus Apatrida

Hier der neue Clip zum Track «Serpents On Parade» von Angelus Apatrida. Vertreten ist der Song auf dem aktuellen Langspieler «Hidden Evolution», der es in den spanischen Albumcharts auf den zweiten Platz schaffte…

ANGELUS APATRIDA - Serpents On Parade (OFFICIAL VIDEO)
ANGELUS APATRIDA - Serpents On Parade (OFFICIAL VIDEO)

The Walk Home

Steve Cutts hatte bereits einige wirre Animationen am Start. Sein neuestes Videowerk The Walk Home ist sicherlich das grafisch am besten umgesetzte und kommt mit einer durchaus ernsteren Storyline daher. Ein mitgenommener Jungs auf dem nächtlichen Heimweg, durch eine Stadt, in der die Charaktere finsterer als die Nebengassen sind. Tolle Atmosphäre, super Einzelaufnahmen und ein durchaus intensives Ende.

A short film about one boys troubled journey across a hostile inner city and an unexpected discovery he makes.

The Walk Home
The Walk Home

Album Review: Fateful Finality – Battery

Für all diejnigen unter euch, welche die alten «The Haunted» mochten und Songs wie «99» nachtrauern haben wir mit «Fateful Finality» genau das Richtige! Das neue Album «Battery» klingt so, wie eingangs genannte Band heute klingen könnte. Eingängige und aggressive Thrash-Metal-Eskapaden, stimmige Refrains, viel Melodie und Abwechslung. «Battery» ist ein grundsolides und rundes Thrash-Metal-Album geworden, das fast alles erfüllt, was man sich von einem solchen Werk erhoffen kann.

Fateful Finality - Battery

Drei Jahre nach ihrem ordentlichen Debütalbum «King Of Torture» präsentieren uns Fateful Finality eine einwandfreie Auslese von elf Prachtstücken aus der von Machine Head bis Testament vorgeglühten Scharfschmiede. Die Gitarristen teilen sich den Gesang, so dass dieser schön abwechslungsreich daher kommt. Das Energielevel befindet sich ständig am Anschlag und das musikalische Können ist über jeden Zweifel erhaben. Mit ihrem zweiten Album «Battery» belegen die süddeutschen Thrash-Metaller eindrucksvoll, dass ihnen zu Recht der Ruf als eine der hoffnungsvollsten neuen deutschen Metal-Formationen vorauseilt. Als Gewinner des Wacken Metal Battle Germany 2012 haben die vier Bandmitglieder die Gunst der Stunde also genutzt und zeigen sich weiter gereift. Die elf Songs der neuen Scheibe sind nicht nur um einiges härter und kompromissloser ausgefallen, sondern gleichzeitig auch vielseitiger und tiefgründiger. Diese erstaunliche Weiterentwicklung kommt allerdings nicht von ungefähr. Bereits seit der Kindergartenzeit eng miteinander befreundet haben Simon Schwarzer (Gitarre, Gesang) Patrick Prochiner (Gitarre, Gesang) und Philipp Mürder (Bass) die Band zusammen mit Schlagzeuger Mischa Wittek 2007 gegründet und ziehen seither mit unvermindert grosser Energie am gleichen Strang.

FATEFUL FINALITY - Get Things Straight  (Official Lyric Video)
FATEFUL FINALITY - Get Things Straight (Official Lyric Video)

Von Beginn an eine der auffallendsten Stärken der Gruppe sind die unterschiedlichen Gesangsstile: Simon Schwarzer übernimmt den derben Gesang, während Patrick Prochiner für die cleanen Vocals steht und damit für einen raffinierten Gegenpol sorgt. Von dieser bewusst gewählten Reibung leben bei Fateful Finality viele der Songs, die künstlerisch wohl am ehesten als souveräne Mischung aus den Klangwelten von Bands wie Machine Head, Exodus, Lamb Of God, Testament oder auch Trivium bezeichnet werden können. Riff-lastiger, ungemein druckvoller Thrash Metal, der mit Songs wie «Dirt In The Closet» oder «Under Pressure» mal temporeich oder mal groovend wie in «Remain In Mind» daherkommt. Doch Fateful Finality hat mit «Unchained» auch einen überraschend modern klingenden Nu Metal-Track am Start und auch textlich vermögen die Musiker zu überzeugen. So wird in «Facades» die Heuchelei erbarmungsloser Kriegsszenarien angeklagt, wenn unter dem Banner weisser Fahnen anscheinend sogar mit weltweiter Legitimation getötet wird. In «Never There» stellt sich die Band die Frage, ob man lebt um zu arbeiten oder arbeitet um zu leben. Passend dazu auch das Cover-Artwork zu «Battery», das offensichtlich die Frage aufwirft, wann die menschliche Batterie wohl endgültig ausgelaugt ist.

Fateful Finality Band

Was mir fehlt, ist das gewisse Etwas, dass die Band aus der grossen Masse an guten Bands herausragen lässt, aber da ist meines Erachtens noch Luft nach oben. Die stilistische Ausrichtung ihrer Musik ist unmissverständlich, die grosse Eigenständigkeit und die kompositorische Cleverness sind allerdings für eine noch dermassen junge Band erstaunlich. Man zitiert den Bay Area Thrash, ist aber eigentlich viel näher an Bands wie Machine Head, Lamb Of God, Trivium oder eben The Haunted. Was mir auf «Battery» fehlt, sind die richtigen Highlights. Wäre ein Knüller auf dem Album vertreten, wären sicher noch paar Punkte mehr drin gewesen. Doch ich denke, wir werden in Zukunft sicherlich noch einiges von dieser vielversprechenden jungen Thrash Metal-Band zu hören bekommen. Fateful Finality haben zweifelsfrei die Energie und die musikalische Qualität, sich auch international zu etablieren. Einen Originalitätspreis wird man hier nicht gewinnen, dafür sind die Zutaten alle zu bekannt, was allerdings nicht schlimm ist, weil der Mix sehr gut passt. Für alle, die Thrash mögen, gilt auf jeden Fall, reinhören ist hier angesagt.

Das Album könnt ihr in unserem Shop kaufen.

Fateful Finality Logo

Tracklist

  1. Possession
  2. Get Things Straight
  3. Dirt In the Closet
  4. Never There
  5. Facades
  6. Misfit
  7. Rite
  8. Unchained
  9. Under Pressure
  10. Suck Me Dry
  11. Remain In Mind

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Apocalypse Now – Animated Trailer

Ein paar Kids aus dem Animation Workshop in Dänemark haben diesen tollen animierteren Trailer zu Francis Ford Coppolas Apocalypse Now gemacht…

Trailer Project: Apocalypse Now
Trailer Project: Apocalypse Now

Wie man aus Patronenhülsen Kopfhörer macht

Und dass ist vielleicht die beste Funktion, die so eine Patronenhülse tatsächlich haben kann. Da bekommt «Bullet in the Head» eine ganz neue, eigene Bedeutung… :)

DIY Headphones
DIY Headphones

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Die Europa-Touren von Black Label Society enthalten oft nicht viele Termine in der Schweiz und so freute ich mich schon bei der ersten Ankündigung des Auftritts im Z7 der «Catacombs of Black Vatican»-Tour. Black Label Society ist eine Hardrock-Band aus den Staaten, die von Zakk Wylde, seines Zeichens behaarter Riese und Gitarrengott, angeführt wird. Es schien eine Ewigkeit her zu sein, seit diese Band letztmals die Schweiz besuchte und das merkte man an jenem Samstag dem zahlreich erschienen Publikum an. Endlich wieder Zakk Wylde, endlich wieder Black Label Society und die Jungs liessen es krachen, dass im Z7 nur so die Wände wackelten!

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Zakk Wylde war über viele Jahre hinweg der Leadgitarrist von Ozzy Osbourne und als dieser nach dem Album «Ozzmosis» Ende der 90er beschloss, eine voraussichtlich längere Pause einzulegen, war dies für Zakk Wylde die Gelegenheit, seine Zeit den Nebenprojekten «Pride and Glory» und «Zakk Wylde’s Book of Shadows» zu widmen. 1998 schliesslich hob Wylde «Hell’s Kitchen» aus der Taufe und begann am Album namens «Sonic Brewery» zu arbeiten, bei dem Teile des Songmaterials noch aus einer Session mit Guns N‘ Roses stammten. Das komplette Artwork und die Songs standen bereits fest, als man feststellte, dass man sich den Namen «Hell’s Kitchen» nicht sichern konnte und so wurde aus der Vorliebe für Whisky das Projekt kurzerhand in» Black Label Society» umbenannt. So ist Black Label Society bis heute quasi Zakk Wylde’s Soloprojekt und auf den Alben spielt er meistens abgesehen von den Drums alle Instrumente selbst ein, Live greift er allerdings auf Mitmusiker zurück.

Black Label Society "The Blessed Hellride" Z7 Pratteln 14/03/2015
Black Label Society "The Blessed Hellride" Z7 Pratteln 14/03/2015

An diesem Samstag Abend fanden sich viele alte aber auch neue Black Label Society Fans im ausverkauften Z7 ein. Den Abend eröffneten Crobot, die Heavy Metal-Band aus den US&A kann mit ihrer Classic Rock- & Metal-Mischung relativ schnell punkten. Mit Songs a la «Nowhere To Hide» beherrscht Sänger Brandon Yeagley das perfekte Posing und kann schnell das Publikum für sich gewinnen. Crobot boten eine solide Vorstellung und ebnten den Weg für Black Tusk, welche aber irgendwie nicht so richtig ins Vorprogramm passten. Ihre Musik liegt irgendwo zwischen Metal, Thrash, Doom und Sludge. Also rau, fies und heavy, mit recht viel Double Bass-Drums und auch der zweistimmige Gesang ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal. Leider klingt die Band auf Dauer recht eintönig, stumpf, dreckig und schlicht langweilig und für die Band können sich leider auch nur Teile des Publikums begeistern. Der grösste Teil starrt einfach nur auf die Bühne und gibt manchmal Höflichkeitsapplaus, Stimmung sieht anders aus.

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Es erhob sich dann ein Banner mit dem Logo von Black Label Society um die Bühne etwas zu verhüllen. Viel hat es nicht genutzt, da man an den Seiten wunderbar vorbei schauen konnte. Es wurde alles vorbereitet und gecheckt und schon hier wurde deutlich, leise wird es nicht. Die Band war absolut in Hochform. schon im ersten Song nach dem Intro spührte man die Energie von der Bühne. Das Intro erklang, gefolgt von Sirenenklängen und dem Song mit dem passenden Titel «The Beginning? At Last». Mit einem glasklaren Sound und einer massiven Bühnenpräsenz bläst die Band die Fans direkt an die Wand und legt gleich mit dem stampfenden «Funeral Bell» oder «Bleed For Me» weitere Brecher nach. Die Menge bebt und feiert jeden Song ab, während die Band das mit fast perfekter Spielfreude und Posing unterstützt. Natürlich lässt es sich auch Zakk Wylde nach «Damn The Flood» nicht nehmen, noch ein gefühlt viertelstündiges Gitarrensolo hemmungslos abzubrennen, Gitarrenporno deluxe. Wer’s mag… was ich an diesem Abend definitiv zu bemängeln habe ist, dass es kein Dosenbier gab und man aus unerfindlichen Gründen mit schwabbenden Plastikbechern durch das proppenvolle Z7 wackeln müsste.

Zakk Wylde Solo (extrait 1) Z7 Pratteln 14/03/2015
Zakk Wylde Solo (extrait 1) Z7 Pratteln 14/03/2015

Bassist John DeServio mischt ja schon seit einiger Zeit in der Band mit und strotze nur so vor Energie. Bärtig und wie ein kleines Rumeplstilzchen wuselte er auf seiner Seite. Seine fünf Saiten aber lies er nie aus den Augen. Was der Mann mit den tiefen Tönen anstellte, war schon grandios. Gleiches gilt für Dario Lorina, dem neuen Gitarristen in der Band. Der junge Spund wusste sein Instrument zu bedienen und sollte in einem ganz besonderem Song seinen grossen Auftritt bekommen. Den hatte auch Chad Szeliga am Schlagzeug. Es gab zwar kein Drum-Solo, doch donnerte es aus dem Hintergrund mächtig. Die Doublebass wummerte mächtig und sorgte für den richtigen Druck. Doch das Hauptaugenmerk lag eindeutig auf den Meister selbst. Zakk Wylde überzeugte mit einem fantastischem Umgang an seinen Klampfen und davon hatte er reichlich bei. Unter den Fans wird ein besonders enger Zusammenhalt demonstriert, den nicht zuletzt auch Zakk selbst immer wieder betont, sie seien schliesslich alle «eine Familie». So entstehen unter Anderem auch die «Colors», Motorradclub-ähnliche Aufnäher die viele Fans auf ihren Westen tragen. Letztendlich ist dieser Zusammenhalt jedoch eher darstellerisch, auch der vermeintliche «Ehrenkodex» wie er ursprünglich im Booklet des zweiten Albums «Stronger Than Death» zu finden ist, ist eher spasshaft zu verstehen, wie beim Lesen des Inhaltes schnell klar wird.

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Es folgte der Balladenblock, beginnend mit «Angel Of Mercy», wozu sich Zakk extra ans Keyboard setze. Als hinter ihm Fahnen mit dem Konterfei von Dimebag Darrel aufgehängt wurden, war klar, was kommt: «In This River», das er einmal mehr seinem im Jahr 2004 ermordeten Freund Dimebag Darrel widmete. Zakk sang diesen Song mit viel Gefühl und doch enormer Kraft und damit war das Highlight der Show bereits gelaufen. Schade, ich hätte den Song in einer extra langen Version hören können und das in Dauerschleife. Die Hymne geht durch Mark und Bein und hinterlässt dabei ein andächtiges Publikum. Den Abschluss vom Set bildeten dann «The Blessed Hellride», «Suicide Messiah», «Concrete Jungle» und «Stillborn». Zurück bleibt zu später Stunde ein geflashtes Publikum, Top Performance der Black Label Society. Gute Arbeit leistete auch der Mann hinter den Reglern, der dem Z7 einen fetten Sound angedeihen liess. Als die letzten Töne von «Stillborn» verklungen waren und das Saallicht gefühlt viel zu schnell wieder eingeschaltet wurde, zeigte die Uhr haargenau 90 Minuten an. So gesehen hätte noch der eine oder andere Song mehr im Set Platz gehabt.

Black Label Society "Angel of Mercy" Z7 Pratteln 14/03/2015
Black Label Society "Angel of Mercy" Z7 Pratteln 14/03/2015

Ein durchaus gelungener Abend und auf der Platte wirken die Songs eher gemächlich, live hauen die aber einen zum Teil so um, speziell die vom neuen Album, das ist unglaublich. Eine absolute Live-Band, die man einmal im Leben gesehen haben sollte. Zakk Wylde zählt nicht umsonst zu den besten Metal Gitarristen der heutigen Zeit und ist ohnehin eine publikumswirksame Figur. Seine Mitmusiker wechselt er allerdings recht häufig, insbesondere der Bassistenposten unterlag in der Vergangenheit einer Vielzahl von Besetzungswechseln. Zu den bekanntesten Inhabern zählt wohl Robert Trujillo, welcher zeitgleich mit dem Ende seiner Zeit bei Ozzy Osbourne auch sein Schaffen bei BLS beendete um wenig später bei Metallica einzusteigen. Black Label Society rockten den Basler Traditions-Tempel eindrücklich. Zwar nicht mehr so «wylde» wie früher, mit weniger rotzen, weniger bekreuzigen, weniger Aggression, dennoch heavy, mit gutem Sound, mit vollem Brett an Gitarren und allem, was zu erwarten war. Black Label Society sind definitiv live immer noch eine Macht und absolut hörenswert. No mercy and hell yeah!

Setlist Black Label Society:

  1. Intro: Whole Lotta Sabbath (Wax Audio Song)
  2. The Beginning… At Last
  3. Funeral Bell
  4. Bleed for Me
  5. Heart of Darkness
  6. Suicide Messiah
  7. My Dying Time
  8. Damn the Flood
  9. Guitar Solo
  10. Godspeed Hell Bound
  11. Angel of Mercy
  12. In This River
  13. The Blessed Hellride
  14. Concrete Jungle
  15. Stillborn

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Schnorcheln mit Buckelwalen

Wieder mal ein GoPro Video. Hier sind Cecil und Mallory Johnson mit einer Gruppe von majestätischen Buckelwale vor der Küste von Neufundland, Kanada geschnorchelt…

GoPro: Snorkeling With Humpback Whales
GoPro: Snorkeling With Humpback Whales

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