«Creed» war gut, aber ich warte immer noch auf ein Drago Remake! Und ich mag Rocky IV! Jason Edmiston hat für den Streifen ein fantastisches Poster kreiert. Ein kleines Meisterstück, trotz oder gerade wegen dem Felsnippel, gab es 2014 hier zu kaufen, leider habe ich keine aktuelle Bezugsquelle gefunden, falls also jemand mehr weiss, bitte in den Kommentaren melden!
Der experimentelle Kurzfilm «Special Delivery» bietet in weihnachtlichen Rahmen die Möglichkeit des «Sich-umgucken-Könnens». Interessant, weil man der Story quasi aktiv folgen kann. Oder auch nicht, wenn man nicht will. Kreativ sehr schön umgesetzt von den Machern von Wallace und Gromit und Shaun das Schaf. Anschauen könnt ihr es euch mobil in der YouTube-App, oder am Rechner, solange ihr Chrome oder Firefox als Browser benutzt. Wenn jetzt noch der Linsen-Effekt wegfiele, wäre das richtig nice…
Find yourself following the adventures of a humble caretaker, who is disturbed by a mysterious stranger on the roof. Who’s there? And the chase begins… room to room… up and down… somehow, mysteriously, just out of sight. But the elusive stranger is always one step ahead, leaving behind only a trail of gifts…
Dieses Video wurde von der Internationalen Raumstation aufgenommen und zeigt uns die Aurora Borealis im Zeitraffer vom Weltall aus. Beim Phänomen der Polarlichtern oder eben Aurora Borealis im Norden oder als Südlicht am Südpol Aurora Australis handelt es sich um eine Leuchterscheinung, die durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre in Polargebieten beim Auftreffen beschleunigter geladener Teilchen aus der Erdmagnetosphäre auf die Atmosphäre hervorgerufen wird. Wie auch immer, die Bilder sind beeindruckend anzusehen…
Stunning Aurora Borealis from Space in Ultra-High Definition (4K)
Unter der Regie von Henry Selik erschien im Jahre 1993 mit «Nightmare Before Christmas» der erste abendfüllende Stop-Motion-Kinofilm. Beim Stop-Motion-Verfahren werden modellierte Puppen vor einem starren Hintergrund mit enormem Aufwand millimeterweise bewegt und abfotografiert. Dieses Verfahren, welches seinen filmischen Durchbruch bereits im Jahre 1932 mit dem Film «King Kong und die weisse Frau» feierte, wurde lange Zeit für Spezialeffekte genutzt. So fand die Technik in den 80er Jahren und auch Anfang der 90er noch ihren Einsatz in Filmen wie «The Terminator» und «Jurassic Park», bevor der Computer jegliche Spezialeffekterzeugung übernahm. Mit «Nightmare Before Christmas», einem skurrilen Grusical über ein Skelett, welches das Weihnachtsfest an sich reißen möchte, wurde bewiesen, zu was für erstaunlich flüssigen und natürlichen Bewegungsabläufen die Stop-Motion-Technik eingesetzt werden kann.
Diesem Stop-Motion-Film von Touchstone Pictures liegt eine Geschichte von Tim Burton zugrunde und er war auch als Produzent mit an der Entwicklung des Filmes beteiligt. egie führte aber Henry Selick. Genau genommen, reden wir hier von einem ziemlich kruden Haufen von Künstlern, Schriftstellern und Filmemachern, deren künstlerische Basis wohl die fast ausschliessliche Beschäftigung mit Unkonformitäten und zudem äusserst, (unpolitisch), schwarz gefärbten Ansichten von Humor ist. Autor und Regisseur, liegen also hier nicht unbedingt weit auseinander. Aber wenn es jemanden gegeben hat, der es bis heute geschafft hat, nicht nur eine geradezu grandiose Gratwanderung zwischen Bildelementen aller möglichen Grenzgebiete dieses Metiers auf ein einziges filmisches Werk zu konzentrieren, – und dies selbst noch bis in die doch eher biederen Disney-Studios zu tragen, dann war es wohl er. Was andere Macher von Animationsfilmen normalerweise in publikumsspezifische Verharmlosungen und Klischees aufteilen müssen, fällt bei ihm einer ungeheuren Sensibilität zum Opfer, die ihm ermöglicht alles zusammen in einen Topf zu werfen, ohne dabei Schwierigkeiten zu bekommen, die Suppe gleichermassen süss wie sauer schmecken zu lassen. Er ist der ungeschlagene Meister des Zwischenraumes. Zwischen Jung und Alt. Zwischen liebevollem Horror und kettensägender Romantik. Zwischen krudem Witz und feinfühligem Schmunzeln.
Die Ästhetik der Hässlichkeit, beherrscht er genauso, wie die Verunglimpfung der Ästhetik, die Profanisierung von Niveau ebenso, wie die niveauvolle Verarbeitung von Klischees. Er dreht die Dinge um, ordnet sie neu und lässt den Betrachter damit irritiert mit den Augen rollend alleine. Wo andere nur genremässig Klamauk auf Klamauk folgen lassen um sinnlos Zwerchfelle zu malträtieren, macht er den Klamauk zur sensiblen Mixtur seiner selbst, greift mit gnadenloser Unverschämtheit in die vollgefüllte Kiste sensibler Unsensibilitäten – und spielt geradezu mit der ganzen Bandbreite von bildlich symbolischen Kombinationen zwischen fein ziselierten Ängsten, Komik und Horror genauso, wie mit Comic-, Zeichentrick- und surrealistischen Sequenzen, deren absolut abgestimmter Wechsel dem möglichen Lachen immer ein zähneklapperndes Schlucken beimischt. «Christmas before Nightmare» ist der Beweis, dass die niveauvolle Geschmacklosigkeit, einen bestechend wohlriechend ranzigen Geschmack vermitteln kann, welcher einen die Dinge mitunter selber vertauschen lässt.
In Filme von Henry Selick, geht man nicht mehr mit dem üblichen Gefühl, sich über einen Animationsfilm Unterhaltung oder Spaß zu besorgen. Hier geht der Genuss tiefer. Viel tiefer. Und man muss sich von gewohnten Bewertungen befreien können. Man lässt Bilder auf sich wirken, die man ruhig mehrmals ansehen kann, um dabei immer neue Feinheiten entdecken zu können. Selik macht es relativ leicht, den Unterschied zwischen kreativer gestalterischer Liebe und einfacher Produktion von rein abfragebedingtem Füttern von Morbiditäten sichten zu können. Und im Zweifelsfalle, macht er auch da noch aus einer Fliegenpizza ein vielleicht gruseliges, aber immer noch Sahnetörtchen. Und was die anfangs erwähnten Schwierigkeiten im vielleicht interpretationsbedingtem Raum betrifft, werden die Dinge speziell beim Film, «Nightmare before Christmas», mitunter recht schwierig. Man muss schon das Schlitzohr Selick und auch Burton an ihren sensiblen Möglichkeiten messen, Dinge dort zu verstecken, wo sie niemand vermutet. Immerhin, beschäftigen wir uns hier mit Leuten, die das Herumspielen mit Skurrilitäten in der Psyche bildverarbeitender Menschen für Klavierspielen halten. Und darin, einfach verdammt gut sind.
Die scheinbar lebendig werdenden Puppen versprühen ihren eigenen Charme und sorgen dafür, dass der Film seinen unverwechselbaren, innovativen Look erhält. «Nightmare Before Christmas» gefällt als etwas anderer Weihnachtsfilm, der durch schaurig-schöne Melodien und eine in sich geschlossenen, bizarren Festtagswelt begeistert. Generell, kann ich nur empfehlen sich den Film zu besorgen, die Salzstangen und Cräcker durch Fischgräten, Zwiebelringe und Knoblauchzehen zu ersetzen und bei einem frischen Bier mit Ketchup, sich auch den Feinheiten genüsslich zu ergeben…
Bewegung muss sein und sich zwischendurch von seiner Arbeit zu trennen, tut gut, wird aber vielen nicht so leicht fallen. Hier kommt die Lösung: Hamster Wheel Standing Desk. Den etwas anderen Schreibtisch gibt es leider nicht zu kaufen, er lässt sich aber dank Robb Godshaw und Will Doenlen einfach nachbauen. Nackenverspannungen oder Rückenschmerzen werden von nun an der Vergangenheit angehören…
Mitchell Moffit und Gregory Brown von AsapSCIENCE haben bekannten Weihnachtsliedern einen wissenschaflichen Touch verliehen und diese mit neuen, dem Zustand des aktuellen Weltgeschehens angepassten Texten versehen. Happy Holidays!
Science Christmas Carols ft. Jon Cozart | SCIENCE SONGS
Die Überlieferung von Geschichten über Fabelwesen und übernatürliche Phänomene regt die kollektive Phantasie an. Jede Kultur hat dabei ihre eigenen Mythen und Legenden. So haben im Zweiten Weltkrieg die Bomberpiloten der britischen Royal Air Force technische Probleme mit ihren Maschinen gern der Sabotage durch kleine Gremlins zugeschrieben. Sehr schnell haben die koboldartigen Plagegeister dann auch Eingang in die Filmgeschichte gefunden: Heute sind sie als die kleinen Monster aus Joe Dantes 1984 entstandener Horror-Komödie «Gremlins» allgemein bekannt. Als eine der ersten Produktionen von Steven Spielbergs neu gegründeter Firma Amblin sollte der Film das dunkle Gegenstück zu E.T. sein. Diese Rechnung ging bei dem auch heute noch vergnüglichen Spektakel nicht nur an den Kinokassen auf.
Nach dem bis dahin beispiellosen Erfolg seines Ausserirdischen-Märchens «E.T.» konnte Steven Spielberg so ziemlich tun oder lassen, was er wollte. Und so gründete er mit seinen alten Weggefährten Frank Marshall und Kathleen Kennedy (Der seltsame Fall des Benjamin Button) eine Produktionsfirma, die in Reminiszenz an einen frühen Kurzfilm Spielbergs den Namen Amblin erhielt. Hier sollten junge Regisseure die Möglichkeit haben, mit grossen Mitteln für ein grosses Publikum zu arbeiten. Mitte der Achtziger hatte Amblin dann schon vier Hitfilme auf dem Konto, neben «Gremlins» das Kinderabenteuer «Die Goonies» von Richard Donner, die Zeitreisekomödie «Zurück in die Zukunft» von Robert Zemeckis und «Das Geheimnis des verborgenen Tempels», Barry Levinsons Schilderung der Erlebnisse des jungen Sherlock Holmes.
Bei «Gremlins» wurde das ursprüngliche Drehbuch von Amblin-Stammautor Chris Columbus, der später selber zum Regiestar (Kevin – Allein zu Haus, Harry Potter) aufstieg, in einem ausführlichen Umschreibeprozess von Autor, Regisseur und Produzent gemeinsam in die endgültige Form gebracht. So finden sich die Vorlieben aller drei in «Gremlins», aber Joe Dante hat ihn sicher am nachhaltigsten geprägt. Der Regisseur wurde wegen seiner anarchischen Ader von einem Kritiker als Steven Spielbergs böser Bruder bezeichnet und mehr als eine Kritik zu seinen Filmen trägt den naheliegenden Titel „»Dantes Inferno». Die heile Welt der Vor- und Kleinstädte erweist sich bei ihm tatsächlich als Hölle, sei es in «Meine teuflischen Nachbarn», in «Small Soldiers», bei seinem Segment des «Twilight Zone»-Kinofilms oder eben bei den «Gremlins». Dazu verweist er häufig auf die liebste Freizeitbeschäftigung der Vorstadtbewohner und setzt ständig laufende Fernseher kommentierend ein. So begleitet etwa ein Ausschnitt aus Don Siegels «Die Dämonischen» den Verwandlungsprozess der Gremlins.
So ist «Gremlins» gespickt mit Verweisen, Hommagen und Selbstreflexion, die meisten dieser Bezüge sind für Dante und für Spielberg wichtig. Immer wieder wird auf «E.T.» angespielt – von der berühmten Zeile «Phone Home» bis zum Versteck von Stripes, dem bösen Obergremlin, im Puppenregal neben einer Figur des Gnoms aus dem All. Während es Zufall sein könnte, dass der Gesang Gizmos wie die «Chipmunks» klingt, ist der Verweis auf die Verständigung per musikalischer Tonfolge in «Unheimliche Begegnung der dritten Art» an anderer Stelle klare Absicht. Ein Höhepunkt ist die Sequenz, in der die Kobolde ihr zerstörerisches Treiben unterbrechen, um im Kino Disneys «Schneewittchen» zu schauen. Begeistert singen sie beim Lied der Zwerge mit, aber das Filmtheater geht am Ende trotzdem in die Luft. Die wichtigste Referenz in «Gremlins» ist der Weihnachtsklassiker Ist das Leben nicht schön?.
Dante verweigert sich den narrativen Konventionen auch, indem er seinen Figuren keine besondere Tiefe oder Glaubwürdigkeit zugesteht. Insbesondere Billy ist nicht mehr als ein Abziehbild. Trotz aller Sabotage wird in *Gremlins* ein ausreichend tragfestes erzählerisches Gerüst errichtet, dieses bringt der Regisseur erst 1990 in der Fortsetzung *Gremlins II – Die Rückkehr der kleinen Monster* zum Einsturz. Dante huldigt mit vielen visuellen Gags und Überspitzungen auch seiner ersten filmischen Liebe, dem Zeichentrick, der er sich später im lustvoll überdrehten «Looney Tunes: Back In Action» ganz unverblümt widmen konnte. Trotz des insgesamt leichten, oft fast satirischen Tons von «Gremlins» lässt Dante gelegentlich der bösen Fantasie mit cartoonesker Überspitzung freien Lauf. Da werden auch mal Gremlins durch den Mixer gejagt oder in der Mikrowelle gegrillt. Was bei «Tom & Jerry» akzeptabel zu sein scheint, wird hier zur Provokation. Regisseur Joe Dante verschreibt sich in seinen Filmen der Auflösung jeglicher Ordnung und frönt der Lust am Regelbruch.
Schönes Konzept eines Roboter-Aufstands von David Karlak. Leider ist die Story etwas abgeltscht und schon tausendmal erzählt. Ein paar der Visuals hat man auch schon in «Animatrix» oder «A.I.» gesehen, aber trotzdem nett…
Nach langer Durststrecke kehrt Jason Voorhees 2017 endlich wieder zurück, um sich sowohl in digitaler als auch filmischer Form mit hilflosen Teens anzulegen. Entwickler Gun Media macht Fans, die bereits sehnsüchtig auf «Friday the 13th: The Game» warten, ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk und lässt sie für ganze 17 Minuten in die tödliche Welt des offiziellen Videospiels eintauchen. Im Spiel, das gegen Sommer 2017 für PlayStation 4, Xbox One und natürlich auch PC-Nutzer erscheint, schlüpfen Spieler wahlweise in die Rolle eines Opfers oder Jason Voorhees selbst. Beiden stehen diverse Waffen und Hilfsmittel zur Verfügung, um die Gegenseite auf möglichst blutrünstige Weise ins Reich der Toten zu schicken. Sean S. Cunningham, Schöpfer der Freitag der 13.-Serie, ist begeistert:
Es sind 30 Jahre vergangen, seit Fans zuletzt ein Spiel zur Freitag, der 13.-Serie erleben konnten. Die Technik hat endlich ein Niveau erreicht, mit dem wir ein Spiel erschaffen können, welches den Vorstellungen der Fans gerecht werden wird. Es war immer ein Traum von mir, die Spieler zu Jason werden zu lassen und die ahnungslosen Camper zu jagen, die sich am Camp Crystal Lake herumtreiben. Ich bin sehr erfreut, diese Vorstellungen jetzt zum Leben zu erwecken!
17 Minutes of Friday the 13th Counselor Gameplay - IGN First
Im Horrorfilm «The Unspoken» kommt eine junge Babysitterin dem dunklen Geheimnis eines Hauses auf die Spur. Angela (Jodelle Ferland) nimmt einen Job als Babysitterin an, obwohl sie von Freunden und sogar von ihrem Vater gewarnt wird, nicht in dem Haus der Familie zu arbeiten. Denn vor 17 Jahren verschwand dort eine ganze Familie…
Weihnachten gilt als «Fest der Liebe». Vor allem in Zeiten ohne Fernsehen und Internet war es wichtig, für entsprechende Unterhaltungs- und Ablenkungsmethoden zu sorgen, denn seit jeher sorgt die Kombination Familie plus Harmonie (plus Alkohol) für ein explosives Umfeld. Zur Entschärfung dieses Minenfelds sind (fast) alle Mittel recht; nur Sex fällt aus. So ist der «Krampus», der in «A Christmas Horror Story» sein Unwesen treibt, im südlichen Europa womöglich schon in keltischer Vorzeit als Naturgottheit verehrt worden, bevor er zum Knecht fürs Grobe in den Dienst des Weihnachtsmanns gezwungen wurde. Hier werden uns vier Geschichten Im Sog verordneter Festlichkeit präsentiert.
Im Rahmen des Weihnachtsfestes greifen Anthologien auf eine altehrwürdige Tradition zurück: Im Kerzenlicht erzählten sich festlich versammelte Gesellschaften Geistergeschichten. Diese folgten natürlich aufeinander, während der Film an diese Formalregel nicht gebunden ist. Harvey, Hoban & Sullivan verzwirbeln deshalb ihre Geschichten, indem sie Verknüpfungen zwischen Orten und Figuren herstellen. Die verbindende Klammer kam erst nachträglich hinzu: «A Christmas Horror Story» war bereits abgedreht, als sich der Kontakt zu William Shatner ergab. Ein bekannter Name konnte dem sparsam budgetierten Werk sicherlich helfen. Also entstand «Dangerous» Dan, der in Weihnachtssentimentalität schwelgt, sich dabei langsam volllaufen lässt und schliesslich mit einer Festtagstragödie konfrontiert wird. Aus seiner kleinen Rolle macht Shatner ein Kabinettstück, das man mit Freude verfolgt – und das er in den Abspann verlängert.
Dieses Weihnachten kommt nicht nur rabiat, sondern auch schwarzhumorig daher. Üblicherweise liegt die grösste Gefahr darin, als «ungehorsamer» Zeitgenosse meist kindlichen Alters von Santa bzw. Krampus eins mit der Rute übergezogen zu bekommen. Harvey, Hoban & Sullivan gehen deutlich weiter. Hier fliegen buchstäblich die Fetzen, und Reue oder Unwissenheit gelten keineswegs als Gründe, von hässlichen Toden verschont zu werden. Folgerichtig ist der Bodycount beträchtlich. Nur wenige der recht zahlreichen Figuren erleben das Weihnachtsfest lebendig. Sie haben es sich einerseits selbst zuzuschreiben, während das Strafmass für die begangenen Übeltaten andererseits sehr archaisch wirkt: Auge um Auge, Zahn um Zahn! Leider kann nicht jede Geschichte für Spannung und Schrecken sorgen. Vor allem die Begegnung mit dem Geist (aus) der Schule besitzt wenig Berührungspunkte zum Thema Weihnachten, diese werden behauptet sowie einer Story aufgeprägt, die einfach zu bekannt ist und ohne Überraschungen serviert wird, welche über die üblichen «Buh!»-Effekte hinausgehen. Nur marginal fesselnder ist trotz der guten Darsteller die Geschichte vom Wechselbalg, der seine Gasteltern terrorisiert. Die düstere Stimmung wird durch ein schmalziges Finale konterkariert.
Spass bereiten jene beiden Episoden, in denen dem bösen Weihnachtsaffen tüchtig Zucker gegeben wird. Obwohl eindeutig ein Schauspieler den eisbärweissen Krampus verkörpert, ist die Maske gelungen. Sie beweist darüber hinaus, dass gute, alte, handgemachte Effekte sich in der digitalen Wunderwelt weiterhin behaupten können. Ohne Einschränkungen zu empfehlen ist Santas Krieg gegen seine Elfen. Mit George Buza fanden die Regisseure den idealen Santa als Mischung: ein dicker Gemütsmensch und vorchristlicher Krieger, der keine Gefangenen macht und ebenso hart austeilen wie einstecken kann. Die Werkstatt am Nordpol ist keineswegs die erwartete Festung festlichen Kitsches, sondern eine düstere, industriell anmutende Anlage, in der die Produktion straff organisiert abläuft. Diese Assoziation ist wichtig, da die Santa-Episode einen doppelten Boden besitzt, der einen wirklich grausigen weil realistischen Schrecken offenbart.
In seiner Gesamtheit ist «A Christmas Horror Story» als glühweinfreies Festtags-Kontrastprogramm trotz aller Einwände tauglich. Das schon erwähnte Minimal-Budget forderte einerseits den Einfallsreichtum eines fünfköpfigen Drehbuch-Teams, während andererseits Kameramann Gavin Smith gerade in diversen Aussenaufnahmen geschickt mit Licht und Schatten zauberte. Zumindest optisch wirkt dieser Film nie ärmlich und inhaltlich hat man ebenfalls mehr richtig als falsch gemacht. Für Genre-Nerds gibt es ein Zuckerstückchen: Die Bürger von Bailey Downs sind auch ausserhalb der Weihnachtszeit Kummer gewohnt. Hier trieben u.a. die Schwestern Ginger und Brigitte Fitzgerald als weibliche Werwölfe ihr Unwesen (Ginger Snaps 1-3) ihr Unwesen.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
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Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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