Wieso der folgende humoristische Film auf dem Index steht, ist mir nicht ganz klar, aber der Grund, wieso Filme auf dem Index gelandet sind, waren schon immer nebulös. Wie auch immer, den Film solltet ihr euch unbediengt ansehen:
Weit weg von der Erde, 4000 Reisejahre weit entfernt existiert ein Planet, der grüne Planet, auf dem Verwandte von uns, den Menschen leben. Sie sind soweit entwickelt, dass Sie sämtliche Objekte eliminiert haben und ihre volle Konzentration, ihr Wissen, ihre Stärken und Energien auf den Fortschritt ihrer Körper, Gedanken und geistigen Fähigkeiten richten.
Einmal im Jahr treffen sich die passionierten Naturmenschen in einem ausgestorbenen Vulkan, um über Neuigkeiten, Ernteverteilung und Auslandsreisen zu berichten. Gewöhnlich will niemand der Planetenbewohner gerne einen Ausflug auf die Erde unternehmen, nur dieses Jahr ist alles anders.
Mal wieder will keine Seele einen Fuß auf diesen Planeten setzen, der so voller Gefahren und Primitivität steckt und auf dem die Bewohner die Arroganz anscheinend gepachtet haben. Schließlich will mit Mila eine Witwe die Reise antreten, deren Vater bisher als letztes den Trip auf die Erde unternahm, und mit ihr selbst als Baby zurückkehrte. Also möchte Mila ihre Heimat erkunden. Sie lässt ihre vier Kinder auf dem grünen Planeten zurück und landet auf einer Pariser Hauptstraße.
Der Kulturschock stellt sich sogleich ein, als Mila den Asphaltdschungel sieht und mit Umweltverschmutzungen aller Art konfrontiert wird. Auf ihrer Odyssee durch die Großstadt lernt sie viele unbewusste Menschen kennen, deren Schicksal sie mit Hilfe kleiner Tricks zum Positiven wendet.
Der Film zeigt mit klarem Blick unsere krude Sicht von Liebe, Familie, Gesundheit, Ernährung, Gesellschaft und zeigt den Weg den der heutige Mensch eingeschlagen hat, immer weiter weg von seiner wahren Natur.
Dave Cutlip von Southside Tattoo Parlor in Baltimore hilft Menschen, die ein neues Leben beginnen wollen. So hat er sich dazu entschlossen, alte rassistische oder gangbezogene Tatowierungen kostenlos zu vertuschen. Cutlip und seine Frau Beth wollen einfach etwas Gutes tun, aber als sich diese Aktion herumgesprochen hatte, konnte sich Cutlip vor Anfragen kaum noch retten. Aus diesem Grund hat er nun eine Non-Profit-Organisation namens «Redemption Ink» auf die Beine gestellt, die Menschen die ihre Tattoos bereuen, helfen soll. «Redemption Ink» rekrutieren Tattoo-Künstler aus den verschiedensten Orten, um den gleichen Service zu bieten und um mit Spenden ein Laser-Entfernung für diejenigen zu ermöglichen, die mehr als eine Cover-Up benötigen. Cooler Sache! Fast so cool wie die 12-jährige Tochter des Tätowierers, die die Anfragen von Gangstern und Rechten auf Facebook beantwortet und sie an Dad weiterleitet…
SLIME - SIE WOLLEN WIEDER SCHIEßEN (DÜRFEN) - Official Video
Sie wollen wieder schießen dürfen Sie wollen wieder Zäune ziehen
Denn seine Heimat muss man schützen Sie laden schon ihr Magazin
Sie wollen wieder schreien dürfen Die Jugend neu zum Hass erziehen
Sie wollen wieder Fackeln tragen In den Straßen von Hamburg und Berlin
Das ist das gelobte Land Wo Milch und Honig fließt
Aber nur so lang, aber nur so lang man jeden Eindringling erschießt
Die Menschen an den Grenzen sind die Geister, die wir riefen
Und das weiß doch jedes Kind Geister kann man nicht erschießen
Sie wollen wieder sagen dürfen daß deutsch sein eine Tugend ist
Doch niemand wird je fragen dürfen wer die deutschen Kugeln frisst
Sie wollen wieder sagen dürfen wenn man nach der Lösung fragt
In diesem Fall ist es ganz einfach wir brauchen Blei und Stacheldraht
Der russische Politiker Dmitri Olegowitsch Rogosin hat ein Video veröffentlicht, das einen humanoiden Roboter beim Training auf einem Schiessstand zeigt. Der F.E.D.O.R., was für Final Experimental Demonstration Object Research steht, soll allerdings nicht in den Krieg ziehen, sondern ins All fliegen. Das ungewöhnliche Training soll lediglich die Feinmotorik und die Algorithmen des Roboters verbessern. Geht es nach den Entwicklern, wird dieser bereits 2021 (unbewaffnet) zur Raumstation ISS reisen und dort dann den Astronauten bei ihrer Arbeit helfen. Wir müssen uns also keine Sorgen machen, viel mehr geht es hier darum, dass der Roboter lernt, Ziele zu erkennen und entsprechend Entscheidungen treffen zu können. Die Fähigkeit zu Schiessen ist da nur «ein Nebenprodukt» – schliesslich habe man nicht vor, einen Terminator zu bauen. Aber künstliche Intelligenz sei eben doch ganz nützlich. Logisch, dass man da mit dem Gebrauch von Schusswaffen anfängt…
Hasta la vista, baby: Russischer Roboter trainiert mit Waffen
Freunde, ihr müsste jetzt stark sein. Zumindest die, die schöne Autos zu schätzen wissen oder das Geräusch von in Lack kratzenden Schlüsseln nicht ab können. Der norwegische Künster Dolk hat mit seiner Installation «Low Key» einen Lamborghini Gallardo zur Verfügung gestellt, den die Besucher im Aros Museum (dänisches Aarhus) fröhlich zerkratzen dürfen. Blödsinnige Aktion oder gekonntes Zeichen gegen Habgier und Selbstdarstellung?
In insgesamt 8 Stunden zieht Ella 100 verschiedene Dinge, unter den (b)rauchbare Sachen sind mit dabei ein Pringles-Bong, eine Lego-Pfeife, ein Schokohasen-Bong, ein Joint-Bong, ein Würstchen-Bong oder ein Pizza-Bong, um nur einige zu nennen. Da kann man beim anschliessenden Fressflash gleich genussvoll reinbeissen…
In honor of the High Holy Day, 4/20, we asked Ella to get high using 100 different pipes, bongs, other instruments, pieces of produce, and edibles. Filmed over eight hours, we watch her achieve higher and higher consciousness by drinking cannabis soda, smoking out of a gas mask, a shoe, a block of cheddar cheese, a baby bottle bong, and way more. It’s with gratitude, good vibes, and joy that we puff, puff, and pass this video onto you.
Die Franzosen trauen sich immer wieder mal so richtig reine Genrekost rauszuhauen. Bei «Among the Living – Das Böse ist hier» haben wir es mit einem geradlinig auf puren Horror getrimmten Knisterstreifen zu tun. Alexandre Bustillo und Julien Maury schufen 2007 mit ihrem Debüt «Inside» einen der härtesten und bis heute umstrittensten Vertreter der «neuen französischen Härte» im Terrorkino. Auch mit ihrem dritten Film «Aux yeux des vivants» bleiben sie dem Horror-Genre treu. Doch erneut schlagen Bustillo und Maury eine völlig neue Richtung ein. Dieses Mal orientieren sie sich vorrangig an amerikanischen Vorbildern aus den 80er-Jahren. Dabei fangen sie recht vielversprechend an, können insgesamt jedoch nicht ganze überzeugen.
Atmosphärisch ist «Aux yeux des vivants» erneut vom handwerklichen Geschick des Duos gekennzeichnet, das auch hier wieder, mitunter nur für die Dauer weniger Sekunden oder sogar lediglich in Form eines einzelnen Bildes, Momente kreieren, die für erhöhten Pulsschlag, unangenehmes Ausharren oder entsetztes Abwenden sorgen, wobei vor allem ihr ausgeprägtes Gespür für räumliche Verdichtung zum Vorschein kommt. Manche Szenen sind extrem spannend geraten, das Timing funktioniert recht gut. Geräuschkulisse, Szenenbild, die sorgfältige Kameraführung, Spezialeffekte – all das ist professionell gemacht und erzeugt die gewünschte Atmosphäre. Ich freue mich nach dem ganzen Lost-Footage-Wackelwackel-Schrott endlich mal wieder über einen Film mit ruhiger und klarer Kamera, von dem ich keine nervösen Zuckungen bekomme. Und die Eröffnungsszene, in der sich ein Messer in den Bauch einer Schwangeren bohrt, ist einfach eine Wucht.
Trotz überschaubarer Lauflänge ist die Geschichte am Ende zu wenig. Es heisst geradlinig Gut gegen Böse und Blöd (die Polizei) spielt auch noch mit. Eine interessante Wendung oder etwas mehr Tiefe sucht man leider vergebens. Es läuft weiter bis zum konsequenten, aber nicht sonderlich überraschenden Ende. Das aufwendige, oft betont stimmungsvolle aber jegliche Originalität quasi vorsätzlich aussparende Gestaltung wird ohnehin Nebensache, sobald Klarence seinen Mordlauf beginnt. Aus «Among the Living» wird ein ganz normaler Slasher. Das Geschehen folgt gut bekannten Konventionen und wird mit einschlägigen Effekten aufgepeppt. Wenn nun scharfe Klingen in Körpern versenkt werden oder ein Polizisten-Unterkiefer unter Klarences Machete zu Boden fällt, jubiliert sicherlich der bis hierher sanft entschlafene Gorehound. Wer den Schrecken lieber als Andeutung geniesst und in der ersten Filmhälfte gut bedient wurde, dürfte dagegen entsetzt sein, wenn im grossen Finale geschnetzelt wird, als wäre schon wieder Freitag, der Dreizehnte.
Neben diesen inszenatorisch vereinzelten Bravourstücken im Mittelteil schlittern Bustillo und Maury im Finale aber schliesslich in Gefilde des nahezu komischen Theaters, wenn ihr Showdown sämtliche Regler auf Anschlag dreht, um zwischen Splatter-Einlagen, absurden Masken und Kostümen sowie an völlig unpassender Stelle eingefügter Sentimentalität zu einem Ende zu gelangen, das wie auch schon der grösstenteils zerfahrene, unentschlossene Vorgänger «Livid» erneut ernüchtert zurücklässt. Alexandre Bustillo und Julien Maury gelingt es leider nicht die Erwartungen, die sie mit der Ausgangslage schüren, im weiteren Handlungsverlauf auch einzulösen. Schleichend und dann immer schneller verflüchtigt sich die Atmosphäre. Zunehmend folgen sie nur noch den vorhersehbaren, ausgetretenen Genrepfaden, bemühen schlicht unlogische Entwicklungen, um ihre Handlung weiter voranzutreiben. Ganz nebenbei beginnt man sich zu fragen, ob die Franzosen in ihre Häuser grundsätzlich keine Lichtschalter einbauen. Ein bisschen nachvollziehbarer hätten die Protagonisten ruhig handeln können.
«Among the Living» ist ein holpriges Gesamtwerk, ein in der ersten Handlungshälfte sich windendes Genre-Mischmasch, dass keineswegs misslungen ist und deutlich besser geraten als Bustillos und Maurys zwar formal ebenfalls interessantes aber inhaltlich gar zu krudes Vorgängerwerk «Livide. Im Gedächtnis haften bleibt aber eine Erwartungshaltung, die sich nachträglich als überzogen erweist und doch dem Autoren- und Regie-Duo angekreidet wird. «Aux yeux des vivants» mag ehrgeiziger konzipiert sein, hier trifft «Stand by Me» auf «The Hills Have Eyes», liest man allen Ernstes auf dem Backcover – ist aber letztlich «nur» ein Slasher, der filmkünstlerisch breitbeinig heranmarschiert, um sich schliesslich in den Fussstapfen deutlich gewichtigerer Vorgänger zu verirren. In diesem Punkt enttäuschen Bustillo & Maury, unterhalten können sie aber trotzdem. «Among The Living» ist per se kein schlechter Traum. Doch für einen wirklich eindrucksvollen Horror-Streifen fehlt es an zu vielen Ecken. Gerade nach dem wirklich treibenden Startschuss geht viel zu schnell der Drive verloren und lässt auch das Treiben des Monsters einiges an Albtraumhaftigkeit vermissen.
Bald wird sich zeigen, ob Katherine Waterston als Daniels ebenso austeilen kann wie Sigourney Weaver ihrerzeit. Die aus dem Harry Potter Spin-Off «Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind» bekannte Schauspielerin gebührt nämlich die Ehre, im Sci/Fi-Horror «Alien: Covenant» in die Fussstapfen der legendären Ripley zu treten. Dass ihr die Neo- und Xenomorphs das Überleben im All aber ganz und gar nicht leicht machen, bestätigen auch die folgenden TV-Spots. Diese zeigen noch mehr Szenen mit brenzligen Situationen und gewähren zudem einen tödlichen Blick auf die ausserirdischen Kreaturen. Ungeklärt bleibt die Präsenz der Alien Queen, mehr erfahren wir dann zum Kinostart im Mai. Regie bei «Alien: Covenant» führte niemand Geringeres als Ridley Scott, Schöpfer das Originals, «Prometheus» und «Blade Runner»…
Herrlich morbider Werbespot und ist so schnell vorbei wie das Leben der darin gezeigten Personen. Sehr unterhaltsame Umsetzung von Dorian & Daniel mit jeder Menge kreativer Todes-Varianten. Mehr möchte ich dann erst einmal nicht verraten…
Mit «XX» bieten die Macher hinter «V/H/S» und «The ABCs Of Death» uns einen Perspektivwechsel der besonderen Art an. Für die Horror-Anthologie zeichnen nämlich ausschliesslich hochtalentierte Regisseurinnen verantwortlich. Die vier Regisseurinnen haben für die Horror-Anthologie «XX» jeweils einen Film umgesetzt, der euch das Fürchten lehren soll. Da weibliche Regisseure grundsätzlich selten anzutreffen sind, stellt XX definitiv schon mal eine Besonderheit da. Hinter dem Namen St. Vincent verbirgt sich die Singer-Songwriterin Annie Clark. Sie sass für den Film «Birthday Party» im Regiestuhl. Die Hauptrollen in den einzelnen Filmen werden gespielt von Melanie Lynskey, Angela Trimbur und Christina Kirk. In den US&A wird XX erst auf dem Sundance Film Festival gezeigt und startet dann ab dem 17. Februar 2017 regulär in den US-Kinos. Am 26. Mai 2017 gibts bei uns den Film auf Blu-ray und DVD direkt fürs Heimkino…
XX | Official UK Trailer [HD] - on DVD & Digital HD now
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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