Star Wars: Die letzten Jedi

Der Film erzählt seine Story in cleverem Arrangement und bietet dabei in seinen über 150 Minuten viele beeindruckende Schlachten. Auch das Finale liefert den wahrscheinlich unfairsten Standoff der Saga mit epischen Bildern, wie man sie so in einem Star Wars-Film noch nicht sehen durfte. Doch die Begeisterung der anderen will sich bei mir nicht so recht einstellen.

«The Last Jedi» ist unstimmig und das liegt auch an der von Rian Johnson bei frühen Teamsitzungen verkündeten Idee, «Lebenswelten zu zeigen, die es im Star-Wars-Universum noch nicht gab». Neu ist meist gut, aber der Regisseur zeigt neue Dinge, die nicht zum «Krieg der Sterne» passen. Er präsentiert eine Stadt der obszönen Superreichen, mit Männern und Frauen und Ausserirdischen in Gala-Kleidung, ein Monaco im All, samt Rennbahn, Casino, verweichlichter Cantina-Band-Musik, einem Jean-Dujardin-Lookalike und Soldaten, gekleidet wie Feuerwehrleute. Es sieht alles aus wie eine Werbung für Städteurlaube, Taschenuhren, Parfum und Autos, wie die ersten 20 Seiten der «Vogue». Der Film gibt den Charakteren genug Raum und nimmt sich Zeit auch für Nebenfiguren, während die Porgs dankenswerterweise Non-Character bleiben und mal als halbes Hähnchen, mal als Fliehkraft-Fellflummi einen exakt lokalisierbaren, visuellen Cute-Fun-Punkt erzeugen und genau deshalb funktionieren, natürlich auch als Toy.

Die Höhepunkte des Films ist das erneute Aufeinandertreffen von Rey und Kylo, ihre Macht-Spielchen, die Entwicklung von Kylo zum ernstzunehmenden Bösewicht, General Hux als Comedic-Relief from the dark side, die CGI-Fresse von Snoke und die Duelle im Thronsaal mit seinen galaktischen Red-Plastic-Ninjas und auch Reys Training liefert, wenn schon nicht dagobahsche Fremdartigkeit, so doch immerhin ausreichend Mythos und Rätsel. Wo «The Force Awakens» vor zwei Jahren nun vor allem ein Remix von «A New Hope» darstellte, ist «The Last Jedi» eine invertierte Version von «Empire strikes back» und auch sonst erstarrt der Film beinahe an seiner Formelhaftigkeit. Auf jedem Planeten existieren Cute Beasts, auf jedem Planeten ein Rennen, ein bisschen Kapitalismus-Kritik an Waffenhandel und den 1% im Montecarlo der Galaxis und jede Sequenz bietet mindestens einen Gag, was «The Last Jedi» wohl auch zum lustigsten aller Star Wars-Filme macht und das meine ich nicht als Kompliment.

Glücklicherweise erreicht man an keiner Stelle einen Jar Jar-Level, nicht einmal mit bügelnden Robotern. Noch dazu gibt es mehrere Stellen im Script, die mich aus dem Film herausnehmen, ein paar Creature-Designs finde ich eher so mittel und der Film führt gleich mehrere neue Force-Kräfte ein, die zumindest diskussionswürdig sind. Auch wirkte der Film optisch oft wie ein metaphorischer «Tunnel», die Kamera zeigt jede Menge Spaceship-Ports und Tore, der Blick immer auf das Äussere gerichtet – auf das Ziel der Flucht. Auch das zerstörerischste Bild der Saga lässt sich in diesem Bild interpretieren und auch die tatsächlich nur minimale Fortbewegung im Raum während des gesamten Films lässt sich als Blockade lesen, durch die sich die Resistance «durchgraben» muss, um am Ende die helle Seite der Macht am Ende des «Tunnels» zu sehen, oder wie es der Film formuliert: «If you only believe in Light when you see it, you never make it through the night». Durchaus ein clever geschriebener Hinweis auf die Funktion von «The Last Jedi» als mittlerer Film einer Trilogie. Für mich ein guter bis stellenweise sehr guter Star Wars-Film, der in Epik und FX, Narration und Actionsequenzen in der Saga Massstäbe setzt – und ob seiner sichtbaren Innovationsformel trotzdem nicht so richtig überzeugen kann.

Was hinter dem Ärger steckt

Ist schlussendlich immer dasselbe: Traurigkeit, Enttäuschung und Angst. Welche auch mal in Hass, Minderwertigkeitskomplexe und anderen Unzulänglichkeiten verpackt sind…

Was hinter dem Ärger steckt
(via Owl Turd Comic)

The Cured – Trailer

Das Projekt von Newcomer David Freyne setzt sich mit den dramatischen Nachwirkungen eines verheerenden Virus auseinander, der Infizierte in zombieähnliche Wesen transformierte. Während die Menschheit verzweifelt versucht, die Gesellschaft neu aufzubauen, werden die Gesunden von jenen Leuten abgeschirmt, die das Virus noch in sich tragen und so eine Gefahr für einen neuen Ausbruch darstellen. Doch zum Nachteil aller Überlebenden beabsichtigt eine Terrororganisation, das Virus für ihre Zwecke zu missbrauchen und die Welt so erneut ins Chaos zu stürzen. Am 23. Februar startet der Film in ausgewählten Kinos und um auf die Leinwandpremiere und den gleichzeitig erfolgenden VoD-Start hinzuweisen, wurde der nachfolgende Trailer veröffentlicht…

The Cured - Official Trailer I HD I IFC Films
The Cured - Official Trailer I HD I IFC Films

Jutland – Timelapse 4K

Jonas Høholt hat die dänische Landschaft rund anderthalb Jahre immer wieder besucht und die schönsten Plätze und Lichter gesucht. Das Resultat lässt sich absolut sehen…

Shaped during the previous ice age, the Danish peninsula Jutland offers very diverse landscapes – smoothed by the ice in the west and very hilly in the east. This video takes you on a timelapse journey across the peninsula, which forms the western part of Denmark.

JUTLAND - Timelapse 4K
JUTLAND - Timelapse 4K

DBD: Vorhang auf – Megaherz

Hier das Musikvideo zum Track «Vorhang auf», dieser findet sich auf dem neuen Megaherz Studioalbum «Komet», dass am 23. Februar erscheint…

MEGAHERZ - Vorhang Auf (Official Video) | Napalm Records
MEGAHERZ - Vorhang Auf (Official Video) | Napalm Records

Holoscope

Holoscope ist wie ein würfeliges Kaleidoskop:

The Holoscope: a cube of mirrors. A type of kaleidoscope based on truncated Platonic solids by artist Gary Allison. This holoscope is in the form of a cube with each corner cut off allowing light to enter through triangular holes. Through the symmetry of the reflections, these triangles appear as an infinite array of stellated octahedrons. Each holoscope has stained glass on the exterior and front surface mirrors on the inside which create the amazing and seemingly impossible spaces within.

The Holoscope: a cube of mirrors. A type of kaleidoscope based on truncated Platonic solids by artist Gary Allison. This holoscope is in the form of a cube with each corner cut off allowing light to enter through triangular holes. Through the symmetry of the reflections, these triangles appear as an infinite array of stellated octahedrons. Each holoscope has stained glass on the exterior and front surface mirrors on the inside which create the amazing and seemingly impossible spaces within. ➡️ Follow the link in my profile for more info on holoscopes and the artist that makes them, and where to get many of the amazing items featured here on @physicsfun #kaleidoscope #mirrors #reflection #multiplereflection #geometry #cube #platonicsolid #optics #light #infinity #physics #physicstoy #science #mathtoy #mathstoy #scienceisawesome

Ein von physicsfun (@physicsfun) gepostetes Video am

Entzückende Häkelversion von Star Wars AT-AT Walker

Dies ist wohl der entzückendste AT-AT Walker den ich je gesehen habe und dank Etsy Nutzer Krawka, kann man sich einen eigenen zu Hause häkeln, vorausgesetzt, man ist des Häkelns mächtig…

Crochet walker, when finished, is 26 cm tall (10.2 inches), 28 cm long (11 inches). He is quite large and therefore we will have a lot of parts to make, please be patient and don’t give up because the end result is totally worth it… oh (I almost forgot) May the force be with you!!



Tenerife Unknown

Im September waren Thomas Pöcksteiner und Peter Jablonowski eine Weile auf Teneriffa und haben verlassene Sehenswürdigkeiten abseits des Touri-Alltags gesucht. Nach 42’187 Aufnahmen und rund 240 Stunden Post Production von über 1,1 Terrabyte Daten war «Tenerife Unknown» fertig. Rund vier Minuten Urlaub, ideal zur Entspannen…

In 10 days we slept several nights beneath one of the most breathtaking night skies there are in the whole world, visited ghost town, a forgotten village which used to be a leper colony until it was abandoned, and found a lost hotel, which’s construction was suddenly stopped in the 70s because the owner was unknown.

TENERIFE UNKNOWN
TENERIFE UNKNOWN

Parkinson-Patient versucht das erste mal Marihuana

Seit Jahren leidet Larry unter Parkinson und bekanntlich hilft Marihuana nachweislich bei den verschiedensten Erkrankungen. Wahrscheinlich nicht nur, aber auch für einen Dokumentarfilm, den er über das Leben mit der Krankheit produziert hat, testet er erstmalig medizinisches Marihuana. Es scheint ihm offenbar gut zu tun und ihm das Leben zu erleichtern…

Medical Marijuana and Parkinson's Part 3 of 3
Medical Marijuana and Parkinson's Part 3 of 3

Tomb Raider (2018) – Trailer

Zu «Tomb Raider» hab ich nicht wirklich viel Bezug, hat mich das Spiel doch nie wirklich in seinen Bann ziehen können. Das ganze Rumgehüpfe und Gehangel ist einfach nie meins gewesen. Genauso waren die Filme mit Angelina Jolie zwar ganz nett, aber leider auch nicht mehr. Wenn überhaupt, denn so wirklich kann ich mich nicht mehr an Einzelheiten erinnern. Es hat dennoch für zwei Filme gereicht und genau wie bei den Videospielen ist Lara Croft auch auf der Leinwand einfach nicht totzukriegen. Dieses Mal ohne Angelina Jolie, dafür aber mit Alicia Vikander, die genau wie im Spiel der Protagonistin eine kleine Verjüngung verpasst.

Die grundsätzliche Handlung ist genauso schnell erzählt wie mein Durchhaltevermögen beim Spielen war: Vor 7 Jahren verschwand Lord Richard Croft, der Vater der 21-jährigen Lara Croft, die sich noch immer mit ihrem Studium befasst und nebenbei als Fahrradkurier ihre Brötchen verdient. Warum auch immer beschliesst sie irgendwann aber, dem Verschwinden ihres Vaters auf den Grund zu gehen und reist so zum letzten, bekannten Aufenthaltsort. Ob der Film besser als seine Vorgänger wird, muss sich natürlich erst noch zeigen, aber so richtig schlecht sah das jetzt erstmal nicht aus. Auch nicht unbedingt gut, aber eben auch nicht total beschissen und das ist doch schon mal was. Mit dabei sind unter anderem Alicia Vikander, Dominic West, Walton Goggins, Daniel Wu, Alexandre Willaume-Jantzen, Adrian Collins und Kristin Scott Thomas. Kinostart ist aktuell der 15.März…

TOMB RAIDER - Official Trailer #2
TOMB RAIDER - Official Trailer #2

The Subway Surfer

Mass Appeal hat sich mit einem New Yorker Subway Surfer getroffen, um das Phänomen dieser lebensgefährlichen Bewegung besser zu verstehen…

The Subway Surfer
The Subway Surfer

TV-Tipp des Tages: «Blood Drive» heute 21 Uhr auf Syfy

Willkommen in der Hölle! Syfy zeigt die actionreiche Horror-Serie von James Roland und John Hlavin (Underworld: Awakening) ab heute, dem 7. Februar immer mittwochs auf dem Sendeplatz um 21 Uhr. Die Wiederholung der Vorwochenfolge läuft ähnlich wie bei «The Walking Dead» schon um 20.15 Uhr. In bester Grindhouse-Tradition erzählt man darin von einer dystopischen „Zukunft“, in der Wasser und Benzin knapp geworden sind.

Obwohl «Blood Drive» in den US&A längst abgesetzt wurde, schafft es die schräge Serie jetzt auch zu uns. In einer dystopischen «Zukunft» sind Wasser und Benzin knapp geworden. Ein absolut tödliches und perverses Autorennen quer durch die US&A lockt mit einem Preisgeld von 10 Millionen Dollar zahlreiche Psychopathen und Freaks an – denn beim «Blood Drive» laufen die Motoren mit Menschenblut! Nachdem Erdbeben das Land verwüstet und zu einer Energiekrise geführt haben, versucht Arthur Bailey (Alan Ritchson, Black Mirror), der letzte gute Cop von Los Angeles, die verbliebene Moral im Land aufrecht zu erhalten. Als er bei einem Einsatz gezwungen wird, an einem Blood Drive teilzunehmen, liegt seine einzige Hoffnung zu überleben in der Hand der Femme Fatale Grace D’Argento (Christina Ochoa). Die beiden bilden ein unfreiwilliges Team, um beim entscheidenden Rennen von Los Angeles nach Phoenix anzutreten.

TV-Tipp des Tages: «Blood Drive» heute 21 Uhr auf Syfy
TV-Tipp des Tages: «Blood Drive» heute 21 Uhr auf Syfy

«Blood Drive» widmet jede Episode einem Sub-Genre der Exploitation-Filme der 70er- und 80er-Jahre. Neben Carsploitation- und Biker-Film-Anleihen gibt es alles, was das Grindhouse Herz begehrt: Kannibalen, Sexploitation, Chopsocky oder Splatter. Serienmacher James Roland zelebriert seine dunkelsten Filmfantasien und kreierte mit «Blood Drive» eine Liebeserklärung an das Exploitation-Kino. Inspiriert von Klassikern wie «Galaxy of Terror», «Phantasm» oder «Vanishing Point» begibt sich Roland auf bekanntes aber auch auf völlig neues Genre-Territorium und lässt Sex-Bots, Sex-Zombies oder Irrenhaus-Insassen von der Leine.

TV-Tipp des Tages: «Blood Drive» heute 21 Uhr auf Syfy
TV-Tipp des Tages: «Blood Drive» heute 21 Uhr auf Syfy

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