Der britische Karikaturist Rowland Emett macht phantastische Maschinen aus Alltagsgegenständen. Er entwarf auch die Maschinen im Film «Chitty Chitty Bang Bang». Seine Maschinen wurden nach seinem Tod im Jahr 1990 eingelagert, um sie Jahre später wiederzubeleben durch die Rowland Emett Society. Die folgenden Bilder stammen aus dem vergangenen Jahr, wo die Machinen im Birmingham Museum and Art Gallery ausgestellt und mit dem Video aufgezeichnet wurden. Weitere Videos von seiner wundervollen Arbeit gibts bei The Kid Should See This…
Am 25. August kommt «Elliot, der Drache» in unsere Kinos. Es ist das Remake zum Familienfilm «Elliot, das Schmunzelmonster» aus dem Jahr 1977, in dem reale Schauspieler neben einem von Hand animierten Zeichendtrick-Drachen zu sehen waren. Der Film gilt auch heute noch als Klassiker, wenn auch nicht als einer der ganz grossen wie vergleichbare Filme wie Mary Poppins. Das «Elliot, der Drache» mehr eine Neuinterpretation als ein eigentliches Remake sein wird, macht alleine schon die Tatsache klar, dass der Film im Gegensatz zum Original nicht im frühen 20. Jahrhundert spielt, sondern in der Gegenwart. Doch nicht nur die Geschichte geht neue Wege, sondern auch die Visualisierung des neuen Drachens, zu welchem Walt Disney Pictures Bilder, einen Trailer und ein Poster veröffentlicht hat.
Besonders gut in Erinnerung dürfte vielen das niedliche Schmunzelmonster Elliot geblieben sein, das sich unsichtbar machen konnte und mit seinem Freund, das Waisenkind Pete, fürs Leben gerne Bratapfel gegessen hat. Elliot war damals noch von Hand gezeichnet und wies durchgehend liebenswerte Eigenschaften auf, so dass auch die kleinen Kinder im Kinopublikum bestimmt keine Angst vor ihm hatten. Das ging sogar so weit, dass man dem Drachen diverse pinkfarbene Elemente wie Haare, Flügel usw. verpasste. Neu gibt es kein Pink mehr für das Schmunzelmonster. In der Neuinterpretation wurde Elliot zeitgemäss in CGI animiert und nicht mehr von Hand und auch viele seiner optischen Merkmale, die ihn so liebevoll aussehen liessen, wurden vollends ausser acht gelassen. Gegenüber dem Magazin Entertainment Weekly sagte Regisseur David Lowery (Ain’t Them Bodies Saints), dass der neue Drache von allen möglichen Tieren inspiriert worden sei, unter anderem auch von australischen Flughunden.
Certain things about the original design we loved: Big jaw, big snout, and a clumsy quality that we really wanted to not completely forget about. We explored pink, just to see what would happen. From the get-go, the aesthetic was always to make everything feel as handmade as possible, including effects. To really have it feel like a blur between a very grounded realistic world and a world in which a big green dragon that can turn invisible can exist.
Elliot der Drache | Trailer
Neu ist beispielsweise, dass Elliot ein Fell hat und um einiges grösser sein wird als der Zeichentrickdrache. Auch wenn man sich durchaus auch vom Original inspirieren liess (Lowery spricht vom grossen Kiefer, der grossen Schnauze und der tollpatschigen Art des Schmunzelmonsters), ist letztendlich doch ein völlig neuer Drache entstanden, der gerade kleineren Kinder anfangs einen gehörigen Schreck einjagen dürfte – so zumindest der Eindruck vom ersten Trailer und von den ersten Bildern, die einen ersten klaren Blick auf Elliot erlauben. In den Hauptrollen werden Oakes Fegley, Bryce Dallas Howard, Oona Laurence, Robert Redford,Karl Urban und Wes Bentley zu sehen sein.
Mit seinem neue Album «The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser» knüpft Rob Zombie an alte Stärken an. Rob Zombie stand mal sehr hoch im Kurs, zumindest bei mir, denn «Hellbilly Deluxe» war damals im Jahre 1998 einfach grossartig. Danach hat mich leider kein Album des wilden Industrial-Schaffers mehr wirklich in seinen Bann gezogen. Abseits seiner Musik konnte er mich als Regisseur stets immer wieder überzeugen, was wohl zur Folge hatte, dass ich sein kreatives Treiben immer verfolgt habe. Wenn auch mit dem Fazit, dass seine Musik für mich etwas in die Belanglosigkeit abrutschte. Mit «The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser» oder kurz «TEWAWSOCD» ist er aber auch musikalisch wieder voll am Drücker und zeigt, was er so drauf hat!
Bei jedem Album seit «Hellbilly Deluxe» war immer wieder der ein oder anderen Song enthalten, der wirklich gut war, aber an diese Zeiten oder gar an Alben von White Zombie vermochte der Meister leider nicht mehr anzuknüpfen. Mit «TEWAWSOCD» war aber nicht zu rechnen, denn damit zeigt Rob Zombie allen Ungläubigen den Stinkefinger und verpasst ihnen einen solchen Schlag, von dem man sich nicht so schnell erholen wird. «The Last Of The Demons Defeated» ist eine 90-sekündige Einleitung, die klar macht, was Zombie mit seinem Schaffen ausdrücken will. Schwere Gitarren, freaky, creepy Klänge und die hohe Kunst des Industrial liegen schwer auf und machen sofort klar, Rob Zombie hat seine Pfade nicht verlassen. Dem Horror war der Mann bekanntlich nie abgeneigt und was sich mit dem zweiten Song «Satanic Cyanide! The Killer Rocks On!» offenbart, ist ein Horrorfilm im positivsten Sinne. So verhalten der Song auch starten mag, so drückend und morbide entwickelt er sich über seine Laufzeit hinweg. Die Balance zwischen wirren Klängen, Zombies eindringlichem Gesang und brachial lärmenden Wänden fasziniert. In den 2:58 Minuten zaubert Zombie auch noch sanfte Elemente aus dem Hut, welche sich in den ansonsten so rüden Songs perfekt einbinden.
«The Life And Times Of A Teenage Rock God» dagegen hat nur das Ziel zu schocken. Man fühlt sich beklemmt, bedroht und sieht dem Bösen geradezu ins Gesicht. Gewisse Parallelen zu Rammstein und ihrem Hit-Album «Sehnsucht» sind nicht von der Hand zu weisen, Plagiatsvorwürfe werden aber sicherlich nicht aufkommen. «Well, Everybody’s Fucking In A U.F.O.» war bereits als Vorabsingle zu hören und so skeptisch ich damals der Nummer gegenüber stand, so gut verstehe ich nun diesen Song. Er repräsentiert das Album meisterlich und im Gesamtkontext wirkt er als beste Wahl für eine Single. «A Hearse Overturns With The Coffin Bursting Open» stellt ein Interlude dar, welches Zeit zum Atmen lässt. Der instrumentale Track wirkt geradezu fragil in den Reihen der Songs dieses Albums. Wenn Zombie zu einer Akustik-Gitarre greift und sich zerbrechlich zeigt, muss man sich die Frage stellen, ob hinter dem Raubein vielleicht doch ein kleiner Romantiker steckt. Mit «The Hideous Exhibtions Of A Dedicated Gore Whore» zelebriert man die Freizügigkeit der Worte. Wer Nachhilfe benötigt, was anstössiges Vokabular betrifft, kann sich hier seine Gratisstunde abholen und dies untermalt mit einer Hammond-Orgel! «Medication For The Melancholy» peitscht dann wieder nach Vorne und zeigt die Zielstrebigkeit seines Schaffens, «Get Your Boots On! That’s The End Of Rock And Roll» hat schon Party-Charakter und «Super-Doom-Hex-Gloom Part One» offenbart sich als kompaktester Song des insgesamt 12 Track starken Albums. Aber auch Doom kann Rob Zombie umsetzen, wie «Wurdalak» zeigt. Wo blanke Zerstörung und grenzenloses Chaos herrscht, da fühlt sich dieser Mann zuhause.
Rob Zombie - Well, Everybody's Fucking In A U.F.O. (Explicit) (Lyric Video)
Druckvolle Gitarren treffen auf hämmernde Drums, Mickey Mouse passt gut zu gregorianischen Gesängen («Satanic Cyanide»), Electronica-Einsätze beissen sich nicht mit Akustikgitarren, Moshpit auf dem Dancefloor und immer wieder lockern lyrische Passagen das Rock-Gewitter auf. Die bewusst erzeugten Höhen und Tiefen, die elektronischen Untermalungen und der überzeugende Kopf des Projekts machen das Album zu einem Meisterwerk, das den Kampf mit dem letzten sehr erfolgreichen Studioalbum ohne Probleme aufnehmen kann! «The Electric Warlock Acid Witch Satanic Orgy Celebration Dispenser» ist ein faszinierendes Werk, welches Einblicke in das Hirn von Rob Zombie gewährt. Genie und Wahnsinn gehen meist einher, heisst es so schön und dem kann man sich nach dieser kruden und schrägen musikalischen Irrfahrt nur anschliessen. Wo andere Bands und Musiker zum Ende eines Rillenträgers öfters an Qualität verlieren, kann ich nur sagen, dass insbesondere die 2. Hälfte des Werkes teuflisch gut ist. Ein Album, welches zu den besten dieses Mannes gehört, wenn nicht sogar sein bestes Werk darstellt.
Tracklist:
The Last Of The Demons Defeated
Satanic Cyanide! The Killer Rocks On!
The Life And Times Of A Teenage Rock God
Well, Everybody’s Fucking In A U.F.O.
A Hearse Overturns With The Coffin Bursting Open
The Hideous Exhibitions Of A Dedicated Gore Whore
Medication For The Melancholy
In The Age Of The Consecrated Vampire We All Get High
Super-Doom-Hex-Gloom Part One
In The Bone Pile
Get Your Boots On! That’s The End Of Rock And Roll
Kaum hat die Serie begonnen, steht auch schon das Midseason-Finale der 2. Staffel von «Fear The Walking Dead» vor der Tür. Und in diesem wird es ziemlich ungemütlich für unsere Helden! Es wird brenzlig auf dem Weingut von Baja und diesmal sind nicht nur die wandelnden Toten der Grund dafür, sondern vor allem Celia, die gar nicht mit Strands Vorgehen in Folge 6 zufrieden ist und deshalb – wie wir in dem Promo- und Sneak Peek Videos sehen – die gesamte Gruppe vom Weingut jagen möchte. Es sieht ganz so aus, als würden nicht nur äussere Umstände unsere Helden bedrohen, sondern auch innere Konflikte und Streitigkeiten. So scheinen Daniel und auch Chris langsam durchzudrehen, während der Haussegen bei den Clarks ein wenig schief hängt. Je mehr wir über das Midseason-Finale erfahren, desto klarer wird: Nicht alle Charaktere werden diese Folge überleben!
In der Staffel 2 von «Fear The Walking Dead» haben die Überlebenden schon so einiges hinter sich: Nach einer gefährlichen Bootsfahrt auf der Abigail kamen sie nun endlich in Baja, Mexiko an. Doch auch hier lauert der – lebende – Tod hinter jeder Ecke. Sie fanden nun zwar Schutz bei Strands Freund Thomas Abigail, doch dieser wurde leider von einem der Infizierten gebissen. Seine Angestellte Celia hegt darüber hinaus ein ganz besonderes Verhältnis zu den lebenden Toten: Sie ist der Auffassung, dass sie noch immer Menschen sind und dass es möglicherweise eine Heilung für sie gibt. Sie will nicht, dass diese Leute getötet werden. Celia is not amused über Strands Entscheidung, Thomas nicht in den Tod zu folgen, sondern diesen stattdessen in den Kopf zu schiessen, um zu verhindern, dass er zu einem Walker wird. Das geht wie wir in Folge 6 erfuhren, total gegen Celias Einstellung, denn warum sonst sollte sie sich einen Keller voller Walker halten? Für sie sind diese «Menschen» nicht tot und basta!
Wie wir im Promo-Video sehen können, geht es ja schon mal ordentlich los. Wir sehen Madison, wie sie gerade ihren Kindern eine Predigt hält: «Diese Menschen sind nicht unsere Freunde. Bleibt! Weg! von! Celia!» Was ist denn da los? Vermutlich erzählte Salazar ihr von seiner Entdeckung, vielleicht wechselte sie aber auch ein paar Worte mit Strand. Wo wir bei Strand sind, es sieht ganz so aus, als würde er im Dunkeln von einer Gruppe bewaffneter Männer zu einer Hinrichtung gebracht… Wer ist der Mann im Karohemd, der dieser finsteren Gruppe voranschreitet?
Auch Daniel scheint einiges abzubekommen, nachdem er zunächst versucht, Strand davon abzuhalten, ein Grab auszuheben, sehen wir Daniel in einer äussert prekären Lage. Er wird von einer Gruppe Männer verprügelt, wobei seine Tochter Ofelia ebenfalls zugegen ist und ihrerseits von zwei Typen festgehalten wird, um der Prügelei zuzusehen! Was hat Daniel denn jetzt schon wieder angestellt? Später sehen wir ihn an einen Stuhl gefesselt, mit einer blutenden Wunde am Kopf… Steckt da etwa Celia dahinter?
Vorschau «Fear the Walking Dead» Staffel 2, Episode 7, Midseason-Finale – Promo und Sneak Peek
Währenddessen scheint Chris wieder einmal verschwunden zu sein und Travis sucht ihn überall. Offenbar scheint sich sein Sohn mit einer Pistole abgesetzt zu haben. Was hat er vor? Möchte er irgendwie seine Fehler wiedergutmachen oder dreht er jetzt komplett durch? Nick scheint mal wieder ein gutes altes Bad in Walker-Blut genommen zu haben, denn an einer Stelle sehen wir ihn durch eine Walker-Gruppe laufen. Ob das die Verwandten und Freunde der Angestellten sind, die entkommen sind? Oder sind sie etwa absichtlich freigelassen worden? Und was sagt er da zu seiner Mutter? Dass er sie verlassen will? Es sieht nicht gut aus, ob sie jetzt aus dem vermeintlich «sicheren Hafen» wieder fliehen müssen? Wird Daniel diese 7. Episode überleben? Die Tatsache, dass Alicia die heulende Ofelia am Ende des Videos wegziehen muss, verheisst jedenfalls nichts Gutes für Daniel…
Fear The Walking Dead 2x07 "Shiva" Sneak Peek #1
Kommen wir zu den Sneak Peek, die einen echten Knaller für uns bereithalten: Hat sich Ofelia infiziert? Und wie/wo/wann ist das passiert? Fangen wir einmal von vorne an, Daniel und Ofelia wachen von dem Pistolenschuss auf. Während fast alle – ausser der verwirrte, psychopatisch-angehauchte Chris – zu Thomas Abigails Zimmer eilen, zerrt Daniel seine Tochter in die andere Richtung. «Warte, nicht so schnell, du tust mir weh!», beschwert sich diese. «Was ist los mit dir? Lass mich dich anschauen!» meint Daniel und Ofelia – total erschöpft und bleich – hebt ihren Kopf, fasst sich ans Gesicht – und zieht ein ganzes Stück Haut von ihrer Wange! Daniels Gesicht spricht Bände! Verliert er jetzt auch noch seine Tochter, so kurz nach dem Verlust seiner Frau? Oder kann es vielleicht doch sein, dass diese Szene Teil von Daniels Halluzinationen ist? Schliesslich deutete es sich schon mehrfach an, dass Daniel von seiner Vergangenheit eingeholt werden würde und Halluzinationen bekommen könnte. Wird Daniel durchdrehen und Erscheinungen von seiner Tochter und vielleicht sogar toten Ehefrau bekommen? Dies wäre zumindest eine Erklärung für den von TVline angekündigten Gastauftritt von Griselda Salazar-Darstellerin Patricia Reyes Spíndola. Schlüssig wäre es, dass Daniel sich die mysteriöse Infizierung von Ofelia nur einbildet. Denn auch im Verlauf des gesamten Promo-Videos sieht man keine Spuren von dem Virus in Ofelias Gesicht oder Anzeichen für eine Erkrankung. Es dreht sich vielmehr um Daniel und wie er von einer Gruppe von Männern zu Brei geschlagen wird. Trifft es vielleicht am Ende sogar Daniel? Was hat Chris nur vor? Und was bedeutet eigentlich der Titelname «Shiva»?
Vorschau «Fear the Walking Dead» Staffel 2, Episode 7, Midseason-Finale – Promo und Sneak Peek
«Shiva» heisst auch die Tigerdame in den Comics zu «The Walking Dead», die von einem gewissen Ezekiel als Haustier gehalten wird. Und diese beiden Namen sollten alle TWD-Fans aufhorchen lassen, dürfen wir doch einer neuen Casting-Annonce zufolge ziemlich sicher schon in Episode 3 von «The Walking Dead» Staffel 7 zumindest mit dem Auftauchen von Ezekiel himself rechnen. Stellt sich nun natürlich die Frage, bedeutet der Episodentitel zum Midseason-Finale von «Fear The Walking Dead» Staffel 2 etwa, dass wir auch in FTWD die Bekanntschaft mit Shiva bzw. Ezekiel machen? Ist der Zeitpunkt eines – wenn auch ganz und gar überraschenden – Crossovers gekommen?
In der Grazer Polizeiinspektion Karlauerstrasse geht ein brisanter Hinweis ein: Ein Mann hat auf der Terrasse einer gegenüberliegenden Wohnanlage eine Marihuana-Plantage entdeckt und diese auf Fotos festgehalten. Sogar der vermeintliche Besitzer ist beim Giessen der Pflanzen auf einem der zugesendeten Bilder zu sehen. Die Beamten fahren zu dem Wohnhaus und können dort tatsächlich mehrere Marihuana-Pflanzen sicherstellen. Durch die Befragung von Hausbewohnern hoffen die Polizisten Hinweise auf den Besitzer zu bekommen…
Am 30. Juni geht es hierzulande in die dritte Runde und der Trailer macht einmal mehr mit Wahnsinn, Mord und Totschlag auf sich aufmerksam – und einem Frank Grillo, dessen Überlebenkünste nach «The Purge: Anarchy» auch in «Election Year» gefragt sind. Ob es ihm ein weiteres Mal gelingen wird, mordlustige Psychopathen bis zum Ende der alljährlichen Säuberung abzuwehren? Schliesslich gilt erneut folgende Regelung: In einem Zeitraum von knapp 12 Stunden dürfen die Bürger alle erdenklichen und noch so morbiden Straftaten begehen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. In dieser Nacht sind Polizeiwachen, Krankenhäuser und Notfallstationen geschlossen – jeder ist auf sich allein gestellt. Die jährliche Purge-Night soll die Gesellschaft im Rest des Jahres frei von Verbrechen halten und ist damit ein wichtiges politisches Instrument – auch für die amtierende Regierung der Vereinigten Staaten. Doch da es vor allem die Armen und Schwachen sind, die dem Spektakel zum Opfer fallen, regt sich innerhalb der Bevölkerung immer grösserer Widerstand. Selbst in der politischen Elite erheben sich kritische Stimmen. Aufgrund der bevorstehenden Wahlen greift das Regime zu drastischen Massnahmen, um sich ihrer Gegner zu entledigen…
The Purge: Election Year Trailer 2 (Universal Pictures) [HD]
Die Purge-Filme sind ja immer ein Fest der Gewalt, wie sie Spass macht. Spass haben wir dann am 30. Juni in den Kinos, obwohl das auch eher ein Film ist, den man sich zuhause anschauen kann. So mit Freunden vor dem Feierngehen, um sich nochmal richtig in Stimmung zu bringen…
Eddie Liu, ein Künstler mit Sitz in Shanghai, hat eine wundervolle Serie erstellt, die ein paar unserer Lieblings-Superhelden im Rentenalter zeigt. In Liu Interpretation haben die Helden zwar ihren jugendlichen Glanz verloren, aber alle ihre heroischen Würde behalten…
In diesem Werk des Cabin-Fever-Schöpfers Eli Roth versucht ein mysteriöser Fremder die Ausbreitung einer verheerenden Seuche zu verhindern. Wer an Filmen wie «Blue Ruin», «A History of Violence», «Let me in» oder «A Girl» gefallen findet, weil man einen gut inszenierten Minimalismus und ein knackiges, aber exzellentes Drebuch zu würdigen weiss, der könnte auch von «The Stranger» angetan sein. Das «Werk» lässt sich in keine konkrete Schublade stecken und wird es in keine Top10 schaffen, aber hebt sich definitiv von der Masse und dem sonstigen Müll ab der so veröffentlicht wird.
„The Stranger“ wurde vom uruguayischen Filmemacher Guillermo Amoedo geschrieben und inszeniert, der zuvor unter anderem als Co-Autor an «The Green Inferno» und «Knock Knock», den beiden jüngsten Horror-Thrillern von «Hostel»-Regisseur Eli Roth, beteiligt war. Letzterer hat wiederum «The Stranger» als Produzent unterstützt. In Zusammenarbeit der Produzenten Eli Roth, Nicolás López und Regisseur Guillermo Amoedo wurde bereits der trashige Erdbebenfilm «Aftershock – Die Hölle nach dem Beben» veröffentlicht. Mit «The Stranger» schlagen sie wieder einen etwas ernsteren Ton an und Amoedo zeigt sich geschickt darin, einen eigentlich blutrünstigen Monster-Streifen in einen, von seinen Charakteren gestützten, Film zu verwandeln. Das Werk nimmt sich seine Zeit, baut durch gelegentliche Rückblenden Spannung auf und lässt den Zuschauer mit Peter mitfühlen, der ohne seinen Vater aufwuchs. Er wird, genau wie die Zuschauer, die meiste Zeit im Dunkeln darüber gelassen, welche Motive sein Vater verfolgt und was er überhaupt ist, denn menschlich ist er definitiv nicht. Was dagegen klar zu sein scheint, ist das Chaos, welches die Rückkehr seines Vaters in einem kleinen Örtchen anrichtet und vor allem ein Mitglied der Polizei und seinen gewalttätigen Sohn betrifft. «The Stranger» ist letztendlich ein Film über Familie, über das Erbe, welches wir unseren Kindern hinterlassen und das wir auf uns nehmen, um deren Überleben zu sichern, unabhängig davon, wie böse und todbringend sie vielleicht werden mögen.
Wenn die Kamera uns durch die urbanisierte Vorstadt führt, so fällt auf, dass diese leer ist. Unbewohnt. Eine Geisterstadt, in der jeder seine eigenen Dämonen bekämpfen muss. Egal ob Alkohol, Drogen oder die Ausübung von Gewalt aus Langeweile. Es gibt nichts gutes in dieser Stadt und der geheimnisvolle Fremde, der nicht kämpfen will, der sterben will, der andere warnt, dass er ansteckend sei und niemand sein Blut berühren darf, weil er denjenigen sonst töten muss, wirkt fast wie ein heiliger Engel, der entsandt wurde um all das Böse aus dieser Stadt heraus zu brennen. Inszenatorisch und vom Dramaturgieraufbau erinnert «The Stranger» an «So finster die Nacht», welcher eine ähnlich untraditionelle Sicht auf den Vampirismus wirft. Das Setting der verlassenen Stadt voller Sündenträger hat Ähnlichkeiten von «A Girl Walks Home Alone». «The Stranger» konzentriert sich auch ebenso eher auf den Charakteraufbau und das Worldbuilding, als auf eine opulente Inszenierung. Auch wenn der Film sich überwiegend durch eine dichte Atmosphäre und Spannugsaufbau auszeichnet, so erhält er durch seine gelegentlichen und sehr harten Gewaltszenen einen wesentlich mainstreamigeren Touch als die oben erwähnten, doch fast blutleeren, Vampirkollegen. Wer ein Metzel-Intermezzo wie in «30 Days of Night» erwartet, wird sehr enttäuscht werden. So bewegt sich «The Stranger» wie ein freies Neutron im Genre und bringt eine nötige Abwechslung zum Marktführer-Genre der Geisterwelt.
Engineer Guy Bill Hammack zeigt uns, wie die Plastikwaffen von NERF funktionieren. Wie geht das genau mit dem elektrolosen Schiessen von weicher Munition? Alles eine Frage der Luftströmung, wie er am Beispiel des NERF Blaster demonstriert.
Finnen lieben bekanntlich ja die Sauna und das ist definitiv kein Klischee, sondern schlichte Realität. Das Parlament hat eine Sauna, Firmen wie Nokia ebenso, ja jede Waldhütte hat eine. Nun hat eine Burger King Filiale in Helsinki auch eine. Gegessen wird in dieser aber nicht:
Customers do not eat in the steam bath — that comes after the big sweat“, sagt die Markenmanagerin für Burger King in Finnland. „The sauna costs 250-300 euros ($282-$350 for a group, depending on weekday or weekend. The meal costs extra.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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