Karl Johanson hat in Cox Bay, Nähe Tofino, Vancouver Island, eine Bananenschnecke entdeckt, gefilmt und beschleunigt abgespielt. Das hätte zwar zum einen ohne Wiederholung komplett gereicht, zum anderen wären noch schnellere Abläufe und grössere Ausschnitte cool gewesen. Aber so weiss ich nun wenigstens, dass es «Bananenschnecken» gibt. Wieder was gelernt…
Simon Forgac aus Ungarn hat eine Lampe gebaut, die als Globus ein Testbild leuchten lässt. Die Älteren erinnern sich. Das, was man damals nachts immer zu sehen bekam, wenn man mal wieder vorm Fernseher eingepennt und später aufgewacht ist. Gibt es für 85 Euro bei Indigogo…
Die Fortsetzung von «Bikini Girls on Ice» ist ein Neo-Slasher, der einen auf die Primitivität der 80er Jahre Vorbilder macht und trotz brauchbarer, düsterer Optik nur stumpfen Horror von der Stange bietet. Das Eis aus dem Filmtitel hat nichts mit einer Stripshow auf Schlittschuhen zu tun, denn Moe legt seine Opfer auf Eis – vermutlich für schlechte Zeiten. Die prallen Möpse wackeln, schlampige Bitches seifen den angeschwollenen Blut-Penis der geilen Gewalt ein um im Trailer-Park des Trashes zu enden. Die Hintergrundgeschichte von Moe erfahren wir, indem sie ein Sheriff zwei der Stripperinnen in einer kurzen Verschnaufpausec erzählt. Einfallsreich ist anders. Aber der redselige Ordnungshüter bekommt seine Strafe schnell…
Moe ist eine monströse Tötungsmaschine mit penetrantem Dauerorgasmus. Er läuft völlig Amok und schlachtet dabei vorzugsweise leicht bekleidete Damen mit prallem Vorbau. Als eine Art Trophäe werden diese dann auf Eis gelegt, um sich anschliessend noch an den Leichen zu vergehen. So lässt sich ziemlich simpel die Story zusammenfassen. Zwischendurch wird snackartig eine dürftige Erklärung für die Motive des Hinterwäldlers eingeschoben. Die Charaktere werden in etwa so stark beleuchtet wie ein schwarzes Loch. Aber das ist ja nichts neues im Horrorgenre. Gerade in der ersten Filmhälfte hatte ich den Eindruck, der Film nimmt sich aufgrund einiger unglaublich schwachsinniger Dialoge nicht wirklich ernst. Positiv hervorzuheben ist die düstere Atmosphäre, die besonders in der letzten halben Stunde erheblich zur Geltung kommt. Die Morde sind schon sehr blutig geraten, allerdings finden sie meist nur im Off statt. Es fällt mir etwas schwer, derlei billigen Horror von der Stange ohne eigene Ideen zu beschreiben. Die Zielgruppe ist klar und ausserhalb der Horror-Fangemeinde wird «Pinup Dolls on Ice» wohl keine Freunde finden. Auch unter Horrorfreunden wird er keinen Kultstatus erlangen. Insgesamt eine ziemlich ranzige Schlachtplatte, die durch ihre düstere Optik und ihre brutalen Morde doch solide Unterhaltung für zwischendurch bietet.
In folgendem Clip sehen wir den Tyrannosaurus Rex über die American Ninja Warrior Piste hetzen. Kann er den Kurs mit all den Hindernissen und seinen kürzen Ärmchen überhaupt erfolgreich durchqueren? Eins schon mal vorneweg, T. Rex ist besser als du oder ich es wären!
Freunde von «Walking Dead» müssen jetzt stark sein: Die Winterpause naht. Bald heisst es wieder Montage ohne Rick Grimes, Daryl Dixon & Co ertragen müssen. Am 12. Dezember läuft die vorerst letzte Episode und verspricht ein weiteres Mal ein blutiges Midseason-Finale. Denn gleich zwei Charaktere sterben in der nächsten Folge – zumindest wenn man den ersten Gerüchten glauben darf. Der Besuch von Negan in Alexandria bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Dass Blut fliessen wird, deutet bereits der erste Trailer zur 8. Episode an. Die große Frage: Wen erwischt es?
THE WALKING DEAD Season 7 Episode 8 TRAILER Mid-Season Finale | amc Series
Und kann Daryl Dixon wieder Hoffnung schöpfen? Wie können ihm der Schlüssel und ein Streichholz dabei helfen, seine Zelle und das Sanctuary für immer zu verlassen? Und wer ist der geheimnisvolle Helfer? Oder steckt dahinter eine weitere Falle von Negan? Könnte dieser Schlüssel ein weiterer Test sein, der für Daryl in Folter und Strafe endet? Dabei stehen die Chancen hoch, dass er mittlerweile Verbündete im Sanctuary gewonnen hat. Denn selbst die Bewohner des Sanctuarys sind nicht vor harten Sanktionen geschützt. Freier Wille? Fehlanzeige. Negan hat das letzte Wort. Das beweist er dann auch gern damit, dass er Nebenbuhlern ein heisses Bügeleisen ins Gesicht drückt. Eine Lektion, die auch bereits Dwight erfahren musste. Vielleicht hat das Geschehen in Folge 7 eine seiner schrecklichsten Erinnerungen wachgerüttelt und er hat erkannt, dass Daryl eine Chance verdient hat, ein anderes Leben zu führen. Könnte er der mysteriöse Nachrichtenschreiber sein? Vieles deutet aber auch auf Sherry hin, die von Anfang an Mitleid mit Daryl hatte. Wie wenig sie von Negan hält, hat sich in Folge 7 ein weiteres Mal gezeigt – auch wenn sie es ihm nie offenbart.
«The Walking Dead» Staffel 7, Folge 8: So blutig wird das Midseason Finale
Und wie erwähnt bleibt der Besuch von Negan in Alexandria natürlich nicht ohne Folgen. Leider trifft es gleich zwei Bewohner, die vor Negans Launen nicht sicher sind. Eine der beiden Opfer ist Olivia, die wir in Folge 7 gefeiert haben, weil sie Negan eine Ohrfeige verpasst hatte. So viel Mut haben nicht viele. Der Grund, wieso sie letztendlich stirbt, hat damit aber nichts zu tun. Negan findet in der nächsten Folge heraus, dass Rosita eine Kugel hat anfertigen lassen. Doch er glaubt nicht, dass sie es war, obwohl das die Wahrheit ist. Daher überträgt er einem Savior namens Arat die Erlaubnis, jemanden zu töten – und dDie Wahl fällt auf Olivia. Doch sie ist nicht das einzige Opfer im Midseason Finale. Negan tötet auch Spencer, nachdem dieser im Verlauf der kompletten Episode versucht, Negan dazu zu bewegen, Rick zu töten. Das würde nämlich gut in den Plan von Deannas Sohn passen, der nach Ricks Tod die Leitung in Alexandria übernehmen möchte. Der Schuss ging leider nach hinten los. Negan hält nicht viel von Spencers verräterischem Verhalten. Denn während sich Rick an Negans Regeln hält und nach Vorräten sucht, ist Spencer in Alexandria geblieben und spielt den Judas – für Negan ein ausreichender Grund, um Spencer zu töten.
«The Walking Dead» Staffel 7, Folge 8: So blutig wird das Midseason Finale
Für alle, die sich nun panisch fragen, wann denn die 9. Episode von «The Walking Dead» läuft: Nach knapp zweimonatiger Pause geht es am Montag, den 13. Februar 2017 mit der 7. Staffel weiter. Die neuen Folgen werden – wie gewohnt – jeden Montag um 21.00 Uhr auf FOX ausgestrahlt.
Gleich zwei Trailer, US und international, zu «Spider-Man: Homecoming» von Jon Watts (Clown, Cop Car) mit Tom Holland als Peter Parker. Hier erstmal der US-Trailer, der bei Jimmy Kimmel Premiere feierte:
FIRST OFFICIAL Trailer for Spider-Man: Homecoming
Tom Holland hatte seinen ersten Auftritt als Spidey bereits in «Captain America: Civil War» und ich mag Holland in der Rolle der Spinne tatsächlich lieber, als den etwas zögerlichen Tobey Maguire oder Andrew Garfields schlacksige Spinne. Ich bin allerdings kein grosser Fan vom Mecha-Vulture mit Helm, wobei Michael Keaton da sicher trotzdem einiges reissen wird. Wenn ich den Trailer richtig deute und den ersten Auftritt im Cap-Film dazunehme, ersparen sie uns anscheinend diesmal einen dritten Aufguss der tausendmal erzählten Origin-Story. Der Film läuft hierzulande am 6. Juli 2017 in den Kinos und hier noch der internationale Trailer mit weiteren Bildern:
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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