Halloween Snack Ideen: Spinneneier, Mumien und Gruselaugen
Falls ihr noch nicht wisst, was ihr heute Abend zu Halloween autischen wollt, hier ein paar Snack-Ideen…
Falls ihr noch nicht wisst, was ihr heute Abend zu Halloween autischen wollt, hier ein paar Snack-Ideen…
Mit einer Totenkopf-Backform kann man sich schmackhafte Pizza-Totenköpfe zu Halloween machen. Einfach Teig ausrollen, in Rechtecke teilen und damit die eingefettete Form auskleiden. Blutrote Tomatensauce gleichmässig auf dem Teig verteilen, nach Belieben füllen, Mozzarella drauf und noch ein paar giftgrüne Kräuter darüber streuen. Eine weitere Teigschicht über die Füllung legen und an den Rändern gut fest drücken. Ab in den Ofen damit und nach ca. zwanzig Minuten sind die Calzone-Totenköpfe fertig. Das komplette Rezept für Pizza-Totenköpfe findet ihr bei Genius Kitchen…
Gewitzt geschnitzt! Sean Ohlenkamp und Rob Popkin haben etliche Kürbisse geschnitzt, fotografiert, weiter geschnitzt, fotografiert, von Hinten und der Seite geschnitzt, fotografiert und so weiter und so fort. Nach etlicher Zeit und vermutlich noch mehr Kürbissuppe, war die kreative Food-Stopmotion fertig – und der Aufwand hat sich gelohnt!
Dozens upon dozens upon dozens of pumpkins were cut, gutted, rotated, scraped, poked, slapped, and banged to make this stop-motion animation and the music that bring it to life. It took a few years – pumpkins rot, schedules get busy – but we loved discovering the methods that worked and the many that didn’t.
Many pumpkins were photographed twice. First as a nicely lit, carving-free plate. Then again after carving our designs and removing the top or back so we could insert a light. The two were then composited together to remove the lighting equipment. We re-used pumpkins where we could (fronts and backs and sometimes sides) but that wasn’t always possible.
We often projected images onto the pumpkins to improve consistency between frames,, but due to each pumpkin’s unique curves, it often took just putting it in front of the camera to check alignment.
Direkt aus den 80er Jahren und meiner eigenen Kindheit, kommen die Madballs, die matschigen Monster-Bälle in die Spielzeugregale zurück, was sich innerfür mich sehr nostalgisch anfühlt. Kidrobot hat eine Reihe von Madballs mit Horror-Ikoenen wie Freddy Krueger, Jason Voorhees, Leatherface, Predator, Face Hugger und auch einen Xenomorph kreiert, die jetzt bei Best Buy für jeweils 9.99 $ erhältlich sind…
Wenn die kleinen Blagen klingeln, kann man sich auch auf den neuen «Es»-Film beziehen: Ein paar rote Ballons aufhängen, sich als Pennywise verkleiden und in seiner lustigsten Clownsstimme sagen: «Die andern Kinder waren auch schon hier… sie fliegen, sie fliegen alle und wenn ihr hier unten bei mir seid, dann werdet ihr auch fliegen muahaha!»…
Wenn der Horrormeister Stephen King persönlich zugibt, dass er in einem Film Angst verspürte, der auf einem seiner eigenen Romane basiert, dann lässt das nicht nur uns aufhorchen. Dass die Neuverfilmung von «Es» gruselig geworden ist, ging durch alle Medien und ich muss zugeben, das die Neuverfilmung um ein vielfaches besser ist als das Original, dass mich grösstenteils nur gelangweilt hat. Ein sehr gelungenes Remake, dass die Stimmung des Buches gut einfängt. So muss eine Buchverfilmung aussehen.
Wer einen reinen Horrorfilm erwartet ist definitiv falsch, der ist generell bei Stephen King falsch, denn dieser Film ist kein blutiger Horrorschocker, wie es in Medienberichten ständig behauptet wird, sondern genau wie im Buch ist es hauptsächlich eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt. Der gesamte Look des Films wirkt wie aus den 80ern. Die Musik, die Kamera und die Effekte sind absichtlich etwas auf alt getrimmt. Den Losersclub schliesst man, ebenfalls genau wie im Buch, sofort ins Herz. Es gibt interessante Horror Elemente, wirklich lustige Passagen der derberen Art und Drama. Die jungen Schauspieler machen ihre Sache wirklich gut, es macht richtig Spass ihnen zuzusehen und Bill Skarsgard als Pennywise ist eine Wucht. Er lässt dem Wahnsinn Raum zum entfalten und unterzeichnet dies mit einer Mimik, die absolut grandios ist. Doch sollte man nicht den Fehler begehen, ihn mit Tim Curry vergleichen zu wollen. Beide spielen den Clown auf Ihre eigene Art und in meinen Augen wissen beide zu überzeugen. Bei Skarsgard sehe ich für den zweiten Teil sogar noch potenzial nach oben, wenn sich der zweite Teil mehr im düsteren Erwachsenen und Horror Bereich positioniert. Das schwedische Fotomodell Skarsgård, kurzfristig für Will Poulter (The Revenant, The Maze Runner) eingesprungen, dominiert mit seiner verspielt sadistischen Art den Film nach Belieben.
Nachdem Cary Fukunaga (True Detective) aufgrund Terminüberschneidungen den Stuhl räumen musste, kam mit dem argentinischen Filmregisseur Andy Muschietti (bürgerlicher Name Andrés Muschietti) einen Drahtzieher, welcher bisher nur einen einzigen Langspielfilm realisierte. Man darf dem Filmstudios auch feines Gespür attestieren, denn wer bei Muschiettis Filmdebüt genau hinschaut, erkennt darin das perfekte Bewerbungsschreiben für «It». Bereits beim spanisch sprachigen «Mama» spielte der Argentinier gekonnt auf der übernatürlichen Klaviatur, ohne dabei ins generische Horror-Geplänkel abzudriften. Kommt hinzu, dass Muschietti eine Horde talentierter Filmemacher zur Seite gestellt wurde. Besonders hervorzuheben sind Benjamin Wallfisch, der Golden Globe and Emmy nominierte Komponist, welcher «It» abwechselnd in melancholische, verstörende, brutal abgefuckte oder wenn nötig auch mal optimistische Klangfarben taucht oder der für die Cinematography verantwortliche Koreaner Chung-hoon Chung. Chung ist sowas wie der Hauscinematograph Chan-wook Parks (Oldboy, Thrist, Stoker) und wer die Filme Parks kennt weiss, was für cineastische Leckerbissen hier ins Auge getröpfelt werden. Das R-Rating hätte für meinen Geschmack noch mehr ausgekostet werden dürfen. Ein paar abgetrennt Gliedmassen und Blutfontänen müssen hier reichen, um den Blutdurst von Gore-Hounds zu befriedigen. Dafür sind die Special Effects brilliant. Ein paar Szenen werden sich mit Sicherheit auf Lebzeiten in dein Gedächtnis einbrennen…
Der Losers-Club, bestehend aus jedem erdenkliche Klischées eines Coming-Out-Of-Age-Filmes, der Dicke, der Nerd, der Schwarze, das Mädchen, der Stotterer, der Hypochonder, verleiht dem Film etwas, was in einem Horror-Film leider selten vorhanden ist: Herz. Wie schon bei Stephen Kings «Stand By Me», schöpft «It» die Kraft des Films aus der Gruppendynamik der Losers. Wie sie gemeinsam oder in der Gruppe ihre eigenen, realen und fiktiven Dämonen gegenüber treten, ist auch ohne dem nach Blut und Angst geifernden Pennywise fesselnd. Wenn ich mich richtig erinnere, ernährt sich der von Tim Curry dargestellte Pennywise in erster Linie von der Angst, die die Kinder vor ihm empfinden. In der neuen Version profitiert der Clown aber auch – und besonders – von der Angst, die aus dem gesellschaftlichen Umfeld der Kinder und Jugendlichen generiert wird. Resultierend aus sozialer Ausgrenzung wegen (vermeintlicher) Nonkonformität, familiärem Druck, der hier teils exzessive Züge annimmt und immer wieder befeuert durch den allgegenwärtigen Pedobear, lässt sich Pennywise hier auch durchaus als Manifestation sozialer Phobien und eines gesellschaftlich tolerierten Grauens begreifen. Auf dieser Ebene ist die neue Verfilmung deutlich wirkungsvoller, gruseliger und grimmiger als auf der plakativen Oberfläche. Die Laufzeit von 135 Minuten geht runter wie Butter, trotzdem schafft es «It» gegen den Schluss hin nicht, die Spannung aufrecht zu erhalten und driftet in den letzten 20 Minuten immer mehr in Richtung Deja-Vu-Horror. Auch die immer gleichen Jump-Scares ermüden mit der Zeit und lassen Pennywise gegen Ende recht lächerlich erscheinen. Schade. Trotzdem ist «It» ein Highlight des Kinojahres – und des Horror-Genres.
«It» ist stellt seinen Vorgänger locker in den Schatten. Ein brillanter Pennywise, sattelfeste Filmemacher und ein durchs Band weg sympathischer Cast heben den Film locker in die Top 5 aller Stephen-King-Verfilmungen. Und eins sollte man bedenken: ES hat mit diesem Teil gerade mal angefangen und ist bei der Hälfte angekommen, kein Film feuert all sein Pulver in der ersten Hälfte ab. Andrés Muschietti hat hier gute Arbeit geleistet, der angekündigte Directors Cut wird uns ca. 15 Minuten mehr an Film bescheren und Teil 2 im Jahr 2019 wird die Geschichte zu Ende erzählen. Das wir dabei sicher mehr Horror und Grusel zu sehen bekommen, daran zweifle ich nicht. Im Grossen und Ganzen ist «Es» in meinen Augen kein perfekter, aber doch sehr unterhaltsamer Film. Wenn man über einige Probleme hinwegschauen kann, wird man seine Freude mit dem Film haben. Ich hatte bei dem Film bis zum Ende das Gefühl, eine Zeitreise gemacht zu haben, es war wie ein Nostalgietrip, der mich erinnerte, wer ich war und wer ich jetzt bin. Auch wenn ich offen für eine Fortsetzung bin, werden mir die jungen Schauspieler fehlen. Ein Film bei dem man sich gruselt, lachen kann und vielleicht auch zum Nachdenken anregt. Sich den Film anzuschauen um sich ein eigenes Bild zu machen lohnt auf jeden Fall – dabei sollte man die TV Adaption von damals aber ausser acht lassen…
Auf der Suche nach den dunklen Ecken des Netzes entdeckte ich eine Website namens «Haunted Dimensions«. Dort bietet der multimedialen Künstler und Design-Assistent Ray Keim, der auch Requisiten und Modelle für die Universal Studios macht und ein wichtiges Mitglied des Halloween Horror Nights Teams ist. Aus der Güte seines dunklen Herzens hat Keim Papiermodellversionen seiner grösseren Spukhausmodelle frei zum Download veröffentlicht. Ja, du hast richtig gelesen: Kostenlos! Die einzige Bedingung dabei ist, dass man die zusammen gebastelten Modelle und Doumente mit seinem Namen versieht und die Werke nicht verpackt oder verkauft.
So findet man zum Beispiel auf der Seite das Haus von Norman Bates aus Alfred Hitchcocks Klassiker «Psycho», oder das Haddonfield aus Illinois, Heimat von Michael Myers aus John Carpenter’s Halloween, oder Phantom Manor, einen viktorianischen Alptraum, oder das Skoolhouse, das ein Teil der Halloween Horror Nights von Universal Studios in Orlando war. Wenn man sich das PDF herunterlädt und ausdruckt, finden man auch eine detaillierte Anleitungen für die Bauteile. Sobald die Stücke ausgeschnitten sind, kann man den Anweisungen folgen und die Teile zusammenkleben.
Die 31-jährige Make-up-Künstlerin Mimi Choi aus Vancouver hat verziert das Gesicht von sich und ihren Kunden gerne mit optischen Illusionen, die physische Verletzungen und Kuriositäten auf realistische Art und Weise darstellen. Ist zwar nichts Neues, aber dann doch immer wieder nett anzuschauen Weitere Arbeiten von Choi gibts auf Instagram zu bewundern…
I felt like my creativity was suppressed. I enjoyed teaching but I wasn’t completely happy. I needed a new challenge […] I wanted to do something different for October 31, so I had a look on Instagram and found a photo of a woman, who looked like her face had cracked.
Youtuber Tom BetGeorge produziert für die meisten Feiertage spektakuläre Lichtshows. Sein letztes Projekt ist eine Halloween Show, die auf der Musik von «The Nightmare Before Christmas» basiert und weiss zu beeindrucken…
Ich erinnere mich gut daran, als ich ein Kind war, das ich gerne in der Videothek die Coverartworks und Poster von Horrorfilmen studierte, auch wenn ich sie nicht mit nach Hause nehmen durfte. Dieser Clip lässt einem wieder in Nostalgie schwelgen und zeigt, was diese groteske Artwork so einprägsam machte…

Halloween steht vor der Tür und wem eine Kerze als leuchtendes Innenleben einer eigenen Schnitzerei nicht genügt, wäre dieser Pumpkin nicht etwas? Dieser coole Vielaugenkürbis von Youtube-Nutzer 68percentwater kann man sich zwar nicht aufstellen, aber mit dieser Anleitung selbst codieren…
I change the eye position for each eye based on a randomly generated number. I grouped the eyes into three groups and made sure I placed them in the pumpkin so each group was spread out, interlacing the three groups so they didn’t all look like they were starting at the same time. while each eye can only move back an forth, I rotated each eye in a way that some were horizontal, some vertical and other somewhere in between. That gave the illusion that they were searching all over and not just scanning back and forth. This was for a contest at my wife’s work. This year she has asked for the pumpkin to shake and vomit. Quite a challenge. I’ll post that one if I’m successful.
Xoil aka Loic Lavenu ist ein französischer Tattoo-Künstler und hat sich mit einem Stil, der im Netz unter «Photoshop» kursiert, einen Namen gemacht. Ursprung des ungewöhnlichen Namens ist ein derart betitelter Ordner auf einer Myspace-Seite, die Xoil irgendwann mal angelegt hatte, als Myspace noch in war. Die darin abgelegten Kunstwerke wurden schliesslich zum Selbstläufer. Der Name «Photoshop» blieb jedoch weiter an ihnen kleben, wenn vielleicht auch mit einem Augenzwinkern. Doch was macht den eigentümlichen Stil nun aus? Xoils Tattoos scheinen diverse Techniken in sich zu vereinen. Der Künstler sticht mit der Nadel Collagen in die Haut, die zuweilen an Linolschnitte oder Kupferstiche erinnern, manchmal sind es aber auch hauchzarte Zeichnungen oder Aquarelle, die wie auf die Haut geküsst wirken. Oft fallen all diese «Techniken» zusammen und ergeben ein künstlerisches Mischungen mit fließenden Übergängen…
Alexandre Bustillo und Julien Maury schlagen mit «Leatherface» das vielleicht ungewöhnlichste Kapitel der gesamten Texas Chainsaw-Saga auf. Denn statt nahtlos an die diversen Sequels anzuknüpfen, führen uns die beiden Inside-Schöpfer die Entstehung einer der einflussreichsten Horrorikonen aller Zeiten vor Augen. Dass Blut und Gedärm hierbei nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst. «Leatherface» beginnt mit der Flucht einer Krankenschwester vor vier skrupellosen Teenagern, die aus einer Nervenheilanstalt geflohen sind. Dieser Höllentrip endet jäh. Sie haben nicht damit gerechnet, von einem ebenso gestörten Gesetzeshüter verfolgt zu werden, der insbesondere einen der Teenager mental derart schädigt, dass er sich in das Monster verwandelt, das jeder unter dem Namen Leatherface kennt. Hierzulande kam die Regiearbeit der beiden Franzosen nur geschnitten durch die Prüfung der FSK. Turbine Medien verspricht aber, den Film am 19. Dezember in der ungekürzten Originalfassung verfügbar machen zu wollen. Derzeit ist aber noch unklar, in welcher Form und auf welchem Weg diese letztlich erhältlich sein wird…
In folgendem fünfminütigen Behind the Scenes-Video lassen uns Julien Maury und Alexandre Bustillo hinter die Kulissen ihres Horror-Prequels blicken. Denn statt das langlebige Horror-Franchise im Hier und Jetzt fortzusetzen, wagen beide einen gewaltigen Sprung zurück, nämlich in die Zeit vor Tobe Hoopers Klassiker Texas Chainsaw Massacre. «Unser Film ist ein brutales und desillusioniertes Road Movie, das innerhalb des TCM-Universums eine vollkommen neue Erzählweise zum Einsatz bringt,» versprechen die beiden Inside-Regisseure. Die Hauptrollen im Film verkörpern Lili Taylor aus «The Conjuring», die für Angela Bettis eingesprungen ist, sowie Sam Coleman, Sam Strike, James Bloor, Jessica Madsen und Stephen Dorff (Alone in the Dark) als degenerierter Dorfsheriff.